Fallout 4 - Ohne einen einzigen Kill durch das Spiel

Aha! Deswegen verkauft sich das Spiel ja auch so schlecht! Und jetzt nicht wieder das Argument, dass viele Käufer das gute alte Fallout von anno dazumal nicht kennen!
Was hat der Verkaufserfolg damit zu tun, dass sie die Serie verhunzen? Nichts. Die CoDifizierung kommt halt an beim unbedarften Durchschnittskevin.
 
Das mag auf ein Endzeitszenario zutreffen, aber nicht auf Fallout. Denn, wie sich die Serie seit Teil 1 in den Untertitel schreibt, handelt es sich hier um ein postapokalyptisches Szenario. Es sind 200 Jahre vergangen seit der Apokalypse! Menschen überleben und starten eine neue Zivilisation.

Verstehe auch nicht,warum so viele immer die Settings durcheinander bringen,zwischen Endzeit und Postapokalypse ist ,wie du richtig nanntest,sehr wohl ein großer Unterschied.
 
Die Ansichten gehen wohl dahingehend auseinander, dass das Ausmaß einer atomaren Apokalypse unterschiedlich bewertet oder eingeschätzt wird. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Menschheit nach so einem Atomkrieg weit mehr als 200 Jahre braucht, um die Welt wieder aufzubauen. So ein globaler Atomkrieg hätte vermutlich noch verheerendere Folgen als der Meteoritentreffer, der die Dinos zum aussterben brachte. Verheerende Druckwellen tausender Atombomben, riesige verstrahlte Gebiete, nuklearer Winter. Und wenn die Leute nicht durch eines der drei Dinge sterben, dann bestehen in der fiktiven Welt von Fallout auch noch gute Chancen, irgendwelchen mutierten Tieren oder Menschen zum Opfer zu fallen, die hochaggressiv sind und sich einer Epidemie gleich überall verbreitet haben. Nein, das Fallout-Universum muss keine Utopie sein, es kann auch eine Dystopie sein, so wie es in Teil 4 der Fall ist. Nicht viele Menschen haben den Krieg überlebt und die, die überlebt haben, haben die Welt an Mutanten verloren. Man sieht es ja schon sehr deutlich, nachdem man die Vault verlassen hat: Man kann keine 50 Meter laufen, ohne von irgendeinem Sch...vieh angegriffen zu werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Ansichten gehen wohl dahingehend auseinander, dass das Ausmaß einer atomaren Apokalypse unterschiedlich bewertet oder eingeschätzt wird. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Menschheit nach so einem Atomkrieg weit mehr als 200 Jahre braucht, um die Welt wieder aufzubauen. So ein globaler Atomkrieg hätte vermutlich noch verheerendere Folgen als der Meteoritentreffer, der die Dinos zum aussterben brachte. Verheerende Druckwellen tausender Atombomben, riesige verstrahlte Gebiete, nuklearer Winter. Und wenn die Leute nicht durch eines der drei Dinge sterben, dann bestehen in der fiktiven Welt von Fallout auch noch gute Chancen, irgendwelchen mutierten Tieren oder Menschen zum Opfer zu fallen, die hochaggressiv sind und sich einer Epidemie gleich überall verbreitet haben. Nein, das Fallout-Universum muss keine Utopie sein, es kann auch eine Dystopie sein, so wie es in Teil 4 der Fall ist. Nicht viele Menschen haben den Krieg überlebt und die, die überlebt haben, haben die Welt an Mutanten verloren. Man sieht es ja schon sehr deutlich, nachdem man die Vault verlassen hat: Man kann keine 50 Meter laufen, ohne von irgendeinem Sch...vieh angegriffen zu werden.

Trotz allem ist das nur Bethesdas "Interpretation" und hat nichts mit Fallout und der Interpretation zu tun die die ursprünglichen Macher, bei Black Isle Studios und Interplay, von der Welt 200 Jahre nach dem Atomkrieg hatten. Ergo hat Bethesdas Fallout halt auch nichts mit Fallout zu tun. Darum geht es doch. Was Bethesda da abliefert ist kein Fallout, da sie eine völlig andere Sichtweise auf die Welt darstellen, als dies in Fallout eigentlich der Fall gewesen ist. Fallout war keine Dystopie, sondern der Versuch darzustellen wie eine Gesellschaft sich nach einer solch verherrenden Katastrophe wieder aufbauen könnte und wie eine solche Gesellschaft aussehn könnte und welche Probleme, sowie Mängel, sie haben würde. Also irgendwo in der Mitte zwischen einer Utopie und einer Dystopie, oder anders ausgedrückt fast schon der Versuch einen Normalfall zu zeichnen.

Nun kann man trotzdem Bethesdas Welt voller Utopie toll finden, dagegen spricht nichts, aber es muss doch mal in die Köpfe reingehen das es eben nichts und auch absolut nichts mit Fallout zu tun hat was sie da abliefern, den ein bisschen Optik und Bruchstücke von Lore alleine sind eben nicht das was die ursprünglichen Falloutspiele ausgemacht hat. Sie könnten das Spiel auch "Brocken World" nennen und als eigene Marke vertreiben, das wäre sicher zutreffender und sogar passender als Fallout 3 und Fallout 4 eben als Fallout zu verkaufen.
Grade Fallout 4 ist doch am Ende so wenig Fallout wie Arcania: Gothic 4 ein Gothic war, oder anders ausgedrückt, Arcania: Gothic 4 und Fallout 4 haben wesentlich mehr gemein als Fallout 4 und Fallout: 1, 2 & New Vegas. ;)
 
Das Merkwürdige ist doch: Fallout wird wegen seiner Atmosphäre gelobt. Jeder scheint zu wissen wie eine Postapokalypse, ausgelöst durch einen Atomkrieg, auszusehen hat. Alles leben vernichtet, das was noch übrig ist, ist Mutiert. Auf jeden Fall doch ziemlich grau und eintönig. Das die Realität anders ausschaut, belegen "leider zu viele" Beispiele. Hiroschima, Nagasaki, Tschernobyl Orte die alles andere als trostlos aussehen. Würde man sich die Inseln im Bikini Atoll ansehen - keiner würde vermuten das hier die stärksten Atombomben getestet wurden. Mutationen durch Strahlung sind auch weit weniger Spektakulär.
 
Zurück