News Ex-Witcher Henry Cavill: Plötzlich dunkle Schatten beim Warhammer-Projekt

PCGH-Redaktion

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Ist das Warhammer 40K-Projekt von Amazon und Henry Cavill schon zum Scheitern verurteilt, bevor es überhaupt begonnen hat? Im jüngsten Finanzbericht von Rechteinhaber Games Workshop wird eine Frist genannt, in der eine Einigung zu "kreativen Richtlinien" erfolgen muss.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Ex-Witcher Henry Cavill: Plötzlich dunkle Schatten beim Warhammer-Projekt

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Es wäre ziemlich dämlich, wenn die ohnehin wenig kompetenten Sesselpupser bei GW es nicht hinbekämen, ein williges, hingebungsvolles AAA Lead einzuspannen.
Cavill ist aus noch einem Grund fast schon zu gut um wahr zu sein. Denn fast alle hardcore Nerd Franchises haben ein grosses Problem mit Aushängeschildern. Der Mann ist aber kein käsiger Will Wheaton sondern ein echter Hunk.

Es wäre also schon sehr seltsam, wenn dieser Deal platzte.
 
Ich persönlich halte es für ein Fehler eine Verfilmung des Warhammer Universums in der momentan politischen Landschaft, die das Internet momentan quält, zu machen.
Egal was sie machen werden, die Berufsheuler der rechten, reaktionären Bubble werden etwas finden, oder notfalls etwas blödsinniges kreieren, womit sie ihre politische Botschaft verbreiten und Geld verdienen können.

Eine Möglichkeit, die ich sehe, wäre wenn man nur abstrakt einen Bezug zu W40k hat (keine Space Marines etc) und es auf einem abgelegenen Planeten spielen lässt. Aber das wäre dann Perlen vor die Säue schmeißen, wenn man die Poster Boys nicht inkludiert.
Ein anderes Szenario, dass ich mir vorstellen könnte wäre ein Rogue Trader Szenario.

Ausserdem muss man wirklich Fingerspitzengefühl haben, um die Kritik am Faschismus durchscheinen zu lassen und nicht eine Propagandaserie für Faschismus zu kreieren. Alles viel zu heikel in der Momentan Zeit.
 
Egal was sie machen werden, die Berufsheuler der rechten, reaktionären Bubble werden etwas finden, oder notfalls etwas blödsinniges kreieren, womit sie ihre politische Botschaft verbreiten und Geld verdienen können.
ja, ganz genau, du hast das Problem erkannt.:ugly:
Es sind die Kritiker und Nörgler, die Serien/Bücher/Franchises/Comics/Filme/Lieder et cetera sind alle toll
:stupid:
 
Leider wird mir aus dem Artikel nicht ganz klar was jetzt die Bedingungen des Rechteinhabers sind? :ka:
 
Es wäre eine Schande, wenn aus dem Projekt nix würde. Ich mag sowohl das 40K-Universe sehr, wie auch Cavill.

Letzterer hat das Vorhaben auch zu s(einer) Herzensangelegenheit erklärt, daher müsste es schon mit den Mächten des Chaos zugehen, wenn da nix zustande kommt...

"Es is besser für den Imperator zu sterben, als für sich selbst zu leben...";)

Gruß
 
Games Workshop will mit den Richtlinien höchstwarscheinlich die Konsistenz des Warhammer 40k Universums bewahren.
Es gibt so viele Bücher und Games (Tabletop, PC, Pen&Paper), die alle ein so komplexes Universum erschaffen und gestalten. Da wird es schwierig neue Geschichten zu erfinden, die diese Konsistenz nicht zu verletzen.

Wenn man schon alleine die Buchreihe der "Horus Häresie" nimmt, ist es für die Autoren schon sehr schwierig gewesen, die Geschichte konsitent weiterzuerzählen.
Dann gibt es noch die Buchreihen rund um "Gaunts Geister", "Die Bestie erwacht", "Imperium Nihilus" und "Die Primarchen", sowie etliche Kurzreihen rund um die Spacemariens und Einzelkaraktere. Dazu kommen dann noch viele Einzelbände und die diversen Games aller Sparten.

Es wird verdammt schwierig dort irgendwas neues zwischenzuschieben.
 
ja, ganz genau, du hast das Problem erkannt.:ugly:
Es sind die Kritiker und Nörgler, die Serien/Bücher/Franchises/Comics/Filme/Lieder et cetera sind alle toll
:stupid:
Ich habe nichts gegen Kritik oder Meinungen, die man irgendwie rechtfertigen kann.
Aber der von mir genannte Personenkreis übt nicht normale Kritik sondern die kämpfen einen rechten Kulturkampf entweder weil es Ihre echte Gesinnung ist oder einfach nur Geld von den dummen Schafen abgreifen wollen, die ihre Videos ansehen.

@Joungmerlin Konsistenz ist nicht wirklich Games Workshop stärke. Wenn es verkäufe ankurbelt, haben die schon häufiger Lore einfach geändert. ;) Aber ja, es wäre wirklich interessantzu wissen, wenn es scheitern sollte, worüber man sich nicht einigen konnte.
 
Ich habe nichts gegen Kritik oder Meinungen, die man irgendwie rechtfertigen kann.
Aber der von mir genannte Personenkreis übt nicht normale Kritik sondern die kämpfen einen rechten Kulturkampf entweder weil es Ihre echte Gesinnung ist oder einfach nur Geld von den dummen Schafen abgreifen wollen, die ihre Videos ansehen.
Erst mal das Offensichtliche:
Was auch immer du da glaubst ergibt so oder so keinen Sinn, da du die Produktion einer Serie als verfehlt beurteilst weil bestimmte, winzige Gruppen sie als schlecht erachteten und das dann auch so kommunizierten.

Einfacher ausgedrückt bist du dagegen, weil dir unliebsame Menschen dann "die falsche Meinungen" über das Podukt in ihren Zirkeln propagieren werden.

Ich weiss nicht mal wie man so seltsame Art der Ichbezogenheit klassifiziert.

Zum anderen ist die dauerhaft miese Qualität diversester Franchises aller möglichen Platformen ein gigantisches Dauerthema. Das ist objektiv ein Problem.
Kulturschaffende schaffen sich scheinbar selber ab. Kulturkritik ist also vonnöten.
Musik, Filme, zunehmend ist weniger Originalität oder Authentizität vorzufinden - und das ganz ohne KI Schock.
Schauen wir uns Computerspiele an so wird doch keiner leugnen, dass es weniger neuer Marken, weniger Experimente und mehr Pleiten geschätzter Marken gibt.
 
Ich habe nichts gegen Kritik oder Meinungen, die man irgendwie rechtfertigen kann.
Wenn ein schlechtes Drehbuch, Charaktere und co. kritisiert werden, was hat das mit "rechten" Bubble zu tun ? Ich kritisiere auch viele Serien, vorallem, wie kann man mit so riesen Budgets dann solchen Murks produzieren, wie zbsp Acolyte. Muss ich mir jetzt sorgen machen, dass du mich in deinem persönlichen Bingo in eine Kategorie steckst ?

Mit dem Warhammer Universum bin ich überhaupt nicht " vertraut", aber Cavill ist schon ein Magnet und Amazon wäre " blöd", sich nicht mit ihm zu einigen.
 
Ihr legt mir da eure Worte in meinen Mund. Ich habe ja gesagt, dass Kritik, wie z.B. schlechtes Drehbuch usw. vollkommen in Ordnung sind. Auch Meinungen sind absolut legitim.
Aber wenn bestimmte Gruppen, sind wenige aber sehr laut und gut miteinander abgestimmt, im Internet es schaffen ihre rechten Talkingpoints in die Popkultur einzubringen und zu normalisieren, zumal sie versuchen sich als die einzig wahren Fans und Nerds darzustellen, ist es ein Problem und das haben wir in den letzten Jahren doch häufig genug gesehen.
Jetzt eine Serie in einem Universum zu produzieren, das offensichtlich eine Kritik an eben diesen rechten Gedankenkonstrukten darstellt, wird es schwer haben, weil diese bestimmten Gruppen, wenn die Serie nicht ihren rechten und reaktionären Vorstellungen entspricht, alles versuchen werden um diese, schlecht zu reden und ihre Schäfchen zu indoktrinieren das ja alles eine "linke Verschwörung" sei.

Ein ähnliches Problem hatte ja auch GTA6. Da wurde auch lange überlegt, wie man es umsetzen kann in unserer heutigen politischen Welt.

Deswegen halte ich es für einen Fehler.
Einfacher ausgedrückt bist du dagegen, weil dir unliebsame Menschen dann "die falsche Meinungen" über das Podukt in ihren Zirkeln propagieren werden.

Ich weiss nicht mal wie man so seltsame Art der Ichbezogenheit klassifiziert.
Rechter Kulturkampf ist nicht "die falsche Meinung" sondern rechter Kulturkampf!
Das ist keine "Ichbezogenheit" sondern das betrifft alle Menschen.

Zum anderen ist die dauerhaft miese Qualität diversester Franchises aller möglichen Platformen ein gigantisches Dauerthema. Das ist objektiv ein Problem.
Kulturschaffende schaffen sich scheinbar selber ab. Kulturkritik ist also vonnöten.
Musik, Filme, zunehmend ist weniger Originalität oder Authentizität vorzufinden - und das ganz ohne KI Schock.
Schauen wir uns Computerspiele an so wird doch keiner leugnen, dass es weniger neuer Marken, weniger Experimente und mehr Pleiten geschätzter Marken gibt.
Das ist eben der kapitlistische Kreislauf. Produktion wird so teuer (immer mehr und immer größer), dass ein Fehlschlag das Aus bedeutet. Deswegen wird nurnoch das produziert, von dem man weiß, dass es sich verkaufen wird.

Kulturschaffende schaffen sich scheinbar selber ab. Kulturkritik ist also vonnöten.
Das hört sich sehr merkwürdig an. Kritik ist ein wichtiger Teil von Kultur, aber das "vonnöten" hört sich in meinen Ohren doch eher an wie eine gewünschte Zensur an.

Wenn sich die "Kulturschaffende" selber abschaffen, machen sie platz für neue. Circle of Life und so...
 
Ich persönlich halte es für ein Fehler eine Verfilmung des Warhammer Universums in der momentan politischen Landschaft, die das Internet momentan quält, zu machen.
Egal was sie machen werden, die Berufsheuler der rechten, reaktionären Bubble werden etwas finden, oder notfalls etwas blödsinniges kreieren, womit sie ihre politische Botschaft verbreiten und Geld verdienen können.

Eine Möglichkeit, die ich sehe, wäre wenn man nur abstrakt einen Bezug zu W40k hat (keine Space Marines etc) und es auf einem abgelegenen Planeten spielen lässt. Aber das wäre dann Perlen vor die Säue schmeißen, wenn man die Poster Boys nicht inkludiert.
Ein anderes Szenario, dass ich mir vorstellen könnte wäre ein Rogue Trader Szenario.

Ausserdem muss man wirklich Fingerspitzengefühl haben, um die Kritik am Faschismus durchscheinen zu lassen und nicht eine Propagandaserie für Faschismus zu kreieren. Alles viel zu heikel in der Momentan Zeit.
Ich versteh deinen Punkt nicht. Ein guter Film ist gut, egal was irgendwelche Randgruppen darüber denken.

Und kein Mensch will eine 40k Serie / Verfilmung, um sich 2 Stunden lang Kritik an heutigen Problemen anzuhören. Die Leute wollen lore-akkurate Space Marines, Bolter und Geballer. Siehe die Kurzfilmserie "Astartes". Ich kann mich nicht erinnern, dass sich der White Dwarf, die Grundregelbücher, Codizes oder 40k Videospiele in irgendeiner Form mit dem Thema "Faschismus" auseinandersetzen und das tut weder dem Setting, noch dem Spiel einen Abbruch.
 
Du scheinst garnicht zu verstehen was ich schreibe. Natürlich ist ein guter Film gut, aber dass hält nicht die benannten Gruppen davon ab im Internet stunk zu machen und das Feld der Expertiese über das Hobby für sich zu beanspruchen. Das ist weder für Games Workshop noch für die Hobbyisten gut. Was es erst letztens für ein Aufschrei gab, als weibliche Custodes eingeführt wurden, hat soviel Image Schaden angerichtet bei potenziel interessierten Leuten.
Ich kann mich nicht erinnern, dass sich der White Dwarf, die Grundregelbücher, Codizes oder 40k Videospiele in irgendeiner Form mit dem Thema "Faschismus" auseinandersetzen und das tut weder dem Setting, noch dem Spiel einen Abbruch.
:lol::lol::lol:

Der war gut! Das ganze W40k Universum wurde als Kritik und Satire an Faschismus und Imperialismus entworfen. Die total überspitzten Space Marines mit der absoluten Hörigkeit zu dem Imperator z.B.

Die Leute wollen lore-akkurate Space Marines, Bolter und Geballer
Da wird es ja schon schwammig. Was sind lore -akkurate Space Marines?

An einem einzigen trashigen Bolter-Splatter Movie in z.B. einem Space Hulk, ähnlich dem Setting von Alien, hätte ich meine Freude.

Wenn ich mich mit meinen Befürchtungen irre ist das super. Das würde mich echt freuen. Aber ich bin halt eher pessimist. ;)
 
Du scheinst garnicht zu verstehen was ich schreibe. Natürlich ist ein guter Film gut, aber dass hält nicht die benannten Gruppen davon ab im Internet stunk zu machen und das Feld der Expertiese über das Hobby für sich zu beanspruchen. Das ist weder für Games Workshop noch für die Hobbyisten gut. Was es erst letztens für ein Aufschrei gab, als weibliche Custodes eingeführt wurden, hat soviel Image Schaden angerichtet bei potenziel interessierten Leuten.

Warum soll ich (und viele andere) auf etwas verzichten bzw. soll es uns vorenthalten werden, nur weil irgendwer irgendwo sich in irgendeiner Art und Weise, die manchen Leuten (z.B. dir) nicht gefällt, damit beschäftigt? Wie will irgendwer ausser GW selbst 40k für sich beanspruchen? Ein Fan-Bild von einem Kommissar mit einem Leitspruch von 1940 ist genauso irrelevant wie eine R34 Zeichnung einer Sororitas.

Den Shitstorm zu Custodes hat sich GW selbst verdient. "Weibliche Space Marines" hätte man super einführen können mit den Primaris. Cawl hat so lange Zeit gehabt an der Formel rumzudoktoren, da hätte er sicher einen Weg gefunden die Prozedur anzupassen an Frauen. Alternativ hätte man auch in jedem Codex der Custodes zu deren Entstehungsprozess ein Retcon einführen können.

Eine weibliche Custodes in einem einzelnen Absatz indirekt zu erwähnen durchs Pronomen und danach per Twitter-Handle zu behaupten, dass es schon immer Frauen bei Custodes gab, auch wenn sämtliche Publikationen seit Anbeginn der GW Zeitrechnung etwas anderes sagen, ist einfach nur faul und dumm.

:lol::lol::lol:

Der war gut! Das ganze W40k Universum wurde als Kritik und Satire an Faschismus und Imperialismus entworfen. Die total überspitzten Space Marines mit der absoluten Hörigkeit zu dem Imperator z.B.

OK? Alles in 40k aus den 80igern und 90igern ist irgendwo satirisch angelehnt. Das ändert nichts daran, dass der Punkt "Faschismus" selbst nicht weiter behandelt wird in den Publikationen, mit denen Leute, die 40k spielen wollen, zwangsläufig in Berührung kommen. In Videospielen selbst gibt GW offensichtlich auch nicht vor, dass das irgendwie angesprochen werden muss. Captain Titus aus "Space Marine" ist ein typischer Action-Held. Auf jeder Codex-Rückseite steht, wie cool die Armee ist. Selbst Inquisitoren, bei denen oft genug erwähnt wird, dass sie eine ganze Welt auslöschen lassen können, werden als Helden zelebriert:

Die Inquisition ist die machtvollste Organisation in den vielen bürokratischen Verästelungen des Imperiums. Ihre Agenten, die Inquisitoren, rufen zu gleichen Maßen Angst und Respekt hervor. Sie sind genauso Kreaturen der Mythen, wie sie Wesen aus Fleisch und Blut sind, gnadenlose Persönlichkeiten, die von oben herabstoßen, um über den Mutanten, den Verräter und den Häretiker zu richten.

^ Keine Spur von Ironie oder Selbstkritik in "First Party" Material.

Da wird es ja schon schwammig. Was sind lore -akkurate Space Marines?

An einem einzigen trashigen Bolter-Splatter Movie in z.B. einem Space Hulk, ähnlich dem Setting von Alien, hätte ich meine Freude.

Wenn ich mich mit meinen Befürchtungen irre ist das super. Das würde mich echt freuen. Aber ich bin halt eher pessimist. ;)
Ich habe dir ein Beispiel gegeben. "Astartes" ist eine sehr gute Darstellung, die so gut wie jedem gefallen hat.
 
Auf jeder Codex-Rückseite steht, wie cool die Armee ist. Selbst Inquisitoren, bei denen oft genug erwähnt wird, dass sie eine ganze Welt auslöschen lassen können, werden als Helden zelebriert:
Und du erkennst keine Kritik oder Satire darin oder gar den Bezug zu Faschismus und Imperialismus? Respekt! ;)
Warum soll ich (und viele andere) auf etwas verzichten bzw. soll es uns vorenthalten werden, nur weil irgendwer irgendwo sich in irgendeiner Art und Weise, die manchen Leuten (z.B. dir) nicht gefällt, damit beschäftigt?
Ich rede hier ja nicht einfach nur von einer anderen Meinung, die von meiner Abweicht. Ich rede hier von rechter Ideologie die in das Franchise getragen wird und jedem am Herzen liegen sollte, der dieses mag.
Alles in 40k aus den 80igern und 90igern ist irgendwo satirisch angelehnt. Das ändert nichts daran, dass der Punkt "Faschismus" selbst nicht weiter behandelt wird in den Publikationen, mit denen Leute, die 40k spielen wollen, zwangsläufig in Berührung kommen. In Videospielen selbst gibt GW offensichtlich auch nicht vor, dass das irgendwie angesprochen werden muss.
Also muss man deiner Meinung nach vorher dran schreiben :"Achtung!!! Achtung!!! Dieses Werk wendet Satire an um Kritik am Faschismus zu üben!" ! Fast in jeder Geschichte sind die Faschistischen Strukturen enthalten. Der Orden der Space Marines und deren Ideologie an sich ist doch schon solch ein Konstrukt.
Kann mich auch nicht daran erinnern, dass das bei Starship Troopers dran stand und das war eine ziemliche dicke Satire auf Faschismus und Imperialismus.
Sollte man vielleicht den Leuten doch mal sagen, dass sie ihre Werke besser Kennzeichnen sollten, damit es auch wirklich jeder versteht. ;)

Ich fasse nochmal nur kurz zusammen was ich sagtr: Ich persönlich halte es für einen Fehler, in der heutigen Internet Welt, die Serie zu machen, da ich glaube, dass das Franchise durch die rechte Talkingpoints, die 100% aufkommen werden, einen erheblichen Image Schaden erleiden wird.
Ich will niemand etwas vorenthalten oder sonstiges... Ich habe nur gesagt, dass ich es für einen Fehler halte.

Ich habe dir ein Beispiel gegeben. "Astartes" ist eine sehr gute Darstellung, die so gut wie jedem gefallen hat.
Das entspricht ja auch ungefähr meiner Beschreibung von einer Space Hulk oder Alien ähnlichen Handlung. So abgekapselt kann es auch funktionieren, aber wie ich schon gesagt habe, bin ich da eher pessimist.
 
Und du erkennst keine Kritik oder Satire darin oder gar den Bezug zu Faschismus und Imperialismus? Respekt! ;)
Bitte erleuchte mich.

Grey Knights:
An ancient order of champions shrouded in mystery and legend, the Grey Knights are Humanity’s greatest defence against the threat of Daemonkind. Though the common folk of the Imperium will never know of their sacrifice and courage, it is only by their hand that the untold perils of the warp are kept at bay.
Wo ist hier die Satire? Wo ist die Kritik? Wo der Imperialismus? Ich hab eine zufällige, imperiale Fraktion zitiert, aber du kannst gerne alle durchschauen nach etwas, was deine Meinung stützt.

Ich rede hier ja nicht einfach nur von einer anderen Meinung, die von meiner Abweicht. Ich rede hier von rechter Ideologie die in das Franchise getragen wird und jedem am Herzen liegen sollte, der dieses mag.

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Das ist die offizielle Einstellung von GW zu dem Thema und mehr als die Durchsetzung in ihren eigenen Stores ist mMn nicht notwendig. Jeder von uns ist selbst dafür verantwortlich seine lokale Community zu gestalten und Dinge aufzugeben, weil Leute aus einem bestimmten Clientel es für ihre eigenen Zwecke missbrauchen, ist etwas, was ich nicht unterstütze und auch nicht verstehe.

Also muss man deiner Meinung nach vorher dran schreiben :"Achtung!!! Achtung!!! Dieses Werk wendet Satire an um Kritik am Faschismus zu üben!" ! Fast in jeder Geschichte sind die Faschistischen Strukturen enthalten. Der Orden der Space Marines und deren Ideologie an sich ist doch schon solch ein Konstrukt.
Kann mich auch nicht daran erinnern, dass das bei Starship Troopers dran stand und das war eine ziemliche dicke Satire auf Faschismus und Imperialismus.
Sollte man vielleicht den Leuten doch mal sagen, dass sie ihre Werke besser Kennzeichnen sollten, damit es auch wirklich jeder versteht. ;)

Etwas ist nicht Satire, nur weil man es so bezeichnet. Der Film "Starship Troopers" ist ein gutes Beispiel und hilft dir da nicht in deiner Argumentation. Das einzige was der Film überdeutlich darstellt, ist eine Gesellschaft mit überspitztem "Hurra!-Patriotismus".

Was soll hier Faschismus sein oder ihn in einem schlechten Licht dastehen lassen?
- Dass der Regierungschef Verantwortung übernimmt und nach dem gescheiterten Angriff zurücktritt?
- Dass die Medien unzensiert über den Kriegsverlauf berichten, inklusive dem eben erwähnten Angriff?
- Dass Menschen dazu motiviert werden sich fürs Militär zu melden, aber nicht dazu gezwungen werden? Trotz einer scheinbaren existenziellen Bedrohung?
- Dass Ricos Eltern auch ohne Militärdienst ein großes Haus und ein Kind haben konnten?

Der Geheimdienst läuft in SS-Uniformen rum und alle Protagonisten sind attraktive Schauspieler, wie unfassbar satirisch. Das lässt die Leute bestimmt 2x darüber nachdenken, ob die Menschen hier wirklich die Guten sind. /s

Und ebenso fehlt bei Warhammer seit einiger Zeit der Teil, der Satire darstellen soll.

Weils mich interessiert: Was ist an einem SM Orden faschistisch? Waren römische Legionen auch faschistisch?

Mit Respekt, ich glaube wir haben schlicht unterschiedliche Auffassungen davon, was Satire bzw. Faschismus in Medien ausmacht und da wundert es mich nicht, dass unsere Meinungen so auseinander gehen, auch wenn wir am Ende wahrscheinlich gar nicht so weit auseinander liegen mit dem, was wir für Warhammer wollen.
 
Also erstmal sind Space Marines der personifizierte Faschismus. Das Imperium erfüllt quasi alle Kriterien um als faschistische Organisation durchzugehen.
Hiermal eine definition von Faschismus:
Robert O. Paxton beschreibt Faschismus als „Form des politischen Verhaltens“. Dies sei gekennzeichnet „durch eine obsessive Beschäftigung mit dem Niedergang, der Demütigung oder der Opferrolle einer Gemeinschaft sowie durch einen kompensatorischen Kult um Einheit, Stärke und Reinheit.“ Hinzu kommen eine „Massenpartei entschlossener militanterNationalisten“, die mit traditionellen Eliten zusammenarbeitet und demokratische Freiheiten abschafft. Innere Säuberung und äußere Expansion sollen „mit einer als erlösend verklärten Gewalt erreicht werden.

Gleich auch nochmal eine Definition von Imperialismus:
Es bezeichnet das Streben von Staaten, ihre Macht weit über die eigenen Landesgrenzen hinaus auszudehnen. Das kann dadurch erfolgen, dass schwächere Länder gezielt politisch, wirtschaftlich, kulturell oder mit anderen Methoden vom stärkeren Land abhängig gemacht werden.

Klingt beides für mich nach dem Imperium in W40k.

Dann zu deiner Frage. Nein, ich würde die römischen Legionen nicht als faschistisch beschreiben, da Rom nicht den typischen hass auf "Andersartige" hatte. Sie waren aber natürlich extrem imperialistisch.

Das Warhammer 40K auch keine Satire mehr enhtalten soll, kann ich nicht nachvollziehen. Alles in diesem Universum ist so extrem überspitzt dargestellt bzw. auch Untertrieben wie z.B das emotionslose Auslöschen ganzer Planeten wegen Nichtigkeiten, und wirkt auf mich dadurch satirisch.
Hier nochmal eine Definition von Satire:
Satire ist eine Kunstform, mit der Personen, Ereignisse oder Zustände kritisiert, verspottet oder angeprangert werden. Typische Stilmittel der Satire sind die Übertreibung als Überhöhung oder die Untertreibung als bewusste Bagatellisierung bis ins Lächerliche oder Absurde.


Der Film Starship Trooper ist als eine satirische Kritik an die amerikanische Politik und Gesellschaft entwickelt worden.

Hier mal ein Paar ausschnitte von Wikipedia:

Starship Troopers ist ein amerikanischer Military-Science-Fiction-Actionfilm des Regisseurs Paul Verhoeven aus dem Jahr 1997. Der Film basiert auf Robert A. Heinleins Roman Starship Troopers des Jahres 1959, unterscheidet sich von diesem aber maßgeblich durch das Setzen satirischer Schwerpunkte und einen zeitgenössischeren Hintergrund.

Absichten und Ideen der Produzenten​

Die Autoren des Films wie Edward Neumeier produzierten bereits die satirische Dystopie RoboCop aus dem Jahr 1987. Der Film beschäftigt sich mit der kritischen Behauptung, dass alle Actionfilme von Natur aus faschistisch sind.[2] Die im Film eingebaute Ironie wurde eingesetzt, um das ursprüngliche Narrativ des Romans zu kontern, womit der Film den Stoff parodiert. Einiges an Bildsprache sei daher von Nationalsozialistischer Propaganda entliehen worden, weshalb manche dem Film Nazismus unterstellten. Er sei aber gemacht worden, um die Kritik an der US-Politik spielend zu zeigen und nicht frontalunterrichtend.[3] Nach Einschätzung von Lee Adams wurde Verhoevens Film in einer Ära herausgebracht, als Hollywood dumpfe Pro-US-Actionfilme wie Independence Day hervorbrachte, welche durch Starship Troopers lächerlich gemacht werden sollten.[4]Weil man die Rechte für Starship Troopers erst im letzten Moment erwerben konnte, sollte der Film ursprünglich Bug Hunt at Outpost Nine heißen. Der Film weist markante Unterschiede zum Hauptwerk auf, was notwendig war, um einem Rechtsstreit keine Grundlage zu bieten.[5]


Unterschiede zum Roman​

Hintergründe​

Robert A. Heinleins Roman Starship Troopers von 1959 kann nur lose als Filmgrundlage betrachtet werden, da der Film aus der Zeit nach dem Kalten Krieg die Buchvorlage aus der Zeit vor der Höhephase des Kalten Krieges mit antimilitaristischen Untertönen parodiert.

Verhoeven wollte laut eigener Aussage einen offenen Kampf mit dem Buch führen, da dieses von ihm und von anderen Kritikern als militaristisch und faschistisch rezipiert wird. Die Schaffung dieses „politisch inkorrekten“ Films sei vor allem möglich gewesen, weil sich damals bei Sony/TriStar Pictures niemand das tägliche Material anschauen konnte, weil die Führung so oft ausgetauscht wurde, dass diese nie genug Zeit dafür hatte.


Im übrigen hat bei Starship Troopers das Militär gewaltsam die Regierung an sich gerissen.
Dass Menschen dazu motiviert werden sich fürs Militär zu melden, aber nicht dazu gezwungen werden? Trotz einer scheinbaren existenziellen Bedrohung?
Das stimmt so auch nicht. Wenn man nicht im Militär dient, hat man viele Rechte nicht. Z.B. darfst du keine Kinder bekommen oder in die Politik gehen. Man ist also ein Mensch 2.er Klasse. Das würde ich nicht als "motivieren" bezeichnen.
 
Also erstmal sind Space Marines der personifizierte Faschismus.
Nein. Space Marines sind je nach Betrachtungswinkel Soldaten oder biologische Waffen. Das ist als würdest du das KSK als personifizierten Faschismus betiteln. Sie haben einen gewissen Entscheidungsspielraum, aber sind am Ende ein Werkzeug, dass dem Adeptus Terra untergeordnet ist.

Das Imperium erfüllt quasi alle Kriterien um als faschistische Organisation durchzugehen.
Hiermal eine definition von Faschismus:
Robert O. Paxton beschreibt Faschismus als „Form des politischen Verhaltens“. Dies sei gekennzeichnet „durch eine obsessive Beschäftigung mit dem Niedergang, der Demütigung oder der Opferrolle einer Gemeinschaft sowie durch einen kompensatorischen Kult um Einheit, Stärke und Reinheit.“ Hinzu kommen eine „Massenpartei entschlossener militanterNationalisten“, die mit traditionellen Eliten zusammenarbeitet und demokratische Freiheiten abschafft. Innere Säuberung und äußere Expansion sollen „mit einer als erlösend verklärten Gewalt erreicht werden.
Das ist eine Definition, aber nicht die einzige. Wie ich selbst mit Erstaunen feststellen musste, gibt es laut dem gleichen Wiki-Artikel keine allgemein gültige Definition davon. Warum du den Teil aussen vor lässt, überlässe ich dem geneigten Leser selbst zu entscheiden.

Was du auch aussen vor lässt, ist, dass ein planetarer Gouverneur mit seiner eigenen Welt so ziemlich alles machen kann, was er möchte, solange diese Welt regelmäßig den geforderten Tribut in Form von Ressourcen und Soldaten bereitstellt. Dem Imperium ist es komplett egal, ob die Welt politisch bunt gemischt ist wie unsere heutige Erde, ob es sich um ein utopisches Paradies handelt, oder ein Höllenplanet, auf dem alle zu 24/7 Zwangsarbeit bei Soylent Green Rationspäckchen verdammt sind.

Dem Imperium ist es schlicht egal.

Die Regeln, die den Menschen auferlegt werden, dienen nicht dazu das eigene Volk zu unterdrücken, oder den eigenen Machterhalt zu sichern. Die Dark Eldar, Orks, Necrons und alle anderen Rassen werden nicht als Feinde dargestellt, weil das der imperialistischen Propaganda dient.

Und genau das ist ja das Problem, warum ich sage, dass hier die Satire fehlt. In "1st Party" Publikationen (Regelbuch, Codizes, White Dwarf, Warhammer Community) wird aus Sicht eines allwissenden Erzählers sehr genau beschrieben, welche Bedrohung Aliens und Chaos darstellen. Da gibt es keine Graustufen oder Platz für Zweifel an der Vorgehensweise.

Als die Tau frisch erschienen sind Anfang der 2000er gab es für kurze Zeit ein einziges Volk, was so etwas wie "die Guten" im Setting dargestellt wurden. Aber selbst hier hat GW über die Jahre daran gearbeitet diese als genauso schlecht darzustellen, wie alle anderen auch. Gedankenkontrolle von verbündeten Rassen. Zwangssterilisation von übergelaufenen, menschlichen Truppen und so weiter.

Ansonsten wird in manchen Horus Heresy Romanen darauf eingegangen, dass während des Kreuzzugs auch Zivilisationen vernichtet worden sind, die friedlich mit Aliens koexisitiert haben. Hier könnte man ansetzen, aber das ist nicht "1st Party".

Gleich auch nochmal eine Definition von Imperialismus:
Es bezeichnet das Streben von Staaten, ihre Macht weit über die eigenen Landesgrenzen hinaus auszudehnen. Das kann dadurch erfolgen, dass schwächere Länder gezielt politisch, wirtschaftlich, kulturell oder mit anderen Methoden vom stärkeren Land abhängig gemacht werden.
Das Imperium ist imperialistisch (wer hätte es gedacht), da stimme ich zu. Das wird aber an keiner Stelle satirisch betrachtet oder angeprangert.

Dann zu deiner Frage. Nein, ich würde die römischen Legionen nicht als faschistisch beschreiben, da Rom nicht den typischen hass auf "Andersartige" hatte. Sie waren aber natürlich extrem imperialistisch.
Ich habe das Gefühl, dass es einen klitzekleinen Unterschied macht, ob ich hier in Bayern an meinem PC sitze und mir jemand was davon erzählen will, dass ich die Franzosen hassen soll, weil Elsass eigentlich zu Deutschland gehört, oder ob ein Space Marine einen Dark Eldar hasst, der ihn sofort bis ans Ende aller Tage auf grausamste Art und Weise foltern würde, um sein eigenes Leben zu verlängern. Bei letzterem gibt es keine diplomatische Lösung. Da gibt es kein "das war in der Vergangenheit halt mal so, aber mich betrifft es nicht mehr und es ist auch gar nicht so wichtig". Der Hass auf "Andersartige" ist hier - ohne irgendwelche Grautöne oder Zwischenstufen - sehr wohl begründbar.

Das Warhammer 40K auch keine Satire mehr enhtalten soll, kann ich nicht nachvollziehen. Alles in diesem Universum ist so extrem überspitzt dargestellt bzw. auch Untertrieben wie z.B das emotionslose Auslöschen ganzer Planeten wegen Nichtigkeiten, und wirkt auf mich dadurch satirisch.
Hier nochmal eine Definition von Satire:
Satire ist eine Kunstform, mit der Personen, Ereignisse oder Zustände kritisiert, verspottet oder angeprangert werden. Typische Stilmittel der Satire sind die Übertreibung als Überhöhung oder die Untertreibung als bewusste Bagatellisierung bis ins Lächerliche oder Absurde.
Der allwissende Erzähler sagt, dass ein einzelner Psioniker eine gesamte Welt ins Chaos stürzen kann. Dass das Imperium dann mit dem Vorschlaghammer statt dem Skalpell agiert liegt nicht daran, dass sie besonders gerne ihre eigenen Planeten unbewohnbar machen oder entvölkern. Aber wo ist hier die Übertreibung zu einem Geschehen in der echten Welt?


Der Film Starship Trooper ist als eine satirische Kritik an die amerikanische Politik und Gesellschaft entwickelt worden.

Hier mal ein Paar ausschnitte von Wikipedia:
...
Nochmal: Nur weil man den Film als etwas bezeichnet, ist er es nicht automatisch.

Die Bugs haben den Krieg angefangen, indem sie den Asteroiden auf die Erde gefeuert haben. Wie sind Bugs in der Lage über mehrere Lichtjahre entfernt einen Asteroid so umzulenken? Keine Ahnung, aber im Film wird es nicht hinterfragt oder auch nur angedeutet, dass es nicht der Wahrheit entspricht.

Die Mobilmachung geschah übrigens auch erst nach dem Asteroiden. Davor gab es keinen Krieg. Die Konföderation wird als inklusiv und tolerant dargestellt. Die Bugs als Monster, mit denen man nicht verhandeln kann. Nicht viel anders als Xenomorph in Aliens. Es fehlt hier einfach der Twist, der andeuten lässt, dass nicht alles so ist, wie es scheint. Siehe das Ende von Ender's Game. Ein anderes Beispiel wären die Avatar-Filme für eine Version von Mensch vs. Alien, auch wenn das natürlich überhaupt nicht subtil ist.

Im übrigen hat bei Starship Troopers das Militär gewaltsam die Regierung an sich gerissen.

Das stimmt so auch nicht. Wenn man nicht im Militär dient, hat man viele Rechte nicht. Z.B. darfst du keine Kinder bekommen oder in die Politik gehen. Man ist also ein Mensch 2.er Klasse. Das würde ich nicht als "motivieren" bezeichnen.
Ich habe das Gefühl, dass du gerne Dinge auslässt, die nicht zu deiner Argumentation passen.
Aus dem Starship Troopers Wiki:

After the collapse of national governments, a group of veterans in Aberdeen, Scotland formed a vigilante group to stop rioting and looting. They hanged a few people (including 2 veterans) and decide to only allow veterans to join their committee due to a mistrust of politicians. This contingency plan became routine after a couple of generations, and this group of vigilantes was the start of the United Citizen Federation.
So wie du es schreibst, könnte man meinen, dass ein paar Soldaten den Bundestag gestürmt haben und die rechtmäßig gewählte Regierung gestürzt wurde.

Civilians are not discriminated against and have more or less equal rights, with the exceptions being the right to vote and government-subsidized tuition fees. Citizens have more ease with licenses, such as a license to have children. Sexism and racism are nonexistent in the Federation.
Also in etwa wie du ein Bürger 2. Klasse bist, weil du kein Auto fahren darfst ohne Führerschein.

Im Buch wird übrigens auch geschrieben, dass es neben dem Militärdienst andere Regierungsjobs gibt, mit denen man sich für "Citizenship" qualifiziert. Der Grundgedanke dahinter ist, dass Bürger nur dann die Zukunft des Staates mitgestalten dürfen, wenn sie vorher bewiesen haben, dass sie Verantwortung übernehmen für ihre Mitmenschen. Das ist natürlich ganz schlimmer Faschismus. :)
 
Das Space Marines keine normalen Soldaten sind, sollte doch ziemlich klar sein. Man sollte sie eher mit der SS vergleichen als mit der KSK, die wären meiner Meinung eher Kasrkin oder die Adeptus Arbites. Sie sind genetisch veränderte Elite-Truppe, die allen Befehlen blindlings folgen.
Sie werden genauso gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt, wie auch gegen andere. Das ist ein faschistisches System für mich.
Achja, wie war das nochmal mit der "Anwerbung"? Kinder entführen und hoffen, dass sie die Prozedur überleben? Klingt super normal. ;)

Was du auch aussen vor lässt, ist, dass ein planetarer Gouverneur mit seiner eigenen Welt so ziemlich alles machen kann, was er möchte, solange diese Welt regelmäßig den geforderten Tribut in Form von Ressourcen und Soldaten bereitstellt. Dem Imperium ist es komplett egal, ob die Welt politisch bunt gemischt ist wie unsere heutige Erde, ob es sich um ein utopisches Paradies handelt, oder ein Höllenplanet, auf dem alle zu 24/7 Zwangsarbeit bei Soylent Green Rationspäckchen verdammt sind.
Nur darf es keine Vorfälle mit Herätikern geben, denn dann wird es duster auf dem Planeten. Das hast du wohl aussen vor gelassen.

Die Regeln, die den Menschen auferlegt werden, dienen nicht dazu das eigene Volk zu unterdrücken, oder den eigenen Machterhalt zu sichern. Die Dark Eldar, Orks, Necrons und alle anderen Rassen werden nicht als Feinde dargestellt, weil das der imperialistischen Propaganda dient.
Doch natürlich. Der verlangte absolute Gehorsam dient auch dem Machterhalt des Systems. Wenn irgendwo Zweifel in der Bevölkerung entstehen, werden diese mit Gewalt ausgetrieben.

Und genau das ist ja das Problem, warum ich sage, dass hier die Satire fehlt. In "1st Party" Publikationen (Regelbuch, Codizes, White Dwarf, Warhammer Community) wird aus Sicht eines allwissenden Erzählers sehr genau beschrieben, welche Bedrohung Aliens und Chaos darstellen. Da gibt es keine Graustufen oder Platz für Zweifel an der Vorgehensweise.
Da liegt doch die Kritk in dem ganzen Konstrukt. Es gibt die große Bedrohung von aussen und das wird als Rechtfertigung genommen, das eigene Volk zu unterdrücken únd gegebenenfalls zu terrorisieren.
Ich habe das Gefühl, dass es einen klitzekleinen Unterschied macht, ob ich hier in Bayern an meinem PC sitze und mir jemand was davon erzählen will, dass ich die Franzosen hassen soll, weil Elsass eigentlich zu Deutschland gehört, oder ob ein Space Marine einen Dark Eldar hasst, der ihn sofort bis ans Ende aller Tage auf grausamste Art und Weise foltern würde, um sein eigenes Leben zu verlängern. Bei letzterem gibt es keine diplomatische Lösung. Da gibt es kein "das war in der Vergangenheit halt mal so, aber mich betrifft es nicht mehr und es ist auch gar nicht so wichtig". Der Hass auf "Andersartige" ist hier - ohne irgendwelche Grautöne oder Zwischenstufen - sehr wohl begründbar.
Klar macht es einen Unterschied. Es macht aber auch einen Unterschied ob eine Armee das Volk verteidigt oder nur dem Imperator dient und in seinem Namen auch das eigene Volk vernichtet um seine Macht und Ansehen aufrecht zu erhalten.
Der allwissende Erzähler sagt, dass ein einzelner Psioniker eine gesamte Welt ins Chaos stürzen kann.
Betonung liegt auf "kann". Es wir also der Hammer als Alternativlos angesehen, egal ob die Person wirklich eine Bedrohung ist, oder nur jemand, der mit einer besonderen Gabe geboren wurde und sich nicht dem Kult des Imperators unterordnen und als Werkzeug ausgenutzt werden möchte.
Aber wo ist hier die Übertreibung zu einem Geschehen in der echten Welt?
Das lässt sich doch auf so viele reale Begebenheiten anwenden. Die Juden wurden z.B.auch schon immer als große Bedrohung angesehen oder die berühmten biologischen Waffen, die als Rechtfertigung für eine Invasion gedient haben. Wenn ich etwas länger als 10 Sekunden darüber Nachdenken würde, könnte ich warscheinlich hunderte Beispiele aus der Geschichte aufzählen. ;)

Die Bugs haben den Krieg angefangen, indem sie den Asteroiden auf die Erde gefeuert haben. Wie sind Bugs in der Lage über mehrere Lichtjahre entfernt einen Asteroid so umzulenken? Keine Ahnung, aber im Film wird es nicht hinterfragt oder auch nur angedeutet, dass es nicht der Wahrheit entspricht.
Das stimmt nicht. Im Film wird angedeutet, dass sich die Menscheit in das Bug Terretorium ausgebreitet hat und daraufhin haben die Bugs angefangen sich zu wehren. Im Buch ist es so wie du schreibst. Da haben die Bugs ohne Grund angegriffen, dass wurde aber im Film abgeändert, da sie nicht das Narrativ vom bösen Kommunisten (die Bugs waren ja eine Metapher für Russland), der Grundlos angreift, übernehmen wollten.
Die Mobilmachung geschah übrigens auch erst nach dem Asteroiden. Davor gab es keinen Krieg.
Das stimmt zwar, aber nur weil die Menscheit die Bugs eben nur als nervende "Bugs" gesehen haben und nicht als ein Gegner der vernichtet oder Krieg gegen ihn geführt werden muss. Wie du ja auch schon geschrieben hast: "Wie sind Bugs in der Lage über mehrere Lichtjahre entfernt einen Asteroid so umzulenken?" Die Menscheit im Film hat genauso überheblich und von oben herab gedacht. ;)
So wie du es schreibst, könnte man meinen, dass ein paar Soldaten den Bundestag gestürmt haben und die rechtmäßig gewählte Regierung gestürzt wurde.
Die haben mit Gewalt die Regierung übernommen, es ist ja nicht genau beschrieben, ob es noch gewählte Vetreter gab, und haben danach nurnoch ihres Gleichen (Veteranen) erlaubt ihrer Regierung beizutreten, da sie Politikern und Wissenschaftlern misstrauen.

Witzig, dass es momentan wieder aktueller ist denn je .(Trump und die Maga Anhänger)

Civilians are not discriminated against and have more or less equal rights, with the exceptions being the right to vote and government-subsidized tuition fees. Citizens have more ease with licenses, such as a license to have children. Sexism and racism are nonexistent in the Federation.
Also in etwa wie du ein Bürger 2. Klasse bist, weil du kein Auto fahren darfst ohne Führerschein.
Du setzt das Recht zu wählen oder Kinder kriegen zu dürfen mit einer Führerscheinlizenz gleich? Nur weil sie es "License to have Children" nennen? Echt jetzt?
Ich würde das als harte Diskriminierung ansehen, wenn man der Bevölkerung Menschenrechte und demokratische Grundrechte vorenthält, nur weil die nicht so wollen wie die Regierung.

Im Buch wird übrigens auch geschrieben, dass es neben dem Militärdienst andere Regierungsjobs gibt, mit denen man sich für "Citizenship" qualifiziert. Der Grundgedanke dahinter ist, dass Bürger nur dann die Zukunft des Staates mitgestalten dürfen, wenn sie vorher bewiesen haben, dass sie Verantwortung übernehmen für ihre Mitmenschen. Das ist natürlich ganz schlimmer Faschismus. :)
Ich weis nicht ob es faschistisch ist, aber Menschen zu zwingen zu "dienen" um als vollwertiger Bürger (Citizen) zu gelten ist jedenfalls ein wirksames Indoktrinierungs und Unterdrückungs System um die eigene Macht zu erhalten. Man schafft da auch wieder so ein schönes "Wir gegen Sie Szenario".
Ich glaube Diktaturen in unserer Welt haben ähnliche Systeme geschaffen um ihre Macht zu sichern.
 
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