Effektive Kühlung von externen Festplatten, wie macht ihr das ?

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Gast1725095402

Guest
Hallo Leute,
Ich hoffe, es ist ok, daß ich dafür extra einen Thread aufgemacht habe. Wenn nicht, bitte verschieben.
Es geht darum, daß ich in letzter Zeit gerne mal auf die Temperaturen meiner HDDs achte. Auch auf die, meiner externen.
Und CrystalDiskInfo zeigt mir immer wieder, daß meine externen WD´s und Seagate´s auf über 50 Grad steigen, und dies wird dann mit
einer roten Farbe nochmal hervorgehoben. Und ihr habt ja auch gesagt, daß alles über 50 Grad ungesund für HDDs ist und eher im Bereich
30-40 Grad liegen sollte, das ist das was ich so mitbekommen habe.
Nun kann ich mit meinem Handventilator daneben stehen und oben auf die Lüftungsschlitze pusten, was auch funktioniert, denn es geht dann genau in diesen grünen Bereich mit den Temp´s.
Gibt es da nicht irgendwelche speziellen Geräte, die das übernehmen ? So eine Art Ständer, mit einem Lüfter oben drauf und die externe Platte kommt darunter ? Es gibt doch für alles mögliche eine Lösung. Wie löst ihr dieses Problem ? Bzw. wie geht ihr damit um ?
Daß die Hersteller keinen Lüfter einbauen ist schon klar, die HDDs sollen ja nicht ewig leben. Aber unnötig verkürzen ist mir auch nicht recht.
Selbst mein FANTEC Gehäuse, wo vier Platten drin waren, hatte hinten einen Lüfter.
 
Welche Temperatur für Deine HDDs OK ist, hängt vom Modell ab und wird vom Hersteller im Datenblatt genannt.

Gibt es da nicht irgendwelche speziellen Geräte, die das übernehmen ?
Wie im PC nennt sich sowas Lüfter und ist, wenn es denn nötig sein sollte, im ext. Gehäuse integriert. Früher hatte ich solche Miniquirle mal, in den vergagenen Jahren hätte ich das bei einer ext. genutzten Platte exakt einmal benötigt.

Beim Kopieren von 2 TB auf meine neue Seagate EXOS X X16 wurde sie irgendwann 54°C warm (tendenz steigend, die lag im offenen USB-Gehäuse auf dem Tisch ohne jegliche Luftströmung). Obwohl sie bis zu 60°C im Betrieb haben darf, habe ich für diese einmalige Aktion einfach meinen Tischventilator daneben gestellt. Jetzt im Heimserver kommt sie dank langsam drehendem Gehäuselüfter und meiner Nutzung nicht über 45°C.

Wie löst ihr dieses Problem ?
Da meine ext. Platten nur für Backups und/oder Archivzwecke genutzt werden, kommt es nur extrem selten vor, dass ich dort mehr wie 50-80 GB am Stück kopiere. Dabei ist mir noch keine meiner HDDs zu heiß geworden, aber das sind auch max. 8-10 Minuten Dauerlast und keine 3 Stunden wie bei der obigen Kopieraktion. Die EXOS und auch eine parallel verbaute WD Red 8TB benötigen trotzdem in meinem PC eine aktive Kühlung.

Selbst mein FANTEC Gehäuse, wo vier Platten drin waren, hatte hinten einen Lüfter.
Nur einen Lüfter haben, bringt nichts. Der muss auch anspringen und dann einen entsprechenden Luftstrom erzeugen. Ob er das getan hat, kannst nur Du wissen.

Wenn das so ein Gehäuse war, dann müsste der Lüfer mehr wie genug Abwärme transportieren können:

Solche Gehäuse haben sich aus für mich verständlichen Gründen nicht durchgesetzt

NAS mit 1-2 Einschüben, die durchaus auf Dauerlast ausgelegt sind, haben dann wieder entsprechende Lüfter und größere Gehäuse.
 
Eigentlich ist es doch ganz einfach:
- Ist es eine externe HDD, macht ihr ne gelegentliche Temperaturspitze beim Kopieren nicht unbedingt was aus. Einen Lüfter braucht sie also nicht.
- Ist sie oft im Einsatz, steckt sie im NAS, welches meist einen Lüfter hat.
 
Beitrag entfernt auf eigenen Wunsch.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
hmm was ein Zufall der Thread... meine neue 5tb 2,5zoll Seagate platte extern, hing sich seit gestern Abend immer mal wieder auf wenn sie anscheinend zu heiß wurde 50° aber so wies aussieht, wars der Usb-stecker.. hab dann die platte aus dem Gehäuse gewürscht und in ein offenes 3,5zoll Gehäuse gesteckt und jetzt funkt auch alles wieder + alten AluCpukühler oben drauf. = ca 33~37°

Lesefehlerrate stieg auch wieder von 64 auf 83.. keine Ahnung ob das was mit den Temps zu tun hat x)
 
Also ich selbst habe 3 externe Platten am laufen .

eine "echte" Externe, ne WB-Mybock. Die kommt inkl kühlung fertig verbaut und muss nur ins Netzwerk eingebunden werden bzw. über USB angeschloßen werden. Die ist mitlerweile 8 Jahre alt und läuft weiterhin einwandfrei.

Die beiden anderen sind "normale" 3,5'er Festplatten die jeweils in einer Ice-Box stecken. Eine an der PS4 und die andere am Fernseher . erstere läudt jetzt seit 6 Jahren, die zweite "erst" seit 2 Jahren. Alles absolut Stabil.

Die Icy-Box "Hüllen" stellen die KOnektivität per USB bereit + die Stromversorgung über ein eigenes Netzteil. Zur kühlung vergrößern sie schlicht sie Oberfläche der HDD was schon ausreicht idr. aber man kann die Oberfläche auch noch mit Kühlrippen bekleben und so die Kühlleistung deutlich erhöhen, nötig dürfte das aber nicht sein.
 
Meine MyBooks betreibe ich so...

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