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Facebook: Viele Deutsche haben Angst vor dem sozialen Netzwerk - und nutzen es trotzdem

PCGH-Redaktion

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Malkolm

BIOS-Overclocker(in)
93% Nutzung bei Schülern und Studenten halte ich für ein wenig übertrieben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass nur jeder 15. keinen Facebook Account hat.
Eine kleine Stichprobe bei den 15 Studenten in meiner Arbeitsgruppe ergab gerade einmal 8 Nutzer, also gut die Hälfte.

Als was wird denn "Angst vor Facebook" definiert?
Pauschal kann "Angst" ja alles enthalten, von "ich kann Nachts nicht schlafen, weil ich nicht weiß was gerade auf Facebook über mich erzählt wird" bis "ja so ganz genau weiß ich nicht, ob das mit dem Datenschutz jetzt sooo toll ist da".
 

OdlG

BIOS-Overclocker(in)
ich finde,je weniger man von sich preis gibt umso weniger braucht man angst davor haben ;).

Das Traurige ist doch aber, dass man erst massig Einstellungen finden muss, die die persönlichen Daten verbergen. Bis ich alles vernünftig eingestellt hatte, die Anwendungsplattform deaktiviert hatte und alle Fotos gelöscht habe, die Leute von mir reingestellt haben ist eine ganze Zeit vergangen. Ich bin auf FB sehr pingelig und sparsam mit Infos zu meiner Person, aber das liegt ja im Ermessen des Einzelnen. Ich finde es nur mies von FB, dass sie die Einstellungen so verstecken und streuen.
 

Memphis_83

Software-Overclocker(in)
ja gut mit den einstellungen gebe ich dir recht. quasi alles ist erstmal erlaubt und selber muss man alles zurückschrauben und neue "funktionen" werden fast heimlich eingestellt und meist bekommt man davon erst durch freunde oder tv mit...
 

Invisible_XXI

BIOS-Overclocker(in)
93% Nutzung bei Schülern und Studenten halte ich für ein wenig übertrieben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass nur jeder 15. keinen Facebook Account hat.
Eine kleine Stichprobe bei den 15 Studenten in meiner Arbeitsgruppe ergab gerade einmal 8 Nutzer, also gut die Hälfte.

Als was wird denn "Angst vor Facebook" definiert?
Pauschal kann "Angst" ja alles enthalten, von "ich kann Nachts nicht schlafen, weil ich nicht weiß was gerade auf Facebook über mich erzählt wird" bis "ja so ganz genau weiß ich nicht, ob das mit dem Datenschutz jetzt sooo toll ist da".
deine stichprobe ist hoch selektiv und sehr klein. ergo hat sie keinerlei aussagekraft für die allgemeinheit :) nimm 1000 zufällig ausgewählte personen, dann sieht die sache schon ganz anders aus.
wenn du solch einer stichprobe dennoch beachtung schenkst, interessiert dich vielleicht, dass in meinem (akademischem) freundeskreis (> 30) nur 2 personen sind, die facebook nicht nutzen. (dafür aber bei studivz angemeldet sind oder zumindest waren :ugly:).

den begriff "angst" finde ich dagegen ebenfalls nicht besonders gut gewählt. "bedenken" finde ich da viel einleuchtender.


dass es mit abnehmender bildung mehr "angst" gibt, wundert mich nicht. die höheren bildungsschichten werden sich zum einen schneller in die facebook-datenschutzregeln eingelesen haben und die unzähligen optionen eher verstehen bzw. sich darin zurecht finden und das wirr-warr durchschauen. und zum anderen werden sie sich vermutlich generell mehr informieren und eigene gedanken zum thema machen, um "die bedrohung" angemessen einschätzen zu können. außerdem würde ich behaupten, dass höhere bildungsschichten weniger auf die vielen "panik-mache-news" vieler seiten reagieren, die dem trend folgen gegen social networks zu wettern. eben wegen den zuvor genannten punkten. die unteren bildungsschichten könnten schlicht und ergreifend angst vor dem unbekannten, in den medien schlecht-gemachten und unübersichtlichen medium "social-network" haben.
aber das ist auch nur meine persönliche alltagspsychologische theorie zu diesem thema ;)
 

dymas

PC-Selbstbauer(in)
Jep auch ich bin nicht glücklich mit Facebook weil mir die Entwicklung dort zu immer besserer Aufbereitung der Daten nicht zusagt. Eigentlich bin ich da um das aktuelle Tagesgeschehen meiner Freunde zu verfolgen und mit ihnen leichter in Kontakt zu bleiben, nicht um mein ganzes Leben zu offenbaren. Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern? Aber wer geht schon seine ganzen alten Beiträge durch und löscht die?...

Es gibt nur leider keine Alternative wenn ich die Funktionalität behalten will. Google+ ist Pest gegen Cholera eintauschen und hinzu kommt noch das natürlich mein ganzer Freundeskreis mit rüberwechseln müsste. Studivz ist tot (zurecht) und sonst gibt es nichts.
 

Sauerland

PC-Selbstbauer(in)
deine stichprobe ist hoch selektiv und sehr klein. ergo hat sie keinerlei aussagekraft für die allgemeinheit :) nimm 1000 zufällig ausgewählte personen, dann sieht die sache schon ganz anders aus.
wenn du solch einer stichprobe dennoch beachtung schenkst, interessiert dich vielleicht, dass in meinem (akademischem) freundeskreis (> 30) nur 2 personen sind, die facebook nicht nutzen. (dafür aber bei studivz angemeldet sind oder zumindest waren :ugly:).

den begriff "angst" finde ich dagegen ebenfalls nicht besonders gut gewählt. "bedenken" finde ich da viel einleuchtender.


dass es mit abnehmender bildung mehr "angst" gibt, wundert mich nicht. die höheren bildungsschichten werden sich zum einen schneller in die facebook-datenschutzregeln eingelesen haben und die unzähligen optionen eher verstehen bzw. sich darin zurecht finden und das wirr-warr durchschauen. und zum anderen werden sie sich vermutlich generell mehr informieren und eigene gedanken zum thema machen, um "die bedrohung" angemessen einschätzen zu können. außerdem würde ich behaupten, dass höhere bildungsschichten weniger auf die vielen "panik-mache-news" vieler seiten reagieren, die dem trend folgen gegen social networks zu wettern. eben wegen den zuvor genannten punkten. die unteren bildungsschichten könnten schlicht und ergreifend angst vor dem unbekannten, in den medien schlecht-gemachten und unübersichtlichen medium "social-network" haben.
aber das ist auch nur meine persönliche alltagspsychologische theorie zu diesem thema ;)

Ich find diese Aussagen schon ziemlich wagemutig.

Warum soll die untere Bildungsschicht (wer mag das sein) mehr Angst haben als Akademiker, vor allem woher wird die Feststellung genommen, dass sich Akademiker perse besser in Facebook zurecht finden.

Anhand der These könnte man darauf schließen, dass jemand von sich selbst so überzeugt ist, das er glaubt zu einer besseren Sorte Mensch zu gehören nur weil er studiert bzw. studiert hat.

Man mag es da doch nicht glauben, dass es in meinem Bekanntenkreis Leute gibt, die über eine höhere Schulbildung verfügen und dennoch nichts mit Facebook zu tun haben wollen. Ganz am Rande mal erwähnt, warum fallen eigentlich soviele Vermögende immer wieder auf Abzocker rein. Der hier geäußersten These nach dürfte dies eigentlich gar nicht passieren.

Facebook ist ein Spiel mit dem Feuer, davon können mit Sicherheit die ersten Nutzer ein kleines Lied singen, ganz gleichgültig ob der Grund nun fehlerhafte Einstellungen waren oder eben nicht gelesene Datenschutzbestimmungen.

Übrigens ganz am Rande, warum sollte ich in Deutschland die Datenschutzbestimmungen lesen, die hat der Gesetzgeber doch mehr als eindeutig vorgegeben.

Facebook kann leider machen was es will, weil Deutsche Gesetze darauf nicht zugreifen können, denn die Server stehen nun mal nicht hier sondern in Amerika. Darüber hinaus (und das haben Microsoft und Google selbst offen zugegeben) unterliegen halt alle amerikanischen Firmen dem Patriot Act, wonach sie den Sicherheitsbehörden nunmal uneingeschränkten Zugang zum System gewähren müssen.

Im Endeffekt bedeutet dies, dass amerikanische Behörden jeden Nutzer von Facebook weltweit ausspionieren können. O.K. bei banalen einträgen uninterssant, aber was uns so banal erscheint, kann sich ja irgendwann zu wichtigem ausweiten.

Ich denke da nun mal an so manche Berichterstattung über junge Leute die keinen Job bekamen/bekommen weil diverse Dinge über sie im Netz stehen, von banalem bis hin zur Rufschädigung.

Heute schauen bereits eine Vielzahl von Unternehmern zuerst bei Facebook rein um sich über Bewerber zu informieren, was natürlich nicht unbedingt von Nachteil sein muss.

Und warum wohl hat man seitens Facebook so manche Einstellung in den tiefen des Systems versteckt, wenn doch angeblich alles so toll ist.

Ich persönlich konnte und kann es einfach nicht nachvollziehen, was an Facebook und Co. so umwerfend ist. Wenn ich mich mit Freunden unterhalten will, na dann nehme ich das Telefon (dank Flatrate kost nix mehr) oder eben meinen E-Mail Account, oder noch viel besser ich Gehe/Fahre mit nem Bierchen/Wein hin.

Facebook ist halt ein Milliarden Unternehmen, dass ganz dem amerikanischen System immer mehr Gewinne machen muss, gleich wie. Dazu nutzt man halt die Informationen der User gezielt aus um passgenaue Werbung zu schalten, die sich Facebook wiederum teuer bezahlen läßt. Das wiederum geht aber nur wenn der Nutzer mitspielt und so viel wie möglich zuläßt.

Wie das ganze so abläuft läßt sich doch inzwischen an diversen amerikanischen Firmen ablesen (Microsoft, Google und Co.) die ihre einst kostenlosen "Lockangebote" ganz langsam aber sicher immer weiter herunter fahren um die Gewinne mit dem kostenpflichtigem auszubauen.

Gruß
 
Zuletzt bearbeitet:

Research

Lötkolbengott/-göttin
Nicht die netten "Sniffer-Cookies" vergessen. Und das Erstellen von Profilen ohne FB-Mitgliedschaft. Die "Like"-button Affäre, die Datensammel-und Lösch-Pilitik, das Auswerten und Vermarkten dieser. Das Mitlesen des Chefs/zukünftigen Mitarbeiters/Arbeitgebers...

Mich hat man bei einer Bewerbung einmal sehr schief angeguckt weil ich nicht zu finden bin. Nur ein Bericht aus einer Forschungseinrichtung (Namensnennung, war dort wegen einem Schulpraktikum) und jetzt durch das Abitur in der Zeitung.
Sonst nur ein preußischer Offizier mit identischem Namen.:ugly:

Zu dem Thema: trotz Angst und Wissen um die Problematik bei Facebook: Trotz Angst vor Lungenkrebs/Raucherpenis... und Wissen um die Folgen; wird weiter geraucht.
 
Zuletzt bearbeitet:

Cyberian

Freizeitschrauber(in)
:lol:Juhu ich gehöre zu der absoluten Minderheit der "Akademiker". Ich bin so out... oh Gott nicht auf Facebook, kein Twitter keine Google+ und trotzdem fühle ich mich nicht als würde ich irgendetwas verpassen.

Facebook ist mit Abstand die größte Datenkrake nach Google. Sie haben den unschätzbaren Vorteil, dass sie sofort wissen welche Person gerade den Like Button gedrückt hat und nicht wie Google (so lange man dort keinen Account hat) sozusagen nur aus den Suchanfragen ein Nutzerprofil erstellen können. Facebook interessiert sich einen Dreck für deutsches oder europäisches Datenschutzrecht. Die Einstellungen die ihr in euren Profilen macht, die schützen Euch vielleicht vor Zugriffen von anderen Usern, aber Facebook selbst hat immer vollen Zugriff auf alles und jeden der bei Ihnen angemeldet ist oder Fotos hochlädt. :daumen2: Wenn man irgendetwas gelöscht hat dann ist es nicht weg, wenn man sein ganzes Profil löscht bleiben die Daten trotzdem irgendwie erhalten und sei es in einem Schattenprofil. Diese erstellen sie sogar von Nutzern die niemals bei Ihnen angemeldet waren...

Ich könnte noch endlos so weiter machen aber man sollte einfach immer daran denken die wollen Geld verdienen und das einzige Gut mit dem sie handeln können sind Daten von Nutzern und ihren Gewohnheiten.
 

Invisible_XXI

BIOS-Overclocker(in)
Ich find diese Aussagen schon ziemlich wagemutig.

Warum soll die untere Bildungsschicht (wer mag das sein) mehr Angst haben als Akademiker, vor allem woher wird die Feststellung genommen, dass sich Akademiker perse besser in Facebook zurecht finden.

Anhand der These könnte man darauf schließen, dass jemand von sich selbst so überzeugt ist, das er glaubt zu einer besseren Sorte Mensch zu gehören nur weil er studiert bzw. studiert hat.

Man mag es da doch nicht glauben, dass es in meinem Bekanntenkreis Leute gibt, die über eine höhere Schulbildung verfügen und dennoch nichts mit Facebook zu tun haben wollen. Ganz am Rande mal erwähnt, warum fallen eigentlich soviele Vermögende immer wieder auf Abzocker rein. Der hier geäußersten These nach dürfte dies eigentlich gar nicht passieren.

Facebook ist ein Spiel mit dem Feuer, davon können mit Sicherheit die ersten Nutzer ein kleines Lied singen, ganz gleichgültig ob der Grund nun fehlerhafte Einstellungen waren oder eben nicht gelesene Datenschutzbestimmungen.

Übrigens ganz am Rande, warum sollte ich in Deutschland die Datenschutzbestimmungen lesen, die hat der Gesetzgeber doch mehr als eindeutig vorgegeben.

Facebook kann leider machen was es will, weil Deutsche Gesetze darauf nicht zugreifen können, denn die Server stehen nun mal nicht hier sondern in Amerika. Darüber hinaus (und das haben Microsoft und Google selbst offen zugegeben) unterliegen halt alle amerikanischen Firmen dem Patriot Act, wonach sie den Sicherheitsbehörden nunmal uneingeschränkten Zugang zum System gewähren müssen.

Im Endeffekt bedeutet dies, dass amerikanische Behörden jeden Nutzer von Facebook weltweit ausspionieren können. O.K. bei banalen einträgen uninterssant, aber was uns so banal erscheint, kann sich ja irgendwann zu wichtigem ausweiten.

Ich denke da nun mal an so manche Berichterstattung über junge Leute die keinen Job bekamen/bekommen weil diverse Dinge über sie im Netz stehen, von banalem bis hin zur Rufschädigung.

Heute schauen bereits eine Vielzahl von Unternehmern zuerst bei Facebook rein um sich über Bewerber zu informieren, was natürlich nicht unbedingt von Nachteil sein muss.

Und warum wohl hat man seitens Facebook so manche Einstellung in den tiefen des Systems versteckt, wenn doch angeblich alles so toll ist.

Ich persönlich konnte und kann es einfach nicht nachvollziehen, was an Facebook und Co. so umwerfend ist. Wenn ich mich mit Freunden unterhalten will, na dann nehme ich das Telefon (dank Flatrate kost nix mehr) oder eben meinen E-Mail Account, oder noch viel besser ich Gehe/Fahre mit nem Bierchen/Wein hin.

Facebook ist halt ein Milliarden Unternehmen, dass ganz dem amerikanischen System immer mehr Gewinne machen muss, gleich wie. Dazu nutzt man halt die Informationen der User gezielt aus um passgenaue Werbung zu schalten, die sich Facebook wiederum teuer bezahlen läßt. Das wiederum geht aber nur wenn der Nutzer mitspielt und so viel wie möglich zuläßt.

Wie das ganze so abläuft läßt sich doch inzwischen an diversen amerikanischen Firmen ablesen (Microsoft, Google und Co.) die ihre einst kostenlosen "Lockangebote" ganz langsam aber sicher immer weiter herunter fahren um die Gewinne mit dem kostenpflichtigem auszubauen.

Gruß

sorry, falls du dich durch meinen post angegriffen fuehlst. oder auch andere personen...
ein paar punkte moechte ich dann gerne erlaeutern, um nicht fehlverstanden zu werden :)

1. "warum sollen sie mehr angst haben?" genau das habe ich in meinem vorherigen post eigentlichgeschrieben und es extra als meine persoenliche alltagspsychologische theorie gekennzeichnet.

um es noch deutlicher zu machen: je hoeher die bildungsschicht, desto hoeher die intelligenz (im durchschnitt!!, d.h. einzelfaelle bleiben natuerlich aussen vor!). je hoeher die intelligenz, desto eher ist man in der lage verschiedenste sachverhalte (und v.a. komplexe) kognitiv zu durchdringen (d.h. "zu raffen"). ich weiss nicht, warum du es so empfindest, aber das ist nicht abwertend gemeint, sondern ein reiner fakt. mehr intelligenz macht einen aber nicht automatisch zum besseren menschen. ich dachte nicht, dass man dies dazuschreiben muesste... sollte eigentlich jedem klar sein.

wenn du aber genauer hinschaust, gebe ich dir insofern recht, dass die facebook richtlinien und funktionen einfach viel zu unuebersichtlich sind! daher ist es recht schwierig dort alles zu raffen. ergo ist mehr intelligenz von noeten... logisch, oder nicht? und je weniger man davon versteht bzw. je weniger man den ueberblick hat, desto mehr angst hat man fuer gewoehnlich. weil man eben nicht weiss, was 'da' eigentlich getrieben wird.

2. deine bekannten sind auch wieder einzelfaelle, von denen man nicht auf die grundgesamtheit schliessen sollte! und wenn du meinen post nochmals liest, wirst du feststellen, dass auch ich diese einzelfaelle im freundeskreis habe :)) meine theorie macht jedoch allgemeine aussagen, die sich daher auf die grundgesamtheit, sprich einen durchschnitt, richten. das ist wie wenn man sagt "maenner sind groesser als frauen". im durchschnitt stimmt das, aber es gibt selbstverstaendlich gegenbeispiele :)
meine theorie erscheint mir jedoch eine logische erklaerung zu sein, wie ich meine.

3. vermoegende personen und intelligente personen sind zwei gruppen von menschen, die sich ueberschneiden koennen (!), es aber natuerlich nicht muessen! es gibt genug "reiche", die unglaublich hohl sind! und gerade unter akademikern gibt es genug menschen, die nicht viel geld verdienen! "je schlauer desto reicher" ist also eine falsche ansicht und wurde von mir in keinster weise irgendwo behauptet!

4. datenschutzrichtlinien und einstellungen mal bei seite, ist es nach wie vor so, dass es einem selbst ueberlassen bleibt, welche daten man bei facebook oder allgemein im internet von sich einstellt!! wer beruflich probleme wegen seinem facebook-account bekommt, hat das ganz offensichtlich nicht gerafft! niemand wird dazu gezwungen kompromitierende bilder oder infos zu veroeffentlichen oder ueberhaupt ins internet einzustellen! wer das trotzdem macht, sollte zumindest so schlau sein und um die potentiellen konsequenzen bescheid wissen! und auch fuer das verhalten seiner freunde (stichwort partybilder) kann man vorsorgen! das daten-problem bei social networks sitzt folglich meist 1m vor dem bildschirm! (stichwort: vor der nutzung hirn einschalten).

5. dass natuerlich trozdem daten gesammelt und verkauft werden, sollte inzwischen jedem klar sein. welche daten das sind, das kann man jedoch zumindest zu einem gewissen teil selbst bestimmen. besonders im hinblick auf berufliche konsequenzen.


Ich möchte noch ergänzen: Facebook ist ein prima Medium, um sich mit seinen Freunden und Bekannten auszutauschen, auf dem Neuesten zu bleiben etc. pp. Und ein Griff zum Telefon wird dadurch ebenfalls nicht unterbunden ;)
Außerdem würde ich es bei einem Vorstellungsgespräch, sollte man tatsächlich auf Facebook-Inhalte angesprochen werden, wie Captain Picard halten: "If we're going to be damned, let's be damned for what we really are."Was natürlich nicht heißt, dass man nicht auf Selbstpräsentation achten sollte ;)
 
Zuletzt bearbeitet:

Katamaranoid

Software-Overclocker(in)
@Sauerland:

Wieso setzt du Vermögend, mit Intelligenz gleich ?
Er hat lediglich gesagt, dass diejenigen, die aus welchem Grund auch immer weniger Bildung, sprich Information erfahren haben, sich wohl weniger mit der Materie auseinander setzen als gebildete Leute.

Edit: ist mir eh zuvorgekommen ^^
 

KingKoolKata

Komplett-PC-Käufer(in)
:lol:Juhu ich gehöre zu der absoluten Minderheit der "Akademiker". Ich bin so out... oh Gott nicht auf Facebook, kein Twitter keine Google+ und trotzdem fühle ich mich nicht als würde ich irgendetwas verpassen.

Facebook ist mit Abstand die größte Datenkrake nach Google. Sie haben den unschätzbaren Vorteil, dass sie sofort wissen welche Person gerade den Like Button gedrückt hat und nicht wie Google (so lange man dort keinen Account hat) sozusagen nur aus den Suchanfragen ein Nutzerprofil erstellen können. Facebook interessiert sich einen Dreck für deutsches oder europäisches Datenschutzrecht. Die Einstellungen die ihr in euren Profilen macht, die schützen Euch vielleicht vor Zugriffen von anderen Usern, aber Facebook selbst hat immer vollen Zugriff auf alles und jeden der bei Ihnen angemeldet ist oder Fotos hochlädt. :daumen2: Wenn man irgendetwas gelöscht hat dann ist es nicht weg, wenn man sein ganzes Profil löscht bleiben die Daten trotzdem irgendwie erhalten und sei es in einem Schattenprofil. Diese erstellen sie sogar von Nutzern die niemals bei Ihnen angemeldet waren...

Ich könnte noch endlos so weiter machen aber man sollte einfach immer daran denken die wollen Geld verdienen und das einzige Gut mit dem sie handeln können sind Daten von Nutzern und ihren Gewohnheiten.

Ich nutze auch kein Facebook und auch keien alternative....und bin stolz drauf :D real life rockz! :D
 

TEAM_70335

PC-Selbstbauer(in)
habe gestern mein FB-Konto löschen lassen.
habe mich abgemeldet weil mir dieser Druck auf den Sack ging alles posten zu müssen, fühle mich jetzt besser damit. Wem geht das überhaupt was an was ich mache? Doch warum dominiert mich dieser Gedanke so? Da ich meinen Geist von nichts bestimmen lassen möchte, habe ich mir da einen Riegel vor geschoben. Ich hoffe viele fangen auch an so zu denken.

Dann steht da noch Timeline zwang bevor, da mache ich nicht mit...obwohl ich immer fleissig mein Profil sauber gehalten habe, habe die Walleinträge höchstens drei Tage online gelassen, dann gelöscht...aber ich wette die wären da wenn ich umgestellt worden wäre...
 

El Sativa

Freizeitschrauber(in)
nach elend langem hin und her habe ich mich von meinen geschwistern hinreißen lassen mal ein google+ konto zu erstellen, damit wir öffter in kontakt bleiben. und siehe da, es funktioniert......wir telefonieren jetzt öfter als zuvor.:ugly::D
ansonsten ist de kram mal saulangweilig.
 

FreaksLikeMe

BIOS-Overclocker(in)
habe gestern mein FB-Konto löschen lassen.
habe mich abgemeldet weil mir dieser Druck auf den Sack ging alles posten zu müssen, fühle mich jetzt besser damit. Wem geht das überhaupt was an was ich mache? Doch warum dominiert mich dieser Gedanke so? Da ich meinen Geist von nichts bestimmen lassen möchte, habe ich mir da einen Riegel vor geschoben. Ich hoffe viele fangen auch an so zu denken.

Dann steht da noch Timeline zwang bevor, da mache ich nicht mit...obwohl ich immer fleissig mein Profil sauber gehalten habe, habe die Walleinträge höchstens drei Tage online gelassen, dann gelöscht...aber ich wette die wären da wenn ich umgestellt worden wäre...

Druck? Wer hat dich denn gezwungen auf fb was zu posten? XD Ich poste Im Monat vllt. 5 Sachen höchstens... Der rest ist kommunikation
 

Katamaranoid

Software-Overclocker(in)
Druck? Wer hat dich denn gezwungen auf fb was zu posten? XD Ich poste Im Monat vllt. 5 Sachen höchstens... Der rest ist kommunikation

Dito.
Und wenn ich was poste ist es vielleicht mal musik die mir grade Taugt oder so.
Aber ich gebe nie irgendwas über mich Preis wo ich gestern war oder bla bla.
Wobei Musik oder so etwas ja auch schon eine Info über mich hinterlässt.
 

Airboume

Volt-Modder(in)
Gut okay,
ich gestehe...
ich hab großen respeckt vor sozialen netzwerken!
ich wollte mich eigendlich auch nirgendwo anmelden, allerdings wird man heutzutage praktisch dazu gezwungen.
gerade in meinem alter (14).
also hab ich mich "nur" bei facebook angemeldet.
ich fühl mich da immernoch nicht wohl, und ich glaube, dass wird auch nie kommen.....
aber spaß macht das trotzdem, keine frage... ;)
 

Apfelkuchen

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
Bisher konnte ich mich noch erfolgreich dem Facebook-Wahn entziehen und bin auch sehr froh drum.

Aber ich werde vermutlich trotzdem irgendwann einen Account anlegen müssen, schon allein damit keine betrunkenen Fakeaccounts mit meinem Namen aufmachen und allerhand Blödsinn in meinem Namen posten.
Echt krank, dass man quasi schon zu so einem Mist gezwungen wird.
 

butter_milch

Software-Overclocker(in)
Der gleiche Prozentsatz schneidet im IQ-Test auch mit <80 ab :lol:

Ist doch dämlich etwas zu nutzen, das man nicht versteht und wovor man sogar Angst hat.
 

ΔΣΛ

PCGH-Community-Veteran(in)
Gesichtsbuch und co sind meiner Meinung nur eine Modeerscheinung wie so vieles andere in der Vergangenheit, Gruppenzwang ist quasi im übertragenen Sinn der Brandbeschleuniger für dieses Phänomen.
Ich würde gerne mal wissen wie viele User-Leichen dort sind, dass wäre mal eine interessante Statistik.
Ich sehe sowieso keinen tieferen Sinn von Gesichtsbuch, weder in Sozialer Hinsicht noch vom Nutzen her.
Und außerdem ist mir diese Seite viel zu unsicher bezogen auf Datensicherheit, entweder werden alle Daten weiterverkauft und/oder sie werden gestohlen.
Ich habe zwar keine angst von dieser Seite, aber einen Gesundes wie auch gerechtfertigtes Misstrauen gegenüber.
 

Invisible_XXI

BIOS-Overclocker(in)
habe gestern mein FB-Konto löschen lassen.
habe mich abgemeldet weil mir dieser Druck auf den Sack ging alles posten zu müssen, fühle mich jetzt besser damit. Wem geht das überhaupt was an was ich mache? Doch warum dominiert mich dieser Gedanke so? Da ich meinen Geist von nichts bestimmen lassen möchte, habe ich mir da einen Riegel vor geschoben. Ich hoffe viele fangen auch an so zu denken.

Dann steht da noch Timeline zwang bevor, da mache ich nicht mit...obwohl ich immer fleissig mein Profil sauber gehalten habe, habe die Walleinträge höchstens drei Tage online gelassen, dann gelöscht...aber ich wette die wären da wenn ich umgestellt worden wäre...
entweder ist das ein ultra witziger post voller prächtigster ironie, oder bei dir läuft irgendwas schief :P


facebook ist einfach super praktisch. hat bei mir instant messenger vollständig ersetzt und zu einem teil auch emails!
noch nie war es so einfach musik, videos oder links zu teilen. oder eben auch bilder. bspw. stelle ich gern mal meine neuesten web- und grafikdesign pix rein und freue mich dann über feedback. dafür anrufen oder den kompletten bekanntenkreis mit einem emailverteiler nerven?! also bitte! bei facebook schauen es sich die leute an, die lust dazu haben, der rest lässt es.
es gibt auch mehr als genug kontakte im bekannten- und weiteren freundeskreis oder bei urlaubsbekanntschaften, mit denen man nicht unbedingt telefonieren möchte. wenn man dann über eine interessante news dieser leute stolpert, kann man sie drauf ansprechen oder anrufen. dann mit konkretem anlass :)
geburtstagserinnerungen kann man sich zwar auch in den (outlook) kalender schreiben, aber das ist auch bei facebook schon mit drin.

dann ist es auch eine gute werbemöglichkeit. entweder um selbst für etwas zu werben. oder um bei beliebten produkten / firmen immer auf dem neuesten stand zu sein.
allein die (sehr beliebte) imbiss-bude hier um die ecke ist bei facebook und informiert darüber regelmäßig über aktions-angebote oder kleinere gewinnspiele, bei denen man z.b. ein gratisessen bekommen kann.

und es gibt so viele weitere sinnvolle möglichkeiten, wie man facebook nutzen kann.
von daher ist es immer wieder sehr lächerlich zu beobachten, wenn wiedermal jemand blind dem pauschalen anti-social-network-trend hinterherläuft, ohne sich jemals ernsthaft mit dem thema auseinandergesetzt zu haben oder es mal ausprobiert zu haben.

Bisher konnte ich mich noch erfolgreich dem Facebook-Wahn entziehen und bin auch sehr froh drum.

Aber ich werde vermutlich trotzdem irgendwann einen Account anlegen müssen, schon allein damit keine betrunkenen Fakeaccounts mit meinem Namen aufmachen und allerhand Blödsinn in meinem Namen posten.
Echt krank, dass man quasi schon zu so einem Mist gezwungen wird.

und du bist dir sicher, dass deine mitgliedschaft vor soetwas schützt?!? ich sage dir, das tut es nicht! der einzige vorteil, den du dann hast, ist der, dass du es möglicherweise mitbekommst, wenn jemand sowas anlegt.
 
D

Dr Bakterius

Guest
Ich habe zwar keine Angst, aber meine persönliche Sachen müssen sich nicht verbreiten wie die Pest im Mittelalter. Besonders Arbeitgeber schauen ja auch mal gerne auf solche Seiten, da kann es nicht schaden wenn man dort nicht auffällt.
 
D

darthbomber

Guest
Ich nutze Facebook auch im Wesentlichen als Kontaktplattform. Ok, mit den Einstellungen muss man sich einmal auseinandersetzen (was viele offenbar überhaupt nich machen), aber wenn mans mal getan hat, funktionierts ganz gut. Und wie mein Vorposter schon sagte, man muss nich jeden Schund posten, den man grad so im Kopf hat.
 

1821984

Software-Overclocker(in)
Mein aktuell gelesenes Buch heist "Die Facebookfalle".

Ich selbst bin, war und werde mit Sicherheit nie ein Konto bei Facebook haben, weil viele leider verlernen, einfach mal anzurufen oder vorbei zu kommen. Es werden sogar Geburtstagsglückwünsche mitgeteilt. Kein Anruf oder sontiges. Da finde ich ne SMS ja noch persönlicher als son sch.. Eintrag an ne Pinwand.

Die Datenschutzbestimmungen oder was auch immer kann man sich schenken. Wer will denn was kontrollieren, wenn es andere schaffen, Viren oder sonstiges als Link irgendwo einzufügen, der dann noch blind von anderen einfach weitergeschickt wird. Wenn Facebook Geld für ein Konto haben wollte, würden es auch einige viele hinnehmen. Die jugend macht sich kaum gedanken, was da reingestellt wird.

Meine bedenken, gehen dahin, was im Netz ist, ist im Netz und bleibt da auch und bei Facebook ist es besonders schlecht aufgehoben. Mal abgesehen, davon, wäre mir die Zeit viel zu schade um da ständig irgendwas belangloses zu posten, wie "ich war grad beim Frisör" oder "machen wir heut abend party?"

Für bischen nebenbei muss das jeder für sich selbst entscheiden, aber für manche gibt es ja nichts anderes mehr als Facebook und die Anzahl der "Freunde" mutiert zum Sport und Statussymbol. Welch eine Welt.

@invisible: Ich finds ne Frechheit von dir zu behaupten, dass Menschen, die einen geringeren Bildungsabschluss haben wie "Akademiker" quasi zu blöde sind, Facebook zu bedienen oder sich nicht informieren. Ich sag ja auch nicht, dass Akademiker oder Studenten keinen Schrank zusammenbauen können oder nicht in der Lage sind auf angenehme Weise ein Familienleben zu führen.
Von Handwerklichen fähigkeiten haben die meisten Studenten oder Akademiker nämlich meistens auch noch nicht viel gehört. Deswegen schere ich aber nicht alle über einen Kamm.
Miese Aussage von dir:daumen2:
 

Incredible Alk

Moderator
Teammitglied
Bisher konnte ich mich noch erfolgreich dem Facebook-Wahn entziehen und bin auch sehr froh drum.

Da bin ich zugegeben auch ein bisschen Stolz drauf. Früher wurde ich dumm angekuckt als ich mit 26 Jahren noch kein Handy besessen habe (und ich brauchte es wirkllich NIE :P) und jetzt, wo ich aus beruflichen Gründen gezwungen bin eines zu besitzen gehts in die nächste Runde und ich werde doof angekuckt weil ich in keinem sozialen Netzwerk angemeldet bin.

Bin gespannt, was als nächstes kommt...
 

Invisible_XXI

BIOS-Overclocker(in)
@invisible: Ich finds ne Frechheit von dir zu behaupten, dass Menschen, die einen geringeren Bildungsabschluss haben wie "Akademiker" quasi zu blöde sind, Facebook zu bedienen oder sich nicht informieren. Ich sag ja auch nicht, dass Akademiker oder Studenten keinen Schrank zusammenbauen können oder nicht in der Lage sind auf angenehme Weise ein Familienleben zu führen.
Von Handwerklichen fähigkeiten haben die meisten Studenten oder Akademiker nämlich meistens auch noch nicht viel gehört. Deswegen schere ich aber nicht alle über einen Kamm.
Miese Aussage von dir:daumen2:
ich habe mir fast schon gedacht, dass es leute gibt, die meinen post falsch verstehen möchten (oder nicht anders können?).
aber schön, dass du versuchst mir so viele worte in den mund zu legen :daumen: good job.
nun denn, der zweite anlauf meine aussage zu einer tatsache zu erklären:

1. weniger bildung = weniger intelligenz (dieser zusammenhang ist ein wissenschaftlich gesicherter fakt!)
2. weniger intelligenz = weniger fähigkeiten komplexe sachverhalte zu verstehen
3. unverständnis für einen sachverhalt --> angst / bedenken / "den medien glauben schenken"
4. facebook richtlinien = komplexer und schwierig zu durchschauender sachverhalt
daraus folgt: niedrige bildungsschichten <-> tendenziell mehr angst.

und mehr habe ich nicht behauptet. ist das so schwer zu begreifen?? alles weitere kommt von anderen personen. man sollte vielleicht auch bedenken - ich muss es scheinbar noch ein drittes mal schreiben -.- - dass dies aussagen über einen durchschnitt sind! ich hoffe jeder versteht, was eine aussage über einen durchschnitt bedeutet...:what: (es gibt immer auch fälle, die dem widersprechen).
es ist schwachsinnig, sich durch das niederschreiben eines gesicherten und simplen faktes so angegriffen zu fühlen. kommt klar damit, oder lasst es.

und ja, ich kenne einige kommilitonen, die (sehr) wenig praktische intelligenz besitzen bzw. sich vieles nicht zutrauen. oft diejenigen, deren eltern ebenfalls akademiker sind. liegt dann aber meistens daran, dass sie halt noch nie etwas dergleichen gemacht haben, oder von den eltern beigebracht bekommen haben... finde ich auch ziemlich schwach! ich würde also ebenfalls die aussage unterstützen, dass studenten bzw. akademiker praktisch gesehen weniger auf dem kasten haben. und obacht(!), das ist wiederum eine aussage über den durchschnitt :)
 

Incredible Alk

Moderator
Teammitglied
dass dies aussagen über einen durchschnitt sind! ich hoffe jeder versteht, was eine aussage über einen durchschnitt bedeutet...

Möp - sie haben verloren ;)

Das ist eben ein großes Problem bei Diskussionen über sagen wir mal brisantere Themen in Foren. Du redest davon, dass der durchschnittliche Diplomingenieur einen höheren IQ hat als der durchschnittliche Facharbeiter. Das sehe ich (auch ohne direkte Quelle) als relativ sicher und plausibel an (ich "glaube" dir mal dass das wissenschaftlich nachgewiesen ist). Das liegt nebenbei nicht daran, dass die Bildung einen intelligenter machen würde sondern eher daran, dass sich intelligentere Menschen eher dafür entscheiden und die Möglichkeit haben eine solche Laufbahn einzuschlagen, das aber nur am Rande.

Nun postest du das in ein Forum, wo einfach (weil es in Foren so ist) viele Leute es oft ohne Zusammenhang (heißt die 7234 Posts davor) lesen - und weil es die menschliche Natur ist das zu tun es oft auf sich selbst oder bekannte Einzelfälle beziehen - und die stimmen nicht unbedingt mit dem Durchschnittswert überein sondern liegen rechts oder links von der Verteilungskurve.

Und schon haben wir den Salat... ;)
 

Dennis19

Komplett-PC-Aufrüster(in)
In den vielen Jahren habe ich auch dieses Phänomen beobachtet. Allein mein Bekanntenkreis gibt diverse Internet an Facebook preis. (Handynummer, Adresse, ... Einige geben sogar Ihre Kontonummer Preis :what:).

Ich war auch auf Facebook regestriert, allerdings habe ich vor ca. 1/2 Jahr Facebook den Rücken gekehrt, da ich auf Jabber umgestiegen bin. :> Die jenigen, die mit mir weiterhin in Kontakt bleiben wollen haben sich auch einen Jabber-Client zugelegt, und mit den Anderen stehe ich weiterhin via E-Mail in Kontakt. :daumen:
 

Incredible Alk

Moderator
Teammitglied
Also wenns um "Kontakt" geht wüsste ich nicht warum ich Facebook bräuchte. Jeder der mich kennt kann mich per Telefon, Handy, E-Mail und auch Instant-Messager erreichen - oder altmodsch einfach herkemmen wenns nicht allzu weit ist. Das kann definitiv kein Grund für FB sein.

Ich finde der Grund für den Erfolg von FB und Konsorten liegt in der ich nenne es mal "sozialen Instabilität" grade in der Pubertät - man hat Angst nicht mehr dazuzugehören oder etwas zu verpassen wenn man nicht "dabei" ist. Der Charakter von Nachrichten und Pinwandeinträgen usw ist dann auch noch "suchtfördernd" (wie es ein Forum wie dieses hier auch sein kann nur wie ich finde in geringerem Ausmaß) was die Angelegenheit noch verschärft.

So sehe ich dann jede Woche aufs neue Leute in einem beängstigend jungen Alter, die den ganzen Tag nichts zu tun haben außer auf ihrem Smartphone (warum braucht man das mit 12 eigentlich nochmal?) auf FB rumzuhängen - und sollten sie das nicht können wenn mal das Smartphone/Internet nicht verfügbar ist richtige Entzugserscheinungen zeigen (Unruhe, Zittern, Aggression, Appetitlosigkeit usw.). Das ist in dem Falle zwar zum großen Teil die Schuld der Eltern aber was ich damit sagen will zum Thema ist:

Zumindest von diesem Standpunkt aus ist die Angst vor FB nicht ganz unbegründet.
 

Invisible_XXI

BIOS-Overclocker(in)
Möp - sie haben verloren ;)

Das ist eben ein großes Problem bei Diskussionen über sagen wir mal brisantere Themen in Foren. Du redest davon, dass der durchschnittliche Diplomingenieur einen höheren IQ hat als der durchschnittliche Facharbeiter. Das sehe ich (auch ohne direkte Quelle) als relativ sicher und plausibel an (ich "glaube" dir mal dass das wissenschaftlich nachgewiesen ist). Das liegt nebenbei nicht daran, dass die Bildung einen intelligenter machen würde sondern eher daran, dass sich intelligentere Menschen eher dafür entscheiden und die Möglichkeit haben eine solche Laufbahn einzuschlagen, das aber nur am Rande.

Nun postest du das in ein Forum, wo einfach (weil es in Foren so ist) viele Leute es oft ohne Zusammenhang (heißt die 7234 Posts davor) lesen - und weil es die menschliche Natur ist das zu tun es oft auf sich selbst oder bekannte Einzelfälle beziehen - und die stimmen nicht unbedingt mit dem Durchschnittswert überein sondern liegen rechts oder links von der Verteilungskurve.

Und schon haben wir den Salat... ;)
ich stimme in allen punkten zu :) :daumen:
(ich hätte evtl. auch noch das wort "zusammenhang" erklären sollen :schief:)
 

Research

Lötkolbengott/-göttin
In der Intiligenzfrage, einigen wir uns doch darauf: für einen gewissen Bildungsgrad ist eine gewisse Intelligenz von Nöten. Auch Bildungslose können Intelligent sein, Wissen alleine macht noch keine Intelligenz.

Angst hat man vor dem Unbekannten. Siehe auch Horrorfilme.;)

Dumm sein kann jeder, vor allem in Fachbereich fremden Gebieten. Bei extremen Auswüchsen, wie der Meinung des Sprachstudenten, das man schneller gegen die Stömung paddeln kann als der 5 PS-Motor, nennt sich Fachidioti.

Dann gibt es noch die Unwissenheit, Ignoranz, Vergesslichkeit, Fehler...
 

Incredible Alk

Moderator
Teammitglied
In der Intiligenzfrage, einigen wir uns doch darauf: für einen gewissen Bildungsgrad ist eine gewisse Intelligenz von Nöten. Auch Bildungslose können Intelligent sein, Wissen alleine macht noch keine Intelligenz.

Wobei man da viel viel Ausgleichen kann durch harte Arbeit - man muss nicht zwangsläufig über eine hohe Intelligenz verfügen um Ingenieur zu werden, es reicht aus im Durchschnitt zu liegen (sonst wäre ich nie einer geworden :ugly:) - nur ist das Studium umso härter je weniger leicht es einem Fällt Zusammenhänge schnell zu verstehen.

Auch bitte ganz klar den Unterschied zwischen WISSEN und INTELLEKT trennen! Auch hinsichtlich von Angst oder (und vor) Facebook.

Wissen hat mit Intelligenz direkt nichts zu tun, höchstens dass ein intelligenter Mensch es sich leichter/schneller aneignen kann. Es macht dich aber keineswegs intelligent, das örtliche Telefonbuch auswendig zu können auch wenn das ein enormes Wissen darstellen würde. Es bringt auch nichts, die AGBs von Facebook auswendig zu können wenn man deren Inhalt nicht begreift - Wissen schützt daher nur sehr bedingt vor der Angst, Intelligenz schon.

Leider - kleiner Exkurs - wird in unserem Bildungssystem immer mehr Wert auf Wissen gelegt und die Leute dafür belohnt möglichst viel in ihr Hirn zu hämmern, damit umgehen zu können ist nur selten (oder bei sehr hohen Bildungsabschlüssen) nötig. Leute, die alles auswendig lernen ohne auch nur weinen Furz verstanden zu haben können immer noch ein Abitur mit 1 machen (was ich für sehr schade halte), wo andere zwar tiefe Zusammenhänge verstanden haben aber nicht mithalten können weil häufig nur Daten abgefragt werden.
Als Lehrer ist man ja auch sehr schnell unten durch wenn man ein klein wenig Verständnis in seinem Fach fordert - und vom wütenden Elternmob bei der nächsten Konferenz an die Wand genagelt wird weil das liebe Kind eine 4 hatte obwohl es alles auswendig wusste...
 

Invisible_XXI

BIOS-Overclocker(in)
Wobei man da viel viel Ausgleichen kann durch harte Arbeit - man muss nicht zwangsläufig über eine hohe Intelligenz verfügen um Ingenieur zu werden, es reicht aus im Durchschnitt zu liegen (sonst wäre ich nie einer geworden :ugly:) - nur ist das Studium umso härter je weniger leicht es einem Fällt Zusammenhänge schnell zu verstehen.

Auch bitte ganz klar den Unterschied zwischen WISSEN und INTELLEKT trennen! Auch hinsichtlich von Angst oder (und vor) Facebook.

Wissen hat mit Intelligenz direkt nichts zu tun, höchstens dass ein intelligenter Mensch es sich leichter/schneller aneignen kann. Es macht dich aber keineswegs intelligent, das örtliche Telefonbuch auswendig zu können auch wenn das ein enormes Wissen darstellen würde. Es bringt auch nichts, die AGBs von Facebook auswendig zu können wenn man deren Inhalt nicht begreift - Wissen schützt daher nur sehr bedingt vor der Angst, Intelligenz schon.

Leider - kleiner Exkurs - wird in unserem Bildungssystem immer mehr Wert auf Wissen gelegt und die Leute dafür belohnt möglichst viel in ihr Hirn zu hämmern, damit umgehen zu können ist nur selten (oder bei sehr hohen Bildungsabschlüssen) nötig. Leute, die alles auswendig lernen ohne auch nur weinen Furz verstanden zu haben können immer noch ein Abitur mit 1 machen (was ich für sehr schade halte), wo andere zwar tiefe Zusammenhänge verstanden haben aber nicht mithalten können weil häufig nur Daten abgefragt werden.
Als Lehrer ist man ja auch sehr schnell unten durch wenn man ein klein wenig Verständnis in seinem Fach fordert - und vom wütenden Elternmob bei der nächsten Konferenz an die Wand genagelt wird weil das liebe Kind eine 4 hatte obwohl es alles auswendig wusste...
ich kann abermals nur ein /sign unter deinen post setzen. genau so ist es. und zwar in allen punkten; auch beim exkurs! :P
ich würde aber sagen, dass wissen UND intelligenz die angst - falls vorhanden - reduzieren können. man muss die richtlinien kennen UND sie verstehen ;)
 

Research

Lötkolbengott/-göttin
Wobei Angst im gewissem Maße gesund ist. Erhöht die Aufmerksamkeit und die Vorsicht.
Sie sollte aber nicht lähmen.

Beängstigent ist das selbst nicht FBler Profile erhalten. Wo führt das hin?
 

Incredible Alk

Moderator
Teammitglied
Beängstigent ist das selbst nicht FBler Profile erhalten. Wo führt das hin?

Das ist wohl nur ein geschickter Marketinggag um Leute doch noch zu animieren mitzumachen schätz ich...

Und ja, natürlich ist Angst in gewissem Maße gesund, auch wenn sie heute weniger der Flucht vor wilden Tieren als der Flucht vor bösen Machenschaften dient :P
 
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