News E-Auto: 2.573 km mit einer Akkufüllung

Ich hatte mal was im die 70 Cent gelesen. Da habe ich mich ein wenig erschreckt.
Es gab in der Zeit der größten Gaskrise Neuverträge mit z.T. über einem Euro pro kW/h. Mein Vater, mit einem 55 Jahre alten Tarif bei den Göttinger Stadtwerken zahlt, ich konnte es kaum glauben, 18 Cent /kWh. Da lohnt dann das e-Fahrzeug immer, Auch wenn die Sonne nicnt scheint.
 
das mag in manchen Spezialmodellen möglich sein, im typischen Personenwagen, vor allem mit dem neuen SUV Trend ist das völlig unrealistisch
Naja, in den meisten Fällen kann man da wohl nur "selbst Schuld" sagen.
Da kostet mich die Ladung eben mal paar EUR mehr, dafür spare ich den Rest des Jahres. also da muss man mal den Faktencheck machen.
Ist beim Verbrenner ja auch nicht anders. Außer natürlich man ist ein Milchmädchen und fährt jedes Mal zum Tanken noch mal 20km von der Autobahn weg.
das muss jeder für sich selbst entscheiden ob er lieber "brumm brumm" hat oder es flüsterleise hat.
Wird einfach immer Leute geben, die nicht glücklich sind, wenn sie nicht stinken und lärmen, während sie sich fortbewegen.
 
Ist beim Verbrenner ja auch nicht anders.
Richtig! Als ich neulich genervt im Regen und Dunkeln aus Schweden zurückkam, tankte ich seit vielen Jahren mal wieder an der Tankstelle. Und die Zecken nahmen 30 Cent mehr, als der Sprit bei uns in der Stadt, 100km weiter, kostete. Aber sowas ignorieren Autofahrer gerne, ebenso ewige Wartezeit an billigen Tankstellen, Umwege, die gefahren werden, um wenige Cent pro Liter zu sparen etc.

Ich habe noch kein E-Fahrzeug, aber ich warte sehnsüchtig drauf. Alle Arbeitgeber der letzten 15 Jahre hatten kostenlose E-Tankstellen auf den Firmenparkplätzen, inzwischen kostet es ein paar Cent. Ansonsten wird zu hause getankt. Ganz besondert gut finde ich aktuelle Batteriespeicher, Computerbase testet das regelmäßíg.

3,5 kWh Speicher, die man tagsüber mit den Balkonkraftwerk auflädt, reichen dann, um über Nacht die Fahrzeugbatterie wieder für 50km zu füllen. Damit haben die meisten Pendler genau das, was sie brauchen, um den täglichen Verbauch zu kompensieren. Dazu dann, wenn man weiter fährt, eine 200W Solarzelle auch dem Autodach, die tagüber einspeicht. Kommt nochmal eine kWh für 20km zusammen, wenn man ein kleines Fahrzeug fährt. Ich hoffe auf die LTE-Klasse und dort sinnvolle Stadtfahrzeuge.

Mit 50km am Tag kommt man im Jahr 18.000km weit. Das fährt doch niemand in der Stadt beim Pendeln und einkaufen.

 
Ich habe noch kein E-Fahrzeug, aber ich warte sehnsüchtig drauf.
Ich auch noch nicht. Habe vor fünf Jahren noch mal einen relativ frischen, gebrauchten Kleinverbrenner gekauft, der jetzt seit Corona und dem daraus resultierenden Homeoffice ziemlich viel in der Garage steht. Der wird wohl noch eine ganze Weile halten. Und danach muss man mal sehen. Vielleicht ist Carsharing dann auch einfach etwas weiter, dann brauche ich vermutlich gar keins mehr. Ansonsten muss ich mal sehen, wie der Gebrauchtmarkt bis dahin aussieht und wie die unmittelbar verfügbare Infrastruktur aussieht.
 
...Vielleicht ist Carsharing dann auch einfach etwas weiter...
Ich bemerke auch, wie mein von meinem Vater gerade geerbtes Fahrzeug eigentlich nur in der Garage steht. Ich mache inzwischen alle Fahrten bis 30km mit dem E-Rad. Da hat man gleich sein Sportprogramm für den Tag mitdrin, spart richtig Benzingeld und es dauert kaum länger. Einkäufe nur noch mit Fahrradanhänger. Da geht alles rein.
 
Wie ist es eigentlich wenn man mit einem E-Auto, aus was für Gründen auch immer, stehen bleibt, weil der Akku leer ist? So etwas kommt ja beim Benziner auch mal vor, wenn Leute ans Limit gehen (Wie lange kann ich noch durchfahren....oh Shit, Tanke verpasst!).

Kommt dann ein "Tank"wagen vom Autodienst und lädt? Oder gibt es schon handliche Powerbanks (Gewicht 100Kg :ugly:) mit denen man dann an die nächste E-Säule kann?

Aber ich sehe auch kein Hindernis mehr mit einem E-Auto auch grössere Strecken zu machen. Diesen Sommer sind wir (Mit Benziner) von Zürich nach Ravenna und da haben wir unterwegs auch 3 Pausen a je ca. 30 Minuten eingelegt...das reicht zum laden. Das Problem sehe ich eher an zu wenigen Ladesäulen (Hat hier schon mal jemand geschrieben). Meistens - wenn überhaupt - hat es nur 2-4 und die sind schon besetzt (Und dies dann eben auch nicht für 2-3 Minuten wie beim Benziner).

Es müsste bei Raststätten und Tankstellen genügend Ladesäulen, am besten auch auf den Parkplätzen neben der Tankstelle, haben. So würde es mich auch etwas ankotzen wenn ich eine Pause mache, keine Ladesäule frei, also ab zur nächsten Tanke (Was dann schnell mal 30-50 Kilometer sind), nur um dort festzustellen, dass wieder nichts frei ist. Dies wäre mir im Urlaub auch zu stressig, ich will ja entspannen.

Aber ich denke dies dürfte je länger je mehr besser werden. So in 20-30 Jahren sind wir dann auf einem akzeptablen Stand. :D Reine E-"Tank"stellen gibt es ja auch noch nicht soviel ich weis.
 
Ich bemerke auch, wie mein von meinem Vater gerade geerbtes Fahrzeug eigentlich nur in der Garage steht. Ich mache inzwischen alle Fahren bis 30km mit dem E-Rad. Da hat man gleich sien Sportprogramm für den Tag mitdrin, spart richtig Benzingeld und es dauert kaum länger. Einkäufe nur noch mit Fahrradanhänger. Da geht alles rein.
Ja, das Fahrrad ist bei mir auch das Fortbewegungsmittel der Wahl. Ich wohne halt auch in der Stadt, da ist man damit auf kurzen Strecken eh meist am schnellsten unterwegs, auf mittleren Strecken schlägt man zumindest noch die Öffentlichen. Dafür hat man die schon von dir erwähnte Bewegung und keine Nerverei mit Parkplatzsuche usw. Für Einkäufe habe ich inzwischen eine Satteltasche, zusammen mit einem Rucksack reicht mir das im Moment.
Aber ich denke dies dürfte je länger je mehr besser werden. So in 20-30 Jahren sind wir dann auf einem akzeptablen Stand. :D Reine E-"Tank"stellen gibt es ja auch noch nicht soviel ich weis.
Ach, das wird schon werden. E-Ladestationen sollten ja deutlich weniger aufwändig als eine Zapfsäule sein.
 
Oder gibt es schon handliche Powerbanks (Gewicht 100Kg :ugly:) mit denen man dann an die nächste E-Säule kann?
Für 10km, und weiter ist es eigentlich nie bis zum nächsten 220V Anschluss, reicht eine kWh völlig. Da gibt es dann Powerbanks für, die ca. 10kg wiegen. Das werden die ersten ADAC Fahrzeuge bald im Kauferraum haben. Ansonsten fahr einfach an einem Parkplatz kurz vor dem Liebenbleiben raus und frag einen LKW Fahrer. Auch die haben Lichtmaschinen mit ausreichend Saft zum Laden.

Die heutigen großen Powerbanks haben alle 12-60V Eingänge und können teilweise laden und beladen. Man kann also einfach die 24V der LKW Batterie nutzen.
 
Wie ist es eigentlich wenn man mit einem E-Auto, aus was für Gründen auch immer, stehen bleibt, weil der Akku leer ist? So etwas kommt ja beim Benziner auch mal vor, wenn Leute ans Limit gehen (Wie lange kann ich noch durchfahren....oh Shit, Tanke verpasst!).

Kommt dann ein "Tank"wagen vom Autodienst und lädt? Oder gibt es schon handliche Powerbanks (Gewicht 100Kg :ugly:) mit denen man dann an die nächste E-Säule kann?

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Gegenüber Verbrennern zeigt ein BEV recht genau die Restreichweite an und auch wenn der Akkustand 0% warnend aufleuchtet sind noch einige km Restreichweite drin bevor nix mehr geht.

Kurz, eigentlich passiert das nur Mutwillig oder aus Dämlichkeit.

In dem Fall sich abschleppen lassen bis zur nächsten Lademöglichkeit, zur Not reicht eine Steckdose. Wer einen Ladeziegel an Bord hat und evtl. ein längeres und gutes Verlängerungskabel sollte auch in so einen unwahrscheinlichen Fall gut gerüstet sein.
Es reicht ja nur soviel zu laden um zur nächsten richtigen Ladestation zu kommen.
Um die zu finden helfen entsprechende Apps wenn das Navi es nicht kann.



Viele Grüße,
stolpi
 
Zuletzt bearbeitet:
In der Nähe der meisten Park- und Stellplätze liegt eine Stromleitung. Wie wäre es denn, wenn man dort im Laufe der nächsten Jahr(zehnt)e, wenn dort Erdarbeiten anfallen, Lademöglichkeiten verpflichtend installiert? Es muss ja keine teure Wallbox mit 11kW oder gar ein Schnelllader sein. Die meisten Autos stehen mal mindestens 22h am Tag rum, wenn nicht länger. Da kann man auch bedenkenlos mit 2,3kW laden und die Karre wird trotzdem nie leer. Nur für Langstrecke und wirkliche Vielfahrer braucht es mehr.
Nur so als Denkanstoß.
 
Der ADAC kommt dein Auto aufladen. Aber nicht die Batterie sondern dein Auto auf nen Abschlepper. Der bringt es für ne nette dreistellige Gebühr dann zur nächsten Säule.
Ja, genau. ;)
Wie ist es eigentlich wenn man mit einem E-Auto, aus was für Gründen auch immer, stehen bleibt, weil der Akku leer ist? So etwas kommt ja beim Benziner auch mal vor, wenn Leute ans Limit gehen (Wie lange kann ich noch durchfahren....oh Shit, Tanke verpasst!).
Wenn du ein Smartphone mit Reverse Wireless Charging hast, kannst du mit dem Smartphone das Auto wieder aufladen. :D
 
Nur mal so als Vergleich vor über 40 Jahren mit einem richtigen Auto.
Ja, war auch fast genau so kontruiert. Zumindest war es der 1989 mit einem Audi 100, zu dem man jetzt mehr findet, was auch nicht hinter einer Paywall steckt. Da waren es sogar 4.818km mit einer Tankfüllung. War zwar ein normales Auto, aber schon präpariert und unter sehr günstigen Umständen gefahren.
 
Selbst Solarfahrzeuge erreichen bei der Durchquerung Australiens über 100km/h. Das ist viel spannender
Nein Kinners, dieser Weltrekord ist völlig uninteressant.
An die musste ich auch als erste denken. Effektiv scheint man hier einen größeren Akku als üblich in ein solches eingebaut zu haben. Hätte man die Solarzellen drauf gelassen wäre eine ewige Tour statt nur 2,5k daraus geworden.
 
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