Die Abhängigkeit von einzelnen Unternehmen streift man ab, indem man rigoros den Ansatz "public money - public code" verfolgt. Dann spricht auch nichts dagegen, dass man schon existierende Produkte von privaten Firmen nutzt oder private Firmen beauftragt, bestehende Software anzupassen oder speziellere Software für staatliche Einrichtungen zu entwickeln. Wenn man einigermaßen sicherstellen kann, dass ein Betreiber keinen Zugriff auf die Daten erlangen kann, wäre auch der Betrieb von zumindest Teilen der staatlichen, digitalen Infrastruktur bei einer (bzw. einigen) privaten Firma denkbar.Wichtig wäre in allen Fällen, dass man sich nicht wieder von privaten Unternehmen abhängig macht. Weder bei der Softwareentwicklung, noch bei der Wartung. Das müsste staatlich geschehen, sonst ziehen die heimischen Unternehmen dem eigenen Land irgendwann auch noch die letzten Hosen aus.
Wie z.B. Bayern zuletzt, mit neuen MS-Verträgen.
Waaaas? Mehr Staat?? Privat ist doch sooo viel besser. Neoliberalismus ist sooo gut!Man kann nur hoffen, dass das was wird. Nur wenn im Herbst ein Plan stehen soll, dann könnte danach eine Umsetzung innerhalb von fünf bis zehn Jahren stehen. Wenn in der Zeit wieder ein Wandel in der Regierung stattfindet, ist die Sache schon wieder am wackeln.
Wichtig wäre in allen Fällen, dass man sich nicht wieder von privaten Unternehmen abhängig macht. Weder bei der Softwareentwicklung, noch bei der Wartung. Das müsste staatlich geschehen, sonst ziehen die heimischen Unternehmen dem eigenen Land irgendwann auch noch die letzten Hosen aus.

Ich hatte dazu vor einigen Seiten ja schonmal was gebracht:Mal sehen, welche Länder noch folgen werden.
Das ist zu verkürzt. Da geht es um mehr als nur irgendwas, und sei es die hohle Hand, als OS zu nutzen. Da geht es um ein komplettes Ökosystem, wo das OS nur ein kleiner Teil von ist. Selbst eine Firma wie Redhat ist bedeutend mehr als nur RHEL, sondern da kommt noch deren kompletter Zoo und Ökosystem dazu.Jupp, Linux wollten sie ja damals nicht.
Verschoben auf den 21. diesen Monats wegen Bugs.Solte heute nicht Fedora 44 released werden? Bisher seh ich noch nichts online, nur die Beta
Public Code in der Infrastruktur eines Landes, für jeden Angreifer EINSEHBAR? Ähm... NEIN.Die Abhängigkeit von einzelnen Unternehmen streift man ab, indem man rigoros den Ansatz "public money - public code" verfolgt. Dann spricht auch nichts dagegen, dass man schon existierende Produkte von privaten Firmen nutzt oder private Firmen beauftragt, bestehende Software anzupassen oder speziellere Software für staatliche Einrichtungen zu entwickeln. Wenn man einigermaßen sicherstellen kann, dass ein Betreiber keinen Zugriff auf die Daten erlangen kann, wäre auch der Betrieb von zumindest Teilen der staatlichen, digitalen Infrastruktur bei einer (bzw. einigen) privaten Firma denkbar.
Es geht um die Infrastruktur nicht um die Daten. Das der Quellcode offen ist bedeutet nicht das es auch die Daten sind die mit einer entsprecheden Anwendung verarbeitet werden.Willst du die Daten unserer Finanz wie Krankenkassen, Bildungseinrichtungen und Versorger alle offenlegen?
Das System zur Peicherung und Transfer von Daten darf durchaus open Source sein. Warum auch nicht? Was wäre der Vorteil von einem Propitären Produkt? Ob die Daten sicher sind wird nicht dadurch entschieden ob der Kode des Programmes bekant ist. Je nachdem welche Informationen in der Verwaltung verarbeitet werden sind diese auch verschlüsselt.Intern eigenes System zur Lenkung und Speicherung, sowie Transfer von Daten, alles unwichtige was nur infopost und einfache Datenaufnahme ist gern open source.
Wenn du uns Open Source Uran besorgen kannst, oder Open Source Gas, warum nicht ..?Dann bitte noch Unabhängigkeit von Uran, fossilen Brennstoffen

Ähm... doch.Public Code in der Infrastruktur eines Landes, für jeden Angreifer EINSEHBAR? Ähm... NEIN.
Wenn eine Infrastruktur nur sicher ist, weil "niemand" den Code kennt, ist eine Infrastruktur nicht sicher. Sicherheit entsteht nicht durch das Geheimhalten des Sicherheitsmechanismus, sondern durch das Geheimhalten des Schlüssels. Siehe:Es muss schon eigener Code und für niemanden einsehbar sein.
Nee, da steht eigentlich nur, dass Security through Obscurity Quark ist. Es gibt ein paar Randfälle, z.B. bei der Veröffentlichung von bekannten Lücken, aber als Sicherheitskonzept taugt das nichts.Das kenne ich und auch dort stehen sowohl für als auch wieder beider Systeme beschrieben.
Klingt so, als würdest du finden, dass es bei der Kommunikation im Militär nicht wirklich um die Wurst geht. Die Bundeswehr bekennt sich übrigens ganz offiziell zu Open-Source (https://www.bwi.de/magazin/artikel/cloud-strategie-bundeswehr-und-bwi-setzen-fokus-auf-open-source) für mehr Sicherheit und Souveränität. Man nutzt SAP oder Google nicht weil es Closed-Source ist, sondern trotz dem.Auch die Bundeswehr, die ja viel über Matrix-Protikolle erledigt, um ihren Messenger zu verschlüsseln, hält am Ende aller Wege eine Eigene-SAP-Lösung, die sowohl die google-cloud-dienste, als auch alle open source vorher ausschließt. Das ist genau was ich meine. Gern bis zu einem gewissen Grad open source, wenns aber wirklich um die Wurst geht, die Kombination aus beidem.
Dafür gibt es moderne Access Control. Ich weiß auch nicht, warum das Closed-Source-Infrastruktur nicht genauso betreffen sollte.Schlüssel sind gut, aber es bedarf ein Netz aus vielen Schlüsseln, um wirklich zu funktionieren und schafft man es in ein solches System, als Mitarbeiter einer Kommune beispielsweise, ist das ganze schon deutlich unsicherer geworden. Es muss halt durchgehend überwacht/sich angeschaut werden, um ungewollten code zu vermeiden.
Jemand hat jahrelange Arbeit investiert, um ein Ein-Mann-Projekt zu infiltrieren, nur damit nichts dabei rauskommt, weil irgendjemandem was komisch vorkam und der dann nachgucken konnte, was da los ist. Kleine Projekte, auf die sich viele stützen ohne sie zu unterstützen sind sicherlich eine Schwachstelle, aber auch keine, die sich nicht beheben ließe.Was war denn mit den xz-tools vor knapp zwei Jahren? Was macht eine Behörde, die dem unterlegen hat? Früher waren alle Angestellten beamte und unter Kontrolle, aber heute? Heute werden selbst dort mal eben Leihkräfte eingesetzt und ins System gelassen.
Ich bin mir da ehrlich gesagt nicht so sicher und kann nur empfehlen, dass du da noch mal etwas nachliest, bevor du das nächste mal ungefähr alle Advokaten für digitale Transparenz, Sicherheit und Souveränität kollektiv als Schwachköpfe, die einfach nur MS nicht mögen, abtust.Also ich verstehe beide Seiten der Argumentationskette
Na, ich dachte, da er ja Haushaltsminislster ist, er mit einem Blick über den Tellerrand auch weitere Abhängigkeiten erkennen und vermindern könnte.Wenn du uns Open Source Uran besorgen kannst, oder Open Source Gas, warum nicht ..?
Übrigens: Nicht alles, was hinkt, ist auch ein Vergleich![]()
Das hast du da leider hinein interpretiert. Das bezog sich ausschließlich auf manch Forenuser. Ich würde nicht einmal auf die Idee kommen das auf Menschen zu beziehen mit denen ich noch nie zu tun hatte. Das scheint bei dir aber anders gelagert zu sein.Ich bin mir da ehrlich gesagt nicht so sicher und kann nur empfehlen, dass du da noch mal etwas nachliest, bevor du das nächste mal ungefähr alle Advokaten für digitale Transparenz, Sicherheit und Souveränität kollektiv als Schwachköpfe, die einfach nur MS nicht mögen, abtust.