Fairmarket: Fall des letzten Ebay-Gegners (PCGH Retro 17. September)

Mittlerweile wundere ich mich wenn ich mal was von privat ersteigere/ kaufe. Da tummeln sich ja "nur noch" Firmen, die teilweise teurer sind, als gleich bei Onlinehändlern direkt zu bestellen.

Und selbst verkaufen, ... mal abgesehen dass die Bewertungen nur noch als Druckmittel, oder Pseudo Gewährleistung genutzt werden - da kaum noch jemand bewertet, ... sind die eBay gebühren echt happig geworden. Und willst du halbwegs einen anständigen Preis und bietest daher Paypal an, zieht Paypal auch noch was vom Verkaufspreis ab. Daher behalte ich ausgemusterte Hardware erst mal. Oder entsorge es irgendwann mal bei Gelegenheit.
 
Nutze eBay Kleinanzeigen oder Shpock... passt beides und kostet mich nichts.

naja für eBay Kleinanzeigen braucht man als Verkäufer echt gute Nerven.
90%+ aller Anfragen kann man in die Tonne kloppen.
* unverschämte Gegenangebote :daumen2:
* Letzer Preis :what:
* Ware noch da? :ugly: (obwohl man mittlerweile mehrmals reinschreibt das Ware kaufbar ist solange Auktion läuft)
usw.
 
Für mich ist eBay sowohl als Käufer, als auch als Verkäufer nach wie vor die ideale Plattform.

Als Käufer habe ich Zugriff auf internationale Angebote, meistens deutlich unter den Preisen von Amazon. Ich kaufe oft Dinge aus China und UK und da wird die Verzollung meistens über eBay unkompliziert abgewickelt. Wenn ich bei eBay einen Artikel kaufe, habe ich ihn gekauft. Bei Kleinanzeigen muss ich erst einmal abwarten, ob der Verkäufer diesen Artikel überhaupt noch verkauft. Oft bekommt man dann auch nur eine Nachricht, dass nicht über Kleinanzeigen Direktkauf verkauft word sondern nur über PayPal Freunde und Familie.

Auch als Verkäufer ist diese Plattform meine erste Wahl. Marktplätze in Foren sind quasi tot und KLeinanzeigen ist einfach das Shithole überhaupt. Selbst wenn ich als Privatverkäufer meine 10% noch abdrücken müsste, würde ich das immer noch gerne tun. Ich erreiche mit meinen Angeboten Käufer in ganz Europa. Dann kommt noch hinzu, dass die meisten eBay-User wissen, was sie tun und einen Artikel ohne Gelaber einfach kaufen. Was man auf Kleinanzeigen für Gespräche führen muss, um ein Kleinteil für 20 EUR zu verkaufen. Und es ist ja nicht so, als könne man über eBay die Verkäufer nicht anschreiben. Allerdings haben Dialoge auf eBay Hand und Fuß und es geht nicht um "letsde breis".

Ich bin auch seit mehreren Jahren eBay Plus Kunde. Die 20 EUR pro Jahr habe ich eh nach ein paar Monaten über Bonuspunkte wieder drin. Amazon Prime habe ich seit entsprechender Zeit nicht mehr. Bei Prime bekomme ich gegen eine Zusatzgebühr eine Leistung, die ansonsten im Online Shopping inzwischen Standard sind. Die Lieferzeiten ohne Prime sind schon recht frech und konkurrieren mit Shops bei denen man besser nichts bestellt.
 
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