AW: Eigene Cloud für Kollegen
NAS oder externe Festplatte an den Router (via USB oder NAS eben via Ethernet), dnamische IP Konfigurieren (dynDNS o.Ä., gibt einige kostenfreie Anbieter) und gut is! Limitierender Faktor ist dann die Upload Geschwindigkeit des Internetanschlusses.
Kann als FTP Server genutzt werden und und und... die Möglichkeiten sind vielfältig, Kosten hingegen vergleichsweise hoch.... und: man muss sich selbst um Revisionsverwaltung, Updates, Verfügbarkeit, Sicherheit, ggf. Redundanz etc. kümmern.
Mittlerweile sind solche Clouddienste (Microsoft, iCloud, Amazon, Google, Telekom, Dropbox etc.) eigentlich preislich wirklich interessant und ich bin selbst komplett umgestiegen auf die iCloud. Sensible Dateien verschlüssle ich zusätzlich und Fotos etc. werden nicht hoch geladen. Für ein TB hochverfügbaren Speicher zahle ich aktuell 10 €/Monat (
iCloud-Speicherplane und -preise - Apple Support) was ich verglichen zu den "Selfmade-Lösungen" vergleichsweise günstig empfinde (andere Anbieter als Apple sind da übrigens genauso gut/günstig!). Alleine schon die Anschaffung eines halbwegs
ordentlichen NAS inkl.
2*1TB Platte (für Redundanz, falls eine Platte ausfällt was bei 24/7 Betrieb zu empfehlen ist!) finanziert 28 Monate Cloudbetrieb.
Dazu kommt:
- das manuelle Setup,
- Wartung,
- Ausfallrisiko,
- Bandbreitenbegrenzung bei langsamer Uploadgeschwindigkeit,
- ggf. Investitionen aber zumindest Aufwände für ein halbwegs gelungenes Sicherheitskonzept,
- man hat verschiedene Anbieter (Routerhersteller, DYNDNS Provider, NAS Hersteller, HDD Hersteller, FTP Client, uvm.) im Boot--> Fehlersuche ist schwierig,
etc.
Kurzum: Ich würde nach meinen eigenen Erfahrungen zu einer etablierten kommerziellen Lösung raten und die Finger von Selfmade Lösungen lassen. Nur meine Meinung!