Beleidigungen und Kraftausrdrücke sind der endgültige Beweise, dass die Argumente ausgegangen sind.
Nein, es ist weder eine Beleidigung noch gehen die Argumente aus.
Sei mal wegen Krankheit lange aus dem Job.
Das erste was passiert, da man nicht Erwerbsfähig ist, ist Harz IV.
Wenn du dann wieder einigermaßen auf die Beine gekommen bist kommt einen die Idee mal wieder am Leben teilhaben zu wollen.
Kein Problem, zwei Gesellenbriefe, Berufserfahrung, aber körperlich ist das nicht mehr möglich in dem Erlernten tätig zu sein.
Natürlich kein Problem, bin ja nicht doof und finde was gutes.
Da man sich aber in einer komplett anderen Tätigkeit zuwendet ist die erste Frage von einem potentiellen Chef:"Berufserfahrung?"
Leider nein, aber ich kann ja was neues lernen. Mit knapp 50 geht das locker von der Hand.
Jetzt kommt das Amt und haut dir erstmal nen Stock zwischen die Beine. Sie sind anderer Meinung und schlagen einen eine Arbeit vor für die man keine teure Ausbildung benötigt. Leiharbeit ist da das probate Mittel um einen für den Markt zu qualifizieren.
Ok, bevor man Kitt von den Fenstern frisst...ist ja auch Geld.
Die Leihbude fragt natürlich was man denn gelernt hat.
Aha, Handwerk ist immer gefragt, aber von mir weder gewünscht noch machbar.
Die nette Dame vom Amt sieht das aber trotz ärztlichen Gutachten etwas anders und knüppelt eine Sanktion rein.
6 Monate später bekommt man vom Gericht endlich recht und die Sanktion wird für nicht rechtens erklärt.
Trotzdem bleibt nur Leiharbeit oder andere Arbeit aus dem Niedriglohnsektor.
In der Not frisst der Teufel Fliegen, ich auch; also ran an den scheiß Job.
Ja Pustekuchen, wieder Handwerk. Bringt ja nix, also ran an den Speck.
5 Jahre später ist man noch mehr Krüppel denn zum krummen Rücken gesellen sich Depressionen.
Schön, nun ist man Bodensatz und braucht noch mehr Hilfe.
Zum Glück hat man ja die Tante vom Amt und tatsächlich, jetzt wo man nurnoch ein Schatten seiner selbst ist wird geholfen.
Aufbauseminar für 6 Monate.... klasse, genau solche Pädagogen habe ich jetzt nötig. Aber egal, ich will ja nur einen Job in dem ich auch meine Aufgaben erfüllen kann.
Danach, weil ich ja fleißig mitgewirkt habe, bekomme ich ein Jobangebot..... Leihbude.
Ne, nicht mit mir. Ich habe denen mittels Amtsarzt, Anwalt und einer gehörigen Portion Wut doch noch eine neue Ausbildung aus dem Staatssäckel locken können... ihhh ich bin ein Schmarotzer.
Nun ist diese Ausbildung seit einem Jahr zuende und ich stehe da mit einem Beruf der richtig gut zu mir passt und mein neuer Chef bezahlt zwar nicht viel aber genug.
Und dann lese ich solche Beiträge wie von dir und kann nur den Kopf schütteln und auf meinen vorherigen Beitrag verweisen.
Es mag dir beleidigend vorkommen, aber mit der Tatsache dass der vorherige Beitrag nur die Person spiegelt die du hier darzustellen versuchst, wirst du leben müssen. Und was ich von dieser Sorte schon kennenlernen durfte geht auf keine Kuhhaut. Insofern kann ich dich beruhigen, du wirst garantiert darüber hinweg kommen, da du in deinem überlegenen dasein ja eh auf Leute spuckst die für wenig Geld arbeiten.
Z. B. deine Putzfrau, den Polizisten aus Berlin oder dem KFZ-Mechaniker der dir deine Karre repariert.... kurz um, auf fast alle.
Und mich nölst du an weil ich dich "beleidigt" habe.... Ohhh welch großer Geist sich hinter deiner Stirn versteckt.