Es ist also sicherer 2 Festplattengehäuse zu kaufen und per Software zu spiegeln ? Habe ich in einem Gehäuse für eine Festplatte keinen Controller verbaut ?
Doch, auch dort ist ein Controller drin.
Und bei Software-Spiegelung bist du immer noch nicht davor geschützt, einmalig kaputte, virenbefallene, oder sonstwie schädliche Daten zu sichern.
Die Frage ist: Wie sicher willst du es haben?
Zwei grundsätzliche Konzepte für hohe Sicherheit:
- Die 3-2-1-Regel: Du solltest mindestens drei Speicherorte haben, auf mindestens zwei verschiedenen Speichersystemen, und davon eine außer Haus
- mehrere, zeitlich versetzte Backups
Dieses Konzept wird besonders in großen Firmen angewandt. Die Idee ist simpel: Man macht häufig Backups, hält aber auch immer ein älteres Backup vor, für den Fall dass das Backup schief geht oder man feststellt dass bereits vor ein paar Tagen ein Problem entstanden ist.
Bei Bedarf lassen sich mehrere zeitliche Ebenen hinzufügen. Datawarehouses haben häufig tägliche und zusätzlich wöchentliche/monatliche/jährliche Backups, je nachdem was sinnvoll ist.
Eine hohe Ausfallsicherheit zu erzeugen ist extrem aufwändig, sowohl organisatorisch als auch in Bezug auf die benötigten Ressourcen.
Eine externe Festplatte, wie du sie planst, ist ein guter Anfang. Ein RAID1 darin schützt dich aber nur davor, dass eine der beiden Festplatten defekt ist.
Wirklich wichtige Daten würde ich zusätzlich noch weiter woanders speichern, vorzugsweise auf einem Medium an einem anderen Standort.
Ein höherer Aufwand wäre für den Hausgebrauch wohl nicht mehr praktikabel.
Dabei noch nicht beachtet ist die Zugriffssicherheit auf deine Backups.
Spätestens bei Festplatten außer Haus oder Backups in eine Cloud wäre es gut diese zu verschlüsseln.
Edit:
Meine Backups liegen auf meinem Mini-Server in meiner Wohnung. Das ist zumindest ein physisch komplett anderes Gerät, was gegen manche Fehlerursachen hilft, aber auch nicht gegen alles.
@Abductee: Wie sicherst du denn?