News Epic-Chef mit "1 GiB RAM im Jahr 1996": Kann das stimmen?

Sicher?
Pentium 3 kam 1999 auf dem Markt.
Pentium 2 kam ab 1997 auf dem Markt.

Deschutes, mit 100 MHz FSB und entsprechend gerade & hoher Taktung wie genannt, sogar erst 1998. Dann unterstützten aber schon Platinen der unteren Desktop-Mittelklasse 1 GiB. Laut Wiki war das auch keine Neuerung, sondern setzte die Tradition der zugrunde liegenden Pentium-Pro-Workstation-Chipsätze fort, die schon 1995 entsprechende Unterstützung hatten. (Server-Pendants: 8 GiB) Da sich ein Pentium Pro für die Entwicklung zukünftiger 32-Bit-Software durchaus gelohnt haben müsste und preislich definitiv in Reichweite war und da sowohl Windows 95 als auch Windows NT 4.0 den entsprechenden Support hatten, war die Nutzung von 1 GiB also nur noch eine Frage der passenden Speichermodule. Ich persönlich fand 256er-Riegel noch ein knappes halbes Jahrzehnt später so teuer, dass ich im Sockel A lieber zweimal 128 MiB verbaut habe. Aber ich hab auch keine AAA-Titel kompiliert, sondern sie nur gespielt.
 
Deschutes, mit 100 MHz FSB und entsprechend gerade & hoher Taktung wie genannt, sogar erst 1998. Dann unterstützten aber schon Platinen der unteren Desktop-Mittelklasse 1 GiB. Laut Wiki war das auch keine Neuerung, sondern setzte die Tradition der zugrunde liegenden Pentium-Pro-Workstation-Chipsätze fort, die schon 1995 entsprechende Unterstützung hatten. (Server-Pendants: 8 GiB) Da sich ein Pentium Pro für die Entwicklung zukünftiger 32-Bit-Software durchaus gelohnt haben müsste und preislich definitiv in Reichweite war und da sowohl Windows 95 als auch Windows NT 4.0 den entsprechenden Support hatten, war die Nutzung von 1 GiB also nur noch eine Frage der passenden Speichermodule. Ich persönlich fand 256er-Riegel noch ein knappes halbes Jahrzehnt später so teuer, dass ich im Sockel A lieber zweimal 128 MiB verbaut habe. Aber ich hab auch keine AAA-Titel kompiliert, sondern sie nur gespielt.
:top:
Kam mir nur "schnell / viel Mhz" für das Jahr vor.
Hatten ~ 1995 den Pentium 1 mit 90Mhz; hier gab es zwar schon schnellere [~glaube bis zu 120 Mhz] aber die waren extrem teuer. Hatten da auch volle 8MB welche auf 4MB ~EMS und 4MB ~XMS aufgteilt wurde hatte schlappe 580DM gekostet (kann aber auch 16MB und dann je 8MB gewesen sein).

Frage mal nach ob noch die Rechnungen existieren :D
 
Wenn ich mich recht erinnere, dann hatten wir 1996 einen Pentium 150 daheim.
1998 bekam ich einen Pentium 2 233 mit 16 MB RAM, die ich später auf 32 aufgerüstet hatte. Sonst mit einer Trident 2D-Grafikkarte und meiner hochgeschätzten Diamond Monster 3D II 12 MB (Voodoo²), die ich noch habe und funktionsfähig sein sollte.

Half-Life und Unreal, schön wars.
 
Damals gabs ja den unsäglichen Intel TX-Chipsatz mit der Cacheable Area von maximal 16MB, sodass mehr Speicher sich eigentlich nie gelohnt hat damit. Man konnte das umgehen mit dem VIA Apollo VP2-Chipsatz, der konnte von Haus aus 64MB cachen.
 
:top:
Kam mir nur "schnell / viel Mhz" für das Jahr vor.
Hatten ~ 1995 den Pentium 1 mit 90Mhz; hier gab es zwar schon schnellere [~glaube bis zu 120 Mhz] aber die waren extrem teuer. Hatten da auch volle 8MB welche auf 4MB ~EMS und 4MB ~XMS aufgteilt wurde hatte schlappe 580DM gekostet (kann aber auch 16MB und dann je 8MB gewesen sein).

Frage mal nach ob noch die Rechnungen existieren :D

Der 90er kam 1994 raus, 1995 waren laut Wiki 133 MHz das höchste der Gefühle. Allgemein war das eine Zeit, wo sich ordentlich was bei CPUs getan hat. 100 MHz 1994, 133 MHz 1995, 200 MHz 1996, 300 MHz 1997 (PII), 450 MHz 1998, 800 MHz 1999 (PIII) und 1.200 MHz 2000 (Athlon). Das sind, jeweils aufs Vorjahr bezogen, +33 Prozent, +50 Prozent, + 50 Prozent* +50 Prozent, +78 Prozent* und +50 Prozent* mehr Takt – und die mit Sternchen markierten Sprünge hatten jeweils noch zusätzliche architektonische Fortschritte im Gepäck. Wer damals ein etwas älteres/günstigeres Modell gekauft hat (Budget-Linien gab es ja erst Ende der 90er) war schnell mit einem deutlich niedrigeren Takt unterwegs.

Damals gabs ja den unsäglichen Intel TX-Chipsatz mit der Cacheable Area von maximal 16MB, sodass mehr Speicher sich eigentlich nie gelohnt hat damit. Man konnte das umgehen mit dem VIA Apollo VP2-Chipsatz, der konnte von Haus aus 64MB cachen.

Auch der TX kann 64 MiB cachen. Aber dafür muss der Mainboard-Hersteller natürlich genug Cache verlöten und an dieser Stelle wurden viele Budget-Systemen kaputt gespart. (Teilweise konnte man ihn immerhin aufrüsten.) Beim Pentium Pro (und der nachfolgenden P6-Linie) war das aber Geschichte, da der Cache mit auf dem CPU-Substrat saß. https://www.pcgameshardware.de/CPU-...attformen-und-Sockel-1404845/galerie/3671185/
 
Der 90er kam 1994 raus, 1995 waren laut Wiki 133 MHz das höchste der Gefühle. Allgemein war das eine Zeit, wo sich ordentlich was bei CPUs getan hat. 100 MHz 1994, 133 MHz 1995, 200 MHz 1996, 300 MHz 1997 (PII), 450 MHz 1998, 800 MHz 1999 (PIII) und 1.200 MHz 2000 (Athlon). Das sind, jeweils aufs Vorjahr bezogen, +33 Prozent, +50 Prozent, + 50 Prozent* +50 Prozent, +78 Prozent* und +50 Prozent* mehr Takt – und die mit Sternchen markierten Sprünge hatten jeweils noch zusätzliche architektonische Fortschritte im Gepäck. Wer damals ein etwas älteres/günstigeres Modell gekauft hat (Budget-Linien gab es ja erst Ende der 90er) war schnell mit einem deutlich niedrigeren Takt unterwegs.
1998 hatte ich meinen ersten eigenen PC gekauft. Mit AMD K6-2 350 Mhz.

Wieviel Ram ich hatte weiß ich gar nicht mehr genau. Aber ich glaube es waren 64MB.
 
Der 90er kam 1994 raus, 1995 waren laut Wiki 133 MHz das höchste der Gefühle. Allgemein war das eine Zeit, wo sich ordentlich was bei CPUs getan hat. 100 MHz 1994, 133 MHz 1995, 200 MHz 1996, 300 MHz 1997 (PII), 450 MHz 1998, 800 MHz 1999 (PIII) und 1.200 MHz 2000 (Athlon). Das sind, jeweils aufs Vorjahr bezogen, +33 Prozent, +50 Prozent, + 50 Prozent* +50 Prozent, +78 Prozent* und +50 Prozent* mehr Takt – und die mit Sternchen markierten Sprünge hatten jeweils noch zusätzliche architektonische Fortschritte im Gepäck. Wer damals ein etwas älteres/günstigeres Modell gekauft hat (Budget-Linien gab es ja erst Ende der 90er) war schnell mit einem deutlich niedrigeren Takt unterwegs.
:top:
Kann mich erinnern das es teilweise echt lustig war zu der Zeit.
Viele Firmen welche es heute nicht mehr (in der Form) gibt. :-(
Intel hatte angefangen das Namenschema umzustellen und die Mitbewerben hatten den ~486er weiterentwickelt.
Ging dann so weit das die deutlich (?) schneller waren als die ersten Pentiums.
Aber da war auch was mit dem FSB bei Intel. Pentium 75 sollte man nicht kaufen weil der sehr langsamm lief...
Später dann noch der Pentium Bug....
 
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