Fernmeldekabel/Telefonleitung mit Cat 7 Kabel berinden

Grotix

Freizeitschrauber(in)
Hallo,

In meiner Wohnung wurde eine Fermeldeleitung/Telefonleitung glaube ich nennt man diese als vorsehung für Telefon/ Internet etc eingezogen. Gelegt wurden bis jetzt überall Cat7 Kabel und ich muss nun das Cat kabel mit dieser Leitung verbinden. Die Fernmeldeleitung wurde als Erdkabel verlegt und ist deswegen etwas dicker als die normalen CAT Kabel.

Das Kabel hat 8 Adern, das würde ja mit den Cat7 Kabeln übereinstimmen. Blau/grün Rot/weiß Grün/grau Rot/schwarz. Keine Schirmung, das ist mir bewusst. Davon enden zwei in einer großen Klemmdose.

Ich würde gerne zwei Netzwerkkabel vom Switch zu den genannten Kabeln ziehen, nur wie verbinde ich diese? Erstens stimmen die Farben nicht überein und zweitens bringe ich keinen Verbinder drauf da es viel dicker ist. Kann ich die Kabel über so LSA Leisten verbinden so wie es vorher üblich war für die Telefongeschichten?

Hoffentlich kann mir da jemand weiterhelfen.

LG
 
Für was willst du das Kabel denn nutzen?

Wenn du es als reguläres Netzwerkkabel nutzen willst, dann dürften da wohl nur 10MBit drin sein, wenn es gut geht und der Switch mitspielt. Ansonsten bist du da beim Frequenzspektrum ein paar Zehnerpotenzen über den "Telefongeschichten", mit entsprechenden Folgen.
 
Eigentlich als Netzwerk. Ich weiß dass die bestehende Internetverbindung über so ein Kabel reinkommt und ich die vollen 80 MBit reinbekomme
 
Das Kabel hat 8 Adern, das würde ja mit den Cat7 Kabeln übereinstimmen. Blau/grün Rot/weiß Grün/grau Rot/schwarz. Keine Schirmung, das ist mir bewusst. Davon enden zwei in einer großen Klemmdose.
Reden wir hier von einem DSL Anschluss? Der hat eigentlich 2 Adern.
Kann es sein dass nur 2 belegt sind?
Eigentlich müsste es eine Verteilerbox im Keller geben der dort das ankommende Telekom-Kabel auf die entsprechenden Haus-Endanschlüsse verteilt.
Die enden dann eigentlich in einer TAE dose, wo man dann seinen Router einstöpselt mit den tollen altmodischen F-Steckern.
Das eigentliche Heim-Netzwerk baut man dann dahinter auf.

Eine DSL-Leitung im Heimnetz zu verteilen bringt dir ja herzlich wenig und würde, selbst wenn es funktionieren würde, was es nicht tut, das Signal garantiert stören.

Vielleicht lässt du da doch besser mal einen Techniker kommen... Schon sehr ungewöhnlich einen Telefonanschluss einfach so in einem nackten Kabel-Ende und nicht in einer Dose enden zu lassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein wir bekommen unser Internet über Funk von einem regionalen Anbieter. Geht durch genau so ein genanntes Kabel vom Empfänger zu uns zum Netzwerkschrank. Von dort aus überall hin mit Cat7 und funktioniert tadellos
 
Möchtest du den Hausanschluss anzapfen? Bis zur Verteilerbox, darfst du nicht an den Kabel dran! Und nach dem Verteiler, ist es wie Dooma beschrieben hat.
OK hat sich erledigt
 
Hallo,

In meiner Wohnung wurde eine Fermeldeleitung/Telefonleitung glaube ich nennt man diese als vorsehung für Telefon/ Internet etc eingezogen.

LG
Normalerweise kommt an deine "Fernmeldeleitung" ein Router drann.
Deine NW Kabel machst Du idealerweise an ein Patchfeld drauf.
Vom Patchfeld gehst Du auf ein Switch und vom Switch zum Router.

Wenn das nur 4 Lan Kabel sind, kann man vom Patchfeld auch direkt auf den Router.

Ich hoffe Du kannst was mit den Begriffen was anfangen.
Ansonsten dröseln wir das gerne auf.
 
Nein wir bekommen unser Internet über Funk von einem regionalen Anbieter. Geht durch genau so ein genanntes Kabel vom Empfänger zu uns zum Netzwerkschrank. Von dort aus überall hin mit Cat7 und funktioniert tadellos
Das hättest du auch echt gleich sagen können.
Trotzdem merkwürdig; ist das Kabel dann nur für dich allein?
Also ein vollwertiger Netzwerk-Anschluss?
Von sowas hab ich noch nie gehört.

Und dann mit einem ungeschirmten Kabel?
Das macht für mich irgendwie keinen Sinn.

Aber wenn du so eine spezial Lösung dort anliegen hast, dann muss es doch auch jemandem bei deinem Anbieter geben der dir dazu was erzählen kann.
Oder noch besser, dir gleich mal einen Techniker vorbeischicken kann der das für dich korrekt anschließt.
Was denn das für ein Service den Endkunden mit einem nacken Kabelende abzufrachten?
 
Das Kabel hat 8 Adern, das würde ja mit den Cat7 Kabeln übereinstimmen. Blau/grün Rot/weiß Grün/grau Rot/schwarz. Keine Schirmung, das ist mir bewusst. Davon enden zwei in einer großen Klemmdose.
Mach doch mal bitte Fotos von dem Zeug.

Ich vermute, dass das entweder Klingeldraht ist oder eine Telefonleitung. Beides nicht mal ansatzweise für Netzwerk mit akzeptabler Geschwindigkeit ausgelegt.
 
Das hättest du auch echt gleich sagen können.
Trotzdem merkwürdig; ist das Kabel dann nur für dich allein?
Also ein vollwertiger Netzwerk-Anschluss?
Von sowas hab ich noch nie gehört.

Und dann mit einem ungeschirmten Kabel?
Das macht für mich irgendwie keinen Sinn.

Aber wenn du so eine spezial Lösung dort anliegen hast, dann muss es doch auch jemandem bei deinem Anbieter geben der dir dazu was erzählen kann.
Oder noch besser, dir gleich mal einen Techniker vorbeischicken kann der das für dich korrekt anschließt.
Was denn das für ein Service den Endkunden mit einem nacken Kabelende abzufrachten?
Sorry dachte dass das nicht relevant ist und mir jemand einfach eine simple Antwort sagt wie ich das verbinde :D
Das Haus ist alt, da wurde einfach das alte bestehende 8 polige Telefonkabel genutzt von dem Anbieter von dem wir das Internet bekommen haben, warum weiß ich nicht. Das ist schon länger her und hat ja tadellos funktioniert bis jetzt.
Das Kabel dass ich jetzt als Internetkabel verwenden möchte wurde vom Vorbesitzer in Eigenregie als Vorsehung verlegt um eine andere Wohnung im Dachboden mit Internet zu versorgen. Die Fernmeldeleitung geht direkt von meinem Technikraum im Keller nach ganz oben als Erdkabel, aber in keinem Leerrohr. Der Dachboden gehört aber jetzt zu meiner Wohnung und das ist die einzige Möglichkeit wie ich nach oben Internet über Kabel bekomme. Die Wände sind so dick, WLAN geht da oben nicht richtig.
Normalerweise kommt an deine "Fernmeldeleitung" ein Router drann.
Deine NW Kabel machst Du idealerweise an ein Patchfeld drauf.
Vom Patchfeld gehst Du auf ein Switch und vom Switch zum Router.

Wenn das nur 4 Lan Kabel sind, kann man vom Patchfeld auch direkt auf den Router.

Ich hoffe Du kannst was mit den Begriffen was anfangen.
Ansonsten dröseln wir das gerne auf.
So wurde es gemacht ;)
Möchtest du den Hausanschluss anzapfen? Bis zur Verteilerbox, darfst du nicht an den Kabel dran! Und nach dem Verteiler, ist es wie Dooma beschrieben hat.
OK hat sich erledigt
Nein hier wird nichts angezapft. Ich möchte nur mein Netzwerk in der Wohnung ausbauen
 

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Eigentlich als Netzwerk. Ich weiß dass die bestehende Internetverbindung über so ein Kabel reinkommt und ich die vollen 80 MBit reinbekomme
Das hat aber nichts mit klassischem Ethernet zu tun was auf solchen Leitungen dann gemacht wird sondern ist quasi ein zwischen-VDSL:
Adapter für sowas könntest du natürlich nutzen.
 
Ahoi!
Wenn diese 4 Adernpaare so miteinander verdrillt sind, sollte das mehr oder weniger UTP (Unshielded Twistet Pair) entsprechen. Je nach Kabellänge und externen "Störquellen" kannst du damit bis 1GBit übertragen.

Ob das in der Praxis auch funktioniert, wird dir aber niemand sagen können, das müsstest du ausprobieren!

zweitens bringe ich keinen Verbinder drauf da es viel dicker ist.
Meinst du damit, dass die einzelnen Kupfer-Adern zu dick sind, um sie in einen normalen RJ45-Buchse/Stecker zu crimpen?

Es gibt "selbst-crimpende" Stecker und Buchen für starre cat.6 und cat.7 Kabel mit Schneid-Klemmen. Die können manchmal auch dickere Adern aufnehmen. Da müsstest du mal schauen oder messen, wie dick die Adern bei dir genau sind.

Cat.7 Verlegekabel haben (meine ich) AWG 24 oder AWG 23 also rund 0,2 bis 0,25 mm².
Diese können z.B. auch AWG 22 aufnehmen, also bis ca. 0,34 mm²:

Wenn das vom durchmesser reicht, kannst du das Kabel wie ein "normales" cat.-Kabel crimpen. Ob es dann funktioniert und mit welcher Geschwindigkeit wirst du dann sehen müssen.
 
Nicht wirklich. 10 MBit dürften einigermaßen problemlos gehen, der Rest ist reine Glücksache. Es hat schon seinen Grund, warum Kabel in den Kategorien 3, 5, 6, 7 und 8 verkauft werden.
Da würde ich, aus persönlicher Erfahrung, widersprechen.

In Deutschland wird sehr viel Wert auf Spezifizierungen und Zertifizierungen gelegt. Das spiegelt sich dann in den Meinungen der Leute wieder, was ich durchaus verstehen kann. Das hat aber nichts mit der Realität zu tun.

In anderen Ländern wird das pragmatischer gesehen und erst einmal das günstigste genommen, solange es zu keinen Problemen kommt. In den USA und Asien sind/waren Server-Rack-Verkabelungen, also Kabellängen unter ~5 Meter, mit Cat5e UTP quasi Standard. Und das Problemlos mit 10Gbit. Ich war schon in Rechenzentren, die ihre komplette verkabelung in Cat 5 utp gemacht haben...

Cat5 UTP ist mit 100Mbit, Cat5e UTP bis 1Gbit bei bis zu 100 Meter Kabellänge spezifiziert.

Das hier wird kein Kabel nach Cat 5 Spezifikation sein, das ist klar! Aber letztendlich scheinen es verdrillte solid-core Adernpaare zu sein. Also letztendlich nicht so viel anders...

Ich sehe also erst einmal nicht, warum das nicht sogar tatsächlich mit 1Gbit funktionieren sollte.
Klar, garantieren kann das niemand, aber auf einen Versuch würde ich es auf jeden Fall ankommen lassen!
Die Stecker/Buchsen kosten nicht die Welt, für ~10 Euro würde ich es einfach ausprobieren.
 
Das hier wird kein Kabel nach Cat 5 Spezifikation sein, das ist klar! Aber letztendlich scheinen es verdrillte solid-core Adernpaare zu sein. Also letztendlich nicht so viel anders...

Nein, nur weil es verdrillt ist, muß es noch lange nicht auf dem Niveau von CAT5 sein, da ist sehr, sehr viel dazwischen. Bei der Einführung von 100MBit Netzwerk haben auch extrem viele, mit CAT3, dumm drein geschaut.

Ich sehe also erst einmal nicht, warum das nicht sogar tatsächlich mit 1Gbit funktionieren sollte.

Da liegt das Problem: du siehst es nicht.

Klar, garantieren kann das niemand, aber auf einen Versuch würde ich es auf jeden Fall ankommen lassen!

Natürlich kann man es immer probieren, aber deine Selbstsicherheit ist eben einfach nicht angebracht.

Ich persönlich habe die Erfahrung mit einem 100m CAT3 Kabel und 100 MBit Netzwerk gemacht. Es lief sogar stabil mit 16MB/sec, die restlichen 99,8% gingen in Paketfehlern unter. Nun muß man dazu sagen, dass das damals ein alter Hub war, der es verteilt hat, ein neuer 10 GBit Switch kann da eventuell mehr aus der Leistung rausholen. Aber davon auszugehen, dass sich das verhält, wie CAT5, nur weil es verdrillt wurde, ist ähnlich naiv, wie anzunehmen, dass alle Reifen 400km/h aushalten, weil die ja alle schwarz und rund sind.
 
[...]
Da liegt das Problem: du siehst es nicht.
Na dann erleuchte mich und uns!

Die Spezifikationen für den physikalischen Aufbau eines Cat5 Kabels liegen, (zumindest soweit ich mich erinnern kann und was google mir auf die schnelle bestätigen konnte) lediglich bei 8 Kupferdrähten, AWG 22 bis 24, 4 verdrillte Paare, Isolierung aus PE, Mantel aus PVC oder vergleichbar.

Ich habe das Kabel nicht persönlich in Augenschein genommen, aber es liest sich doch so, als ob es diese Erfüllen könnte und somit die 100 MHz für 100Mbit schaffen könnte. Je nach Länge, die hier leider nicht genannt wurde, könnten auch das Übersprechen niedrig genug sein, sodass sogar 1Gbit möglich sein könnten.

Ich persönlich habe die Erfahrung mit einem 100m CAT3 Kabel und 100 MBit Netzwerk gemacht. Es lief sogar stabil mit 16MB/sec, die restlichen 99,8% gingen in Paketfehlern unter. Nun muß man dazu sagen, dass das damals ein alter Hub war, der es verteilt hat, ein neuer 10 GBit Switch kann da eventuell mehr aus der Leistung rausholen. Aber davon auszugehen, dass sich das verhält, wie CAT5, nur weil es verdrillt wurde, ist ähnlich naiv, wie anzunehmen, dass alle Reifen 400km/h aushalten, weil die ja alle schwarz und rund sind.

Du sprichst aus deiner Erfahrung, ich aus Meiner.

Ich habe schon ähnlich Kabel, die irgendwann mal zu Gartenhütten und Carports gelegt wurden, für Wlan-Accesspoints und Kameras zweckentfremdet und erstaunlich oft gingen da ohne Probleme sogar 1Gbit drüber, bei Kabellängen von 5 bis 10 Meter.

Mit 100 Metern bewegst du dich auch immer am absoluten Maximum der Kabellänge. Da wundert es mich nicht, wenn es dann zu solchen Problemen führt. Außerdem sind heutige Switche sehr viel toleranter wenn es darum geht, dass das Signal halt doch nicht mehr ganz sauber ankommt als alte Hubs!

Wenn ich einen Reifen hätte, der exakt aus dem gleichen Material besteht und exakt gleich aufgebaut und gefertigt ist wie ein Reifen, der für 400km/h spezifiziert ist, dann würde ich damit zumindest auf die Autobahn fahren!
 
Na dann erleuchte mich und uns!
Es gibt mehr Faktoren wie nur verdrillt/Durchmesser/Schirmung.
Die "Telefonleitung" aka J(St)Y aus dem Baumarkt z.B. hat oft nicht die Wellenwiderstände wie eine CAT5e Leitung. Übersprechen ist auch eine wichtige Charakteristik, am heftigsten sind die Klingeldrahtleitungen.
Diese CAT3 Leitungen sind auf ein paar MHz ausgelegt, aber nicht auf die 100Mhz.
Dadurch dass bei SV-DSL bis zu 35Mhz genutzt werden zeigt natürlich wie es auch anders gehen kann, mit entsprechenden Maßnahmen.

Ich habe schon ähnlich Kabel, die irgendwann mal zu Gartenhütten und Carports gelegt wurden, für Wlan-Accesspoints und Kameras zweckentfremdet und erstaunlich oft gingen da ohne Probleme sogar 1Gbit drüber, bei Kabellängen von 5 bis 10 Meter.
Auch mit einer echten 1gbit Last? Was die Betriebsysteme anzeigen ist idR die ausgehandelte Geschwindigkeit, aber nicht der reelle Durchsatz, ist beim DSL nicht anders

Mit 100 Metern bewegst du dich auch immer am absoluten Maximum der Kabellänge. Da wundert es mich nicht, wenn es dann zu solchen Problemen führt. Außerdem sind heutige Switche sehr viel toleranter wenn es darum geht, dass das Signal halt doch nicht mehr ganz sauber ankommt als alte Hubs!
Das wird wohl der wichtigste Teil sein, Switche sind wesentlich besser geworden. Auto-MDX ist heute 0815, war aber nicht immer so.
100M sind an gewissen Geräten auch kein fixes Limit, TP-Link hat dies mit dem extended Mode schon ausgehebelt.

Zertifizieren und Kategorisieren sind in der Technik wichtig damit jene sich vorhersebar verhält, für jene die es brauchen und eine Tolleranz einplanen müssen.


Zum Topic: Ich würde es mal ausprobieren, mich aber nicht drauf verlassen :)
 
Es gibt mehr Faktoren wie nur verdrillt/Durchmesser/Schirmung.
Die "Telefonleitung" aka J(St)Y aus dem Baumarkt z.B. hat oft nicht die Wellenwiderstände wie eine CAT5e Leitung. Übersprechen ist auch eine wichtige Charakteristik, am heftigsten sind die Klingeldrahtleitungen.
Diese CAT3 Leitungen sind auf ein paar MHz ausgelegt, aber nicht auf die 100Mhz.
Dadurch dass bei SV-DSL bis zu 35Mhz genutzt werden zeigt natürlich wie es auch anders gehen kann, mit entsprechenden Maßnahmen.

Das es mehr Faktoren bei der Spezifikation gibt ist mir durchaus bewusst.
Nur wie werde diese erreicht, wenn die Anforderungen an Material und Aufbau die gleichen sind?
Ich bin kein Physiker oder Elektrotechniker, etc., und weiß es nicht.
Vergleichen kann ich daher erst einmal nur die Anforderungen an "das Material". Als nicht ganz unerfahrener Informatiker probiere ich es dann halt einfach aus und sehe, dass es oftmals ohne Probleme funktioniert.

Es kann ja sein, dass ich eigentlich komplett falsch liege und bisher einfach nur Glück hatte.
Aber persönlich abwertende Ein-Satz-Kommentare wie "Da liegt das Problem: du siehst es nicht." ohne weitere Erklärungen helfen niemanden. Da wäre eine sachliche Erklärung schon Hilfreicher.

Auch mit einer echten 1gbit Last? Was die Betriebsysteme anzeigen ist idR die ausgehandelte Geschwindigkeit, aber nicht der reelle Durchsatz, ist beim DSL nicht anders

Ja, tatsächlich mit vollen 1Gbit; bei kurzen Strecken.
Zum Beispiel vom Glasfaer-Router im Keller bis ins Erdgeschoss, vielleicht 3 Meter. Dort hing früher eine Telefonanlage, an der die Telefone mit einem solchen Kabel angeschlossen waren. Keine Übertragungsfehler beim 1Gbit-Glasfasenanschluss.
Anderes Beispiel: Vom 2OG ins Dachgeschoss, vielleicht 3-4 Meter, ebenfalls ein ähnliches Kabel. Genutzt wird es für Wlan-Accesspoints und ein NAS. Paket-Loss tritt auf, wenn z.B. der Staubsauger an der Steckdose in der nähe angeschlossen wird, weshalb diese Steckdose nicht mehr genutzt wird. Ansonsten absolut stabil.

Es kann also funktionieren.

Zum Topic: Ich würde es mal ausprobieren, mich aber nicht drauf verlassen :)
Meine Worte! :daumen:
 
Nur wie werde diese erreicht, wenn die Anforderungen an Material und Aufbau die gleichen sind?
Es gibt teils drastische unterschiedliche in den Legierungen die eingesetzt werden, der Wellenwiederstand ist ganz weit vorne. Die Homogenität des Materials zeigt sich dann in der Frequenzkurve (wie bei Kopfhörern).
Übergänge von Leitern, aka Kontaktstellen haben einen gigantischen Einfluss, sind die Toleranzen lose oder Litze in LSA, dies sieht man in einer TDR Analyse als Reflektion.

Ohne ordentliches Equipment so für den Laien nicht ersichtlich, es gibt daher auch nir wenige Outlets die darüber ausführlich berichten.

Der Audio Phil aus der Redaktion kann von dem schieren Aufwand bestimmt ein Lied singen :)
Es kann ja sein, dass ich eigentlich komplett falsch liege und bisher einfach nur Glück hatte.
Alles kann, nichts muss sag ich immer in so einem Fall.
 
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