Der Bodybuilder und Sport Thread

Den Muskel soll man erst ganz am Schluss, bei der letzten Wiederholung platt machen, wenn man das überhaupt vor hat. :)

An und für sich ist dein Gedanke mit dem 3x8 und erst, wenn man die 3x8 geschafft hat, das Gewicht zu erhöhen, richtig.

Am einfachsten ist es aber, wenn man jetzt gleich mit wenig, also mit 60 - 70% beginnt, das auf 3x8 macht, und dann eben dementsprechend erhöht. Die Erhöhung kann 1,0Kg, oder 10,0Kg schwer sein. Das weist du erst, wenn du die 3x8 gepackt hast, und wie du dich fühlst.

Mein Tipp, egal ob man am anfang ist, oder den Kraftsport schon eine Weile macht, fang einmal mit 5x5 an. Nimm 60% vom Maximum, oder einfach mal 30Kg vom Gefühl her, und absolviere 5 Sätze mit je 5 Wiederholungen. Das steigert zwar mehr die Kraft, als die Masse, aber im Endeffekt kommt man nicht so schnell ans Limit, man hat auch 25 Wiederholungen (3*8 = 24), und die Technik ist auch leichter zu kontrollieren, da man nur 5 Wiederholungen hat.

Wen man jetzt aber eine Weile, 6, 8 oder 10 Wochen mit dem selben Gewicht trainiert, oder eben am Stück trainiert, und es zu Leistungseinbrüchen kommt, sollte man eine Pause einlegen. Ich mache nach maximal 6 Wochen eine Pause, weil man mental im Arsch ist. Da braucht das Zentrale Nervenzentrum eine Pause. Das merkt man aber selber, wenn man sich beim Trainings nicht konzentrieren kann, oder es einem von oben leicht herab drückt.
 
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Haha :ugly:

6 Wochen Pause ja?

Dein mentaler Einbruch ist vielleicht nur Demotivation? Das ist nicht normal. ;)
Nach 6 Wochen hat dein Körper viel Leistung wieder verloren. Das, was du dann wieder gefühlt viel aufbaust, ist nur das muskuläre Gedächtnis. Dadurch kommst du insgesamt wenig voran.
 
Dann hast du das niemals probiert, sonst würdest du das nicht sagen. Nach langen Trainings-Phasen bewirkt ne Pause von 1-2 Wochen sowas wie nen Mega-Energieschub. In den Phasen wo ich zwischendrin ne Auszeit von ner Woche hatte konnte ich das Gewicht in vielen Übungen steigern bzw. mit selbem Gewicht mehr Wiederholungen machen.

Das ist aber nicht nur beim Kraftsport so, auch Sprintern etc. geht es so.
 
Haha :ugly:

6 Wochen Pause ja?

Dein mentaler Einbruch ist vielleicht nur Demotivation? Das ist nicht normal. ;)
Nach 6 Wochen hat dein Körper viel Leistung wieder verloren. Das, was du dann wieder gefühlt viel aufbaust, ist nur das muskuläre Gedächtnis. Dadurch kommst du insgesamt wenig voran.

[...]
Wen man jetzt aber eine Weile, 6, 8 oder 10 Wochen mit dem selben Gewicht trainiert, oder eben am Stück trainiert, und es zu Leistungseinbrüchen kommt, sollte man eine Pause einlegen. Ich mache nach maximal 6 Wochen eine Pause, weil man mental im Arsch ist. Da braucht das Zentrale Nervenzentrum eine Pause. Das merkt man aber selber, wenn man sich beim Trainings nicht konzentrieren kann, oder es einem von oben leicht herab drückt.

Vielleicht hast du es überlesen.

Es ist doch so, das Nervenzentrum ist für die Bewegungen der Muskeln verantwortlich, und wen man jetzt nach 6 Wochen 140Kg @ 5x5 hebt, und es keine Probleme gibt, und dann eine Woche später beim 130Kg Satz sich denkt, das wird niemals gehen, weil die Konzentration einfach fehlt, muss man die 145Kg auf 3x3 machen. Und da merkt man dann im letzten Satz, das es von oben herab langsam anfängt zu drücken, also so ein leichtes Flimmern. Dann weis man, das es Zeit für eine Pause ist.

Und wie Beam39 schon sagte, probier es mal aus. :)

Wen man mit über 8 Wiederholungen arbeitet, also weit weg vom Limit, wird man nicht so schnell ausbrennen, als wenn man in den 5er, geschweige den in den 3er Regionen arbeitet. Und deswegen soll man die Maximal Versuche nur alle paar Monate, oder nach einer Pause, ausführen.
 
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Ich habe mal eine Frage nach den Sätzen und Wiederholungen.

Ich probiere da schon viel rum, komme aber nicht auf den richtigen Nenner.

Ich bin zur Zeit wieder bei einem 3 Satz Training. Bedeutet 3 Belastungssätze mit einem Gewicht.
Wie gehe ich diese Sätze jetzt an. Eine Zeit lang habe ich versucht in allen 3 Sätzen alles zu geben. Also auch schon beim ersten.
Dadurch war mein Muskel aber so zerstört, dass die nächsten Wiederholungen rapide gesunken sind. Als Beispiel: 12/8/5. Gewichtserhöhung war so
fast nicht drin, da ich beim nächsten Gewicht dann auf 9/5/3 gekommen bin und mir das in den letzten beiden Sätzen fast zu wenig ist (gefühlt!).
Zur Zeit versuche ich mich an einem anderen System. Ich Trainiere auf 3mal 8 Wiederholungen. Dabei komme ich spätestens beim letzten Satz voll an die Grenze.
Wenn ich das drei mal schaffe, gehe ich auf das nächst höhere Gewicht und gucke wie weit ich komme. Von da ab an wird wieder gesteigert.

Wei geht ihr das an? Wie kann ich am besten arbeiten um Fortschritte zu machen? Soll man bei jeden Satz den Muskel zerstören?

Kommt drauf an, was du Trainieren magst? Willst du Muskelmasse aufbauen, willst du nur Stärker werden?
Hört sich an, als ob du aufbauen willst und gleichzeitig mit den Gewichten höher kommen magst.

12 wdh, 8wdh... Versuche in einem Bereich von 6-7 wdh. zu Trainieren. Saubere Ausführung, versuchen den Muskel zu spüren. Lege so das Gewicht das du du immer bei 6-7 wdh. bist ( wird dann ein Pyramiden System sein - das Gewicht nach jedem Satz zu Subtrahieren. Mache davon meistens 4 Sätze und dann kommen noch 2 Reduktionssätze dazu.
Wenn du immer beim gleichen Gewicht bleiben willst, versuche das 5x5 Training, und wenn du im letzen satz das Gewicht 5x schaffst, geh mit den Kilos hoch.

Gruß
 
Die AD schlägt bei mir gut an - in jeder Hinsicht. Hab nach Woche 3 7kg abgenommen laut Wage aber das hat heute im Training seinen Tribut gefordert. Die 110kg auf der Bank gingen im letzten Satz gerade so 5 mal, damit habe ich vorher 3 Sätze á 12 Wiederholungen gemacht :ugly: Auch bei den ganzen andern Übungen musste ich das Gewicht extremst runterschrauben.

Aber was solls. 2 Monate beiß ich noch die Zähne zusammen und dann geb ich wieder Gas:top:
 
Was sagt ihr eig. zu Vergleichen mit anderen?

Ich halte das ehrlich gesagt für praktisch UNMÖGLICH. Allein, dass jeder die gleiche richtige Ausführung durchgehend beherrschen muss, sodass das Cheaten wirklich ausgeschlossen werden kann.
 
Was meinst du mit vergleichen? Direkt am Gerät? Das wird meist schief gehen.
Im Ring? Das geht Super ;-)

Anhand deiner Ausführung Denke ich du meinst ersteres, und da wird's wirklich schwer
 
Im Ring? Was hat Bodybuilding bitte mit Kampfsport zu tun, wenn es darum geht Kraft zu vergleichen?

Der Vergleich mit anderen, wer stärker ist, ist nämlich mMn an Trainingsgeräten sehr ungenau.

Auch wenn es um die Muskeln geht, wer weiß schon wessen Muskel dichter und somit stärker ist? Man sieht ja nur die oberflächliche Größe der Muskeln und noch die Definition, die gleiche Schwierigkeit zeigt sich bei der Stärke der Knochen, Sehnen und Gelenke, die auch ihren Beitrag leisten bei der Kraftaufbringung.
 
Da kann ich -MIRROR- nur zustimmen.

Im Ring kann man überhaupt nichts vergleichen, da man Technik und Körpergewicht nutzt. Also kann einer der schwächer ist, einen stärkeren durch gute Technik aus dem Ring stoßen. Beim Kraftsport, um es zu verallgemeinern, hat man einen Wiederstand den es gibt zu überwinden, und daran kann man sehen, wer es schafft, und wer nicht.
 
Ich Hab mal Ne Frage xD Hoff ich post es jetzt richtig hier, Hab jedenfalls nichts weiter gefunden xD

Betreib wie Viele von euch Bodybuilding / Krafttraining und Hab bezüglich Der Ernährung Ne Frage zu den Mikronährstoffen ;)

Kann man die auch irgendwie Körperspezifisch berechnen Also auf mich speziell wie Eben die Makronährstoffe oder gibts da Allgemeine Sportlerwerte ?

Lohnt es sich da jetzt mg genau auf die Mikronnährstoffe zu schaun bzw Bringt es mir große Vorteile als wenn ich jetzt nur auf meine Kalorien, KH, Protein und Fett achte ?

Bin in Der Ernährung noch nicht ganz firm :/

Gruß
ThK
 
Ein wenig kenne ich mich ja mit den Nährstoffen aus durch meine Ausbildung zum Koch. Aber ich behaupte nun einfach mal, wenn du dich vernünftig ernährst, und damit meine ich nicht 3-4x die Woche McDoof oder Pizza, dann brauchst du keine Nährwerte berechnen, keine Portionen abwiegen und schon gar keine Mikronährstoffe "berechnen" oder zusätzlich zu dir zu nehmen. Wenn du Profi-Bodybuilder wärst, dann sieht das etwas anders aus. Dann würde ich schon genau darauf achten. Aber als Hobbysportler behaupte ich, und glaube für mich selber ist es wurst.
Wichtig ist nur eine vernünftige Ernährung. Ausgewogen essen, nicht zu fettig und wenn dann "gute" Fette. Viel Gemüse. Gute Kohlenhydrate. Viel hochwertiges Eiweiß. Viel trinken. Nein kein Alkohol sondern Mineralwasser.
 
Ein wenig kenne ich mich ja mit den Nährstoffen aus durch meine Ausbildung zum Koch. Aber ich behaupte nun einfach mal, wenn du dich vernünftig ernährst, und damit meine ich nicht 3-4x die Woche McDoof oder Pizza, dann brauchst du keine Nährwerte berechnen, keine Portionen abwiegen und schon gar keine Mikronährstoffe "berechnen" oder zusätzlich zu dir zu nehmen. Wenn du Profi-Bodybuilder wärst, dann sieht das etwas anders aus. Dann würde ich schon genau darauf achten. Aber als Hobbysportler behaupte ich, und glaube für mich selber ist es wurst.
Wichtig ist nur eine vernünftige Ernährung. Ausgewogen essen, nicht zu fettig und wenn dann "gute" Fette. Viel Gemüse. Gute Kohlenhydrate. Viel hochwertiges Eiweiß. Viel trinken. Nein kein Alkohol sondern Mineralwasser.

Joa gut des is kein Problem :P Ich berechne Eben meine Makronährstoffe und so :P

Mit Der Zeit wirds halt gewohnheit und bis jetzt fahr ich damit gute Erfolge ;)

Wollte Eben Zwecks den Mikronährstoffen vielleicht von dem ein oder anderen Erfahrenen Kraftsportler was wissen :P
 

-> Leitungswasser oder Tee ist besser, Kohlensäure verändert den Säuregehalt des Blutes (Azidose) und bläht den Magen auf (was im besten Fall dazu führt, dass du ins Studio kotzt und im schlechtesten Fall (dafür braucht es aber sehr viel CO2), dass du einfach zusammenklappst und einen Notarzt brauchst).


Wollte Eben Zwecks den Mikronährstoffen vielleicht von dem ein oder anderen Erfahrenen Kraftsportler was wissen :P


Naja, du KANNST es einem solchen Plan entsprechend machen, bringen wird es dir in den ersten paar Jahren so gut wie nichts ausser einer miesen Moral. Iss einfach ausgewigen, lass Fertiggerichte weg und lass vor Allem die Finger von einseitigen Diäten.

Wichtig ist, dass du einen Energieüberschuss hast - ein normaler Mann (1:80, 80kg) benötigt etwa 2000 kcal pro Tag, wenn du hart und oft trainierst kann das gut auf 3000-6000 steigen, je nach Trainingslast.

Wenn du nun weniger zu dir nimmst als das...Wo soll der Körper die Ressourcen her nehmen, um Muskelmasse aufzubauen? ;)
 
-> Leitungswasser oder Tee ist besser, Kohlensäure verändert den Säuregehalt des Blutes (Azidose) und bläht den Magen auf (was im besten Fall dazu führt, dass du ins Studio kotzt und im schlechtesten Fall (dafür braucht es aber sehr viel CO2), dass du einfach zusammenklappst und einen Notarzt brauchst).

Die These kenn ich noch garnicht, trinke selber nur Mineralwasser mit wenig Kohlensäure :/

Leitungswasser sicherheitshalber aber abkochen oder ? Man weiß Ja nie wie verkalkt Seine Wasserleitungen Sind usw.

Oder einfach stilles Mineralwasser :D
 
Die These kenn ich noch garnicht, trinke selber nur Mineralwasser mit wenig Kohlensäure :/

Das ist keine These, nur Biochemie. :)
CO2-Narkose

Leitungswasser sicherheitshalber aber abkochen oder ? Man weiß Ja nie wie verkalt Seine Wasserleitungen Sind usw.

Kalk bekommst du mit Kochen nicht aus dem Wasser. Die Löslichkeit ist beschissen (wenn ich mich recht erinnere etwa 15mg pro Liter) und der Schmelzpunkt ist erst bei etwa 880°C. Da hilft nur filtrieren.


Allerdings ist der Kalkgehalt in normalem Leitungswasser mit 15mg/l derart gering, dass es kaum einen Unterschied macht. Ich meine, Kühe saufen das Zeug ihr ganzes Leben lang und sterben nicht davon. :D


Wenn das Wasser wirklich richtig weisslich-trüb ist, wenn es zur Leitung herauskommt (also richtig mit Kalkflocken drin) dann kauf dir halt stilles Wasser oder lass es durch einen Kaffeefilter laufen.^^
 
Ich trank immer Mineralwasser und hatte nie Probleme. Jetzt trinke ist seit einer Weile Leitungswasser und kann genau so viel trinken wie vorher beim Mineral.
 
Joa du müsstest auch extrem viel davon trinken, damit es wegen dem CO2 wirklich kritisch wird (vielleicht etwa 10-12 Liter), ansonsten reicht der pH-Puffer im Blut locker aus.


Das Problem ist eher das Gas im Magen - je nach Aufblähung kann das Übelkeit hervorrufen und z.B. beim Bankdrücken auch dazu führen, dass dir was hoch kommt.
 
Klingt auf jedenfall einleuchtend danke !

Werd Denk ich mal nen Testmonat mit reinem Leitungswasser bzw stillem Wasser versuchen ;)

Weiß jetzt noch jemand was wegen den Mikronährstoffen ? Bzw. was vielleicht da die Sehr wichtigen Sind worauf ich vielleicht wirklich achten sollte ? :P
 
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