[Extreme-Review] Roccat Kone - der Spielertraum aller Mäuse!

Klutten

Lötkolbengott/-göttin
[Extreme-Review] Roccat Kone - der Spielertraum aller Mäuse!

Der heiß ersehnte Traum aller Spieler
- Roccat Kone im Test -
- Roccat Taito im Test -



Heute morgen war es endlich soweit. Eigentlich wollte ich ausschlafen, aber der DHL-Paketbote war da anderer Meinung. Punkt 8:30 Uhr stand er mit zwei Paketen vor meiner Haustür und klingelte und klingelte und klingelte.... Zwei Pakete? Komisch, erwartete ich doch lediglich eine komplett wassergekühlte Gamestation der Firma Mips-Computer - hmmm. Meine Neugier war schier grenzenlos, da schoß es mir plötzlich durch den Kopf ...die Kone ...neee ...doch ...geil! Weihnachten, Ostern und Geburtstag, heute ist der Tag der Tage.​


Ich will euch also nicht auf die Folter spannen. Im Laufe des heutigen Abends werde ich mit dem Review beginnen und euch hier präsentieren. Die Firma Roccat, bei der ich mich an dieser Stelle erst einmal für die Bereitstellung der Maus bedanken möchte, war zudem so freundlich, gleich noch ein "Taito" Mauspad beizulegen. Respekt, denn somit kann ich die Maus einerseits auf einem Stoffpad testen, andererseits auf dem "ExactMat X" von Razer, was ja bekanntlich aus beschichtetem Aluminium besteht.​


Ich wünsche uns allen schon mal viel Spaß. Ich widme mich jetzt erst mal dem Rechenknecht, da mir bei den ganzen wassergekühlten Teilen echt das Herz übergeht.​


Für Vorschläge und Anregungen bin ich natürlich gerne zu haben, also her damit.​


:D



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Da dieser Thread durch die vielen großen Bilder sehr lang wird, könnt ihr mit dem Klick auf einen Link, direkt zur entsprechenden Überschrift springen

Damit auch nach dem Lesen dieses Threads keinem Gamer langweilig wird, folgt dem Link zum​


Dort werdet ihr mit den neuesten Features (Treiberversionen, Bildern, Desktop-Hintergründen) von Roccat versorgt und könnt über jede Neuerscheinung diskutieren.​





Die Geschichte der Firma Roccat beginnt bereits im Jahre 2005 - und hüllt sich seither in düstere Geheimnisse. Offiziell handelt es sich um eine junge Firma aus Hamburg, was natürlich auf tolle Qualität aus deutschen Landen hoffen lässt und als Gegenpol zu Microsoft, Logitech und Razer endlich wieder mal als innovativ bezeichnet werden darf. Aber kommen wir lieber zum düsteren, wesentlich spannenderen Teil von Roccat.​

Selbst bezeichnet sich die Firma als Schneesturm der Spielewelt, was sich angesichts der erst jetzt erscheinenden ersten Produkte durchaus als Wahrheit herausstellen könnte. Interessant und nahezu einmalig ist das Auftreten des Herstellers allemal, da nicht nur die Firmengeschichte, sondern auch die Produkte geschickt in eine finnische Forschungsmission mit "noch" offenem Ausgang eingebettet sind. Das klingt zwar für einen Hersteller von Gaming-Equipment etwas komisch, gestaltet sich aber sehr spannend, wenn man an zukünftige Produkte denkt. So ist es auch nicht verwunderlich, dass mit dem Erscheinen der Roccat Kone diese, auf der Homepage begonnene Story, fortgesetzt wird. Ich will natürlich nicht zu viel verraten, denn im Lieferumfang der Maus befindet sich viel Zubehör mit "geheimen" Inhalten. Ein passendes Video gibt es zum Release natürlich auch - geheimnisumwoben und nordisch mystisch - aber seht selbst.​


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Was verspricht der Hersteller auf der technischen Seite?​


  • Zehn Maustasten -> 8 Tasten + 4-Wege-Scrollrad
  • ergonomische Form
  • Fünf LEDs für individuelle Farbgestaltung
  • Laser-Sensor mit 3200 dpi
  • 1000 Hertz Abtastrate -> 1 Millisekunde Reaktionszeit
  • 16 Bit breite Datenschnittstelle
  • 6,4 Megapixel Sensor-> theoretische 7080 FPS
  • dadurch bis 20G verlustfrei arbeitend -> theoretisch mögliche 1,65 m/s
  • 128 Kilobyte Flash-Speicher onboard -> für bis zu fünf Profile
  • Prozessor mit 72 Megahertz Rechengeschwindigkeit
  • einstellbare Abhebehöhe für Low-Sense-Spieler
  • tauschbare, elektronisch erkennbare Gewichte (5, 10, 15 und 20 Gramm)

Mit welchem Verpackungsinhalt erfreut uns Roccat?​


  • Roccat Kone (die Maus ;-) )
  • Vier Gewichte in einer kleinen Box
  • Das Inari Missionsbuch mit ID-Karte
  • Treiber-CD und Informations-CD (8cm-Mini)
  • Installationsanleitung
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Diese ersten Bilder könnt ihr durch einen einfachen Klick vergrößern. Die Qualität ist leider nicht so, wie ich mir das gewünscht hatte. In 6 Wochen gibt es eine schicke DSLR, dann gelobe ich Besserung.​




Das äußere Erscheinungsbild der Verpackung finde ich persönlich schon mal sehr interessant. Es ist, wie man erkennen kann, zweiteilig miteinander verbunden und besteht aus schwarzen Styropor mit einem großen Sichtfenster. Hier durch kann man schon mal einen ersten Blick auf die Maus werfen. Mit dieser ungewöhnlichen Verpackung unterscheidet man sich schon mal deutlich von den Umverpackungen der Konkurrenten - schick.​

Auf der Rückseite befinden sich dann noch die technischen Daten des Herstellers auf einer 2-seitigen Hochglanzbroschüre. Die wichtigsten Details sind in zehn Sprachen verfasst, der Hauptteil aber in Englisch, wie auch der komplette Internetauftritt von Roccat - globales Erkennungszeichen einer deutschen Firma.​

Öffnet man nun den oberen Deckel, so erscheint der eigentliche Blister, der die Maus vor unliebsamen Händen schützt. Erfreulicherweise ist dieser Schutz so passgenau, dass man als Kunde schon mal im Laden "Probefassen" kann. Auf den beiden folgenden Bildern einmal mit und einmal ohne Blister.​


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Nachdem der Blister geöffnet ist, wird nun auch das komplette Zubehör der Maus zugänglich. Roccat verzichtet, wie schon oben aufgelistet, auf Schnickschnack und garniert sein Menü lediglich mit nützlichen und erforderlichen Beilagen.​


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Einziges Gimmick ist die Roccat-ID-Card, die auf der letzten Seite des geheimen Missions-Buches klebt. Diese kann mittels der Roccat World Registrierung aktiviert werden und gewährt danach persönlichen Support. Wie natürlich bei allen anderen Herstellern auch, kann man sich mit verschiedenen Newslettern versorgen lassen. Ob ich mit dieser 1337-Version einen Glücksgriff gelandet habe, oder es sich aber um einen Gag handelt, bleibt vorerst ein Geheimnis.​


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Komplettiert wird das Zubehör natürlich durch die Gewichte, die in einer mit dem Roccat-Logo versehenen Plastik-Box geliefert werden und somit auch auf LAN-Parties nicht verloren gehen sollten. Zusätzlich befindet sich noch eine Mini-CD im Deckel, deren Inhalt ich aber erst später preisgebe. Es soll ja noch spannend bleiben. Die Gewichte selbst sind in der Verpackung "klapperfrei" untergebracht. Ein genauer Blick offenbart die Besonderheiten - sie verfügen über eine kleine Nase, um in der Maus verdrehungssicher und natürlich direkt über den elektrischen Kontakten aufgenommen zu werden.​


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Wichtiges Kaufkriterium vieler Spieler ist nicht alleine die Funktion einer Maus, viel mehr muss der Nager auf dem heimischen Schreibtisch oder der nächsten LAN-Party eine gute Figur machen. Somit schauen wir uns mal an, was die Roccat Kone hier zu bieten hat. Selbstverständlich ist es subjektives Empfinden, aber ich für meinen Teil habe mich auf Anhieb in diese Maus verguckt. Warum? Nun ja, sie vermittelt mit ihrem schwarzen Äußeren schlichte Eleganz und hat eine wirklich schön anzusehende Linienführung. Auch wirken die eingearbeiteten Hochglanz-Streifen als schöner Kontrast zu den mattierten, griffigen Handauflagen und die tief nach unten gezogenen Maustasten vermitteln Aggressivität. Als Highlight bietet sie, wenn gewünscht, eine umfangreiche Beleuchtung, die in einer Vielzahl von Farben leuchtet. Auch bei diesem Feature wird wieder der Geschmack des Einzelnen gefordert - von dezent bis Schützenfest ist hier alles möglich. Näheres zur Beleuchtung aber unter dem Punkt "Software".

Das Erscheinungsbild ist wie gesagt vielfältig, wie steht es mit den verwendeten Materialien?

Der Spieler bekommt dreierlei Kunststoffe an der Maus zu Gesicht. Den größten Teil der Oberfläche bedeckt ein griffiger Gummibelag, den man mittlerweile häufig an diverser Hardware entdeckt. Das hier verwendete Material deckt sich in der Qualität etwa mit dem an der Logitech MX518/MX1000 Laser, ist aber noch einen Tick rauer und somit etwas besser zu greifen. Der restliche Teil ist aus normalem, harten Kunststoff gefertigt. Die beiden Seitenleisten wirken dabei sehr hochwertig und bieten dem Betrachter keinen Grund zur Beanstandung. Zuletzt sei noch die Gummierung des Mausrades erwähnt. Diese bietet so viel halt, dass man förmlich daran kleben bleibt. Somit rutscht man selbst nicht im heftigsten Gefecht ab, auch wenn man nur seitlich über das Rad streicht. Bei vielen anderen 4-Wege-Scrollrädern bekommt man da schon leichte Probleme.


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Anders hingegen der mittlere Teil, in den das 4-Wege-Mausrad und die Zusatztasten eingebettet sind. Der "normale" User wird es eventuell nicht mal bemerken - mir, mit meiner langjährigen Erfahrung im Formen- und Prototypenbau - läuft allerdings ein kleiner Schauer über den Rücken. Im Gegensatz zu den Seitenteilen sind hier leichte Schleifriefen und Oberflächenfehler (Fischhaut) durch zu kalten Spritzguss sichtbar. Auch sind hier Spuren durch das Umfließen der Formkerne sichtbar. Zugegebenermaßen eine Pingeligkeit meinerseits, die aber mit einem etwas geringeren Glanz zu Tage tritt. Ein weiterer kleiner Mangel ist hier noch das Spaltmaß hin zur linken Maustaste - im Vergleich zur rechten Seite recht groß. Das kann aber auch an meinem Exemplar liegen, werde das aber noch einmal nachfragen.


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Alle weiteren Spaltmaße sind wirklich gut gelungen und stehen der Konkurrenz nicht nach. Bei einer Kabelmaus darf man aber natürlich die Verbindung zum Computer nicht außer Acht lassen. Qualitativ ist das Kabel sehr gut geraten, es ist ausreichend flexibel und bringt einen gut greifbaren USB-Stecker mit. Man kann es schnurgerade auf den Tisch legen, ein Manko, welches meine zwei Jahre alte MX518 bis heute nicht schafft. Im Kabel der Roccat Kone sind keinerlei Bögen und Knicke, im Kabel der MX518... ...sprechen wir besser nicht darüber.

Somit bietet die Kone insgesamt ein rundes Erscheinungsbild. Optik, Form und Material befinden sich auf sehr hohem Niveau und bereiten viel Freude.







Wie gut liegt die Kone in der Hand? Ist sie zu groß, zu klein oder ist sie einfach nur unhandlich? Diese Frage ist natürlich schwer zu beantworten, da die Geschmäcker natürlich sehr verschieden sind. Wie aber schon vor der Veröffentlichung oft genug auf Messen zu hören war, werden sich Besitzer einer Logitech MX518 sofort wohl fühlen und ihren Nager in den Ruhestand schicken. Vergleichswerte zu anderen Mäusen gibt es aber später.

Roccats Neuling reiht sich nahtlos in die weiten Reihen der Spielermäuse ein. Optisch wirkt sie zwar recht groß, aber das liegt vornehmlich an der gestreckten Form. Mit meiner kleinen bis mittleren rechten Hand greife ich die Kone sofort perfekt und die komplette Hand findet auf der Oberfläche platz. Was mir persönlich etwas fehlt ist eine Auflage oder Kante für den kleinen Finger. Gerade auf dieser Seite neigt man des öfteren zur Ablage auf dem Mauspad.


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Somit stellt sich nun die Frage, ob alle Tasten gut erreichbar sind. Die beiden Haupttasten sind, wie sollte es auch anders sein, sehr gut erreichbar. Der Druckpunkt ist meines Erachtens nahezu perfekt gewählt und ist dem knackigen Druckpunkt der MX518 oder der MX1000 sehr ähnlich. Dabei ist es fast egal, ob man sehr weit vorne oder sehr weit hinten auf der Taste anschlägt - sehr gut. Auch das Mausrad liegt perfekt im Arbeitsfeld und lässt sich problemlos bedienen. Es rastert sehr leise und präzise und auch die Druckpunkte der Mikroschalter fühlen sich gut an. Die drei weitern Tasten in der Mitte der Maus sind, wie bei fast jeder anderen Maus auch, nur mit Kompromissen erreichbar. Einzig die "DPI-UP" Taste direkt hinter dem Mausrad lässt sich tadellos bedienen. Die Makro-Taste vor dem Mausrad oder auch die hintere Taste können nur durch Fingerakrobatik erreicht werden. Dieses Manko ist aber verschmerzbar, da die wenigsten Spieler die DPI-Umschaltung auschweifend nutzen. Viel wichtiger sind da dann doch die beiden Daumentasten. In der Grundposition liegt mein Daumen mittig zwischen den beiden Tasten, die links an der Maus positioniert sind. Daher ist die Bedienung beider Tasten sehr einfach. Erleichtert wird dieser Umstand noch durch die Größe der beiden Tasten, denn sie sind etwas größer als gewöhnlich, was auch der vorderen Taste zu Gute kommt, da man diese oft nur mit der Daumenspitze drücken kann.​


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Nachdem die Maus nun obenherum einen schlanken Fuß macht, schauen wir uns doch mal die Unterseite an. Ich möchte unter diesem Punkt des Reviews später auch noch die "wirkliche" Technik begutachten, vorerst begnüge ich mich aus Zeit- und Wissensgründen aber mit dem technischen Aufbau.Zunächst wären da mal die Füsse der Maus, welche aufwändig geformt sind. An vielen Vertretern findet man oft nur minimale Auflageflächen, was technisch durchaus Sinn macht, da eine größere Fläche theoretisch auch den Widerstand auf dem Pad erhöht. Nicht aber im Falle der Roccat Kone. Trotz der hier ca. 4x so großen Fläche, gleiten die Füsse aus PTFE wunderbar leicht über das Taito. Hier hat Roccat ein sehr gleitfähiges Material gewählt - super. Wichtig noch für Empfindliche Naturen, die Maus kippelt nicht. Auf dem folgenden Bild ist auch gut der hohe Ansatz des Mauskabels zu sehen. Dieses stört somit nicht und auf ein Mausbungee kann getrost verzichtet werden.​


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Herzstück einer jeden Maus ist bekanntlich der Abtastsensor. Besitzer einer MX1000 werden feststellen, dass er diesem recht ähnlich sieht. Bei genauerem Hinsehen gibt es aber dann doch Unterschiede. Der innere Aufbau - sofern man diesen erkennen kann - ist zwar fast identisch, bei der Kone fällt jedoch auf, dass das Innenleben stark verspiegelt wirkt, wohingegen der andere (MX1000) wahrlich matt aussieht. Echte 3200 dpi soll er in der Maus leisten und spielt somit in der oberen Liga mit. Die Praxistauglichkeit ist hier nur schwer zu fassen, da jeder Spielertyp seine eigene Ansichtsweise von der Abtastung hat. Ab 2000 dpi aufwärts sind mir zumindest keine Veränderungen mehr aufgefallen. Der Mauszeiger gleitet absolut sanft über den Bildschirm.​


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Auf dem nächsten Bild ist die Tracking-Control-Unit - kurz TCU genannt - erkennbar. Sie bietet die Möglichkeit, den Sensor auf unterschiedlichste Untergründe abzustimmen, sodass Inkompatibilitäten so gut wie ausgeschlssen werden sollen. Die Funktion werde ich später noch mit diversen Untergründen testen. Nunächst habe ich die Maus nur einmal auf dem Taito rekalibriert, was insgesamt nur etwa 5-10 Sekunden dauert. Idealerweise sollte der Untergrund für eine perfekte Funktion einfarbig sein, da nur so gewährleistet ist, dass Reflektionen des Materials gleichförmig sind.​


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Im hinteren Teil der Maus befindet sich die Aufnahme für eines der vier möglichen Gewichte. Das Gewicht wird mit leichtem Druck in der korrekten Position eingesetzt und rastet merklich hart ein. Wer ein großes Übergewicht am Heck vermutet, der wird überrascht sein. In der Kone steckt so viel Technik, dass diese durchaus noch als ausgewogen bezeichnet werden kann. Viele Kabel und eine große Platine sorgen für das nötige Gleichgewicht. Der Auslöseknopf muss anschließend mit einiger Kraft gedrückt werden, um das eingesetzte Gewicht zu lösen. So ist aber auch gewährleistet, dass sich dieses nicht selbständig aus der Verankerung löst. Durch die elektronische Erkennung sind sie selbst im Treiber immer über das eingestzte Gewicht im Bilde. Zugegeben eine technische Spielerei, bedenkt man doch, dass ein kurzes Anheben der Maus den selben Effekt hat und bestimmt noch schneller vonstatten geht - aber es lebe der technische Fortschritt.​

Weitere technische Details des Sensors folgen noch, jedoch kann ich momentan noch nicht absehen wann.​


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AW: [Preview] Roccat Kone - der Spielertraum aller Mäuse!

Die Software:

Da war doch noch das Geheimnis mit der kleinen Zusatz-CD!?!?! So klein wie die CD, so ist auch ihr Inhalt. Ich traue mich kaum, hier darüber zu schreiben, also spoilern wir das mal....

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Wie es sich aber für eine ordentliche Gamer-Maus gehört, wird auch die Kone mit einer umfangreichen Treiber-Software geliefert. Ich werde hier die wichtigsten Einzelheiten kurz vorstellen. Vor dem ersten anstecken der Maus ist die Spannung groß; funktionieren ihre Grundfunktionen auch ohne Treiber? Ja, sie tun es. Ohne Probleme kann sofort mit der Installation der Software begonnen werden. Nachdem die Installation abgeschlossen ist, begrüßt mich erst mal der folgende Bildschirm.

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Kurz und schmerzlos auf "OK" geklickt und schon kurze Zeit später ist der interne Speicher der Kone auf den neuesten Stand gebracht. Nun ist auch der Weg frei, um seinem Spieltrieb im Treiber freien Lauf zu lassen.
Um alle Details genau zu erkennen, genügt ein kurzer Klick auf das entsprechende Bild.


Das erste Menü ist "Main Control" und wie der Name schon sagt, werden hier nur grundsätzliche Einstellungen vorgenommen. Für diese und alle weiteren Reiter gilt, es ändert sich nur der Bereich in der Mitte, Titelleiste und der untere Bereich bleiben gleich - dadurch verliert man nicht die Übersicht und hat immer Zugriff auf die wichtigsten Funktionen. Diese wären:

- einfache Verstellung der Empfindlichkeit
- Auswahl der zur Verfügung stehenden DPI-Modi
- Mausrad-Geschwindigkeit
- Doppelklick-Geschwindigkeit
- Konfiguration der Zusatztasten (ohne die zwei Haupttasten)

Im unteren Bereich, der wie gesagt, von allen Seiten aus sichtbar ist, können fünf verschiedene Benutzerprofile angelegt und verwaltet werden. Diese werden im Speicher der Maus abgelegt und können bei Bedarf schnell aufgerufen werden. Der Clou dieser Profile verbirgt sich jedoch in den Einstellungen. Hier kann zum einen der Name des Profils geändert werden, zum anderen kann man die Startdatei eines Spieles hinterlegen. Wird das Spiel dann gestartet, so lädt der Treiber automatisch das gewünschte Profil. Das ist sehr hilfreich für Spiele, die keine ausreichende Konfiguration zulassen. Zu Anfang befinden sich alle Profile auf Werkseinstellung.

Unter dem Menüpunkt "Color-Control" verbergen sich die Einstellungen der LEDs der Kone. Insgesamt sind diese an fünf Stellen verbaut und können individuell konfiguriert werden. Der Bildschirm ist hier dreigeteilt. Im linken Drittel ist die Maus mit ihren LEDs abgebildet, im mittleren Teil befindet sich die Farbauswahl und auf der rechten Seite sind die Enstellungs-Modi für Light-System zu finden.

Sobald man sich für eine Farbe entschieden hat, wird diese schon mal direkt auf der linken Seite angezeigt. Die dazugehörigen Effekte, die rechts zu finden sind
, sollte jeder selbst testen - umfangreich sind sie allemal. Zuerst hat man die Wahl zwischen selbstgewählten oder zufälligen Farben, dann bekommt man noch die Möglichkeit, Farben rotieren oder aber linear wechseln zu lassen und zuletzt noch die Wahl, zwischen Pulsieren, Herzschlag der Blinken. Auch die Effektgeschwindigkeit ist separat einstellbar oder die Beleuchtung komplett deaktivierbar.

Die Möglichkeiten sind vielfälltig, sodass hier jeder nach seinem Geschmack fündig wird. Roccat liefert hier auf jeden Fall ein nettes Spielzeug, das so noch nicht in der Gaming-Community zu sehen war. Modder werden hier die Möglichkeit zu schätzen wissen, die Maus farblich auf ihren PC abstimmen zu können. Näheres dazu noch etwas weiter unten.

Die erweiterten Einstellungen bieten in diesem Menü jedem Harcore-Gamer die Möglichkeit, sensible Einstellungen vorzunehmen. Beginnen wir oben links.

Hier bekommt man die Möglichkeit, die Empfindlichkeit der Maus in beiden Achsen separat einzustellen. Für Shooter sehr interessant, da oft nur kleine Bewegungen entlang der Y-Achse gemacht werden. Daneben bietet die Mausbeschleunigung eine bis zu 10-fache Verstärkung. Ein Button um die Maus auf Werkseinstellungen zurücksetzen zu können, ist ebenfalls vorhanden. Hauptaugenmerk ist aber der Bereich TCU und Polling. Die TCU (Tracking-Control-Unit) erlaubt es, die Roccat Kone auf nahezu jedem Untergrund zu kalibrieren. Dieser Vorgang dauert nur fünf Sekunden und ist für problematische Oberflächen gedacht. Bei Abtastproblemen sollte man hier also mal schnell vorbei schauen. Unter Polling versteckt sich eine dreifach mögliche Änderung der Abtastfrequenz des Lasers. Den Nutzen sollten Spieler individuell testen.


Die beiden letzten Menüpunkte bleiben an dieser Stelle unkommentiert, da sie selbsterklärend sind.


Kleine Erklärungen zu den einstellbaren Lichteffekten im Menü "Color Control"

Aufgrund von Fragen, stelle ich noch mal einzelne Effekte vor:

  • Wer "rotierende Farben" wählt, der bekommt die Möglichkeit, diese im oder gegen den Uhrzeigersinn drehen zu lassen. In diesen Effekt eingebunden sind alle fünf LEDs der Maus, also auch das Roccat-Logo. Die Farbwechsel sind knackig und in der Geschwindigkeit einstellbar.

  • Der Punkt "bewegte Farben" schließt das Logo aus dem Effekt aus. Lediglich die seitlichen Lichtleiter wechseln, entweder von vorne nach hinten oder von rechts nach links die Farben. Diese Option ist wesentlich dezenter, da das Logo selbst stärker leuchtet als die Seitenleisten und bietet eine etwas ruhigere Atmosphäre.

  • Die letzten Optionen enthält drei Effekte von denen momentan wohl nur zwei funktionieren. Pulsieren und Blinken bringen derzeit das gleiche Ergebnis - nämlich Blinken. Ein etwas nervöser Effekt, der meiner Meinung nach etwas ablenkt. Heartbeat ist, wie man vermuten könnte, der gleiche Effekt als Doppelschlag. Auch hier wieder das Problem, dass er sehr auffällig ist und etwas ablenkt. Fans wird diese Einstellung aber sicher auch finden. Alternative könnte das Pulsieren werden, da es wesentlich weicher ablaufen sollte.

Performance und Gewichte

Der Sensor ist das Herzstück einer jeden Maus. Trotzdem fällt es schwer, über Diesen viel zu schreiben. Auf der technischen Seite bietet er echte 3200 dpi, die aber wohl aktuell nur Fetischisten in Anspruch nehmen werden. Ich habe mich auf 2000 dpi eingeschossen, da hier meiner Meinung nach die Maus am flüssigsten läuft. Die Unterschiede sind aber so gering, dass man durch die Sensitivity ebenso Kompensationen erwirken kann. Die einstellbare DCU (Distance-Control-Unit), die während der Entwicklung groß angepriesen wurde, ist nun nicht mehr mit an Bord. Roccat hat aber den Sensor so weit optimiert, dass er bereits nach geringem Abheben vom Pad in seiner Funktion aussetzt. Low-Sense-Spieler werden hier ihre Freude haben, da so ein fehlerfreies Versetzen möglich ist. In Verbindung mit der TCU funktioniert der Sensor wirklich sehr zuverlässig.
Neben dem Sensor ist auch das Gewicht der Maus entscheidend. Darum zunächst einmal die Darstellung der möglichen Konfigurationen und der Einzelgewichte. Diese sind in fünf-Gramm-Schritten gestaffelt, was aber leider nicht der Realität entspricht. Sicher ist diese Staffelung nicht maßgebend, schade ist aber, dass so zum Teil nur drei Gramm zwischen den Gewichten liegen und so der Unterschied kaum merklich ist.

  • 5 Gramm -> 6 Gramm
  • 10 Gramm -> 9 Gramm
  • 15 Gramm -> 15 Gramm
  • 20 Gramm -> 18 Gramm
Die Maus selbst liegt mit 117 Gramm Gewicht (ohne Kabel) auf dem Niveau vieler Gamer-Mäuse und ist damit recht leicht. Aufgrund der vielen Technik sind aber kaum geringere Gewichte erzielbar - form follows function. Im Vergleich ist die MX518 mit 109 Gramm etwas leichter, die MX1000 mit ihrem integrierten Akku mit 155 Gramm deutlich schwerer. Effektiv kann das Gewicht der Kone also zwischen 117 Gramm und 135 Gramm eingestellt werden. Der Unterschied ist deutlich spürbar, sodass es sich hier nicht nur um eine Spielerei handelt.

Das Verhalten der Maus auf dem Taito ist wirklich merklich Unterschiedlich. Ohne Gewicht ist sie mir persönlich zu leicht und nicht präzise genug. High-Senser werden diesen Umstand natürlich begrüßen, bedeutet doch für sie jedes Gramm Gewicht ein mehr an Trägheit. Mit steigendem Gewicht wird die Maus für mich als Mid-Sense-Spieler deutlich interessanter, daher tendiere ich zum Schwersten, dem 20-Gramm-Gewicht. Die Kone reagiert für mich dadurch viel präziser, Anlaufschwierigkeiten aufgrund der größeren Massenträgheit sind nicht zu spüren.
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AW: [Preview] Roccat Kone - der Spielertraum aller Mäuse!

Roccat Taito - das Pad zur Maus:

Mit dem Taito stellt
Roccat gleich den passenden Spielplatz für die Kone bereit. Das Pad wird fein zusammengerollt in einer Blisterverpackung geliefert, die mit den wichtigsten Features bedruckt ist und zudem die Möglichkeit bietet, das Material Probe zu fühlen - insgesamt eine schlichte, aber schicke Verpackung, die durch einen hochwertigen Druck begeistert. Kleiner Kritikpunkt für die ersten 30 Minuten der Benutzung sind die Ausdünstungen des Kunststoffes, etwas unangenehm aber schnell vergänglich.
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Was verspricht die Verpackung? Zunächst einmal die beachtliche Größe. Das Mauspad ist mit seinen 400 x 320 Millimetern erstaunlich groß und eignet sich dadurch auch für Low-Sense-Spieler, denen ihre Unterlage nie groß genug sein kann. Als Besonderheit wird die Beschichtung der Oberfläche hervorgehoben. Sie soll einen sehr leisen Betrieb der Maus gewährleisten und zudem für notwendigen Komfort sorgen. Im gleichen Atemzug kommt eine weitere Eigenschaft zum Tragen. Wie für ein gewebtes Stoffpad üblich, gibt es natürlich eine Webrichtung, die die Reibeigenschaften der Maus beeinflussen. Hier verspricht Roccat mit seiner "Nano" getauften und wärmebehandelten Oberfläche keinerlei Einbußen bei der Richtungsempfindlichkeit - und es bleibt nicht nur bei einem Versprechen. Durch eine wirklich sehr feine, diagonale Webstruktur merkt man nahezu keinen Unterschied bei Bewegungen in Richtung der beiden Hauptachsen (X-Achse / Y-Achse). Getestet wurde diese Eigenschaft bis zu 8000 dpi und bietet Reserven für viele weitere Generationen ;-)
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Roccat kann durch eine lange Beta-Phase übrigens auf eine ordentliche Armada an getesteten Spieler-Mäusen zurückblicken:

  • Roccat: Kone ; Kova
  • Microsoft: Sidewinder ; MS 3.0 / 3.1
  • Logitech: MX510 ; MX518 ; G1 ; G5 ; G7 ; G9
  • Saitek: GM3200
  • Speedlink: Styx
  • Steel Series: Ikari
  • Razer: Lachesis ; Copperhead ; Diamondback ; Deathadder ; Krait
  • ...und viele mehr
Das Taito in seiner vollen Größe - 400 x 320 Millimeter. Nachdem man das Pad 1-2 Stunden auf einer ebenen Fläche liegen gelassen hat, ist es topfeben und weist keine Wellen oder Unebenheiten mehr auf. Der Markenaufdruck in der unteren rechten Ecke ist sauber aufgedruckt. Da er außerhalb des "Arbeitsbereichs" liegt, sollte er auch entsprechend lange halten und nicht sofort unansehnlich aussehen.
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Die beiden Seiten des Mauspads noch mal in einer Detailaufnahme. Die Oberseite zeigt sehr deutlich die feinen Strukturen, die der Maus kaum Widerstand bieten sollen. Die Unterseite hingegen ist komplett mit einer dünnen Gummierung versehen und sorgt für einen extrem festen Halt auf glatten Untergründen.
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Zwischen den beiden Hightech-Oberflächen verbirgt sich der Kern des Gaming-Pads. Ein aufgeschäumter Träger mit angenehmen Druckpunkt. Er bietet einerseits Komfort, andererseits ist er aber gerade so fest, dass man nur schwer bis auf den Untergrund durchdrücken kann. Perfekt abgestimmt ergibt sich so eine Gesamtdicke von gerade einmal 3,45 Millimetern. Damit ist es auf der Tischplatte, und somit unter dem Handballen, nicht störend und kratzt nicht. Ergonomie - erfüllt. Wie auf dem folgenden Bild ersichtlich sind die Kanten sauber geschnitten. Ob sie ausfransen, wird ein Dauertest zeigen.
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Vergleich mit anderen Gamer-Mäusen

Der Vergleich mit anderen Nagern, auch wenn die MX1000 nicht gerade ein Vertreter der Gaming-Fraktion ist, führt zuerst einmal natürlich über die Form, beziehungsweise über die Größe der Maus. Die nächsten Bilder belegen, dass die Kone größentechnisch zwischen den beiden anderen Probanden liegt. Obwohl sie einige Millimeter kürzer wie die MX518 ist, wirkt sie doch imposanter. Gestreckt sehen beide aus, die Kone hat aber den größeren Buckel. Ebenso die Form, die sich auf der Tischebene abzeichnet. Die MX518 ist eher rundlich, die Kone und auch die MX1000 zeigen Taille, was der Ergonomie sehr zu Gute kommt. Trotzdem werden sich Besitzer einer jeden hier gezeigten Maus, sofort auf allen diesen Modellen zurecht finden.
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In der Frontansicht nehmen sich alle drei Mäuse nichts. Sie fallen mehr oder weniger nach vorne rechts ab und folgen somit der natürlichen Haltung der Hand. Auch hier sieht man wieder, dass sich die Kone zwischen den beiden anderen einreiht. Das Mausrad liegt hier übrigens nur optisch weiter vorne.
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Auch in der Perspektive - alle drei Nager zeigen ein ähnliches Profil.
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Der direkte Vergleich von hinten zeigt, dass die Kone einen etwas stärkeren Buckel hat, trotzdem aber nur minimal höher als die MX518 ausfällt. Die Daumenauflage, die hier nicht deutlich sichtbar ist, ist bei beiden nahezu identisch und greift sich auch so. Umsteiger werden sich sofort wohl fühlen. Die Ergonomie der Kone ist durch fortschreitende Entwicklungen etwas besser ausgeprägt als bei der MX518 - technischer Fortschritt eben.
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Die MX1000 wirkt gegenüber der Kone recht wuchtig, zählt aber auchmit zu den größeren Vertretern der Zunft. Mir persönlich liegen Kone und MX1000 - trotz mittlerer Handgröße - sehr gut. Der MX518 fehlt hier in der Handmitte etwas mehr Volumen. Spieler, die die Maus nur mit den Fingern greifen, werden natürlich keinen Unterschied spüren.
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Auf den nächsten beiden Bildern ist dann noch mal gut die eigentliche Form zu erkennen. MX1000 und Kone sind wesentlich prägnanter in der Kontur als die MX518.
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Den Vergleich in Spielen kann man natürlich nur zwischen der MX518 und der Kone ziehen. Die MX1000 ist als kabellose Maus nur bedingt tauglich, zumindest was schnelle Shooter betrifft. Hier treten merkliche Verzögerungen auf und die Maus laggt recht stark. Die beiden anderen Mäuse haben sich nun in den letzten Tagen mit diversen Shootern begnügt. Zum Einsatz kamen CS:S, Battlefield 2, Call of Duty 4 und Crysis. Dabei ziegt sich ein durchweg gleichmässiges Ergebnis. Die MX518 ist der Kone deutlich unterlegen. Obwohl ich mit der Logitech-Maus in den letzten beiden Jahren mehr als zufrieden war, so hatte ich doch immer das Gefühl, die Maus würde leicht über den Bildschirm ruckeln. Der Präzision hat dies in Spielen keinen Abbruch getan, ein leichtes Fading war aber stets sichtbar. Die Kone reagiert da schon völlig anders. Das Fadenkreuz oder auch der Mauszeiger gleiten seidenweich durch das Bild, egal welche dpi-Stellung gewählt wird. Beide arbeiten ohne Anlaufschwierigkeiten, das bessere Feeling entwickelt aber die Roccat Kone. Umsteiger werden sich sofort mit ihr wohlfühlen und das Verhalten nicht mehr missen wollen - versprochen.

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Fazit:

Roccat hat als Neuling im Gaming-Bereich voll eingeschlagen. Die Kone reiht sich nahtlos in die Riege der High-End-Mäuse ein, das gilt sowohl für Form und Größe, wie auch für den Preis. Mit rund 65 Euro ist sie kein Schnäppchen, bietet aber einige Features, die den Preis voll rechtfertigen. An erster Stelle sei da natürlich die Beluchtungsfunktion genannt - eine Spielerei, die aber viel Spaß bereitet. Ein weiterer wichtiger Punkt ist ebenfalls der Treiber. Auch hier gibt sich Roccat keine Blöße. Die Menüs sind übersichtlich, umfangreich und bieten den Vorteil, mehrere Profile direkt in der Maus zu speichern. Einige Funktionen (z.B. Pulsieren des Lichts) sind momentan noch nicht funktionstüchtig, dass kann aber auch an meinem Modell liegen.

Positiv:

  • Ergonomie
  • Materialqualität und Optik
  • Makrofunktion aller frei konfigurierbaren Maustasten
  • Beleuchtung
  • Gleiteigenschaften
  • Funktionsumfang des Treibers
  • Kalibrierungsfunktion der TCU (tracking-Control-Unit)
Negativ:

  • hoher aber gerechtfertigter Preis
  • zum Testzeitpunkt kein 64Bit-Treiber
  • Erreichbarkeit der "dpi-Minus-Taste" und der vordersten Taste
Insgesamt würde ich der Roccat Kone 9,8 von 10 Punkten geben. Zur perfekten Spielermaus fehlt eigentlich nichts und auch die Kritikpunkte sind weit entfernt von dem, was man als wirklichen Mangel bezeichnen könnte. Uneingeschränkt tauglich lautet das finale Urteil. Besonders interessant ist die Kone für Spieler, die bisher an ihrer MX518 gehangen haben. Trotz des doppelten Preises bietet der Neuling von Roccat ein gleiches Gefühl beim Greifen und die Performance ist um Längen besser.

Fürs Erste bin ich mit meinem Test am Ende, weitere Anregungen nehme ich aber gerne entgegen und teste diese für euch. Kleinere Änderungen kommen in den nächsten Tagen noch dazu, aber nun ist erst mal Schluss.

Danke, dass ihr bis hierher gelesen habt. :)
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AW: [Preview] Roccat Kone - der Spielertraum aller Mäuse!

eine Anmerkung hätte ich:
schreib dabei, dass es eine Maus ist xD
ich musste googeln, da mir der Name einfach gar nix gesagt hat.

Sagen tut er mir entsprechend immer noch nix, aber ich bin gespannt, was ein (für mich) Noname Produkt in edler Verpackung so drauf hat. :ugly:
 
AW: [Preview] Roccat Kone - der Spielertraum aller Mäuse!

eine Anmerkung hätte ich:
schreib dabei, dass es eine Maus ist xD
ich musste googeln, da mir der Name einfach gar nix gesagt hat.

Sagen tut er mir entsprechend immer noch nix, aber ich bin gespannt, was ein (für mich) Noname Produkt in edler Verpackung so drauf hat. :ugly:


für dich NoName ;) Wir "Zocker" warten auf die Roccat Produkte schon ewig :D Ist ne Firma aus Speedlink und glaub noch 2 Firmen ;D quasi einmal im MischMasch bitte :D
 
AW: [Preview] Roccat Kone - der Spielertraum aller Mäuse!

Wäre schön wenn die Maus mit anderen Mäusen ins Verhältniss gestzt wird z.B MX Revolution?
 
AW: [Preview] Roccat Kone - der Spielertraum aller Mäuse!

für dich NoName ;) Wir "Zocker" warten auf die Roccat Produkte schon ewig :D Ist ne Firma aus Speedlink und glaub noch 2 Firmen ;D quasi einmal im MischMasch bitte :D

Na wenn das Teil echt so sehnsüchtig erwartet wird, dann hoff ich mal, dass Klutten von einem "nur fliegen ist schöner" gefühl berichten wird :)
 
AW: [Preview] Roccat Kone - der Spielertraum aller Mäuse!

Ey, aber den Test des Roccat Taito überlässt du dennoch mir!
Hab mir das Teil ja nicht umsonst gekauft! :D
 
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Im ersten Post tut sich was. Weiter geht es morgen. :)
 
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Finde das Preview wirklich gut Aufgebaut und liest und schaut sich gut ^^
gute Arbeit ;)
 
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Endlich geht es los.:sabber:
-->>Super, dass du sie schon testen darfst.:daumen:
 
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uuhh hoffentlich geht der test bald weiter :)
Bin sehr gespannt auf die Maus.
Die erste die für mich seit der MX518 wieder in Frage kommt, meine neue zu werden...
 
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Ich muss noch warten und du spielst mit der Kone. Das is ganz schön unnett :fresse:
 
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Die Community-Zusammenlegung hat heute viel Arbeit im Forum aufkommen lassen. Darum habe ich nur die Beschreibung des Mauspads und einige kleine Helfer-Links hinzugefügt.
 
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:sabber::sabber::sabber:
will haben
will haben

ich find das ding sau geil
werde wenn das ding 2-3 monate aufm markt ist mal versuchen meine copperhead gegen sone bombe zu tauschen

und der test is bisher genau wie die maus auch bombe
schöne bilder und guter text

mfg
 
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Das mit der DCU (Distance-Control-Unit) werde ich nachfragen. Angekündigt wurde zumindest ein Treibersupport für die DCU, welcher aber momentan nicht vorhanden ist. Ob sie verbaut ist, sieht man der Maus auch nicht an, denn auf der Unterseite ist lediglich die zusätzliche TCU (Tracking-Control-Unit) sichtbar. Ich kläre das und berichte natürlich hier.

PS: Sei dir sicher, dass hier keinerlei Marketing-Aussagen einfach hingenommen werden. Entweder du findest Hinweise auf Angaben des Herstellers oder aber kritische Betrachtungen meinerseits. Schließlich soll der Bericht hier ein Test für Spieler sein und nicht die Beweihräucherung eines Produktes.
 
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Das Taito sieht meinem Sharkoon 1337 aber sehr ähnlich^^Ma sehn wie sie Maus an sich so ist, meine Sidewinder aus dem PCGH Abo ist mir etwas zu klobig.
 
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Frage: Was ist DCU und TCU?

Stehe hier gerade mächtig aufm Schlauch.
 
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DCU (Distance-Control-Unit)
soll dem Spieler die Möglichkeit geben, die Funktion des Lasers ab einer bestimmten Höhe auszusetzen. Für Low-Sense-Spieler wichtig, damit es keinen Versatz beim aufsetzen gibt.

TCU (Tracking-Control-Unit)
Bietet die Möglichkeit, die Maus auf jedem beliebigen Untergrund neu zu kalibrieren, damit es nicht zu Unterbrechungen bei der Abtastung kommt. Steht oben unter dem Punkt "Software".
 
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