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Fileserver / "Cloud" für ca. 350€

SebSnake

Schraubenverwechsler(in)
Fileserver / "Cloud" für ca. 350€

Hallo liebe Community,

ich brauch mal wieder eure Hilfe. In Zeiten wo man an jeder Ecke mit Begriffen wie "Cloud", "Cloud Computing" oder "Ihre Daten in der Wolke" konfrontiert wird, dachte ich mir, "warum baust du nicht deine eigene Wolke, nur eben in 'klein' nur für die Familie, quasi ein 'Wölkchen'?" So entstand meine Idee zu "Projekt: Wölkchen". Allerdings brauch ich hier nicht nur ein passendes System, sondern - sofern möglich - auch gleich ein paar Ratschläge, wie ich eventuell die gesammte Infrastruktur hier im Haus verbessern kann. Dazu aber später mehr :)

Die Idee dahinter ist denkbar simpel. Hier im Haushalt sind 2 Gaming PCs, 1 Office PC, 1 MediaCenter-PC, 1 Laptop, 1 Netbook und 3 Android-Smartphones (und das bei 3 aktiven Nutzern :P). Auf allen Geräten sind Dokumente, Musik, VisualStudio-Projekte usw. Ergo macht es meiner Meinung nach durchaus Sinn, hier eine zentrale Datenstelle aufzubauen, auf die jeder seine 'privaten Daten' speichern kann. Gleichzeitig ermöglicht die verwendete Softwarelösung ("owncloud" + Apache) auch das Synchronisieren von Kontakten, Kalendern, usw. Also eine "vollständige Cloud" statt einfachem Fileserver.

Das System müsste folgende Eigenschaften abdecken:
- Viel Stauraum: 2x 2TB-Festplatten (1 aktive zum Datenspeichern, 1 die zweimal pro Woche die erste Platte Back-Upt)
- lautlos/unauffällig (passiv gekühlt?)
- hohes Netzwerktempo (größtenteils WLAN)
- und am wichtigsten: sehr geringer Stromverbrauch! (wenn möglich <20W idle, <30W max)

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Meine Gedanken zu den einzelnen Punkten:
1) Bei den 2 Festplatten ist ja quasi egal welche. HDDs in den Größen kosten ca 90-100 Euro je. Eine wird dauerhaft angeschlossen, die andere per Adapter nur 2-3 mal pro Woche gebootet - SATA kann ja Hot-PnP. Ein selbst geschriebenes Programm erkennt dann quasi "ah, Backup Platte ist da", sichert Änderungen von A auf B, und ca ne Stunde später wird die Backup-Platte wieder vom PC getrennt (automatisch).
Was haltet ihr von der Idee? Ich finde sie gut, da so 1 Platte 95% der Tageszeit physikalisch vom System getrennt ist und somit sicherer ist bei eventuellem Virenbefall, Blitzeinschlag, usw...


2) Da noch nicht feststeht, wo die Kiste hinterher steht (und evtl stört), wäre 'lautlos' ziemlich wünschenswert. Daher hab ich an einen passiv gekühlten Prozessor in einem gedämmten Gehäuse gedacht (gedämmt wegen Festplatten, besonders wenn eine von denen Nachts fürs Autobackup hochfährt) mit einem langsam drehenden Gehäuselüfter für "ein wenig Wind", oder alternativ nen normalen Prozessor samt Kühler, der auf 5V festgeriegelt wird.
Welche Idee gefällt euch besser? Ist ganz passiv "sicher" genug für 24/7, oder sollte irgendeine Art von Luftstrom existieren?


3) Hohes Netzwerktempo wird hier im Haus denke ich das größte Problem, weshalb ich daher auch hier um den meisten Rat frage. Kurzer Lageplan:
Im Erdgeschoss ist der Internetanschluss mit Modem und Router (kann nicht verlegt werden, einziger im Haus). Dort ist auch direkt 1 PC angeschlossen und mit dem WLAN 1 Smartphone verbunden. Hier muss/kann nichts geändert werden.
Im ersten Stock steht der Media-PC, welcher von dem WLAN im Erdgeschoss auf Grund von 1 Decke und 2 Wänden nur "1 Strich" (unter Windows unten am Netzwerksymbol) abbekommt. Daher steht - ebenfalls im ersten Stock - ein WLAN-Repeater, mit dem der Medien-PC verbunden ist - mit voller Leistung, da nur noch 1 Wand im Weg ist. Mit diesem WLAN sind auch die anderen 2 Smartphones und das Netbook (alles im ersten Stock) verbunden.
Im Dachgeschoss schließlich stehen die 2 Gaming Rechner und der Laptop, die ebenfalls mit dem WLAN verbunden sind (per USB Adapter). Zwischen diesen Rechnern findet blöderweise auch der meiste Datenaustausch statt, weshalb ich mich hier am meisten ärgere: mehr als 2-3 MB/s kommt da nicht rum (wegen USB-Adapter). Daher überlege ich, mit "Wölkchen" auch gleich das WLAN zu optimieren - Kabel verlegen ist leider nicht, verbietet "der Hausherr" (Schwiegervater).

Meine Idee wäre ja, unterm Dach "Wölkchen" in eine Ecke zu stellen, nen vernünftigen Router zu besorgen, an diesem dann die 3 Rechner (Wolke + 2 Gaming) per Kabel zu verbinden, und das ganze dann mit ner starken, gerichteten WLAN-Antenne 2 Etagen tief nach "schräg unten" mit den Router/Modem-WLAN zu verbinden. Bin was Netzwerk angeht absolut kein Profi, aber wenn man sich bei diversen Online-Shops die Kommentare zu einigen Antennen ansieht, scheint es da doch auch günstige Modelle zu geben, die dieser Sache gewachsen sind ;)
Hat jemand bereits Erfahrung mit dieser Problematik? Ist dieser Lösungsansatz vernünftig oder werd ich dann wieder irgendwo "Flaschenhälse" haben?
Der Medien-PC brauch nur Internet zum surfen, hohes Tempo wäre hier also nur zweitrangig.



4) Stromkosten machen mir mit am meisten Sorgen. 24/7 ist auf nen Jahr hochgerechnet doch schon was teurer. Und irgendwie muss ich mein Projekt auch noch vom störrischen Hausherrn absegnen lassen, da dieser die Stromrechnung zahlt. :P Daher denke ich, wenn das ganze Ding maximal 20W/30W (idle/max) verbraucht, gibts keine Probleme. Mein erster Blick fiel auf einen "Raspberry PI". Festplatten waren dort per USB angeschlossen, der Prozessor hatte 700MHz (Single Core) bei ner TDP von 3.5W. Alles kein Problem, nur irgendwie war der Prozessor doch etwas zu schlapp dafür. Daher fiel mein zweiter Blick auf ein "ASUS C60M1-I inkl. AMD C-60". Der Prozessor hat bei 9W TDP immerhin 2x1GHz Rechenleistung, also "mehr als das doppelte". Allerdings bin ich dann nicht mehr an Linux gebunden (als System wird es wahrscheinlich ein Windows Server 2012, da ich das über MSDN umsonst bekomme), und auch dieser Prozessor irgendwie "schlapp wirkt" (nicht getestet, nur User-Kommentare gelesen). Mittlerweile denke ich an einen Intel D2700, der hat 10W TDP und knapp 2x2GHz. Allerdings ist der nur auf Boards mit NM10 Chipsatz zu finden, ergo nur 2x SATAII und kein USB3. Bedient werden soll der Rechner per Teamviewer, da dies für Andwender (der "Admin" (ich) hat nicht viel Ahnung von Remote-Desktop-Kram usw) recht simpel und zuverlässig zu bedienen ist. Und da der D2700 in einem Test (irgendwo ergoogelt) sogar beim "verschieben von Fenstern" ruckeln soll, frag ich mich ob der überhaupt stark genug ist. Er muss im Endeffekt nur für Kontroll-/Admin-Zugriffe ne GUI darstellen können und reine Datei-hin-und-her-Verschiebereien (per USB-Sticks, externe Festplatten, interne SATA-Platten, LAN, WLAN, SD-Karten,...) beherrschen, also keine Video-Transkodierung oder sowas.
Was habt ihr für Vorschläge? Wie gesagt: wenn möglich passiv + <20W idle + <30W last + genug Leistung für "Fenster und/oder Dateien verschieben"

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Meine beiden Hauptprobleme also nochmal zusammengefasst:

a) Was für ein System ist aktuell zu empfehlen für einen reinen Fileserver ohne transkodieren usw?
Das Budget beträgt ca 350-400 Euro und benötigt werden:
- 2x 2TB Festplatte
- Board
- CPU
- RAM (4GB Riegel für 20 Euro ist quasi geschenkt)
- eventuell Netzteil, Gehäuse, zusätzliche Kühler?
(Habe hier noch ein altes Gehäuse mit 400W Netzteil, ca 3 Jahre alt, falls das Budget nicht reicht)


b) Wie würdet ihr bei meiner oben beschriebenen Situation den Fileserver schnellstmöglich anbinden?
(Vorschläge für Netzwerkkarten, Antennen, Router, Repeater usw werden gern entgegen genommen).


Das ganze Projekt soll in den Tagen zwischen Weihnachten und Silvester umgesetzt werden. Auf Softwareseite ist alles soweit Funktionsbereit (in VM getestet).
 
AW: Fileserver / "Cloud" für ca. 350€

Kann dir leider nur bei wenigen Punkten helfen.
Passivkühlung kann funktionieren, abhängig von der verwendeten CPU.
TDP beschreibt die Abwärme und nicht die Stromaufnahme.
Der Pi ist dafür relativ schlecht zu gebrauchen. Hab gelesen dass erst nicht mal den Browser ruckelfrei anzeigen kamn.
+ ein "Gefällt mir" für die ausführliche Schreibweise;)
 
AW: Fileserver / "Cloud" für ca. 350€

Hey, Danke für die schnellen Antworten. :)

Kann dir leider nur bei wenigen Punkten helfen.
Passivkühlung kann funktionieren, abhängig von der verwendeten CPU.
TDP beschreibt die Abwärme und nicht die Stromaufnahme.
Der Pi ist dafür relativ schlecht zu gebrauchen. Hab gelesen dass erst nicht mal den Browser ruckelfrei anzeigen kamn.
+ ein "Gefällt mir" für die ausführliche Schreibweise

Das mit der TDP war mir soweit schon klar, aber man kann sie ungefähr als Richtwert nehmen, wieviel Strom maximal aufgenommen wird.
Soll heißen, wenn ein Prozessor ne TDP von 35W hat, werden maximal 35W als Wärme abgegeben, sprich, unter Last wird der Prozessor maximal 35W ziehen.
Das heißt, bei Stromsparrechnern werd ich mir keine 95W Prozessor einbauen, egal wie weit ich da noch undervolte. Oder irre ich mich da?

Hatte nen PI für 2-3 Wochen hier (mitlerweile für den gleichen Preis wieder bei ebay verkauft). Es hat soweit alles funktioniert (klar, extrem "reaktionslahm"), aber man sah schon das bei einzelnen "schieb mal ne Datei vom LAN auf die Platte" die Auslastung auf 100% festklebte. Der Effekt beim verschieben war wie bei alten USB2.0 Sticks: Der Balken im verschiebe-Fenster raste durch bis 99% und blieb dann da ca 20 Sekunden stehen (bei ner einzelnen 20MB Datei).
Selbst das übertakten des PI, was im Bios angeboten wird, auf knapp 1Ghz half da nicht viel. Daher direkt wieder verkauft. War aber ein schönes Spielzeug um erste Linux Versuche zu machen :)

Danke für das "Gefällt mir". Das passiert wenn man erkältet im Bett liegt und sich nur von Links nach Rechts wälzt statt zu schlafen :P
Außerdem ist man ja aus Foren dieses typische "okay, bevor wir dir helfen können musst du uns erstmal dies und das genauer erklären". Dem hab ich halt direkt entgegengewirkt indem ich ausnahmslos alles so wie die Situation ist aufgeschrieben hab :)

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Ich hab hier einen Celeron G550 der hat mit dem originalen Boxed Kühler undervoltet unter Prime95 max. 43°C.
Stromverbrauch im Leerlauf vom Gesamtsystem mit einer Festplatte liegt bei unter 23W.
Alternativsystem: ...

Den Celeron hatte ich mir auch schonmal angeschaut, in einem anderen Forum hatte den einer in seiner Signatur, undervoltet auf 0.779 oder so.
Nur eben keine Angaben über Verbrauch und Leistung. Ich mein, wenn der Fileserver steht und nur rumidlet, könnte man ja theoretisch noch nen TS Server für 3-6 Leute drauf packen, oder nen Webserver statt teurem Webspace oder so (sofern es die Leistung hergibt). Wichtig ist mir halt wirklich das Optimum im Verhältnis von Stromverbrauch/Leistung für nen Fileserver zu finden, auf dem halt nen Apache+MySQL läuft (für die Cloud-Lösung).

Mit CPUs kenn ich mich seit Sandy Bridge nicht mehr aus (mein letzter Kauf war ein immernoch arbeitender C2Q 9550), von daher meine Frage, ist das undervolten etc "einfach"? Also (beispielsweise) einfach rein ins BIOS, den IGP Takt von 850 auf ein minimum runterschrauben (muss ja nur nen Desktop darstellen), bei der CPU den Multi begrenzen und Spannung runtersetzen, fertig? Hab damals versucht meinen 9550 zu übertakten, aber selbst bei 5% mehr Leistung friert mir das System ein, bin also was das angeht ein echter n00b. :)

Das Alternativsystem sieht auch nicht schlecht aus. Hast du das nur gesucht oder hast du damit schon deine Erfahrungen gemacht? Hab den Prozessor mal kurz gegoogelt, 15W TDP für nen 1.5GHz Dualcore, das dürfte ja irgendwo in der Leistungsklasse eines Intel Atoms liegen, oder? Wie sieht es vom Platz her aus, kann ich irgendwo "lautlose Lüfter" verbauen usw? Wenn du das System kennen solltest, ich bin interessiert :)
 
AW: Fileserver / "Cloud" für ca. 350€

Keine Seagate Barracuda für den Dauerbetrieb, sofern es sich vermeiden lässt.
 
AW: Fileserver / "Cloud" für ca. 350€

ist das undervolten etc "einfach"? Also (beispielsweise) einfach rein ins BIOS, den IGP Takt von 850 auf ein minimum runterschrauben (muss ja nur nen Desktop darstellen), bei der CPU den Multi begrenzen und Spannung runtersetzen, fertig?

Am Takt wird dabei gar nichts verändert, du gehst ins BIOS/UEFI zum Punkt Vcore und stellst von Automatik auf Offset.
Darunter gibst du dann an wieviel von der Auto-Spannung abgezogen haben willst.
Mein G550 läuft mit -0,23V unter Prime95 Stabil.
Das ist dann als Last irgendwas mit 0,950V, Leerlauf müsste ich nachschaun.

Mit einer Taktsenkung würd es wahrscheinlich noch tiefer gehen.

Nimm den G550 statt dem G645, das ist rausgeworfenes Geld für eine CPU die den größten Teil ihres Lebens im Leerlauf verbringt.
 
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Ok, fassen wir mal zusammen.

Hab mir mal das System von "der pc-nutzer" angesehen, vielen Dank schonmal dafür, das Grundkonzept gefällt mir ziemlich gut. Alle "ab xx,xx" Preise aufaddiert komm ich auf 422,27 (nicht 394, ist aber egal). (EDIT: Mein Fehler, hab die AT Preise gerechnet, nicht die DE Preise. Die folgende Rechnung ist daher komplett mit AT Preisen) Wenn ich jetzt statt dem G645 den G550 nehme, statt dem 400W Netzteil das 300W Netzteil, statt dem 8GB Ram nur 4GB (G.Skill RipJaws DIMM 4GB PC3-12800U CL9-9-9-24 (DDR3-1600) (F3-12800CL9S-4GBRL) Preisvergleich | Geizhals Deutschland), komme ich auf ca 370 Euro. Nehm ich noch mein Gehäuse was hier rum liegt mit den Dämmmatten die hier rumliegen, sinds sogar nur 336 Euro. Klingt für mich nach ner guten Lösung.

Was haltet ihr von der Festplatte hier, ist die eher für 24/7 geeignet?
Die hat mein "Händler umme Ecke" (Langzeitkunden-Rabatt) gerade im Angebot ;)
Western Digital Caviar Green 2000GB, SATA 6Gb/s (WD20EARX) Preisvergleich | Geizhals Deutschland

Und was das Board angeht: Was macht den B75 so besonders, oder würde auch ein H61 für den Server reichen? (kostet im Schnitt nur die Hälfte)
EDIT: hab mir nen Vergleich der Chipsätze angesehen. H61 = SandyBridge und USB2, B75 = IvyBridge und USB3. Da der G550 ein Sandy ist, gänge also auch ein H61 Board, wenn ich auf USB3 verzichten kann - sehe ich das richtig?

Die Tatsache, dass niemand (für nen "einfachen Fileserver") ne Onboard-Variante vorgeschlagen hat, spricht denke ich mal für sich. Die Grundidee gefällt mir soweit schonmal ziemlich gut, vielen Dank für eure Ratschläge.

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Beim netzwerk werf ich einfach mal dlan in den raum^^
Ich hatte bis vor kurzem alle Rechner mit den Teilen hier verbunden: MSI MEGA ePower 85 Kit Version II, 85Mbps, LAN (PLC-8502-020R) Preisvergleich | Geizhals EU
Allerdings war die Übertragungsrate mehr als mies (erste Power-LAN Generation ^^), aber auch aktuelle Modelle
kommen im Idealfall an n-WLAN Tempo ran, kosten aber dafür ein Vermögen. Mittlerweile denke ich, dass die Idee, nen einfachen Router im Dachgeschoss zu installieren, gar nicht mal so dumm ist. Den könnte ich ja dann mit 2 PowerLAN Adaptern (200er Modelle wenn überhaupt, da 500er einfach noch zu teuer sind) mit dem Internet verbinden (also dem Router im Erdgeschoss). Oder doch lieber mit alternativen WLAN-Antennen? Was meint ihr?
 
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AW: Fileserver / "Cloud" für ca. 350€

DLan ist bis jetzt von P/L nicht zu empfehlen. Die Idee mit der WLan Antenne finde ich am Besten. :daumen:
 
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Zur WLAN Idee mal ne Frage (gehört ja eigentlich nicht hier ins Forum, aber zum gleichen Projekt ergo will nicht für die eine Frage nen neuen Thread aufmachen): Wenn ich nen Router mit 2 oder 3 Antennen kaufe, muss ich dann alle Antennen mit leistungsstärkeren austauschen? Oder reicht es eine auszutauschen und die direkt (pi mal daumen) in Richtung Zielrouter zu richten?

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Hab mir meine Konfiguration nochmal genau durchgeschaut und wollte mal euer Feedback erfragen. Ich kanns nicht oft genug betonen: Das Teil soll hinterher wirklich nur still inner Ecke stehen, mit nichts verbunden außer LAN und Strom, und Festplatten im Netz freigeben bzw nen einfachen Apache + Mysql laufen lassen (Userverwaltung etc). Hab als Preise nicht den geizhals Preis genommen, sondern die Preise der Händler wo ich einkaufen/bestellen würde (und da jeweils den günstigsten), ergo wird alles etwas teurer als geizhals-Minimum.

CPU: Intel Celeron Dual-Core G550, 2x 2.60GHz, boxed (BX80623G550) Preisvergleich | Geizhals Deutschland (ca 38,-)
Leistung mehr als genug, Verbrauch im idle gering, günstiger Preis. Da gibts glaub ich nichts dran zu beanstanden.

Board: MSI H61M-E33, H61 (B3) (dual PC3-10667U DDR3) (7680-040R) Preisvergleich | Geizhals Deutschland (ca 30,-)
Das Board kann zwar kein UV/OC im Bios, läuft aber laut einem Tester (ergooglet) mit nem i3-2100 und 2 Festplatten (1x SSD, 1x HDD) auf 16W im idle mit ner picoPSU. Ist der G550 auch so genügsam? Weil dann brauch ich den erst gar nicht untertakten. Sonst muss ich halt 20 Euro mehr drauf packen und doch das B75 Board nehmen...

RAM: G.Skill DIMM Kit 4GB PC3-10667U CL9-9-9-24 (DDR3-1333) (F3-10600CL9D-4GBNT) Preisvergleich | Geizhals Deutschland (ca 19,-)
4GB müssten eigentlich reichen. Ich hab an meiner Daddel-/Arbeits-/Render-/Rechenkiste 8GB verbaut und bekomme die selbst mit Multitasking nicht voll.

Gehäuse und Netzteil: nehm ich erstmal die, die ich hier noch rumstehen habe.
a) würden sie sonst auf dem Müll landen, so kann ich ihnen immernoch eine "Aufgabe" geben.
b) kann ich später, wenns Geld besser sitzt, hier immernoch nachrüsten
c) weiß ich nun wo die Kiste hinkommt: unters Dach außerhalb des Blickfelds, ergo brauch er nicht "schön" sein ;)

Gehäuselüfter: 1x Enermax T.B.Silence PWM 120x120x25mm, 500-1500rpm, 45.04-121.05m³/h, 8dB(A) (UCTB12P) Preisvergleich | Geizhals Deutschland (ca 12,-)
Das Netzteil wird noch altmodisch am Gehäusedeckel statt am Boden befestigt, somit wird die warme Luft automatisch abtransportiert.
Der eine Lüfter soll also nur an den Festplatten kühle Luft reinpusten, gedrosselt auf 500 Umdrehungen.

Festplatten: 2x Western Digital Caviar Green 2000GB, SATA 6Gb/s (WD20EARX) Preisvergleich | Geizhals Deutschland (je ca 89,-)
Hat jemand Erfahrung mit den Festplatten? Hab mir bisher immer einfach die mit dem kleinsten Preis-pro-GB geholt. Da sie aber nun einen 24/7 Betrieb überstehen sollen, und jemand für diesen Zweck bereits von Seagate abgeraten hat, dachte ich, fragste lieber mal. Finde an denen besonders den geringen Idle-Verbrauch und das Lese-/Schreibkopfparken (im idle) gut.

Dazu gönn ich mir dann noch nen Router: TP-Link TL-WR1043ND, 300Mbps (MIMO) Preisvergleich | Geizhals Deutschland (ca 40,-)
Kabel etc hab ich noch in Massen. Wenn ich dann merke, dass das WLAN nicht stark genug ist, bekommt der Router noch neue Antennen.
Aber erstmal so ausprobieren.


Somit komm ich auf insgesammt ca 317 Euro für Neuanschaffungen, hab also noch einen Puffer um eventuell hier und da doch "etwas mehr" zu holen (mehr Lüfter, mehr Kabel, Netzteil, Gehäuse, ...)

Geht die Hardware soweit in Ordnung oder hab ich irgendwo absolute "no-go-Kandidaten" erwischt?
 
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Welches Netzteil wirst du denn dafür verwenden? Evlt ein Bild vom Aufkleber machen wenn du dir nicht ganz sicher bist^^
 
AW: Fileserver / "Cloud" für ca. 350€

Ich weiß, für die folgende Frage werde ich wahrscheinlich gehängt werden, aber:

Ist das Netzteil bei so "schwacher" Hardware so wichtig? ^^
Als Netzteil verwenden wollte ich das 400W Ding, was glaube ich beim Gehäuse dabei war. Auf dem Netzteil steht halt nur "Model LPK2-23", aber kein Hersteller oder so. Siehe hier: LPK2-23
(das erste direkt)

Alternativ hab ich mir grad das mit ner PicoPSU überlegt. Da ich ja nur eine Festplatte an dem Netzteil befestige (die andere wird extern gesteuert), müsste das Teil von den Anschlüssen her ja ausreichen, oder? Spart man damit wirklich so viel Strom ein im Vergleich zu nem "dicken" Netzteil? Und vor allem: kann ich das 24/7 laufen lassen? Oder wird das ding dann zu heiß?
Mini-Box PicoPSU-90 + 90W Adapter Power Kit, 90W extern (passiv) Preisvergleich | Geizhals EU
 
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Würde mit dem verbleibenden Budget noch ein ordentliches Netzteil kaufen, nicht dass dir nachher das "minderwertige" Netzteil die Hardware grillt;)
 
AW: Fileserver / "Cloud" für ca. 350€

Hi,

also ich könnte dir den HP Microserver N40L empfehlen hast Platz für 4 HDD´s wenn das DVD Laufwerk drin lässt sonst kannst 5 Verbauen.

Ich habe Ihn selber und bin sehr zufrieden mit dem Teil sehr Leise und passt wirklich gut in meinen kleinen Schrank..

Kostet mit 4 GB Ram und DVD Laufwerk je nach anbieter so ca. 199 Euro...

HP ProLiant - MicroServer - 4 GB RAM - 1.5 GHz - 0 GB HDD

Die kiste sollte für deinen Bereich dicke Langen...


Hast du alle Geräte mit Wlan verbunden?

Gruß
 
AW: Fileserver / "Cloud" für ca. 350€

Würde mit dem verbleibenden Budget noch ein ordentliches Netzteil kaufen, nicht dass dir nachher das "minderwertige" Netzteil die Hardware grillt

Wobei ich mich jetzt nur noch frage: normales 300W Netzteil oder PicoPSU? ^^

---

Hi,
also ich könnte dir den HP Microserver N40L empfehlen hast Platz für 4 HDD´s wenn das DVD Laufwerk drin lässt sonst kannst 5 Verbauen.
Ich habe Ihn selber und bin sehr zufrieden mit dem Teil sehr Leise und passt wirklich gut in meinen kleinen Schrank..
Kostet mit 4 GB Ram und DVD Laufwerk je nach anbieter so ca. 199 Euro...
HP ProLiant - MicroServer - 4 GB RAM - 1.5 GHz - 0 GB HDD
Die kiste sollte für deinen Bereich dicke Langen...
Hast du alle Geräte mit Wlan verbunden?
Gruß

Ja, der Server wurde hier auch schon angesprochen. Klingt auch nicht so blöd. Ich bau einfach viel zu gerne PCs zusammen, und da man da ja so selten zu kommt bin ich kein Fan von Fertigrechnern :P ´
Da du ja so ein Gerät zu haben scheinst. Kannst du da mal nen Stromzähler dranhängen und mal den Idle Verbrauch aufschreiben (sofern das möglich ist)?

Ja, fast alle Rechner (Nettop, Laptop, 2x Gaming, Medien-PC, 3 Smartphones) sind mit WLAN angebunden, außer der Rechner des Schwiegervaters, der steht quasi nen halben Meter nebem dem Router unten, ist also verkabelt. Da aber Lap- und Nettop nur 802.11b/g haben (kein n) und der Medien-PC (weil die verbauten Antennen das WLAN nicht stabil aufrecht halten können) und die Gaming Rechner nur per WLAN-USB-Stick im Netz sind, ist die Datenübertragung untereinander eher... bescheiden ^^ Daher die Idee, nen Router für die Gamingrechner zu nehmen, deren beiden USB-Sticks für Lap- und Nettop, und der Medien-PC bekommt stärkere Antennen. Dann sollte zumindest n-WLAN als kleinster gemeinsamer Nenner dabei rauskommen.
 
Das Pico Netzteil selbst produziert praktisch
keine wärme. Nur das Netzteil "davor" also das Notebooknetzteil wir en wenig warm.
Der Wirkungsgrad ist vorallem bei diesem geringen Stromverbrauch top.
 
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