Ich glaube das ist nicht nötig da reicht es wenn man mal die Gegebenheiten durchgeht wie:
Sitzplan
Anordnung der Tische
Möglicher Zeitpunkt
Raum in dem es stattfindet
Ideen die uns zu dem Thema einfallen
Sitzhaltung
etc
Das gleiche könnte mein jetzt auch noch auf Schulen, Städte, Länder etc weiterführen und dann ist wohl jedem klar das das man keiner Vorrechnung Bedarf
Diese Rechnung wäre in der Tat trivial. Aber interessant wäre doch gewesen, wie dein Lehrer (oder noch besser: Einer der Mathematiker, die der Meinung sind, alles über Biologie und Chemie zu wissen) das Gegenstück zur Entstehung des Lebens vorrechnet
In Chernobyl gibt es Mäuse die hoch verstrahlt sind aber dennoch weiter leben, sie haben sich quasi der Gegebenheit angepasst. Zugvögel wiederum die nur wenig Zeit in der Region verbringen werden von Mutationen überhäuft.
Kann man da schon von Evolution reden ?
Wenn dieser Unterschied
- in der suggerierten Stärke besteht (de facto steht da weder, dass die Mäuse keine/weniger Mutationen haben -insbesondere als Vögel vergleichbaren altes-, noch dass die Vögel daran sterben. Es könnten also beide verstrahlt und am Leben sein und es gäbe gar keinen Unterschied, den man ggf. mit Evolution erklären könnte)
- an die Nachkommen weitergegeben wird
und
- in der Population dauerhaft veranktert ist
, dann könnte man guten Gewissens von einem evolutionären Prozess sprechen.
Bei einer Pandemie mit einer sehr gefährlichen Infektionskrankheit werden mit hoher Wahrscheinlichkeit Menschen überleben ob durch quarantäne und isolation oder dadurch, dass es wenige Menschen gibt die Antikörper bilden.
Wäre das dann Evolution?
Das ist Selektion und damit einer von drei Kernmechanismen, auf denen Evolution basiert. Es wäre zu erwarten, dass die Auswirkungen eines derartiges Massensterben retrospektiv evolutionär wirkende Veränderung eingestuft wird. Im vorraus lässt sich sowas aber immer schlecht sagen. Ggf. stirbt die Art einfach aus? Oder die Antikörperbildung ist im Rahmen des normalen Imunsystems prinzipiell möglich, aber insgesamt unwahrscheinlich? Dann würde zufällig eine kleine Zahl von Menschen überleben, es gäbe aber keinen genetischen Faktor, der dies unterstützt und der dann weitergegeben würde.
Aufgrund dessen das Menschenversuche verboten sind kann man wohl nie der Sache auf den Grund gehen.
Auch mit Versuchen kannst du die Eingangsfrage, ob eine Art evolutionär weiterenwickelt, nicht beantworten. Damit findest du nur heraus, ob sie es könnte - wenn die (Labor-)Umgebung die nötigen Anreize/Selektionsmechanismen schafft. Aber das stellt ohnehin kaum jemand in Frage. In der Praxis geht es darum, ob wirkungsvolle Selektionsmechnismen auf
Homo sapiens einwirken, oder ob die Art in einem (durch moderne Medizin etwas gelockerten) Bereich stabilisiert ist, aus dem nur lethal-Mutationen ausselektiert werden. (= Erbgut wird rekombiniert und kann mutieren und manchmal überlebt das Ergebnis halt nur 1-2 Schwangerschaftswochen. Und dann wird es definitiv ausselktiert, da braucht man nicht nach zu fragen - aber daraufs resultiert halt auch keine Entwicklungsrichtung für die gesamte Art)