Epic Games unter Beschuss: Beim Fortnite-Team ist eine 70-Stunden-Woche die Regel

Ich komm grad vom zweiten 10 1/2 Stunden Tag in Folge (die halbe Stunde kommt vom ausgefallenen Mittag) und ich bin am Ende!! Aber ich muss nur den ganzen Tag irgendwelche Fehlermeldungen abarbeiten. Keine Ahnung wie man unter solchen Umständen ein Computerspiel warten und verbessern will?? So eine Abteilung hab ich auch schon einmal erlebt: Es kommt gleich negativ an, wenn man mal kurz nicht auf den Monitor schaut. Aber im Prinzip ist die ganze Abteilung nur eine riesige ABM-Kiste, weil sich niemand mal traut aufzuräumen und die Arbeitsstrukturen zu hinterfragen / verbessern bzw. vermeindlich ja keine Zeit für sowas ist. Jeder tippt den ganzen Tag, anstatt dass mal jemand eine Woche abgeordnet wird ein Makro oder ein Hilfsprogramm zu schreiben, was jeden gleich mal 90 Minuten Arbeit am Tag sparen würde.
 
Deshalb wohl auch in Bimboländern weil in der EU und besonders der Germany ist das nicht möglich !
Arbeitzeitgesetzt 48Stunden Woche Max im 24 Wochen Schnitt und 10 Stunden am Tag
Außer Sonntag 12 Stunden Schichten wenn die Spätschicht dafür frei hat

Jeder der sowas mit sich machen lässt kann ja mal Klagen und sein Arbeitgeber geht in den Knast oder bekommt zumindes wirklich böse böse Strafen !
 
Die Woche hat aber auch 7 Tage das da 70 Stunden mal zusammen kommen, ist wohl üblich.

ich hätte den laden den verlassen.

40 Stunden mehr mach ich nicht.. (Schicht)
 
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Deshalb wohl auch in Bimboländern weil in der EU und besonders der Germany ist das nicht möglich !
Arbeitzeitgesetzt 48Stunden Woche Max im 24 Wochen Schnitt und 10 Stunden am Tag
Außer Sonntag 12 Stunden Schichten wenn die Spätschicht dafür frei hat

Jeder der sowas mit sich machen lässt kann ja mal Klagen und sein Arbeitgeber geht in den Knast oder bekommt zumindes wirklich böse böse Strafen !

was du hier für sprüche klopfst ist der Hammer.

Ich komm grad vom zweiten 10 1/2 Stunden Tag in Folge (die halbe Stunde kommt vom ausgefallenen Mittag) und ich bin am Ende!!.

stellst du dich immer so ? Das meinst du doch nicht ernst :D Oder etwa doch?
 
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Wenn ich ein Chef wäre und mir hier manche Beiträge durchlesen würde, gott würde ich durchputzen bei euch. Ihr würdet alle eure "Belohnung" bekommen. In diesen Kommentaren ist nicht ein einziger dabei bei dem ich ein gutes Gefühl hätte von einem Mitarbeiter. Aber ich weis natürlich auch das ihr sowieso nur angebt weil es Internet ist. Die Realität ist ne andere.

Deswegen trennt man auch Privat- und Berufsleben. Das hat nichts mit Angeben zu tun oder willst du mir erklären das du mit Sätzen wie "Gott würde ich durchputzen bei euch" auf Arbeit punkten würdest? Nach diesem Post würde ich auch nicht mit dir Arbeiten wollen.
Hier kann genauso gut einer dabei sein der am Tag im Anzug als Consultant unterwegs ist und Abends Kiddies in LoL flamed. Also in einem davon bin ich ziemlich gut und das andere könnte ich auch machen lol
 
Naja jeder Boss der 70 Stunden und mehr arbeiten lässt und das auch noch bezahlt, anstatt neue Leute einzustellen kann nicht rechnen. So jemand bringt alles andere als 100% Leistung. Man könnte wohl gerade so gut jemand ausgeruht nur 40 Stunden arbeiten lassen. Ich würds nicht bezahlen und jeden Chef der so etwas entscheidet fristlos entlassen. Für kurze Zeit kann man so etwas nach Absprache schon machen, aber stetig? Der Mensch kann gar nicht so viel Leistung dauerhaft erbringen, schon gar nicht in einem kreativen Bereich. Bei körperliche Arbeit sind die Leute einfach nach wenigen Jahren verschlissen, aber hier ist es einfach nur doof. Die Fehler die gemacht werden gehen ins unermessliche. Erklärt aber auch gut den Zustand heutiger Spielveröffentlichungen.

Vermutlich, ein 2. Arbeitnehmer hat zudem 20 Tage extra Urlaub (bei Epic vermutlich weniger), rechnet sich womöglich für Epic nicht... wobei die Kohle ja offenbar mehr als genug da ist. Nunja. Entsetzt mich so eine Meldung? Nicht wirklich.

Wie auch immer, im Gegensatz zu den meisten hier, weiß ich was dieses Pensum bedeutet, denn ich habe es über einen längeren Zeitraum erlebt.
Ich habe zuletzt im letzten Jahr mehr als 3430 Stunden zu 99% im HomeOffice gearbeitet, heißt _durchschnittlich_ 285 h je Monat, bei 4,3 Wochen ergibt das etwas mehr als 65h in der Woche, ein ganzes Jahr lang, im Durchschnitt wohlgemerkt. von 220 - 330 Stunden pro Monat war alles (mehrfach) dabei. Es gab vielleicht 6 Tage im Jahr an denen ich wenig bis nichts programmiert habe. war ok, brauch ich nicht ein 2. Jahr, aber war ok.

Die Jungs bei Epic verdienen vermutlich nicht wenig, falls doch, tja was soll man dazu sagen, außer, dass es noch andere Arbeitgeber gibt. Wer hochqualifiziert ist, sprich eine Arbeit macht, die wenige (gut) durchführen können, braucht sich nicht darüber beschweren, wenn er sich nicht entsprechend gut verkauft, aber das ist ein völlig anderes Thema.

Nun mich hat niemand zu diesem Pensum gezwungen, im Gegenteil sogar! Ich bin Freelancer, Fast 40 und werde nach Stunden bezahlt, damals in zwei Teams über den Tag verteilt, HomeOffice macht es ziemlich erträglich.
Ich habe es überwiegend gemacht, weil ich meinem Beruf als Berufung betrachte und dieser (größtenteils) Spaß macht.
Sobald man liebt, was man tut, hat man eine andere Einstellung zur Arbeit. Nebenbei habe ich das Glück eine Frau zu haben, die das nicht missbilligt.
Solange man für die entgangene Freizeit entsprechend entlohnt wird, sehe ich da kein wirkliches Problem (in meinem Fall 300k umsatz). Wer mehr als Durchschnitt haben will, muss entweder mehr als Durchschnittszeit arbeiten oder bessere Arbeit leisten als andere und sich dann dadurch besser verkaufen. Einen anderen reellen Weg gibt es meines Erachtens nicht für diejenige oder denjenigen, der mehr als Durchschnitt möchte.

Das war mein Senf dazu. Wer keinen Senf mag, soll ihn nicht essen.
 
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Deswegen trennt man auch Privat- und Berufsleben.

da stimme ich dir zu, das tut man oder sollte es zumindest tun. Da kommt selten was gutes bei raus.

Nach diesem Post würde ich auch nicht mit dir Arbeiten wollen.

Nunja, du kennst mich ja nicht, stell dir vor ich schreib hier wie ihr einfach nur was raus und in der Realität ist es ganz anders ? Wer weis das schon ? Fakt ist halt das ich z.b. einer Familie von selbstständigen Menschen groß geworden bin, fast jeder hatte seine eigene Firma. Der "Ton" war ein anderer und die Erwartung natürlich auch. Auch an die Mitarbeiter. So Leute die hier schreiben "40 Stunden arbeite ich, kein bisschen mehr" würden direkt ne Kündigung aufm Tisch liegen haben. Ganz gleich ob überhaupt mehr benötigt wird. Da fehlt alleine schon der Wille und das tolle Gefühl eines guten Mitarbeiters.

Rückwirkend betrachtet wenn ich heute auf mein Leben schaue und was ich die letzten 10 Jahre erlebt habe, hab ich mich wirklich in eine andere Richtung entwickelt. Tatsächlich sogar in die bessere. Ich muss deutlich weniger arbeiten für mehr Entlohnung. Was diesen Bericht angeht, ist es halt fraglich was davon stimmt und was nicht, im netz wird sowas ja aufgesaugt wie ein Schwamm, siehste ja an den Kommentaren hier. Da draußen auf der Straße gibt es hunderte oder tausende oder sogar mehr Leute die jede Woche 70 Stunden machen und da denkt keine Sau drüber nach, da wird das sogar verlangt. Man will schließlich immer Service haben, solange man ihn nicht selbst bieten muss. Wenn son Entwickler wegen paar Bugs mal ne 70 Stunde Woche hat wird gleich ein mega fass aufgemacht. Ich bin davon überzeugt die Entwickler holen das in Freizeit gut wieder nach, andernfalls hätte Epic ja sowieso eine enorme ausfallrate. Da sich diese Methoden wenn sie wirklich stimmen nicht unbedingt positiv auf das Klima auswirken. Die Dunkelziffer an Krankheiten oder anderen problemen müsste bei Epic ja enorm sein.
 
Auch an die Mitarbeiter. So Leute die hier schreiben "40 Stunden arbeite ich, kein bisschen mehr" würden direkt ne Kündigung aufm Tisch liegen haben. Ganz gleich ob überhaupt mehr benötigt wird. Da fehlt alleine schon der Wille und das tolle Gefühl eines guten Mitarbeiters.

Tja, nur werden oftmals die Überstunden nicht als solche angerechnet und dementsprechend nicht entlohnt. Ich bin teilweise bei Dir, ich hab auch lieber Mitarbeiter die das Ziel sehen und darauf hinarbeiten anstatt nach Stechuhr Dienst nach Vorschrift erledigen. Aber die andere Seite heißt eben auch, Entlohnung für geleistete Arbeit.
Wenn Firmen Überstunden erwarten stellt sich oft die Frage ob hier nicht am Personal gespart wird.

Ich bin davon überzeugt die Entwickler holen das in Freizeit gut wieder nach, andernfalls hätte Epic ja sowieso eine enorme ausfallrate. Da sich diese Methoden wenn sie wirklich stimmen nicht unbedingt positiv auf das Klima auswirken. Die Dunkelziffer an Krankheiten oder anderen problemen müsste bei Epic ja enorm sein.

Tja, da sagt der Kotaku Artikel über die Anthem Entwicklung halt was anderes. Bei Bioware gabs Ausfälle wegen Überlastung und anscheinend nicht wenige. Außerdem wird ein Arbeitgeber wie Epic oder Bioware sowas nicht öffentlich zugeben, schließlich kämpft man auf dem Arbeitsmarkt um gute Arbeitskräfte.
Du sagst du seist überzeugt es gäbe Freizeitausgleich, der Artikel sagt, 70 Stunden Wochen seien die Regel, nicht die Ausnahme.

Schlecht erging es auch den Arbeitern, die sich weigerten, die erwarteten Überstunden zu liefern - obwohl die Leitung die Freiwilligkeit der Überstunden stets betonte.

Egal welcher Betrieb, ob Entwickler, Discounter, Consulting Bude oder Marketingblabla, eine solche Argumentation ist Ausbeutung. Einerseits Druck ausüben damit Überstunden geleistet werden, auf der anderen behaupten diese seien freiwillig zustande gekommen. Das ist schlechtes Management, da fehlt der Wille dem Mitarbeiter ein gutes Gefühl überhaupt zu ermöglichen. Wenn du das als Chef nicht siehst, dann bist du ein mieser Chef.
 
Wo hast du denn Bitte Jobs mit um die 70 Stunden außer bei Großverdienern oder Leute die da hin wollen?

Vielleicht vereinzelnde Arbeitnehmern, aber in der Spielbranche nimmt das langsam Überhand.
 
Wie sieht es bei denen mit dem Arbeitsvertrag aus?Da muß es ja auch eine Arbeitszeitregelung geben oder nicht?
Und alles was mehr oder darüber ist sollte auch demensprechend Vergütet werden finde ich.
Und es gibt Arbeitszeiten und Ruhezeiten die jeder Arbeitsgeber einhalten muß,man kan ja nicht Nonstop durch ackern bis zum umfallen.
Die Verantwortlichen würde ich vor dem Arbeitsgericht zerren und auf unmenschliche Arbeitsbedinungen verklagen.
Da kann ich ja froh sein mit meinem knapp 35 Std.Woche,aber sowas würde ich mir nicht gefallen.Ehr würde ich bei dem Laden aufhören.

grüße Brex
 
also wenn das echt nur quasi 100 leute sind.. die fortnite sind.. ... kann niemand die ******** behandeln... die sind ein milliardengeschäft... weiß der geier wieviel die für ihre überstunden bekommen.. wielleicht nen porsche zum feierabend.. oder wie auch immer... aber ich glaube bei denen nicht an ausbeutung..
 
man muss aber auch berücksichtigen, dass die auch für 70h bezahlt bekommen und grundsätzlich weitaus mehr verdienen als bei unternehmen in europa.
die kommen unterm strich auf 200.000$ im jahr. abzüglich steuern, versicherung etc. also runde 100.000$.
nach 5 jahren im fortnite entwickler-team hat man also 500.000$ auf der kante.

Und alles was mehr oder darüber ist sollte auch demensprechend Vergütet werden finde ich.

sollte? das ist gesetz und muss bezahlt werden.
außer du hast einen all-in vertrag, den aber sowieso niemand unterschreibt, ausser es handelt sich um einen management-posten.

nur quasi 100 leute sind

nur ist gut. die 100 leute kosten epic games ~20.000.000$ im jahr.
 
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Vermutlich, ein 2. Arbeitnehmer hat zudem 20 Tage extra Urlaub (bei Epic vermutlich weniger), rechnet sich womöglich für Epic nicht... wobei die Kohle ja offenbar mehr als genug da ist. Nunja. Entsetzt mich so eine Meldung? Nicht wirklich.

Wie auch immer, im Gegensatz zu den meisten hier, weiß ich was dieses Pensum bedeutet, denn ich habe es über einen längeren Zeitraum erlebt.
Ich habe zuletzt im letzten Jahr mehr als 3430 Stunden zu 99% im HomeOffice gearbeitet, heißt _durchschnittlich_ 285 h je Monat, bei 4,3 Wochen ergibt das etwas mehr als 65h in der Woche, ein ganzes Jahr lang, im Durchschnitt wohlgemerkt. von 220 - 330 Stunden pro Monat war alles (mehrfach) dabei. Es gab vielleicht 6 Tage im Jahr an denen ich wenig bis nichts programmiert habe. war ok, brauch ich nicht ein 2. Jahr, aber war ok.

Die Jungs bei Epic verdienen vermutlich nicht wenig, falls doch, tja was soll man dazu sagen, außer, dass es noch andere Arbeitgeber gibt. Wer hochqualifiziert ist, sprich eine Arbeit macht, die wenige (gut) durchführen können, braucht sich nicht darüber beschweren, wenn er sich nicht entsprechend gut verkauft, aber das ist ein völlig anderes Thema.

Nun mich hat niemand zu diesem Pensum gezwungen, im Gegenteil sogar! Ich bin Freelancer, Fast 40 und werde nach Stunden bezahlt, damals in zwei Teams über den Tag verteilt, HomeOffice macht es ziemlich erträglich.
Ich habe es überwiegend gemacht, weil ich meinem Beruf als Berufung betrachte und dieser (größtenteils) Spaß macht.
Sobald man liebt, was man tut, hat man eine andere Einstellung zur Arbeit. Nebenbei habe ich das Glück eine Frau zu haben, die das nicht missbilligt.
Solange man für die entgangene Freizeit entsprechend entlohnt wird, sehe ich da kein wirkliches Problem (in meinem Fall 300k umsatz). Wer mehr als Durchschnitt haben will, muss entweder mehr als Durchschnittszeit arbeiten oder bessere Arbeit leisten als andere und sich dann dadurch besser verkaufen. Einen anderen reellen Weg gibt es meines Erachtens nicht für diejenige oder denjenigen, der mehr als Durchschnitt möchte.

Das war mein Senf dazu. Wer keinen Senf mag, soll ihn nicht essen.

Du scheinst eine sehr akzeptanzbereite Frau zu haben. Glückspilz.
Ich bin auch raus aus dem Arbeit- geber/-nehmer -System. Brauch ich wirklich nicht mehr :)

Als Selbstständiger arbeite ich derzeit genau so viel, wie ich schon immer wollte und kann genauso davon leben wie vorher auch nur mit dem Unterschied, dass ich meinen Job liebe, meine Kunden/Partner das merken und gerne wieder mit mir zusammen arbeiten/mich buchen.

Und wer denkt ich arbeite 70+h/Woche, hats einfach noch nicht verstanden ... :wall:
 
Ich kann halt pcgh nicht mehr ernst nehmen so langsam. Lest mal den Bericht auf Golem zu dem Thema durch. Liest sich ganz anders. Generiert aber nicht soviele Klicks bei den ganzen Haterkiddis hier.
 
Lest mal den Bericht auf Golem zu dem Thema durch.
:D

Ist wie bei uns - Epic scheint die Entwickler dementsprechend gut zu bezahlen (dreifacher Monatslohn), leisten muss man die Stunden trotzdem. WE wird doch Deutschlandweit in vielen Branchen gearbeitet. Das interessiert keinen Menschen. In einigen Traifverträgen sind Überstunden schon inbegriffen (200 und mehr ohne Entlohnung oder Abbummeln, erst darüber hinaus - ansonsten einfach nur im Arbeistzeitkonto vermerkt), sonst wird man gar nicht eingestellt.
 
Naja ich mache meine Arbeit wirklich gerne und ich bewege/verändere was dabei. außerdem bab ich dafür ja 3-4 Mpnate Urlaub auf der anderen Seite. Ich arbeite außerdem viel von meinen Überstunden nachts wenn eh alle schlafen

Bei mir ist es so ähnlich. Ich komme inzwischen im Schnitt auf knapp 80Std. die Woche, obwohl ich eigentlich eine 38,5 Std. Woche habe. Ich mache meinen Job aber gern und nehme das Mehr eher als Hobby war. Jedenfalls macht es mir Spaß. Allerdings habe ich auch immer wieder Diskussionen mit unserer Geschäftsführung deshalb. Gerade letzte Woche erst Zwangsurlaub verdonnert bekommen und habe noch immer 56 Tage Urlaub und 484 Überstunden auf dem Konto, obwohl ich mir monatlich 40 Stunden auszahlen lasse.

Früher auf Montage kam ich auch auf 92 Std. in der 6 Tage Woche, von daher ist es jetzt schon weniger. Blöd wirds nur wenn man bedenkt dass ich noch täglich fast zwei Stunden pendle.
Krank bin ich vielleicht zweimal im Jahr, gehe aber dennoch, einfach aus Ehrgeiz es trotzdem zu schaffen. Ich will auch unter schwierigen Bedingungen wissen was ich drauf habe.
Meine Kollegen machen derartiges nicht. Müssen sie ja auch nicht, wenn ich es mache. Aber! Ich bin bisher in jedem Job und jeder Firma, nach spätestens zwei Jahren der beste gewesen und das Gefühl mag ich schlicht und ergreifend.

Die Jungs von Epic bekommen bestimmt deutlich mehr Kohle als ich, sollten also eher mehr denn weniger motiviert sein. Einen Job nur wegen des Geldes machen halte ich für prinzipiell falsch. Körperlich besonders anstrengend ist der Job auch nicht. Das ist meckern auf hohem Niveau mMn.

Wie sieht denn dieses "schlecht ergehen" aus? Das würde mich mal interessieren.

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Mindestruhezeit ist 8h mit Zustimmung und sonst 11h. Also kann man gut und gerne 13h arbeiten. 48h, dann 35h frei (Ruhezeit+24h) und weiter gehts. Weiß ja nicht wo der Großteil hier arbeitet, aber das geht schon seit Jahren so und ist völlig konform. Gibt ja noch Verträge.

Wäre ja schlimm, wenn zum Beispiel bei Lufthansa ein Server abstürzt und keiner könnte den hochfahren oder reparieren. Machen wir dann Montag...:D

Außendienst-, Montage- und Leiharbeiter sind doch noch schlimmer dran. Polizei, Feuerwehr, Krankendienst usw. ... da häufen sich die Stunden in der Masse in Millionenhöhe wenn man alles zusammen zählt.
 
Mindestruhezeit ist 8h mit Zustimmung und sonst 11h. Also kann man gut und gerne 13h arbeiten. 48h, dann 35h frei (Ruhezeit+24h) und weiter gehts. Weiß ja nicht wo der Großteil hier arbeitet, aber das geht schon seit Jahren so und ist völlig konform.
Wo hast du denn den Quatsch her? 13 Stunden Arbeitstag und 8 Stunden Ruhezeit. :ugly: Wer das anordnet verstößt ganz klar gegen deutsches Arbeitsrecht. Und wer es mitmacht ist selbst Schuld. Hatte in einem früheren Job selbst schon solche Kollegen. Ich hab's vorgezogen vor's Arbeitsgericht zu gehen und weiter ein lebenswertes Leben zu führen.

Höchstarbeitszeit ist in Deutschland 8 Stunden pro Werktag (Mo-Sa) = 48 Stunden pro Woche.

Eine Heraufsetzung auf maximal 10 Stunden pro Tag ist möglich, sofern es Ausgleichsregelungen gibt, die den Schnitt auf 8 Stunden pro Tag senken.

Die Ruhehezeit beträgt 11 Stunden und kann auf 10 Stunden verkürzt werden, wenn es eine Ausgleichsregelung gibt, die den Schnitt auf 11 Stunden erhöht.

Und der "Großteil" arbeitet irgendwo im Mittelstand, wo Sonderregelungen zwecks Bereitschaftsdienst und zeitkritischer Tätigkeiten kein Thema sind. Wenn ein Arbeitgeber meint, extreme Überstunden wären normal, dann führt er sein Unternehmen schlecht.

Hinzu kommt, dass nach 10 Stunden niemand mehr produktiv ist. Da verzapfst du nur noch Müll, den andere korrigieren dürfen. Ein Modell was derzeit auf dem Vormarsch ist, ist 6 Stunden Powerworking ohne Pause und dann Feierabend, da man so produktiver als in 8 Stunden mit 30 Min. Pause ist - ergo 30 Stunden-Woche und der Rest ist Lebensqualität.
 
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