ELSA: Erinnerungen an einen deutschen Hardware-Pionier

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Die ELSA ("Elektronische Systeme Aachen") GmbH war ein deutscher Hardware-Hersteller, welcher von 1980 bis zu seiner Insolvenz im Jahre 2002 besonders für seine Modems, Monitore und Grafikkarten bekannt war. Wir werfen einen Blick zurück.

Was sagt die PCGH-X-Community zu ELSA: Erinnerungen an einen deutschen Hardware-Pionier

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Ich hatte damals ein Microlink USB und heute diverse Grafikkarten von denen in meiner Sammlung. Ich habe irgendwo sogar eine kabellose Revelator Brill liegen von ELSA.

Aber bei deutschen Hersteller muss ich auch immer an miro denken, weil ich in der Region Braunschweig aufgewachsen bin. Das ist nämlich auch so eine kleine Tech-Hochburg in Deutschland. Yakumo, Rollei und eben miro waren hier zu Hause. Arctic hat heute seinen Firmensitz in der Nähe des Flughafens. Diverse Wakü-Urgesteine kommen aus Braunschweig.
 

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Mein erster PC nach dem C64 war von Elsa, direkt ab Werk in AC gekauft. Ein Pentium 1 mit Monitor, Nadeldrucker und Modem für 4900 DM. Auch danach waren noch verschiedene Grafikkarten und Modems von Elsa. Mit den Modems zuerst im BTX unterwegs, danach die Anfänge des Internets entdeckt. Einen funktionierenden 29" Röhrenmonitor von Elsa habe ich noch.
 
Meine erste ISDN Karte war damals die Highscreen ISDN Boostar von Vobis.
Das war jedoch eine umgelabelte ELSA Quickstep 1000.

Ich kann mich noch dunkel daran erinnern, das es damit immer wieder Konfigurationsprobleme gab, da keinerlei Jumper vorhanden sind, um den IRQ und DMA manuell konfigurieren zu können. Mein Bruder hatte damals die AVM Fritz ISA ISDN Karte. Damit gab es nie Probleme und sie war schneller als die ELSA Karte.

Heute liegt die ELSA ISDN Karte als Erinnerung an die damalige Zeit im Regal. Als dann DSL damals verfügbar wurde, wurde ISDN zackig in Rente geschickt. DSL hat mich dann 25 Jahre begleitet und wurde jüngst durch Glasfaser ebenfalls in Rente geschickt.
 

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Hatte damals ein ELSA 56k-Modem, mein Vater in seinem PC eine Victory 3D (S3ViRGE-Chip), und in meinem ersten Selbstgebauten PC im Frühjar 1999 hab ich ne ELSA Erazor III Vivo mit TNT2 und 32MB RAM verbaut (war Hammer gut das Teil, und sie war vor allem LEISE, da sie nur nen passiven Kühlkörper drauf hatte ❤️)
 
Erste Gedanken:

- Damals erstes Modem war von Elsa (Microlink 56k Basic, bei den Veteranen piepts noch im Einwahl-Ohr)
- Damals erste GeForce war von Elsa (Gladiac 511 2 MX 400, später gegen ne gebrauchte Pro getauscht)

Und last but most CERTAINLY not least:
Ich weiß dank Namensvetter Sven gerade zum ersten Mal bewusst, für was das Elsa stand. Danke, Vetter! Ich musste ja damals immer an einen deutschen TV-Klassiker denken (Weltkultkuherbe!). :D

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Das Einschubmodul kostet 1.750 DM, das Tischmodell kostet 1.950 DM und das Tischmodell mit Terminal-Software kostet 2.100 DM. Die PC-Karte wird mit 1.895 DM besonders preisgünstig angeboten.
Man stelle sich vor die Fritzbox kostet heute 1050€ (in Wahrheit wohl eher 2100€ inkl. Inflation)
Was viele nicht wissen mangels Alter, der PC war damals ein extrem teures Hobby. Am Ende gab es Multidrives wie die guten LG-DVD-RAM LW für unter 30€, der erste Massenmarkt CD Brenner kostete 1996 stramme 1000DM, davor kostete 1 CD Rohling 50DM!

Hmm man könnte sagen die Massenspeicherpreise sind wieder da wo sie vor 30 Jahren waren. Meine erste HDD war für den Amiga 2000, es war eine gebrauchte Quantum Fireball mit 50MB in 5.25zoll Format, meine ich mich zu erinnern 1996/97 dann verkaufte ich den Amiga und kaufte mir nur wegen Final Fantasy 7 eine original Playstation (ohne one etc. das gabs alles erst später).

ELSA war mir ein begriff, mein erste PC war eine Commodore PC10 :D was eine Dreckhütte. Naja und dann nach der Playstation war mein erste echter PC ein AMD1300, müsste 2001 gewesen sein.
 
Hab erst letzte Woche eine ELSA-PCI-Grafikkarte in einen NAS eingebaut weil ich den PCIe 16x-Slot für nen RAaiD-Controller gebraucht hab.
 
Damals, als ich mit meinem PC auch ins Internet wollte, brauchten wir eine sinnvolle Lösung, damit nicht nur mein Vater Internet über ISDN hatte. Hatte dann auf der CeBIT (keine Ahnung, vielleicht 2000) das ELSA MicroLink ISDN 4U entdeckt. Ein ISDN Adapter den man per Netzwerk ansprechen konnte. Konnte sogar beide ISDN Leitungen von unterschiedlichen Rechnern genutzt werden, oder Kanalbündelung oder als Router zentral nutzen. Super Teil, haben wir lange genutzt für die schlanken 400,- DM die es uns gekostet hat.
 
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