EU-Kommission: Atomkraft und Erdgas gelten als nachhaltige Energie

Na ja, Atomkraft ist das letztendlich alles. Der wind, der weht, weht nur, weil ein Stern in naher Umgebung Kernfusion betreibt.
Ich halte aber nichts davon, sowas schön zu reden.
Reagan hatte auch mal das ziel verfolgt, Ketchup als Gemüse zu deklarieren.
Das Prinzip wird nur umgekehrt, daher trifft der Begriff bei Fusionsenergie ebenfalls zu. Atomkraft, das Wort wird aufgrund der Geschichte halt weitgehend negativ aufgefasst, wobei Atomwaffen die auf Kernfusion basieren um ein vielfaches zerstörerischer sein können. Dort gibt es kein Limit für die Größe einer Bombe.
 
Tschernobyl und Fukushima haben noch nicht gereicht?
Eine strahlende Zukunft steht uns bevor.

Naja, nicht bei den Sicherheitsstandarts und ganz ehrlich wann haste das letzte Erdbeben erlebt?

Alles ist schlecht und man müsste alles besser machen, Arbeitslosingkeit, Armut, Soziale ungleichheit bekämpfen.

Wäre alles kein Ding, aber nicht wenn man seid es Parteien(Lobbies) gibt immer die selben wählt.

FDP war gegen Steuer Erhöhung nun schau an bekommen die Reichen wieder 30 Mrd Erleichterungen.

Ich verstehe diesen beschissenen Planeten nicht, warum zum Teufel haben so wenige soviel zu sagen, das ist keine Demokratie.
 
Zuletzt bearbeitet:
Tja ohne Atomkraft oder Fusion wird es halt in zukunft nicht funktionieren..

Es ist eine illusion das die energiewende nur mit Wind, Wasser und Sonne gelingt...

wir können niemals soviel Strom Produzieren und Speichern wie wir brauchen werden mit den sogenannten regenerativen Energien..
nicht wenn wir alle Mobilität, gebäudeheizung im Winter und unsere Industrien auf Strom umrüsten.. da wird sich unser Verbrauch mal geschmeidig verdreifachen
abgesehen davon das riesige Flächen zupflastern mit Windrädern und Solar Panels auch nicht gerade naturfreundlich ist. Habeck wollte sogar Tierschutzgesetze abschwächen weil er weis Windräder werden eine menge Tiere töten. Über Staudämme braucht man kaum reden wie schädlich diese sein können.
Atomkraft und Thermokraftwerke sind so gut wie umgänglich auch wenn wir kaum Thermokraftwerke haben
 
Auch wenn wir deutsche uns manchmal so aufführen, als würde uns die ganze Welt gehören: das tut sie nicht. Deshalb müssen Kompromisse eingegangen werden. Es war logisch, dass man die Kernkraft da mitnehmen muß, sonst hätte es keine Einigung gegeben.

Das mit dem Gas ist übrigens auf deutschem Mist gewachsen und, wenn man den Schaum vorm Mund abstreift, sogar ganz logisch. Man kann diese Kraftwerke auch mit Wasserstoff betreiben (nur die werden gefördert) und dann sind sie so ähnlich, wie Brennstoffzellen. (mit dem Unterschied, dass man sie heute schon bauen kann).

Dass Uranabbau eine der invasivsten Bergbauarten ist, geschenkt.

Nicht wirklich. Kommt aber sztark auf das jeweilige Bergwerk an. In Kanada gab es die Cigar Mine, die war/ist unterirdisch und relativ sauber. Dagegen gibt es das Goldbergwerk Giant Mine, das die Umwelcht wit extrem viel Arsen verseucht hat. Im Bergbausektor sind fehlende Umweltauflagen generell das größere Problem, wenn man einem Minenbetreiber etwas erlaubt, dann wird er das auch machen.

Dass Uran jetzt Verhältnismässig bereits knapper ist als Öl, geschenkt.

Das stimmt nicht, Uran ist genug da. Man verbeißt sich immer auf die schon entdeckten Uranvorkommen, die mit heutiger Technologie zu einem niedrigen Preis gefördert werden können. Es befindet sich aber z.B. noch 1000 mal mehr Uran in den Ozeanen und wenn man das abgereicherte Uran, das in der Welt so herumfliegt, mit schnellen Brütern verwendet, dann kann man 10 Mrd Menschen 700 Jahre auf dem Niveau der US Amerikaner versorgen (oder 1400 Jahre auf dem der Europäer).

Atommüllagerung nicht gelöst, geschenkt.

Ist gelöst, nur man will die Sache nicht angehen.
 
Einfach mal 10 Schritte weiter denken :D

Viel Spaß, wenn da mal ein Ringsegment eine kleine Abweichung hat:
https://nonamemovieblog.files.wordpress.com/2012/09/dad-space-laser.jpg .

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Naja, nicht bei den Sicherheitsstandarts und ganz ehrlich wann haste das letzte Erdbeben erlebt?
Ich wohne im erbebensichersten Gebiet Deutschlands.
Trotzdem gab es vor 25 Jahren ein Beben der Stärke 3 ... 4.

Auslöser: eine Sprengung im Kalibergbau, 25km von hier, also der Mensch.

Wäre alles kein Ding, aber nicht wenn man Seit es Parteien gibt immer die selben wählt.
Wieso?
Wir haben eine komplett neue Regierung ohne CDU/CSU.
Da haben doch sehr viele ganz anders gewählt.

Ich verstehe diesen beschissenen Planeten nicht, warum zum Teufel haben so wenige soviel zu sagen, das ist keine Demokratie.
Das nennt man parlamentarische Regierungsform.

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Fahr mal nach Ronneburg bei Gera.
Da hat man einen ganzen Berg entsorgen müssen, sonst hätten die Abfälle vom Uranbergbau die Gegend auf lange Zeit verseucht.

dann kann man 10 Mrd Menschen 700 Jahre auf dem Niveau der US Amerikaner versorgen
Das Stromsystem möchte ich nicht für Geld haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch wenn wir deutsche uns manchmal so aufführen, als würde uns die ganze Welt gehören: das tut sie nicht. Deshalb müssen Kompromisse eingegangen werden. Es war logisch, dass man die Kernkraft da mitnehmen muß, sonst hätte es keine Einigung gegeben.
Was ändert diese Sicht an meiner Kritik? Hab ich "uns Deutsche" mit einem Wort erwähnt? Meine Kritik gilt der Entscheidung der EU Kommission.
Das mit dem Gas ist übrigens auf deutschem Mist gewachsen und, wenn man den Schaum vorm Mund abstreift, sogar ganz logisch. Man kann diese Kraftwerke auch mit Wasserstoff betreiben (nur die werden gefördert) und dann sind sie so ähnlich, wie Brennstoffzellen. (mit dem Unterschied, dass man sie heute schon bauen kann).
Ich habe keinen Schaum vorm Mund. Endliche Ressourcen sind aber schon per Definition nicht nachhaltig, diese umdefinierung kritisiere ich ja.
Was man mit den Kratwerken kann ist doch auch völlig egal, warum sollte man sie mit Wasserstoff betreiben (was natürlich nicht von heute auf morgen geht sondern ebenfalls eine Millionenschwere Umrüstung erfordert), wenn Gas jetzt auch nachhaltig genannt wird?

Die Erzeugung von Wasserstoff als ganz eigenes Problem mal aussen vor gelassen.
Nicht wirklich. Kommt aber sztark auf das jeweilige Bergwerk an. In Kanada gab es die Cigar Mine, die war/ist unterirdisch und relativ sauber. Dagegen gibt es das Goldbergwerk Giant Mine, das die Umwelcht wit extrem viel Arsen verseucht hat. Im Bergbausektor sind fehlende Umweltauflagen generell das größere Problem, wenn man einem Minenbetreiber etwas erlaubt, dann wird er das auch machen.
"Relativ sauber". Für Bergwerksverhältnisse. Allerdings redete ich ja gar nicht von Verschmutzung.
Tatsache ist aber, dass für winzige Mengen Uran vergleichsweise viel Erdreich bewegt werden muss, was Urannabbau exrrem invasiv macht. Sprich es wird viel Natur dafür zerstört.
Das stimmt nicht, Uran ist genug da. Man verbeißt sich immer auf die schon entdeckten Uranvorkommen, die mit heutiger Technologie zu einem niedrigen Preis gefördert werden können. Es befindet sich aber z.B. noch 1000 mal mehr Uran in den Ozeanen und wenn man das abgereicherte Uran, das in der Welt so herumfliegt, mit schnellen Brütern verwendet, dann kann man 10 Mrd Menschen 700 Jahre auf dem Niveau der US Amerikaner versorgen (oder 1400 Jahre auf dem der Europäer).
Das sind also unentdeckte Vorkommen aber man weiss natürlich, dass da noch 1000x mehr ist. Ebenso ist man sich gaaanz sicher, das ohne Umweltschäden (von rechtlichen Fragen in internationalen Gewässern abgesehen) easy abbauen zu können. Und gaaanz sicher kommen diese Einschätzungen nicht von der Atomlobby, das sind unabhängige Schätzungen, nicht wahr?
Meine Güte selbst aus wirtschaftlicher Sicht hat sich kaum jemals ein Atomkraftwerk amortisiert. Nur mit Subventionen gelang das ein paar Betreibern, was ein gesellschaftliches Nullsummenspiel ist.
Die Kosten für die Abfallentsorgung haben die Betreiber ja ebenfalls auf die Allgemeinheit ausgelagert.
Ist gelöst, nur man will die Sache nicht angehen.
Das ist:
1. Eine mutige Behauptung
2. ziemlich unbegründet, wer will das warum und woher willst du das haben?
3. Ein Widerspruch. Wenn diejeniegen die es angehen müssten es nicht angehen, ist das Problem ja nicht gelöst.



Scheinbar haben Viele den Inhalt des Artikels gar nicht begriffen, hier werden nur Pro und Contra Erdgas/Atomkraft Argumente ausgetauscht.
Man kann ja pro Erdhas oder Atomkraft sein, aus welchen Gründen und Motiven auch immer.
Aber hier werden Erdgas- und Atomkraft einfach umdefiniert zu nachhaltiger Energie.

Nachhaltig ist etwas, wenn man es theoretisch ewig so weiterbetreiben könnte, ohne dass dadurch ein Gleichgewicht gestört würde.
Tja Uran und Erdgas sind endlich, also nicht nachhaltig. Das muss man anerkennen, auch wenn man für den Ausbau der beiden Technologien ist.

Zudem wird das ganz offen mit dem Ziel gemacht "mehr Investitionen in nachhaltiger Energie" zu generieren.
Natürlich werden die Investitionssummen steigen wenn mannplötzlich die Investitionen in 2 bereits etablierte Technologien hinzuzählt. Dadurch wirde aber weder hüben noch drüben auch nur 1 € mehr investiert. Das ist pures Marketing, Aktionismus, Aktivität vorschützen. Und eine Riesenverarsche.
 
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Viel Spaß, wenn da mal ein Ringsegment eine kleine Abweichung hat:
https://nonamemovieblog.files.wordpress.com/2012/09/dad-space-laser.jpg .

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Ich wohne im erbebensichersten Gebiet Deutschlands.
Trotzdem gab es vor 25 Jahren ein Beben der Stärke 3 ... 4.

Auslöser: eine Sprengung im Kalibergbau, 25km von hier, also der Mensch.


Wieso?
Wir haben eine komplett neue Regierung ohne CDU/CSU.
Da haben doch sehr viele ganz anders gewählt.


Das nennt man parlamentarische Regierungsform.

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Fahr mal nach Ronneburg bei Gera.
Da hat man einen ganzen Berg entsorgen müssen, sonst hätten die Abfälle vom Uranbergbau die Gegend auf lange Zeit verseucht.


Das Stromsystem möchte ich nicht für Geld haben.
Wir haben eine komplett neue Regierung ohne CDU/CSU. / Ist das so??

Für mich ist die SPD nur CDU in Rot. Harz4 kam nicht von CDU, sondern wurde glücklicherweise von der SPD auf den weggebracht.

Da haben doch sehr viele ganz anders gewählt. / Der CDU sterben die Wähler weg /

Was am Ende bei Rum kommt ist nur Geblubber. Wenn die Lobby ruft sind wir egal.
 
Europaweit scheint noch eine große Lobby vertreten zu sein, die solche reaktionären Energien unterstützt. Das Einzige was an der Atomenergie nachhaltig ist, ist die Gefahr, dass die Aufbewahrungsbehältnisse irgendwann Mensch und Natur schädigen.
 
Ist gelöst, nur man will die Sache nicht angehen.

Echt? Wie denn? Würde mich rein aus naturwissenschaftlicher Neugier interessieren, wie man das Müllproblem gelöst hat. Wenn es niemand angehen will scheint die Lösung ja nicht sonderlich angenehm zu sein.
 
...
Aber hier werden Erdgas- und Atomkraft einfach umdefiniert zu nachhaltiger Energie.

...

Es wird aber nur so halb umdefiniert. Atomkraft und Erdgas werden nicht generell zu nachhaltiger Energie, sondern nur solche Kraftwerke die zur Erreichung der Energiewende beitragen und weniger CO2 Produzieren als die Kraftwerke die damit ersetzt werden sollen. Ist halt einfacher die für eine begrenzte Zeit umzudefinieren als die Umweltabkommen zu ändern.

Echt? Wie denn? Würde mich rein aus naturwissenschaftlicher Neugier interessieren, wie man das Müllproblem gelöst hat. Wenn es niemand angehen will scheint die Lösung ja nicht sonderlich angenehm zu sein.

Die Lösung vom Problem ist den Müll wieder zu vergraben oder in einer Betonkuppel zu lagern. Da kann das abgereicherte Material dann für nächsten tausend Jahre oder so vor sich hin strahlen. Problem ist das niemand den Müll bei sich haben will. Man hat dann halt eine Sperrzone die man nicht anders nutzen kann und die Bundesländer können sich nicht einigen wie hoch der monetäre Ausgleich für so ein Endlager ist, da man nicht nur Kosten für den Bau/Instandhaltung hat sondern auch einen Imageschaden weil man das Land mit dem Endlager ist.

Ist also mehr ein Kostenproblem als ein Problem an sich.
 
Öhm nein, vergießen von Beton ist leider keine Lösung für hochradioaktives Material.
Beton ist nicht ausreichend langzeitbeständig, wenn er permanent mit Gamma-Strahlen beaufschlagt wird. Er wird brüchig, ehe er reißt. Und ab dann ist es so, als wäre der Müll ohne Beton vergraben worden.
Die Industrie ist schon seit Jahrzehnten damit beschäftigt, den vor noch viel mehr Jahrzehnten so vergossenen Atommüll aus diversen Zwischenlagern wieder herauszuholen und frisch zu verpacken, weil man über die dauerhafte Überwachung bemerkt hat, dass das Strahlungsniveau im Lager über die Zeit gestiegen ist. Ende vom Lied war, dass man eben bemerkt hat, dass die Füllmasse um den Abfall nicht beständig ist.
Und das ist eine never ending story. Noch dazu reden wir ja nicht von ein paar 100, sondern eher Millionen Jahren, ehe unser stark strahlender Abfall annähernd ungefährlich ist. Mit schwach und mittelradioaktivem Material kann man das vielleicht machen. Mit abgebrannten Brennstäben nicht.
Ich bin kein Nukleartechniker, aber was ich bisher über das Recycling alter Brennstäbe gehört habe, hat mich nicht in Euphorie versetzt, dass unser Atommüllproblem gelöst sei (Stichwort Mikro-AKW; dazu gibt es auch ein schönes Video von Harald Lesch).
 
Es wird aber nur so halb umdefiniert. Atomkraft und Erdgas werden nicht generell zu nachhaltiger Energie, sondern nur solche Kraftwerke die zur Erreichung der Energiewende beitragen und weniger CO2 Produzieren als die Kraftwerke die damit ersetzt werden sollen. Ist halt einfacher die für eine begrenzte Zeit umzudefinieren als die Umweltabkommen zu ändern.
Na das ist ja mal eine eindeutige Formulierung. Das lässt keine Fragen offen, weiss man ja sofort welches zur Energiewende auf einem wie auch immer gearteten Weg beiträgt. Klingt auch gar nicht nach einem Schlupfloch.

Davon ab, glaubst du diese Details erwähnt jemand bei der nächsten Präsentation der Zahlen? Da wirr sich gross auf die Schultern geklopft, weil man innert eines Jahres Milliarden an neuen Investitionen in nachhaltige Energie geschafft hat. Dann verweist man noch auf die gesunkenen Investitionen in nicht nachhaltige Energieformen und lässt sich richtig feiern. Dass dabei kein einziger Euro mehr oder woanders investiert wurde wird keiner dazusagen.
Die Lösung vom Problem ist den Müll wieder zu vergraben oder in einer Betonkuppel zu lagern. (...)
Das ist die schlechteste Lösung, nämlich keine. Warum Beton nicht funktioniert wurde bereits erklärt. Ist ja nicht so, dass wir vergraben nicht versucht hätten. Der Grund weshalb vergraben nicht funktioniert ist der, weshalb man überhaupt Beton versucht hat. Beim vergraben verseucht man nämlich das gesamte Erdreich und Grundwasser. Da die Welt ein grosser Kreislauf ist, landet das über die Jahrhunderte, immernoch fröhlich strahlend, quasi überall. Vor allem im Wasser und im Essen.

Und komm mir nicht mit abgelegenen Gebieten. Dank unvorhersehbarer Plattentektonik gibt es auf Dauer keine abgelegenen Orte. Der Wasserkreislauf spült aber auch vorher schon genug in die Welt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist doch Top, das die EU sich kümmert, um mögliche Stromausfälle zu minimieren. Sind halt nicht alles so Solar-und Windradträumer. Zudem werden die Länder ja nicht gezwungen, AKWs zu bauen.
Etstmal Kohlekraftwerke weg und dann kann man sich ums nächste kümmern.
 
Das ist die schlechteste Lösung, nämlich keine. Warum Beton nicht funktioniert wurde bereits erklärt. Ist ja nicht so, dass wir vergraben nicht versucht hätten. Der Grund weshalb vergraben nicht funktioniert ist der, weshalb man überhaupt Beton versucht hat. Beim vergraben verseucht man nämlich das gesamte Erdreich und Grundwasser. Da die Welt ein grosser Kreislauf ist, landet das über die Jahrhunderte, immernoch fröhlich strahlend, quasi überall. Vor allem im Wasser und im Essen.

Und komm mir nicht mit abgelegenen Gebieten. Dank unvorhersehbarer Plattentektonik gibt es auf Dauer keine abgelegenen Orte. Der Wasserkreislauf spült aber auch vorher schon genug in die Welt.
Davon mal abgesehen machen das andere Länder schon für uns. Beispielsweise Russland. Die legen nämlich ihre abgefrackten Atom-U-Boote inkl. Reaktor als Abklingbecken einfach in einen abgesperrten Bereich eines Militärhafens am Meer. Das für mich besonders Schlimme daran ist: Die Russen haben in Ermangelung technischer Möglichkeiten geradezu herausragende theoretische Physiker und Chemiker hervorgebracht. Deren Wissenschaftler wissen es besser. Aber der Kreml hat das entschieden, also wird das so gemacht. Für Umweltschutz haben sie kein Geld. Nur für bessere Militärtechnik. Und nahezu alle Atomreaktoren welche in der Tiefsee über den Globus verteilt liegen sind russische Atom-U-Boote. Das wird auch noch hässlich, wenn die Reaktoren in ein paar hundert Jahren undicht werden.
Ist doch Top, das die EU sich kümmert, um mögliche Stromausfälle zu minimieren. Sind halt nicht alles so Solar-und Windradträumer. Zudem werden die Länder ja nicht gezwungen, AKWs zu bauen.
Etstmal Kohlekraftwerke weg und dann kann man sich ums nächste kümmern.
Das hat die EU ja nicht gemacht, damit überhaupt irgend jemand noch ein AKW baut, sondern damit Frankreich mit seinen ganzen, teils schwer maroden Meilern, mit sauberer Weste dasteht und in Zukunft seine CO2-Ziele einhält.
So bekloppt es einem auch erscheint: Das ist purer Pragmatismus bzw. Kompromissfindung auf Landesebene. Wir können ja schon von Glück reden, dass die Kohle keinen zweiten Frühling erfährt.
Aber man muss die Sache auch nicht größer machen als sie ist. Die EU selbst hat ja auch klar kommuniziert, dass das eine Angelegenheit auf Zeit ist. Es bleibt nur abzuwarten, wie lange sie diesen Kompromiss am Leben erhalten wollen. Hoffentlich nicht lange,
 
Also in meinen Augen muss man diese Entscheidung massiv differeniziert betrachten.

Atomstrom und Erdgas sind eben auch zwei problematische Kennfelder. Beide Arten von Strom können rein der Definition nach eben nicht nachhaltig sein, es werden in beiden vorkommende Rohstoffe verbraucht, nachhaltig? Im Leben nicht. Erdgas bspw. kann man allerdings aus Bioabfällen in gewissem Maße "nachproduzieren", insofern ist Biogas für mich nachhaltig, nicht aber das hier gemeinte Erdgas. Beim Atomstrom scheiden sich ja die Geister, ein Ausstieg war für mich schon seinerzeit ein Himmelfahrtskommando, wünschenswert ja, aber eigentlich nicht sinnvoll. Aktuell brauchen wir den Atomstrom eigentlich noch, da dieser nahezu CO² neutral ist und für uns steuerbar ist.

Meines Erachtens nach wäre es sinnvoll gewesen, die EEG Umlage gar auszuweiten, nicht wie immer in der Vorwahlperiode irgendwelche blöden und unsinnigen Versprechen abzugeben, sondern effektiv Gelder einsammeln um die nachhaltige Energieerzeugung weiter voranzukurbeln. Stattdessen steigt man aus der Kohle aus, steigt aus dem Atomstrom aus und macht sich somit komplett abhängig vom Erdgas, der Stromspreis wird dadurch massiv steigen, ohne dass der Staat Geld (natürlich bekommt er Geld daraus, aber eher indirekt) davon bekommt um eben das wirklich wichtige voranzutreiben.

Für mich muss der Atomstrom reaktiviert werden, verbunden mit einer Anhebung der EEG Umlage und deutlicheren Förderungen für "groß angelegte" Projekte zur Erzeugung erneuerbarer Energien (insbesondere Windenergie, Wasserkraft und Solarstrom), ebenso Projekte zur Speicherung von überschüssigem Strom. Damit wird man nicht nächstes Jahr grün werden, aber man kann und wird politisch gesteuert (weil wirtschaftlich gesteuert wird soetwas niemals funktionieren) die Gelder zumindest mal in den richtigen Projekten lagern und sicherlich Fortschritte erzielen. Gleichzeitig muss man sich international immer mehr auf das Thema Energiesparen fokussieren, es kann ja nicht sein, dass der US Amerikaner einfach mal die doppelte Energiemenge pro Mann braucht wie wir in Europa. So etwas müsste man im Rahmen von Klimakonferenzen dann eben auch sanktionieren und wenn es nicht über die nette Art geht, dann eben über Zollgebühren, etc.; ich weiß, dass die grundlegenden außenpolitischen Beziehungen so nicht funkionieren, daher ist das Ganze mehr ein Wunsch, denn ein echter und brauchbarer Vorschlag. Aber ich denke zumindest in diese Richtung müsste man denken.
 
Wird sicher dazu beitragen den CO2 Eintrag in die Atmosphäre zu senken .
Wir sollten nicht mehr CO2 produzieren als die Umwelt (Bäume usw) wieder in O2 "umwandeln" kann.
Theoretisch könnte wieder eine Eiszeit kommen wenn wir gar kein CO2 produzieren.
 
es kann ja nicht sein, dass der US Amerikaner einfach mal die doppelte Energiemenge pro Mann braucht wie wir in Europa
Naja andere Vorraussetzungen,
bei den Amis ist es ja auch so das du 1000KM pur gerade aus fährst auf ihren highways.. ist halt ein entsprechend großes Land..

das eigene Auto bedeutet dort halt Freiheit, und Kraftstoff wird da aus diesen Grund auch nicht besteuert... Liter Super kostet dort zur Zeit gerade mal 0.6€/Liter.. wenn du für unter 30€ die Karre voll tankst ist es dir auch bedeutend Egaler was die Schluckt..

Ich weis noch wie mir n Freund erzählte das er auf seiner USA reise für 25 Dollar voll getankt hatte und dabei das Teuerste der Kaffee und die Sandwiches an der Tanke waren.
da geht es halt hunderte KM weit gerade aus .. Deswegen sind Tempomat, Vollautomatik und vollausstattung dort das Normalste auf der Welt genauso wie Interkontinental Flüge und Mietwagen... Auch Temperaturen über 35grad sind keine Seltenheit und in vielen Gegenden ist eine Klimaanlage im Haus so Standart wie bei uns die Heizung.

Elektroautos haben dort fast keine Existenzberechtigung aufgrund der Reichweiten. Einzig Tesla hat mit seinem umfangreichen Ladenetz n Fuß drinne.



um auf unser Niveau zu kommen müsste man die energie Preise dort verdreifachen.. Das lässt sich der Ami natürlich nicht bieten.
und Warum auch.. das Land lebt von Mobilität..
 
Naja andere Vorraussetzungen,
bei den Amis ist es ja auch so das du 1000KM pur gerade aus fährst auf ihren highways.. ist halt ein entsprechend großes Land..

das eigene Auto bedeutet dort halt Freiheit, und Kraftstoff wird da aus diesen Grund auch nicht besteuert... Liter Super kostet dort zur Zeit gerade mal 0.6€/Liter.. wenn du für unter 30€ die Karre voll tankst ist es dir auch bedeutend Egaler was die Schluckt..

Ich weis noch wie mir n Freund erzählte das er auf seiner USA reise für 25 Dollar voll getankt hatte und dabei das Teuerste der Kaffee und die Sandwiches an der Tanke waren.
da geht es halt hunderte KM weit gerade aus .. Deswegen sind Tempomat, Vollautomatik und vollausstattung dort das Normalste auf der Welt genauso wie Interkontinental Flüge und Mietwagen... Auch Temperaturen über 35grad sind keine Seltenheit und in vielen Gegenden ist eine Klimaanlage im Haus so Standart wie bei uns die Heizung.

Elektroautos haben dort fast keine Existenzberechtigung aufgrund der Reichweiten. Einzig Tesla hat mit seinem umfangreichen Ladenetz n Fuß drinne.



um auf unser Niveau zu kommen müsste man die energie Preise dort verdreifachen.. Das lässt sich der Ami natürlich nicht bieten.
und Warum auch.. das Land lebt von Mobilität..
1.) Die Frage sollte bitte mal sein, warum muss man 1000km quer durchs Land fahren?

Beantworten kann dir das nämlich spontan auch niemand, ein großer Teil der Bevölkerung bspw. in Großstädten lebt (die 12 größten Städte beinhalten mal eben rund 1/3 der Gesamtbevölkerung). Diese müssen letzlich sicherlich keine 1000km quer durch die Stadt fahren.

2.) Kraftstoff wird dort übrigens sehr wohl besteuert,

3.) In Las Vegas kostet aktuell bspw. eine Gallone 3,88$ (also 1,02$ je Liter), in New York 3,69$, also nur unwesentlich weniger (NewYork war meines Wissens nach immer recht günstig. Für 25 Dollar wird man da nur noch den Smart volltanken können. Günstiger ist es dennoch, allerdings ist auch der Verbrauch, gerade amerikanischer Autos jenseits von gut und böse und dürfte die Ersparniss mehr als wett machen. (Durchschnitt 9,3l in den USA, 7,8l in Deutschland, also auch dort gut 20% Mehrverbrauch im Schnitt)

4.) Klimaanlage ist schön und gut, aber auch hier ist in den USA die Technik oft extrems veraltet und der Strom wird sinnloserweise rausgehauen, kostet ja nix.

Meine These, in den USA wären sicherlich durch sinnvolle Gesetze und Umsetzungen auch in der Vergangenheit, mehr als 30% des Verbrauchs locker und ohne Umstellung der Lebensgewohnheiten zu vermeiden gewesen. Inkl. Einschränkungen, bspw. deutlicherer Verteuerung von Kurzstreckeninlandsflügen, wären sicherlich 50%+ möglich.
 
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