News Firefox: Mozilla sieht Deutschland am Rande des Ad-Block-Verbotes

PCGH-Redaktion

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In einem Blogbeitrag sieht die Mozilla-Foundation Deutschland am Rande eines Ad-Block-Verbotes. Angesichts der Geschwindigkeit von Gerichtsverfahren ist der Rand wohl noch etwas weiter weg, aber die Chance besteht tatsächlich.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Firefox: Mozilla sieht Deutschland am Rande des Ad-Block-Verbotes

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In der heutigen Internetwelt halte ich das Verbot von Adblockern gleichzeitig schon als gefährlich. Zum Teil können die auch schützen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man die in Deutschland verbieten wird.
Gerade im Zusammenhang mit dem Urheberrecht gibt es viele Urteile die nicht sinnvoll, an der Realität vorbei und nicht im Sinne der User sind. Gerade das Hamburger Gericht ist bekannt dafür. Wundert mich daher das die Klage vom Springer Verlag da abgelehnt wurde.
 
Gibt es schon eine Idee, wie man das durchzusetzen gedenkt?
Adblockererkennung gibt es ja schon siehe YT. Wenn Adblocker eine Urheberrechtsverletzung darstellen sind sie quasi illegal. Dann muss nur jemand den Adblock-Betreiber anzeigen und dann verschwinden die irgendwann einfach. Vielleicht rollt dann auch die nächste automatisierte Abmahnwelle am Adblock User zu ..

Ich bin Pessimist und erwarte nur das Schlimmste :haeh:
 
Meine Einschätzung: Da wird ein wenig Panik geschoben, die aber relativ unangebracht ist.

Der Axel-Springer-Verlag greift hier nach dem Strohhalm "Urheberrecht", und es wurde lediglich das Berufungsgericht vom Bundesgerichtshof angewiesen, den Fall erneut zu überprüfen, weil das Berufungsgericht die eigenen Mittel nicht ausgeschöpft hat. Das ist die ganze Mär, mehr nicht.

Glücklicherweise hat in einem ähnlichen Fall das EuGH und der BGH entschieden, dass sowas nicht als Urheberrechtsverstoß gilt. Konkret: Sony hatte versucht, Cheat-Entwickler wegen Urheberrechtsverletzung zu verklagen (Golem), was von genannten Gerichten abgewiesen wurde.

Mozilla übertreibt da meiner Meinung nach. Ja, theoretisch könnte es möglich dass da anders entschieden wird, aber die Wahrscheinlichkeit würde ich auf "minimal" bis "nicht gegeben" tendieren...
 
Zuletzt bearbeitet:
Jetzt mal ganz ehrlich, ohne Werbeblocker alleine auf dem Smartphone würde ich nicht eine Sekunde im Netz surfen. Bis da Seiten geladen sind und diese mein Datenvolumen abgrasen, nein Danke.
Auch zu Hause, die Werbung nervt und ist so penetrant, dass ich froh bin, dass es Werbeblocker gibt. Webseiten, wie diese von PCGH, werden unterstützt, entweder als Abo oder der Ad-Blocker wird abgeschaltet, White-List.
Ich ❤️ meinen Firefox und u-Block. 😂👍
Kommt irgendwann ein Verbot und ich bekomme das noch mit, werde ich alles mir mögliche tun, um Werbung von meinen Geräten fernzuhalten, komme was da wolle, ein Hobby muss man ja haben. 😎🤣
 
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Ohne Adblocker kann man das Surfen an den Nagel hängen. Selbst mit Adblocker wird man ständig von Werbung zugeschi**en (Hallo Holy & Co.). Btw.: Was mich ständig nervt, kaufe ich erst recht nicht!
Der Springer Verlag ist ohnehin ein widerlicher Verein mit zu viel Macht, und ich kann nur hoffen, dass sie nicht eines Tages doch noch Recht bekommen.
 
Adblockererkennung gibt es ja schon siehe YT. Wenn Adblocker eine Urheberrechtsverletzung darstellen sind sie quasi illegal. Dann muss nur jemand den Adblock-Betreiber anzeigen und dann verschwinden die irgendwann einfach. Vielleicht rollt dann auch die nächste automatisierte Abmahnwelle am Adblock User zu ..
Die dürfte aber ja auch nur funktionieren, weil dann bestimmte Inhalte nicht geladen werden. Das müsste man ja einfach umgehen können, indem man die trotzdem lädt und dann einfach vor Ort wegschmeißt. Adblock-"Betreiber" gibt es in dem Sinne ja auch nicht. Es gibt Leute, die sie entwickeln und die Listen pflegen, betrieben werden die aber lokal beim Nutzer.
... sämtliche Entitäten, die an der Erstellung oder Verbreitung der Software beteiligt sind, mit horrenden Klagesummen bedrohen?
Könnte auch schwierig durchzusetzen sein, wenn die nicht in Deutschland sitzen und auch kein Geld damit verdienen wollen.
 
easy... ADs sinnvoll per DNS blocken :D

pihole zuhause oder Dienste wie nextdns.io

Vorteil, hängst du deinen Router hinter so einen Dienst, ist es wurscht was das für ein Client ist und ob es für den überhaupt einen Blocker gibt. So erschlage ich auch Geräte wie mein LG TV (der dann einfach keine Webung oder Updates mehr bekommt)

Ein weitere Vorteil ist dann auch DNS Privacy: man schenkt seine DNS Abfragedaten nicht mehr an Google, Telekom, Cloudflare, whatever... und der DNS Traffic der ja normalerweise klartext udp traffic ist, ist dann auch noch verschlüsselt.
 
Das Urherberrecht als Argumentation zu nutzen ist ein lächerlicher Versuch seitens Springer, noch mehr Kapital zu schlagen.
Ein Webbrowser läuft auf meinem Rechner und generiert die Inhalte zur Laufzeit, ich entscheide was und in welcher Weise darin angezeigt wird.
Schriftart, Farbgebung, Skalierung usw.
Zur not auch ohne offizielles Ad-block, sondern mit eigenen Scripten.

Man denke nur an den Versuch seitens AMD und nVidia, die gebundelten Spiele nur auf den entsprechenden Rechnern, mit der zugehörigen Grafikkarte, mittelels Browser zu verifizieren :D

Wer das nicht kapiert, hat das World-Wide-Web nicht ganz verstanden.
 
Jetzt mal ganz ehrlich, ohne Werbeblocker alleine auf dem Smartphone würde ich nicht eine Sekunde im Netz surfen. Bis da Seiten geladen sind und diese mein Datenvolumen abgrasen, nein Danke.
Auch zu hause, die Werbung nervt und ist so penetrant das ich froh bin das es Werbeblocker gibt. Webseiten, wie diese von PCGH, werden unterstützt, entweder als Abo oder der Ad-Blocker wird abgeschaltet, White-List.
Ich ❤️ meinen Firefox und u-Block. 😂👍
Kommt irgendwann ein Verbot und ich bekomme das noch mit, werde ich alles mir mögliche tun um Werbung von meinen Geräten fern zu halten, komme was da wolle, ein Hobby muss man ja haben. 😎🤣

Absolute Zustimmung.

:daumen:
 
Nach jeder Schlappe sucht mach sich ein Gericht das noch weniger Ahnung hat, bis man irgendwann durchkommt...
Mittlerweile kennt man seine "Pappenheimer".

Ich sehe es genauso wie andere hier: Was auf den eigenen Bildschirm ankommt ist Sache des Nutzers.
Sollter er/sie nicht wollen, das Werbung angezeigt wird, so ist es sein/ihr Recht diese zu blocken.
Damit wird NICHT auf den Code der Webseite zugegriffen oder dieser verändert.

Wenn es nach der Auslegung des BGH geht, dann wäre auch jedweder (KI-)Crawler rechtswidrig.
 
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Zur not auch ohne offizielles Ad-block, sondern mit eigenen Scripten.
Ja, du vergisst aber eins. Es geht um die Masse an Nutzern! Aktuell kann ja jeder einen Adblocker über die Erweiterungen installieren. Da das so einfach ist, machen es recht viele. Ein Script usw ist für die Meisten schon schwer umsetzbar und meistens nur in "unserer" Bubble wirklich in Benutzung. Selbst ein PiHole haben doch die wenigsten "außerhalb" in Benutzung.
Und darauf zielen die ab. Wenn es nur noch mit erhöhtem Aufwand zu bewerkstelligen ist, sind "wir" nur wenige Prozent, die sowas nutzen und die fallen unter das Motto: "Etwas Schwund ist immer..."
 
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