Eigenbau läuft stabil, unter hoher Prozessorlast beenden sich Programme, im Energiesparmodus aber nicht?!

AW: Eigenbau läuft stabil, unter hoher Prozessorlast beenden sich Programme, im Energiesparmodus aber nicht?!

Ich habe auch ein BeQuiet Pure Power 11 (allerdings mit 500W) und kann sagen, dass die beiden Rails einerseits CPU und Nebengeräte und andererseits die Grafikkarte bzw. PCIe-Zusatzstromanschlüsse speisen. Ein Anschluss über das zweite VGA-Stromkabel ist also nicht nötig. Mir hat das Netzteil neben Gold-Effizienz bei guten Preisen eigentlich auch wegen der 2 Rails gefallen - unausgeglichene Auslastung von nur CPU oder GPU sind gut ausbalancierbar. Netzteile mit nur einer Rail müssen sehr hohe Stromstärken bieten um genug Leistung für alle Komponenten zur Verfügung zu stellen und mehr Rails sind schlicht zu teuer für kaum höheren Nutzen.

Der 4-Pin Stromanschluss links neben dem 8-Pin Anschluss zur Versorgung der CPU ist für Extrem-Übertaktung unter Trockeneis gedacht und bringt im Alltag keinen Mehrwert, selbst bei Übertaktung -ist also sinnlos.
So langsam habe ich das Gefühl, das ihm eine BIOS-Einstellung nicht schmeckt. Irgendwo im Menü für Overclocking müsste es den Wert "cTDP" geben, welche bei deinem 3700X mit 65 Watt TDP auf 88 Watt stehen müsste (für Boost). Diesen Wert könnte man zum Test mal niedriger einstellen, also z.B. 70 Watt.
Ich würde auch einen niedrigeren RAM-Takt probieren, also mal trotz geladenem XMP-Profil (für die Timings) auf DDR4-3066 heruntergehen.
 
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Was stehen denn im Ryzen Balanced Energiesparplan->Eweiterte Energieeinstellungen ändern->Prozessorenergieverwaltung-> Minimaler u. Maximaler Leistungszustand des Prozessors, für Werte


Tatsächlich stehen dort skurrile 99% als minimaler und 100% als maximaler Wert.
 
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So langsam habe ich das Gefühl, das ihm eine BIOS-Einstellung nicht schmeckt. Irgendwo im Menü für Overclocking müsste es den Wert "cTDP" geben, welche bei deinem 3700X mit 65 Watt TDP auf 88 Watt stehen müsste (für Boost). Diesen Wert könnte man zum Test mal niedriger einstellen, also z.B. 70 Watt.
Ich würde auch einen niedrigeren RAM-Takt probieren, also mal trotz geladenem XMP-Profil (für die Timings) auf DDR4-3066 heruntergehen.

Ich habe die Option "cTDP" im BIOS aufgespürt. Dort kann ich zwischen auto und manual wählen - ich sehe dabei den automatisch vergebenen Wert nicht. Ich habe "manual" aktiviert, als Wert dann 70 eingetragen und eben Premiere exportieren lassen - mit gleichem Fehler wie zuvor. Kann ich da gefahrenlos rumprobieren - zum Beispiel mal mit 95 statt 88?
 
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Ich habe die Option "cTDP" im BIOS aufgespürt. Dort kann ich zwischen auto und manual wählen - ich sehe dabei den automatisch vergebenen Wert nicht. Ich habe "manual" aktiviert, als Wert dann 70 eingetragen und eben Premiere exportieren lassen - mit gleichem Fehler wie zuvor. Kann ich da gefahrenlos rumprobieren - zum Beispiel mal mit 95 statt 88?
Ja, damit kannst du eigentlich relativ gefahrlos spielen, da die 8-Kerner 3700X und 3800X bei höher eingestelltem Wert nur höheren Boost anlegen und falls der Wert utopisch hoch ist, können sie dieses hohe Limit einfach nicht mehr ausreizen.
In deiner Situation könnte man mal beide Extrema testen: Zum Einen nur 50 W cTDP, zum Anderen direkt mal 105 W. Wie hoch ist deine maximale Hotspot-Temperatur, wenn ein Programm crasht?
 
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Hatte früher selbes Problem, bei mir was es ein defekter Ram-Riegel. Muss natürlich nicht bei dir zutreffen, würde aber dennoch mal jeden Riegel einzeln mit MemTest prüfen (mindestens 3 Durchgänge pro Riegel). Probieren kann man es ja.
 
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Die Leistungsprofile kann ich wieder erst abends checken.

Ich habe die 8pin Steckplätze belegt mit cpu1 und cpu2 vom Netzteil. Der 4pin links daneben ist leer - fehlt da was?

Ja, damit kannst du eigentlich relativ gefahrlos spielen, da die 8-Kerner 3700X und 3800X bei höher eingestelltem Wert nur höheren Boost anlegen und falls der Wert utopisch hoch ist, können sie dieses hohe Limit einfach nicht mehr ausreizen.
In deiner Situation könnte man mal beide Extrema testen: Zum Einen nur 50 W cTDP, zum Anderen direkt mal 105 W. Wie hoch ist deine maximale Hotspot-Temperatur, wenn ein Programm crasht?

Gerade kam beim Exportieren mit einer cTDP von 100 ein bsod mit der Beschreibung "Kernel security check failure".

Ich teste jetzt mal den RAM per memtest.
 
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Ich habe nun 8 Instanzen von Memtest eine ganze Weile lang laufen lassen (+200% coverage) und tatsächlich haben zwei davon einen Fehler ausgegeben. Es handelt sich um ein hyperx predator 3200 set aus 2x8GB-Riegeln. Bedeutet das nun, dass ich mich nach neuem RAM umsehen sollte?

Ich habe das zweite XMP-Profil aktiv, welches mit 3000Mhz statt 3200 läuft. Ich hatte dies aktiv, da ich ausprobieren wollte, ob es sich dadurch in den Griff kriegen lässt.
 
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Ich habe auch ein BeQuiet Pure Power 11 (allerdings mit 500W) und kann sagen, dass die beiden Rails einerseits CPU und Nebengeräte und andererseits die Grafikkarte bzw. PCIe-Zusatzstromanschlüsse speisen. Ein Anschluss über das zweite VGA-Stromkabel ist also nicht nötig. Mir hat das Netzteil neben Gold-Effizienz bei guten Preisen eigentlich auch wegen der 2 Rails gefallen - unausgeglichene Auslastung von nur CPU oder GPU sind gut ausbalancierbar. Netzteile mit nur einer Rail müssen sehr hohe Stromstärken bieten um genug Leistung für alle Komponenten zur Verfügung zu stellen und mehr Rails sind schlicht zu teuer für kaum höheren Nutzen.

Der 4-Pin Stromanschluss links neben dem 8-Pin Anschluss zur Versorgung der CPU ist für Extrem-Übertaktung unter Trockeneis gedacht und bringt im Alltag keinen Mehrwert, selbst bei Übertaktung -ist also sinnlos.
So langsam habe ich das Gefühl, das ihm eine BIOS-Einstellung nicht schmeckt. Irgendwo im Menü für Overclocking müsste es den Wert "cTDP" geben, welche bei deinem 3700X mit 65 Watt TDP auf 88 Watt stehen müsste (für Boost). Diesen Wert könnte man zum Test mal niedriger einstellen, also z.B. 70 Watt.
Ich würde auch einen niedrigeren RAM-Takt probieren, also mal trotz geladenem XMP-Profil (für die Timings) auf DDR4-3066 heruntergehen.
Das ist nicht so.
Beim Pure Power 11 hängt an Rail 1 das Mainboard und PCIe 1, an Rail 2 EPS und PCIe 2.
 
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Das ist nicht so.
Beim Pure Power 11 hängt an Rail 1 das Mainboard und PCIe 1, an Rail 2 EPS und PCIe 2.
Ah, dann lag ich falsch, wieder was gelernt. Danke. :) (Mein zweiter Absatz sollte aber korrekt sein).
Dem entsprechend wäre eine Grafikkarte an Rail 1 besser aufgehoben, vor allem wenn die CPU an Rail 2 hungrig ist.
 
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Ah, dann lag ich falsch, wieder was gelernt. Danke. :) (Mein zweiter Absatz sollte aber korrekt sein).
Dem entsprechend wäre eine Grafikkarte an Rail 1 besser aufgehoben, vor allem wenn die CPU an Rail 2 hungrig ist.

Was in meinem Fall (65w tdp) aber nicht zutrifft, korrekt? Ich könnte die 2. Rail aber wieder von der Grafikkarte nehmen, hat ja leider nichts gebessert.. was versteht man denn unter eps?
 
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Deine CPU ist relativ sparsam, zusammen mit einer starken Grafikkarte lastet das eine einzige Rail aber unter Umständen ganz schön aus. Ich würde von je einem PCIe-Kabelstrang je einen 8- bzw. 6-Pin Anschluss nehmen. Das Mainboard sollte nicht so ins Gewicht fallen.
Bei einer sparsamen Grafikkarte kann diese auch allein am Strang PCIe 1 hängen.

EPS ist der ATX-Standard für den zusätzlichen 8-Pin CPU-Stromanschluss, da diese früher mit über den Mainboard-ATX-Stecker versorgt wurde.
 
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Ah, dann lag ich falsch, wieder was gelernt. Danke. :) (Mein zweiter Absatz sollte aber korrekt sein).
Dem entsprechend wäre eine Grafikkarte an Rail 1 besser aufgehoben, vor allem wenn die CPU an Rail 2 hungrig ist.
Die GPU sollte an beiden Rails hängen.
 
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Ich habe nun 8 Instanzen von Memtest eine ganze Weile lang laufen lassen (+200% coverage) und tatsächlich haben zwei davon einen Fehler ausgegeben. Es handelt sich um ein hyperx predator 3200 set aus 2x8GB-Riegeln. Bedeutet das nun, dass ich mich nach neuem RAM umsehen sollte?

Ich habe das zweite XMP-Profil aktiv, welches mit 3000Mhz statt 3200 läuft. Ich hatte dies aktiv, da ich ausprobieren wollte, ob es sich dadurch in den Griff kriegen lässt.

Ist schon richtig, dass du es mit aktiven XMP getestet hast. Geht ja nicht nur darum, ob der Speicher korrekt funktioniert, sondern auch, ob er mit den Herstellerangaben stabil läuft. Falls da noch Garantie drauf sein sollte (und sollte nach Hersteller eigentlich auch), würde ich reklamieren. Mach am besten ein Foto von der MemTest-Auswertung und leg es der Reklamation bei, zusammen mit der Fehlerbeschreibung bzw. dem Hinweis der Systeminstabilität bei höherer Auslastung.
 
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Das habe ich schon befürchtet... Garantie gibt es noch, ja. Dann brauche ich vor der Rücksendung allerdings ein neues Paar für den Ersatz - könnt ihr mir da etwas empfehlen, oder sollte ich mich besser stumpf an der Kompatibilitätsliste des Mainboards orientieren?

Und generell: kann ein fehlerhafter RAM überhaupt Auslöser für meine komischen, nur unter "Volllast" auftretenden Abstürze sein?
 
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Das habe ich schon befürchtet... Garantie gibt es noch, ja. Dann brauche ich vor der Rücksendung allerdings ein neues Paar für den Ersatz - könnt ihr mir da etwas empfehlen, oder sollte ich mich besser stumpf an der Kompatibilitätsliste des Mainboards orientieren?

Und generell: kann ein fehlerhafter RAM überhaupt Auslöser für meine komischen, nur unter "Volllast" auftretenden Abstürze sein?

RAM hat zumeist von Herstellerseite sehr lange Garantie. Im Notfall dient dem Hersteller Anschreiben.
Du könntest in der Kompatibilitätsliste gucken, alternativ aber auch auf dem Herstellerseiten direkt. Da kannst du z.B. dein Board angenehm und bekommst dann angezeigt, welche RAM damit kompatibel ist. Teils stehen da auch mehr dabei als in der Liste des Boards.
Natürlich kann defekter RAM der Auslöser seines Problems sein. Dennoch gibt es aber auch andere Parameter, die verantwortlich sein könnten. Aber da MemTest ein Fehler gefunden hat, müsstest du den RAM so oder so wechseln. Mit etwas Glück ist das Problem dann weg, bei mir war es so. Wenn nicht, engt es die möglichen Fehlerquellen immerhin weiter ein ;)
Ich würde an deiner Stelle die neuen RAM auf jeden Fall auch nochmal testen, wenn sie angekommen sind.
 
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Und generell: kann ein fehlerhafter RAM überhaupt Auslöser für meine komischen, nur unter "Volllast" auftretenden Abstürze sein?
Ich hatte mal 2x 8GB G.Skill Value NT RAM, der sich von DDR4-2133 auf 2800 übertakten lies. Auf der Suche nach den passenden Sub-Timings war der PC oft augenscheinlich stabil, vor allem Multiplayer-Titel mit hoher CPU-Last schlossen sich aber ab und an ohne Fehlermeldung (crash to desktop).
Gerade eben: 57°C. An der Temperatur scheint es also nicht zu liegen..
Korrekt, sieht gut aus.
Wenn es mindestens DDR4-3000 Riegel sind und bei 115€ für 2x 16GB könnte man auch über Quantität statt Qualität nachdenken, Bei Ryzen 3000 sollte das Thema Kompatibilität kein Problem mehr sein, solange man nicht die höchsten Taktraten und mehr wie 2 Riegel verwenden möchte. :)
G.Skill Aegis DIMM Kit 32GB, DDR4-3000 ab €'*'114,90 (2020) | Preisvergleich Geizhals Deutschland
 
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Habe neuen RAM, der auch auf der Kompatibilitätsliste des Motherboards steht, eingebaut - leider mit dem gleichen Ergebnis. Man, ist das nervig...! Getestet habe ich den neuen RAM noch nicht, das mache ich dann wohl mal.

Natürlich bin ich für Ideen bezüglich der Fehlersuche weiterhin dankbar, denn aktuell habe ich alles abgearbeitet, wenn man das so sagen kann... Ganz simpel: Wie sieht es mit einer Neuinstallation von Windows, Premiere und co aus? Haltet ihr das für Erfolgversprechend?
 
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