Birdy84
Lötkolbengott/-göttin
AW: EA Origin: Spielkey wird nach vermehrten Hardware-Wechseln vorübergehend gesperrt

Für soetwas gibt es einen einfachen CD-Check beim Starten des Spiels, wie ihn beispielsweise TES Oblivion hat.

Ganz einfach: Bringt kein Geld, kostet aber welches.Verstehe ehrlich gesagt nicht warum EA euch keine speziellen Presse-Accounts gibt die diese Limitierung nicht haben.

Na, wohl schon länger her, dass du dich mit DRM freien Spiele-CDs/- DVDs beschäftigt hast?Spiele mit mehreren Leuten kaufen, jeder Zahlt 5€, leiht sich 1x die DVD vom anderen, um es zu installieren und kann dann ungestört spielen.
Für soetwas gibt es einen einfachen CD-Check beim Starten des Spiels, wie ihn beispielsweise TES Oblivion hat.Dein beschriebenes Problem gab es damals nur bei Spielen, die keinerlei Kopierschutz hatten. Nach deiner Argumentationsweise, müsste die Spieleindustrie längst pleite sein oder erst Gewinne machen, seitdem Steam und co. sich etabliert haben.Wie soll das auf dauer Funktionieren, wenn niemand mehr für die Spiele zahlt? Soll man hoffen und beten und auf die Ehrlichkeit der User vertrauen?
Das sind ja unvorstelbare Qualen! Wie haben das die PC-Spieler nur ausgehalten? Und, was machen eigentlich die Konsolenspieler?Oder soll man wieder in die Zeiten zurück, als immer die DVD im Laufwerk liegen musste, um ein Spiel zu starten?
Anderes Spiel bedeutet dann immer -> Hülle auskramen, Laufwerk öffnen, Disc raus, Disc in Hülle legen und wieder verschließen, Hülle wieder verstauen, nächstes Spiel raussuchen, CD aus der Hülle herausfrickeln, ins Laufwerk einlegen, warten, bis die Disc mit tösendem Lärm endlich angelaufen ist.
Interessante Einschränkung! Was ist, wenn EA für Origin plötzlich monatlich Geld haben will? Wie stehst du dazu, wenn die Origin Server nicht erreichbar sind, deine Internetverbindung aber in Ordung ist? Ist das besser als eine DVD einlegen zu müssen? Das kann mir doch keiner ernsthaft versuchen klar zu machen.Ne, DRM ist mir da 1000 mal lieber, solange es nicht nach einigen Benutzunge verfällt.

Worauf spielst du denn hier konkret an? Schwarzkopien gibt es auch trotz DRM-Plattform noch. Dank Emulatoren braucht ein Spiel teilweise nicht mal mehr individuell angepasst werden.In der virtuellen Welt herrschen praktisch keine Physischen grenzen. Während ich real einen großen Aufwand betreiben muss, um ein Produkt zu replizieren (oder neu kaufen) kann ich das ganze in der virtuellen Welt komplett ohne Aufwand oder Kosten. 1x kaufen, unendlich mal replizieren.
Wieso genau war der Aufwand "früher" anders/ größer? Es gibt bei Spielen bisher keinen wirksamen Kopierschutz. Und ob du nun ein 50GB Spiel mit 100Mbit/s lädst oder vor 10 Jahren ein 5GB Spiel mit 1Mbit macht den Kohl auch nicht fett.Früher war das natürlich etwas anders. Der Spiele Markt stand in den Kinderschuhen und Breitband Internet war nicht verbreitet, das kopieren war noch mit etwas Aufwand verbunden. Die Entwickler und Publisher haben sich aber gewehrt.
Was für ein Vorteil bringt mir denn ein Dienst, der mir zwangsweise vorschreibt, wann und ob ich ein Spiel spielen kann?Man muss einfach bedenken, dass sich der Gaming markt erst die letzten 10 Jahre wirklich in der Gesellschaft etabliert hat. Man kann daher auch nicht so einfach sagen, dass es mal besser ohne DRM ging.
Und was hat das mit DRM zu tun? Das einzige, was die DRM Plattformen doch einigermaßen wirksam verhindern, ist der Verkauf von gebrauchten Spielen. Ein supertoller, riesen Vorteil für die Kunden. Aber das muss der "arme" Publisher ja machen, weil das noch mal ein paar Millionen extra gibt.Der Markt war einfach nicht so groß, bekannt und allgegenwärtig wie heute. Heutzutage fließt da um ein Vielfaches mehr Geld.