Die Entwicklung der Bildschirme: Geschichte und Zukunft

Die DPL-Technik (Digital Light Processing) verwendet für jeden Bildpunkt einen Miniaturspiegel, der kippbar ist. Das Bild wird nun durch gezieltes Ansteuern der Spiegel erzeugt. Die Farben werden in der Regel durch ein schnell rotierendes Farbrad erzeugt, während die Helligkeit durch Pulsieren geregelt wird. Zur Helligkeitsregelung bewegt sich ein Miniaturspiegel bis zu 5.000 Mal in der Sekunde.

Es heißt DLP, nicht DPL. ;)

Also mehrere Meter Diagonale ist leicht untertrieben - ich hab hier einen BenQ W500 rumstehen und hab mal in der Nacht das Nachbarhaus (gehört meinem Bruder, ist noch nicht ganz fertig) angeleuchtet und ein ca. 20 meter Diagonalen Bild gehabt - leider ist die Wand aber Rot und mit Fenster + Tür... :ugly:

Ich möchte das Ding nichtmehr missen, nur ist er doch sehr Laut, also sollte man ihn vll eher weg stellen und nicht direkt daneben das Bett haben. ;)

MfG
 
Die Lebensdauer ist derzeit noch problematisch. Während rote OLEDs eine Haltbarkeit von zehn Millionen Stunden nachgesagt werden, so sind es bei blauen OLEDs nur 150.000 Stunden. In wie weit die Werte aber praxisnah sind ist derzeit noch umstritten. Problematisch ist daher auch die Farbverschiebung, die im Laufe der Zeit durch das unterschiedliche Altern der Farben Rot, Grün und Blau einhergeht.

Auch OLEDs verlieren im Laufe der Zeit an Leuchtkraft. Die Angabe der Lebenszeit erfolgt darauf: Bei 50 Prozent Leuchtkraft ist das Ende des Lebenszyklus erreicht.
Die reine Lebensdauer dürfte da eigentlich kein Problem sein: Wenn man von einem täglichen Einsatz von 8h ausgeht, wären das 150.000 / (8*365) = 51,37 Jahre. Damit wäre der Monitor ausreichend haltbar, verglichen mit meiner restlichen Hardware :D
Sollte der Monitor aber schon nach einem Jahr äußerst seltsame Farben darstellen, wäre das natürlich ein Problem...
Es würde mich ja interessieren, wie diese Lebensdauerdaten in der Forschung überprüft werden, einfach ausprobieren entfällt da wohl aus nahe liegenden Gründen :schief:
 
Die reine Lebensdauer dürfte da eigentlich kein Problem sein: Wenn man von einem täglichen Einsatz von 8h ausgeht, wären das 150.000 / (8*365) = 51,37 Jahre. Damit wäre der Monitor ausreichend haltbar, verglichen mit meiner restlichen Hardware :D
Sollte der Monitor aber schon nach einem Jahr äußerst seltsame Farben darstellen, wäre das natürlich ein Problem...
Es würde mich ja interessieren, wie diese Lebensdauerdaten in der Forschung überprüft werden, einfach ausprobieren entfällt da wohl aus nahe liegenden Gründen :schief:

Ich glaube ein mittleres maß an Lebensdauer,so 10-13Jahre reicht vollkommen aus.Wer sich heute einen Flachbildmoni kauft kann davon ausgehen das in spätestens 5-10 Jahren denen der selbe fast umsonst hinterhergeschmissen wird ,weil veraltet.Länger hat man den eh selten.:devil:
 
OLED-Displays werden für die PC-Welt sicherlich eine der interessantesten
Neuerscheinungen in den nächsten Jahren sein. Die lassen selbst imacs alt
aussehen ;) ...
sogar noch dieses Jahr sollen die ersten OLEDs rauskommen, wenn man
den Suchergebnissen von google Glauben schenken kann...

Was die Haltbarkeit angeht, würd' ich das auch nicht so eng sehen, solange
in der anerkannten Lebzeit des OLEDs keine erwähnenswerten Mängel entstehen.
Keiner von euch wird über 8 Jahre hinweg seinen Monitor mit Stolz behalten wollen.

Ich hab' mir vor 7 Jahren einen super hochwertigen CRT geholt, aber selbst der
zickt heute hier und da ein klein wenig rum... mal ganz davon abgesehen, dass er
im Vergleich zu heutigen Monitoren fast schon museumstauglich ist.
Also, selbst eine Haltbarkeit von nur 10 Jahren wäre auch kein Grund für hängende
Mundwinkel.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich habe die Röhrenmonitore schon immer gehasst. Bin froh, dass sie fast vollständig vom Markt verschwunden sind. Hab derzeit einen 19" LCD von Samsung. Mein nächster wird auf jeden Fall OLED.
 
Mein 19" CRT von Sony hat knapp 10 Jahre gehalten dann hatte er aussetzer und segnetete dann nach nem Monat das zeitliche... er Ruhe in Frieden :(
kurz vorm Ende holte ich mir einen Samsung 22"
und muss sagen die Farben & Schärfe sind ein großes Plus
nur der Schwarzwert machte mich sehr traurig wenn ich an Stalkter denke das am CRT genial war....
und kleinen Farbschlieren bei schnellen Farbwechseln....

Aber naja man kann ja nicht ewig der Vergangenheit nachweinen, nur ich hol mir nie wieder ein TN Panel soviel ist sicher ;)
 
Mein alter CRT hat in der letzten Zeit auch immer mehr Mucken gemacht (mal blieb er aus oder ging von selbst aus, manchmal wollte er auch nach zehnmaligem "auf den Anknopf-drücken" nicht angehen) ... naja musste was neues her also habsch mich umgeschaut und bin jetzt voll zufrieden mit meinem 2408wfp A01 ... super Bild (auch wenn mir das Schwarz teilweise nich so sehr gefällt ... aber in Filmen kann man ja auch den Dynamikmodus der Hintergrundbeleuchtung nutzen) ... habt ihr eigentlich Probleme mit Pixelfehlern? ... da hab ich nämlich nen bissel Bammel vor, weil meine PSP schon etliche hat. Hoffe das passiert nich so schnell, wobei ich sowieso ne Garantie von 5 Jahren, auf Pixelfehlerfreiheit und allgemein bei Problemen, habe.
So kann die Entwicklung weiter gehen =)

mfG
 
Beamer waere eine tolle sache.
Leider kriegt die Unterhaltungselektronikindustrie kein einheitliches Standard fuer die Lichtquellen auf die Reihe.

2-3 Meter diagonale bei einer WQUXGA Aufloesung waere eine geile sache,
aber nein, jeder muss seine eigene Suppe kochen, wobei die leuchtmittel fast immer auf der gleichen Technik basieren.
 
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Soweit ich weiß sind die alten Röhrenmonitore was die Farbneutralität und Farbwiedergabe angeht weiterhin die Nr.1
In den grossen Filmstudios setzt man weiterhin auf die altbewerte Technik der Crt´s.
Die Farben sind einfach viel natürlicher und nicht so überbledet und überstrahlt wie es bei den Lcd der fall ist.

Ich selbst hatte schon zig lcd doch was die qualität angeht ist mien alter sony crt ungeschlagen.
 
Oh, ja. Ich schau da gern auf meinen 19" CRT zurück. Natürlich mit flacher Scheibe wie bei einem TFT, den hab ich sehr günstig von nem Grafiker bekommen.
Das Bild ist unschlagbar gut, die Auflösung immer top und ich liebe diesen Schwarzwert.

Bei dem LCD, den ich jetzt nutze schätze ich sehr die Anschlußvielfalt, die Größe und vor allem: Den viel geringeren Platzbedarf.
Naja, aber wenigstens hab ich nur im Notebook ein mieses TN-Panel---
 
Ach ja habe auch noch einen alten Sony CRT. Das laute Klang plus Knistern und das kurze Flackern des Deckenlichts sind doch einfach unschlagbar :ugly: Aber im alltag ist ein TFT dann doch deutlich besser (vor allem schärfer)
 
Schöner Bericht.

Leider wurde unsauber gearbeitet und die Hälfte vergessen.
Die Früheren Laptops waren z.B. mit Plasma!-Bildschirmen ausgerüstet.

Der Wehnelt-Zylinder in der Kathodenstrahlröhre wurde komplett vergessen (steht ja auch nicht in der Wikipedia-Zeichnung ;-) ).

Die In-line- und Trinitron-CRT's als CAD-Lieblinge sind nicht mal erwähnt.
Und für die Zukunft ist die Laser-Projektor und SED-Technologie im Anlaufen.
 
@ pioneer10

Da hast du eigentlich recht, wir hatten in der Schule CRTs mit 3 getrennten Cinch Kabeln (je eines für R,G,B) die hatten die beste Farbneutralität u. -treue in Bezug auf Verfälschungen während der Printproduktion.
Und solche CRTs kosteten ja auch noch ne Stange mehr als die "normalen"....

Doch bei einem (fast) 10 Jahre alten CRT ist die Konvergenz, Schärfe und die Farbwiedergabe leider nicht mehr so wie am Anfang.. merkt man ja selber nicht wenn man so gut wie jeden Tag davor sitzt...

@ fiesefliese

ja der Sound beim einschalten und Degauss bleibt unvergessen..
 
Zuletzt bearbeitet:
also ich hab jetzt auch schon das 3. TFT (Xerox XL-775D (ausgemustert, wegen nichtmehr funktionstüchtiger hintergrundbeleuchtung), Hanns.G HQ191D und neu ein BenQ G2400WD) und muss aber immernoch feststellen, das mein alter FLEXScan Nanao F520 in sachen farbe immernoch besser ist. ist allerdings "nur" n 17"er und full HD macht sich darauf nicht so toll, dafür aber mit dem BenQ umso besser. :D
 
Ich finde ja schade, daß die SED-Technik wohl keine Chance mehr hat. Die Eigenschaften lesen sich ja prima: Farbtreue, sattes Schwarz (!!!) und Blickwinkel wie bei der Röhre, Schärfe (in nativer Auflösung)und flache Bauform wie bei LCD, und zu allem Übel auch noch der halbe Stromverbrauch eines LCD. Mitte 2007 sollte die Fertigung beginnen, aber Patentstreitigkeiten haben das Projekt praktisch beerdigt.

Jetzt muß man wohl auf OLED hoffen. Aber was ich bis jetzt gesehen habe, sieht es wohl vor allem hinsichtlich der Farbtreue nicht so rosig aus....
 
also ich hab jetzt auch schon das 3. TFT (Xerox XL-775D (ausgemustert, wegen nichtmehr funktionstüchtiger hintergrundbeleuchtung), Hanns.G HQ191D und neu ein BenQ G2400WD) und muss aber immernoch feststellen, das mein alter FLEXScan Nanao F520 in sachen farbe immernoch besser ist. ist allerdings "nur" n 17"er und full HD macht sich darauf nicht so toll, dafür aber mit dem BenQ umso besser. :D

Hab meinen ca 12 Jahre alten Bildschirm ausgemustert und mir genau den BenQ geholt.
Bin echt mal gespannt.
 
es ist schade, dass SED tot ist.

Außerdem vermisse ich Eizo Flexscan F57, wegen statte Farbe und sehr gute Schwarzwert. Da wurde Erinnerung wach als ich obreige Beiträge gelesen.

Ich nutze lieber CRT Monitoren als wackelige und farbe-untreue plastikschüssel:ugly:


Und eine Tipp von mir:

Stelle Crt Monitor(am besten tritron) neben Flachbildschirm, und ihr wird staunen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Stelle Crt Monitor(am besten tritron) neben Flachbildschirm, und ihr wird staunen.
Staunen, wie flimmerfrei und gestochen scharf der neue 24 Zoll LCD doch ist und froh sein, dass die alten Zeiten endlich vorbei sind :D! Oder wie war das gemeint :ugly::ugly:?
 
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