Facebook am Zenit? Die aktiven Nutzer werden weniger

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Hat Facebook den Zenit erreicht? Die Zahlen der aktiven Nutzer gehen erstmals zurück. Die Gründe hat man offenbar erkennt und versucht andernorts gegenzusteuern.

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Bleibt nur zu hoffen, dass Facebook weniger wird, übrigens meiner Meinung nach darf das gerne allen (a)sozialen Medien so ergehen. Es gibt inzwischen mehr als genug psychische Probleme, die durch zu viel Social Media Konsum entstehen oder zumindest verstärkt werden. Dieses ständige "sich nur von der besten Seite zeigen" und oftmals junge Leute sehen es und halten das für die Normalität ohne zu wissen, was da sonst so im leben der Person abgehen könnte.
Ich bin froh, dass ich schon seit Jahren von allen Social Media Netzwerken weg bleibe, die sowieso nur Daten sammeln wollen, um Werbung schalten zu können.
 
Die Alternative ist ja leider nicht besser. Mir hat sich das Prinzip von Fratzenbuch und Co. nie erschlossen. Wenn ich jemandem ein Foto zeigen wollte, habe ich es ihm/ihr gezeigt. Wenn nicht, dann nicht. Dazu braucht es keinen riesigen US-Konzern (vom Hersteller des PCs/Tablets/Smartphones oder Drucker mal abgesehen). Und ein konstruktiver Diskurs hat in einer anonymen Runde noch nie funktioniert, wenn man sich nicht mindestens im gleichen Raum befand. Sonst ist es viel zu einfach mit Lügen bzw. bequemen Wahrheiten um sich zu werfen. Wenn man bei der Lüge ertappt wird muss man sich so ja noch nicht einmal den Blicken des Publikums stellen. Wobei "Lügen bis sich die Balken biegen" spätestens mit dem letzten US-Präsidenten ohnehin salonfähig geworden ist. Das ist ja auch bei uns inzwischen angekommen.

Und die ganzen Leute, die von den sozialen Zwängen dieser Plattformen ohnehin schon in die geistige Insolvenz getrieben wurden strömen nun zu den noch kurzweiligeren Diensten wie TikTok und Co. Damit man auch weiterhin jeden Trend mitmachen kann.
Seit Jahren wird darüber geredet, wie sehr der exzessive und vor allem durch die Eltern unbegleitete Konsum dieser "sozialen" Medien die Persönlichkeitsbildung beeinflussen kann. Wirkliche Erfolge um da gegenzusteuern sind mir bis heute nicht bekannt. Stattdessen lässt sich das EU-Parlament von Mr. Zuckerberg vorführen.
Aber es sind ja nicht nur die Kinder. Auch mehr als genug Erwachsene werden durch das ganze Zeug schier verrückt. Sei es wegen dem Eindruck selbst nicht gut genug zu sein oder auch Mobbing durch andere. Und Medienkompetenz war in diesem Land praktisch noch nie auf dem Lehrplan. Stattdessen durften sich Generationen über Generationen im Deutschunterricht mit dem Schattenwurf eines Brunnens in Effi Briest unterhalten (ja, man lernt ja bekanntlich für das Leben) während Gesellschaftskunde und andere Nebenfächer aufgrund von Lehrermangel ein Leben lang ausfielen. Und das alles zeitgemäß präsentiert auf einem Overhead-Projektor.

Die Idee hinter den sozialen Medien war vielleicht für manche Leute irgendwie sinnvoll und schön. Inzwischen wäre die Welt klar ein besserer Ort, wenn es diesen ganzen Müll nicht gäbe und man statt dessen wieder ein Diskussionsforum im Ort hätte. Wirklich miteinander reden. Im gleichen Raum. Okay, während Corona keine gute Idee, aber mein Punkt dürfte klar sein.
Gefühlt sind die einzigen, welche sich heute noch auf den Marktplatz stellen und etwas in die Gegend brüllen die Marktschreier (hier gehört es zur Jobbeschreibung) oder irgendwelche komplett Bekloppten die glauben, dass 5G impotent macht, Corona wirklich nur ein Bier ist, etc.
 
Es werden nur weniger User bei FB weil es inzwischen Alternativen gibt um den geistigen Dünnschiss auszuleben.
Es wäre eher wünschenswert, dass die Nutzer weniger werden, weil evtl. doch noch ein Funke gesunder Menschenverstand vorhanden ist.
Wenn man sich in Deutschland einmal weit umschaut dann bezweifel ich das mittlerweile.

Der Zenit von FB ist nebenbei schon lang vorbei! FB ist kein Social Media mehr sondern eine Kommerz Plattform!
 
Das sich die Nutzerbasis von sozialen Netzwerken verändert, ist keine neue Erkenntnis.

Facebook hat sich selbst langfristig obsolet gemacht, als sie Instagram gekauft haben und immer mehr Features dort eingebaut haben.

Gleichzeitig wechseln viele "Content-Creator" eben auch schnell zur neueren Plattform. Inzwischen sind die alle bei Instagram und/oder TikTok.
Und für Kommunikation gibt es WhatsApp.

Facebook ist von der Systematik einfach veraltet. Die Idee von der "allumfassenden" Social Media Plattform hat sich nicht bewahrheitet.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Facebook ist von der Systematik einfach veraltet. Die Idee von der "allumfassenden" Social Media Plattform hat sich nicht bewahrheitet.
Noooo! Dabei habe ich mich da vor mehr als zehn Jahren nur registriert, damit die ganzen Opf... ääh, netten Menschen um mich herum glück... ääh, still sind. Es hat ja niemand gesagt, dass ich das aktiv nutzen muss. Das heißt, ich muss mich jetzt echt bei fünf anderen, ineinandergreifenden Datenkraken registrieren, um denselben Silencer-Effekt zu erhalten? Ich hasse dieses Neuland.

;)

MfG
Raff
 
Seit Jahren wird darüber geredet, wie sehr der exzessive und vor allem durch die Eltern unbegleitete Konsum dieser "sozialen" Medien die Persönlichkeitsbildung beeinflussen kann. Wirkliche Erfolge um da gegenzusteuern sind mir bis heute nicht bekannt. Stattdessen lässt sich das EU-Parlament von Mr. Zuckerberg vorführen.
Das ist Sache der Eltern, und nicht der EU.
Bevormundung durch die Clowns in Brüssel hilft hier (und auch sonst) nicht.
 
... sprach der clown?

Kein Wunder, es wird auch nur noch Werbung in meinen Newsfeed angezeigt.
Selbst schon überlegt den Account zu löschen.

ich helf dir mal ein wenig bei der entscheidungsfindung. reichlich unfeierlich, der laden.

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Solltest Du hier über mir dir eventuell auch mal ansehen.
 
Facebook is so schrecklich unübersichtlich und verbugged geworden, back to Myspace!!!
Bei Artistpages isses noch schlimmer da sieht man ja garnich mehr durch, krieg neue Follower rein, will schauen wer das is, no chance total verbugged. Ich Poste neuen Track, sieht einfach keiner mehr, wenn man kein Geld reinballert wirds keinem Angezeigt, nich mal den Followern, außer es triggered nen Algorithmus.
Werd ich irgendwo zitiert unter nem riesen Beitrag und ich will lesen was die Geschrieben haben, navigitiert der einfach nich da hin (warscheinlich wegen "Relevantes zuerst, schaltet mans um auf "Alles" geht es trotzdem nicht) , muesste mich durch 1000 Kommentare lesen um mein Post wieder zu finden.
Und über die Kommentarqualität unter Öffentlichen Nachrichten vom neuem Deutschen Volkssturm der verdummten erzkonservativen Elite brauch man garnich erst anfangen, schau ich nich mehr rein, krieg ich schlechte laune!
Es gibt nur eine Sache wieso ich den Shit noch nich gelöscht hab und das sind Veranstaltungstermine und Invites (obwohl selbst das unübersichtlicher geworden ist als 2016... es ist einfach alles hässlicher und schrecklicher geworden!)
 
Die haben ihr ui/ux derart zu tode geupdatet das man überhaupt kein überblick mehr hat. Bis man irgendein Beitrag wieder gefunden hat den man noch mal schauen will vergehen Jahre.
Dazu ist Facebook eine extrem toxische, feindselige und ein Hochburg von Dunning Kruger Experten Propaganda.

Ich bin nur da wegen den paar Gruppen in den ich bin wo ich misch nell austauschen kann. Dazu noch mit einem Fake Account. Keine lust auf irgendwelche Kevins die vor meiner haustür stehe um irgendwas auf ehre zu klären...
 
Mir hat sich das Prinzip von Fratzenbuch und Co. nie erschlossen. Wenn ich jemandem ein Foto zeigen wollte, habe ich es ihm/ihr gezeigt. Wenn nicht, dann nicht.
Ich finds ganz nett um zu schauen, was die Leute so treiben, mit denen man zu Schulzeiten zu tun hatte.
Auch für themenbezogene Gruppen nutze ich Facebook ganz gern. Da die selben Interessen vorliegen, hilft einem das dort hin und wieder schon weiter.
Für Sachen wie das Teilen eines Beitrags mit Leuten in der Umgebung, wenn ein Haustier vermisst wird o.Ä. finde ich FB eine gute Sache. "Früher" habe ich darüber auch von der ein oder anderen Veranstaltung erfahren, auf der ich sonst nicht gewesen wäre...
Gleichzeitig wechseln viele "Content-Creator" eben auch schnell zur neueren Plattform. Inzwischen sind die alle bei Instagram und/oder TikTok.
Die "Creator" gehen halt dorthin, wo es am meisten Nutzer und somit auch Geld gibt. Ansich nicht verwerflich. Bin aber froh, dass ich die ganzen Wechsel nicht mitgemacht habe.
Und für Kommunikation gibt es WhatsApp.
Das hält sich immerhin mittlerweile seit über einem Jahrzehnt tapfer an der Spitze und war sogar vor ~ 10 Jahren eine App, für deren Nutzung ich gerne bezahlt habe (glaube 80 ct für 1 Jahr Nutzung). Danach wurde es ja wieder kostenlos.
Das ist Sache der Eltern, und nicht der EU.
Um das als Eltern regulieren zu können, muss man schon gesteigerte Fähigkeiten haben. Meine Eltern haben gar kein Verständnis von Internet und Computern. Was ich da früher im Netz getrieben habe, wussten die nicht und waren auch von den Fähigkeiten gar nicht in der Lage da irgendwas zu unterbinden.
Die haben ihr ui/ux derart zu tode geupdatet das man überhaupt kein überblick mehr hat. Bis man irgendein Beitrag wieder gefunden hat den man noch mal schauen will vergehen Jahre.
Solche Plattformen leben eigentlich rein in der Gegenwart. Die Suche ist sehr bescheiden und außer irgendwelchen Pseudoerinnerungen von vor x Jahren am selben Tag wird da auch nichts unternommen. Für Wissensaustausch oder gesammeltes Wissen finde ich daher Foren nach wie vor deutlich besser geeignet.
 
... sprach der clown?
Solltest Du hier über mir dir eventuell auch mal ansehen.
Von Clown sprechen und Böhmi posten...
Das ist ein größtenteils unlustiger HS, der seinen geistigen Dünnschiss mit Zwangsabgaben finanziert und sich selbst feiern lässt.
Sorry, kann man nicht ernst nehmen.
Um das als Eltern regulieren zu können, muss man schon gesteigerte Fähigkeiten haben. Meine Eltern haben gar kein Verständnis von Internet und Computern. Was ich da früher im Netz getrieben habe, wussten die nicht und waren auch von den Fähigkeiten gar nicht in der Lage da irgendwas zu unterbinden.
Definiere "Früher".
Ich bin froh, dass SchülerVZ dicht gemacht hat, dass nicht alles, was mein junges ich da geschrieben hat, noch abrufbar ist :ugly:
Aber SchülerVZ war noch ein großer Unterschied zu FB/TikTok/Insta/Twitter.
Da laden Kinder mit ~8 Jahren Videos hoch, mit denen sie sich komplett lächerlich machen.
Excuse me? Was macht ein 8-Jähriges Kind mit dauerhaftem Internetzugang und eigenem Smartphone?

Das Problem sind eben die Smartphones mit Internet-Flat. Die Kinder verdummen durch den dauerhaften und ungefilterten Medienkonsum, bilden falsche Erwartungen an das Leben, und können nicht unterscheiden, was zB. auf Insta real ist, und was fake.

Und die Sache mit "Wenn die Eltern keine Ahnung haben"... Dann geb ich doch nicht einfach unkontrolliert alles raus, nur weil ich es nicht verstehe?! Es gibt genug Websites, die einem da helfen können.

Und zu der Sache mit Vorgaben der EU oder anderen Affen...
Offizielle Altersfreigabe von:
TikTok - 13
Whatsapp - 16
Instagram - 13
Facebook - 13
Twitter - 13

So als Richtwert ganz gut zu gebrauchen, oder?
 
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