viel zu viele Unterordner?
Wozu sind die denn sonst gut? So lange Pfad und Dateiname zusammen unter 255(?) Zeichen sind, ist doch alles chic.
Im Zweifel zum Wiederfinden. Hat man zu viele davon und kann sich nicht mehr alles merken, dann findet man seinen eigenen Plunder nicht mehr wieder.
strukturieren soll?
Ich würde es ja so machen, dass ich meine Daten auch wieder finde.
Es gibt ja nun durchaus auch noch ein paar andere Gründe, seine Platte(n) aufzuteilen und/oder zu strukturieren. Wo ich mein Betriebssystem in der Ordnerstruktur finde weiss ich auch, wenn ich mir keine Gedanken über die Aufteilung der Platte mache.
Wie ich das System und/oder die Daten sinnvoll in einem Backup sichere kann, um meine Anforderungen an unterschiedliche Backup-Zyklen zu erfüllen, ist aber u.U. von der Aufteilung abhängig. Zumindest kann eine falsche Aufteilung die Wahl der Software einschränken oder Backup-Zeit und benötigten Platz unnötig in die Höhe treiben.
Wenn eine SSD im Spiel ist, dann haben Daten, die von der Geschwindigkeit eh nichts haben oder nur 1x im Jahr verwendet werden, darauf wenig verloren aber darauf könnte man bestimmt selbst kommen.
Schon das muss nicht immer gelten. Mind. 80% der Daten, die auf meiner großen SSD liegen, werden im Idealfall 3-4 mal in ihrem Datenleben auf dieser SSD angefasst. Zum Teil gibt es dort auch Daten, auf die ich in den vergangenen 2 Jahren nicht zugegriffen habe.
Trotzdem fliegt demnächst meine letzte HDD aus dem Rechner und wird durch eine zweite 1 TB SSD ersetzt. Auch auf der SSD werden überwiegend Daten landen, auf die ich nur 3-4 mal in ihrem gesamten Datenleben zugreifen (Videos und Bilder). Da gilt dann maximal noch der Punkt mit der Geschwindigkeit, hier aber einzig bezogen auf die Zugriffszeiten.
Die Frage finde ich schon etwas

.
Entweder hast Du nur wenig Daten oder bist eines der wenigen Naturtalente, das immer und überall perfekte Ordnung halten kann.
In einem einzigen Punkt gebe ich Dir Recht: warum kauft man sich 2*2 TB an Plattenplatz wenn man nicht weiss, was man darauf ablegen will. Weiss man es, so kennt man auch grob die Struktur um die Daten danach auch selber wieder zu finden.
@TO
ob Du nun für die Zukunft (für wie lange wilst Du dort planen, 2 Jahren, 6 Jahre oder noch länger) irgendwo Platz halten solltest, kannst nur Du wissen. Auch eine Windows 7 Systempartition kann über viele Jahre mit 32-64 GB auskommen, je nach Installationswut inkl. aller genutzten Programme.
Eine "beste" Strukturierung gibt es noch nicht einmal mit Angabe des Betriebssystems. Legt man unter Windows Programme und auch die AppData/UserData auf die Systempartition oder trennt man das irgendwie auf? Braucht man überhaupt ein (großes) Swap-File und/oder massenweise Plattenplatz für den Ruhezustand oder nutzt man sowas nicht?
Vieles kann auch abhängig sein von Deiner Backup-Strategie (wenn Du denn eine hast). Was muss man wann und wie (oft) sichern, um bei einem defekten System (Virus/defektes MS-Update, defekte Platte) möglichst einfach den aktuellsten Backup-Stand wieder herzustellen? Will man mit Sicherungspunkten und riesigen Mülleimern arbeiten oder nicht...
Das alles ist viel zu individuell, um dort eine allgemeingültige Anleitung schreiben zu können.
Selbiges gilt für die Ordner- und Datenstruktur. Unter welchem Stichwort (z.B. =Ordner) Du am einfachsten etwas wieder findest, das Du unter unterschiedlichen Stichworten einsortieren kannst, weisst nur Du. Zur Not kann man sich in einem solchen Fall unter Windows mit Links zusätzliche "Verwiese" setzen. Das nützt aber nur etwas, wenn sich die Quellverzeichnisse nur extrem selten ändern.