Der Herr der Ringe - Ringe der Macht: Kritiken fallen bislang recht positiv aus

Wie schon erklärt: 10 von 10 wäre "perfekt". Perfektion ist etwas, wonach wir streben, aber es ist niemals erreichbar. Gäbe es schon etwas "perfektes" müsste man nie wieder etwas danach machen. Du hast also deinen "Perfekten" Abenteuerfilm - dann bräuchte es nie wieder wer versuchen einen noch besseren zu machen. Es ist hoffnungslos.
Die einzige Möglichkeit wie der Mensch, selbst ein Perfektionist - weiter arbeitet an etwas, um es noch besser zu machen ist, weil er sieht, dass da etwas noch besser gehen würde - und das würde einer Zahl unterhalb der "perfekten" entsprechen.
Genauso wie 0 von 10 oder 100 (oder irgendeine Zahl soweit unten) heißt, dass man es nicht schlechter machen könnte. Das geht aber in diesem Fall ganz leicht, weshalb die Scores nonsense sind
Das ist nur Deine Interpretation. Eine mit "sehr gut" benotete Arbeit ist auch nicht perfekt, sie hat eben nur sehr wenige Fehler. 10 bedeutet halt, dass es ein sehr guter Film ist, davon kann es aber einige geben.
 
Es ist interessant, dass vermeintliche Popkultur mittlerweile regelmässig diskutiert wird, als wäre es die Bundestagswahl. Dabei sticht meines Erachtens die neue Sitte hervor, Kritik grundsätzlich als Hass abzutun. "Warum nicht die anderen Spass haben lassen?!"
Indes, die meisten grossen Franchises sind nun mal grandios schlecht und kranken an Vetternwirtschaft, billiger Kopiermasche, zu vielen Köchen, Kommerzialisierung und knallharter Politisierung.
Die einfachste Lösung wäre es vermutlich, einfach mal Neues zu wagen.
 
Das ist nur Deine Interpretation. Eine mit "sehr gut" benotete Arbeit ist auch nicht perfekt, sie hat eben nur sehr wenige Fehler. 10 bedeutet halt, dass es ein sehr guter Film ist, davon kann es aber einige geben.
ein Sehr gut bekommt man in Mathe eben ab 90%, nicht nur mit 100.
Danke also für den Notenhinweis, damit hast du dir selbst ein Bein gestellt ;-)
Dann wird auch rumgeheult. Man braucht sich ja nur mal das Star Trek Franchise und die Reaktionen darauf angucken.
Bei Star Wars ebenso. Wobei ich die Kritiken teilweise berechtigt finde.
Weil du Star Trek erwähnst: wenn etwas klar von der originalen Vision abweicht, finde ichs nicht gut. Dann lieber eine eigenständige Sci-Fi Serie basteln
 
ein Sehr gut bekommt man in Mathe eben ab 90%, nicht nur mit 100.
Danke also für den Notenhinweis, damit hast du dir selbst ein Bein gestellt ;-)

Weil du Star Trek erwähnst: wenn etwas klar von der originalen Vision abweicht, finde ichs nicht gut. Dann lieber eine eigenständige Sci-Fi Serie basteln
Und 10/10 ist auch nur eine Note.
 
Tja, wie vorhergesagt, fängt man nun an bei IMDB und RT an negative Reviews zu löschen und auf Amazon Prime wurde die Bewertungsfunktion, als auch die abgegebenen Wertungen einfach mal gleich komplett abgeschaltet und man greift nun wieder die fans an, die nicht klaglos zusehen, wie man auf Tolkiens Werken herumtrampelt...wie vorhersehbar....
ach und danke an Nuallan, der mal wieder bewiesen hat, wie dummdreist durchindoktriniert man sein kann, wenn man berechtigte Kritik und entsprechenden Verriss, mit Rassismus, Extremisten und Anti-SJWs gleichsetzt, die bald dahin verschwinden werden, wo sie hingehören....passt perfekt zu meinen Aussagen und dem was gerade abläuft...pfui, geh weg.
 
Ist das relevant? Es ist ein Bewertungssystem.


10 steht da für außergewöhnlich gute Qualität, aber nicht für Perfektion.
Ja jetzt wirfst du Dinge durcheinander, Bewertung und Note.
Wenn ich in Mathe 10/10 Punkte erreich heiß das nunmal "perfekt". Richtiger als richtig rechnen samt Rechenweg geht nunmal nicht.

Aber gut, lassen wir das. Aus philosophischer Sicht dürfte es 10/10 nicht geben für einen Film, weil es nichts geben kann was das je übertreffen kann, es bräuchte keinen neuen Film mehr
 
Was aber nicht bedeutet, dass mehr als eine Schüler*in die perfekte Lösung gefunden haben kann.
 
Aus philosophischer Sicht dürfte es 10/10 nicht geben für einen Film, weil es nichts geben kann was das je übertreffen kann, es bräuchte keinen neuen Film mehr
Übertreffen nicht aber genauso gut oder auf "höchstem Niveau" sein.

Meine persönliche Top Ten würde aktuell so aussehen. Von 10/10 Filmen:

1.) Star Wars - Die Rückkehr der Jedi Ritter
2. ) Herr der Ringe - die Rückkehr des Königs
3.) Aliens - Die Rückkehr
4.) Terminator 2 - Tag der Abrechnung
5.) 2001 - Odyssee im Weltraum
6.) Good Fellas
7.) Forrest Gump
8.) Matrix
9.) Braveheart
10.) Gladiator

Da sind sogar noch mehr Filme welche von mir 10/10 bekommen würden. Eigentlich bräuchte ich dafür eine Top 20.
Aber ist natürlich auch subjekiv. Manche Filme bewerte ich besser als z.B. der IMDb Schnitt.

Edit: Aber wenn man es genau nimmt müssten die sich alle den ersten Platz teilen. :ugly:
 
Zuletzt bearbeitet:
ach und danke an Nuallan, der mal wieder bewiesen hat, wie dummdreist durchindoktriniert man sein kann, wenn man berechtigte Kritik und entsprechenden Verriss, mit Rassismus, Extremisten und Anti-SJWs gleichsetzt, die bald dahin verschwinden werden, wo sie hingehören....passt perfekt zu meinen Aussagen und dem was gerade abläuft...pfui, geh weg.
Nix zu danken. Und nein, ich geh nicht weg. Von dir lasse ich mir ganz sicher (!) nichts befehlen. Berechtigte Kritik.. aha.. Ich würde ja sagen mach dich nicht lächerlich, aber dafür ist es wohl zu spät.

Seit dem ersten Trailer vor 6 Monaten kommt aus der rechten Ecke ein Verriss nach dem anderen, obwohl die Serie noch gar nicht lief. Das Netz ist voll von "Rings of Power wird ein Desaster!"-News und Kommentaren, die alle vor Release geschrieben wurden, und das Netz vergisst nichts. So viel zum Thema "berechtigte Kritik". Ich nenn es gößtenteils eher erbärmliches rumgejammere von abgehängten Loosern. Und genau diese Leute "bewerten" jetzt die Serie. Aber wie gesagt, das wird sich einpendeln.
 
Naja, deine Wertungen kann man nicht wirklich ernst nehmen, wenn du der Serie eine glatte 0/10 gibst.
Unter dem Vorbehalt, dass es eine Herr-der-Ringe-Serie ist kann ich das wunderbar. Da ist es ganz einfach. Thema verfehlt, 6, setzen.
Wenn ich es als generische Fantasy-Serie sehe, dann kommt die andere Wertung zustande, die für mich aber immer noch subjektiv ist.
Sofern du das nicht rein auf Fantasy beziehst hast du dann einige großartige Filme nicht gesehen.
Gerade einige "Klassiker" sind dir da (in keiner spezifischen Reihenfolge) ans Herz gelegt:
Das Blöde an subjektiven Wertungen ist, dass sie nicht objektiv sind und unter anderen Kriterien ablaufen. Da können hochgelobte Filme gerne mal verrissen werden. Gibt genug Leute, die HdR absolut langweilig, unrealistisch und bescheuert finden. Das geht auch bei anderen Streifen.
Die einfachste Lösung wäre es vermutlich, einfach mal Neues zu wagen.
*Hust* Dune *Hust*
Seit dem ersten Trailer vor 6 Monaten kommt aus der rechten Ecke ein Verriss nach dem anderen, obwohl die Serie noch gar nicht lief. Das Netz ist voll von "Rings of Power wird ein Desaster!"-News und Kommentaren, die alle vor Release geschrieben wurden, und das Netz vergisst nichts. So viel zum Thema "berechtigte Kritik". Ich nenn es gößtenteils eher erbärmliches rumgejammere von abgehängten Loosern. Und genau diese Leute "bewerten" jetzt die Serie. Aber wie gesagt, das wird sich einpendeln.
Und genauso kommt aus der Verteidiger-Seite quasi nur, wie toll diverse Darstellung ist und was für böse Rassissten die Kritiker doch alle sind. Ach ja, und paar Leute, die mit reichlich Inszenierung in den Mund gelegte Worte runterpredigen und sich dabei öfters blamieren. Die PR-Schiene lief jedenfalls krachend gegen eine Betonwand und hat einen schon das schlimmste vermuten lassen.

Wenn ich den Kram wirklich fies kritisieren würde, würde ich sowas schreiben: Die Serie ist eine Mischung aus moderner Politik und Fanservice, welche die Lore nahezu völlig ignoriert und die meiste Zeit über mit Bildgewalt ihre Fehler zu überdecken sucht.
Und bedenkt man das zur Verfügung stehende Quellenmaterial und was man daraus hätte machen können, ist das nicht mal völlig verkehrt. Das zweite Zeitalter ist bei weitem epischer und fantastischer als das dritte.
 
Und genauso kommt aus der Verteidiger-Seite quasi nur, wie toll diverse Darstellung ist und was für böse Rassissten die Kritiker doch alle sind. Ach ja, und paar Leute, die mit reichlich Inszenierung in den Mund gelegte Worte runterpredigen und sich dabei öfters blamieren. Die PR-Schiene lief jedenfalls krachend gegen eine Betonwand und hat einen schon das schlimmste vermuten lassen.
Ich kann nur für mich sprechen wenn ich sage ich akzeptiere jegliche inhaltliche Kritik, wenn sie gut begründet ist, ganz einfach weil es viele Leute gibt die wesentlich mehr Plan von der Vorlage haben. "Ich mag nicht so viele Schwarze", "Diversity Müll" usw. gehören auf jeden Fall nicht dazu. Und die meisten negativen Reviews fahren genau diese Schiene.

Das die PR aus einer total übertriebenen Brechstangen-Diversity-Kampagne besteht fährt finde ich auch daneben, aber ich bewerte Serien oder Filme nicht nach PR-Interviews. mich juckt auch nicht was die Schauspieler privat treiben. Was zählt ist auf dem Platz, und da hab ich bis jetzt wenig zu meckern.
 
Hätte man einen Schwung Haradrim oder sonstige dunkelhäutige Völker eingebracht, wäre das kein großes Problem gewesen. Da hätte niemand etwas gesagt. Problematisch ist es nur, wenn völlig zufällig Charaktere eingebracht werden, deren Aussehen nicht zu ihrer Ethnie passt bzw. wo sich die deutlichen körperlichen Unterschiede nicht einfach so erklären lassen. Und es dann wieder dem Weltenbau widerspricht. Wo solche Unterschiede in der Welt verankert sind, ist das was anderes. Aber in einer Welt, in der verschiedene Völker zum Teil sehr abgeschieden von den anderen leben, machen völlig unterschiedliche Hautfarben oder Gesichtszüge keinen Sinn.
Bei so etwas merkt man eben, dass es nichts weiter als erzwungene Diversität ist. Das geht den Leuten dann aus verschiedenen Gründen auf den Geist.
 
Hätte man einen Schwung Haradrim oder sonstige dunkelhäutige Völker eingebracht, wäre das kein großes Problem gewesen. Da hätte niemand etwas gesagt. Problematisch ist es nur, wenn völlig zufällig Charaktere eingebracht werden, deren Aussehen nicht zu ihrer Ethnie passt
Basierend auf welchen ethnischen Merkmalen? Tolkien schreibt an keiner Stelle, welche Pigmentierungen bei Elben und Hobbits vorkommen oder ausgeschlossen sind. Nur die Vanyar als kleinstes (!) der drei Elbenvölker werden ausdrücklich als hellhäutig beschreiben, was implizit bedeutet, dass die anderen Elbenvölker dunklere Hauttöne haben müssen - bis wohin, wird nirgends eingegrenzt.

Wenn, dann müsstest du bemängeln, dass viele Elben in den Filmen und der Serie deutlich zu kurz geraten sind, die müssten schließlich alle mindestens (!) Gardemaß haben.
Ich übertreibe mal eben gnadenlos: Orlando Bloom war als Legolas mit seinen 180 Zentimetern Körperhöhe schon hart an der Untergrenze, Will Smith mit 188 cm Körpergröße hätte schon besser gepasst und Dennis Rodman wäre mit 201 cm Körperhöhe geradezu ideal gewesen. :D

Bei so etwas merkt man eben, dass es nichts weiter als erzwungene Diversität ist. Das geht den Leuten dann aus verschiedenen Gründen auf den Geist.
Das beweist eher, dass in früheren Interpretationen eine Darstellung erzwungen wurde, der jegliche Legitimation durch die Vorlage fehlt.

Diversität ist da also sogar sinnvoll, weil es die Chance erhöht, dass jeder Zuschauer bei einigen Vertretern der dargestellten fiktionalen Spezies und in Absenz spezifischer Beschreibung seine ganz persönliche Vorstellung erfüllt sieht - und nicht nur du, ich oder jede andere beliebige Person.

Ansonsten könnte ja ein farbiges Publikum ebenso gut behaupten, dass einfach alle Spezies und Personen, die laut Beschreibung nicht dem kaukasischen Typ entsprechen, gründsätzlich als Farbige dargestellt werden müssten. Das verlangt jedoch niemand. Eine Auswahl an Typen ist der logische gemeinsame Nenner, auch wenn es deinen Sehgewohnheiten widespricht - diese sind schlicht und ergeifend nicht maßgeblich.
 
Tolkien schreibt an keiner Stelle, welche Pigmentierungen bei Elben und Hobbits vorkommen oder ausgeschlossen sind.
Über die Noldor schrieb er "sie waren hochgewachsen, hellhäutig und grauäugig, doch ihre Locken waren dunkel, außer im goldenen Hause Finarfins; und ihre Stimmen hatten mehr Melodie als jede menschliche die nun gehört wird"
Nur die Vanyar als kleinstes (!) der drei Elbenvölker werden ausdrücklich als hellhäutig
Die Vanyar waren nur insgesamt das hellste Volk. Sie hatten die hellste Haut und waren ausschließlich hellhaarig. Bei den Hautfarben sind die Beschreibungen ziemlich eindeutig.
Alle drei Völker der Eldar sind hellhäutig. Nur unter den Avari könnte es möglicherweise dunkelhäutige Völker geben.
Wenn, dann müsstest du bemängeln, dass viele Elben in den Filmen und der Serie deutlich zu kurz geraten sind, die müssten schließlich alle mindestens (!) Gardemaß haben.
Darüber kann man wohl streiten. Es wäre sicher auch nicht verkehrt gewesen, wenn die Elben ein Stück größer dargestellt wären.
Das beweist eher, dass in früheren Interpretationen eine Darstellung erzwungen wurde, der jegliche Legitimation durch die Vorlage fehlt.
Wohl eher, dass frühere Interpretationen weniger falsch gemacht haben. Und dass sie nicht eine jahrtausendealte Elbenfürstin mit gewaltiger magischer Stärke, ihren eigenen Reich und ihrer eigenen Familie als zickige Kriegerin dargestellt haben, was nur einer der vielen Fehler ist.
Diversität ist da also sogar sinnvoll, weil es die Chance erhöht, dass jeder Zuschauer bei einigen Vertretern der dargestellten fiktionalen Spezies und in Absenz spezifischer Beschreibung seine ganz persönliche Vorstellung erfüllt sieht
Warum muss heute jede Figur so aussehen, dass sich irgendjemand durch deren Aussehen statt durch den Chararkter repräsentiert fühlen muss?
die laut Beschreibung nicht dem kaukasischen Typ entsprechen
Damit rennt man in Tolkiens Legendarium leider gegen eine Wand, weil dem Mann beim Weltenbau etwas langweilig war und er in zig Notizen und Briefen alles Mögliche beschrieben hat, woraus dann nachher ein gutes Dutzend Zusatzwerke wurden. Spielraum für andere Darstellungen gibt es nicht viel.
Betrachtet man seinen Hintergrund, seine Weltanschauung, seine Zielgruppe und seine Inspirationsquellen für das Legendarium, erledigt sich das komplett, überhaupt darüber zu diskutieren.
Nur weil Herr der Ringe das Fantasy-Genre begründet hat und dadurch die Welt Arda extrem populär wurde, muss sich jetzt nicht jeder unbedingt in einem Charakter rein äußerlich repräsentiert fühlen. Es gibt auch Werke dunkelhäutiger Autoren mit (nahezu) ausschließlich dunkelhäutigem Cast, nur wird sowas nie umgesetzt und ist bei uns nicht populär. Statt bei den Autoren mal (unter entsprechenden Qualitätsansprüchen) ethnisch eben nicht europäische Werke heranzunehmen, nimmt man lieber fertige Werke mit bestimmter Lore, weil diese mit ihrem Namen Geld abwerfen, ändert alles so ab, wie es einem und dem aktuellen Zeitgeist passt und denkt dann, dass Fans, die sich intensiv damit beschäftigt haben, das einfach so hinnehmen. Und wenn sie es mit Verweis auf das Quellenmaterial nicht tun und zugegeben öfters auch nicht gerade geistreich formulieren, tut man das als Rassissmus und Ausgrenzung ab.

Nu ja, dunkelhäutige Eldar sind genauso unrealistisch wie dass Earendil Ancalagon mit einem Blaster aus Star Wars runtergeschossen hätte. Das ist genauso ein Blödsinn. Beides steht nicht explizit drin. Es steht nicht dran, dass es explizit keine dunkelhäutigen Eldar gibt (wie es unter den Avari aussieht, ist eine andere Sache). Es steht aber auch nicht nicht drin, dass Earendil Ancalagon mit einer silamrilbetriebenen Laserkanone abgeschossen hat.

Wenn wir jetzt detailliert alle Punkte durchgehen wollen, schlage ich vor, dass wir das auf PN verlangern.
 
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