Der Bodybuilder und Sport Thread

Ich kenne welche die fahren seit Jahren Touch n Go mit Gewichten jenseits der 200kg und das ohne Probleme. Ich selber habe das bisher auch so gehandhabt, wenn ich merke die Spannung und Ausführung lässt nach wird wie beim klassischen KH abgelegt, Spannung aufgenommen und wieder hoch damit (180kg 8-10 wdh. 3-4 Sätze, je nach Tagesform). Meinen Rückenschmerzen die zu Beginn beim KH da waren hats gut getan, von demher kann ich mich nicht beschweren.

Wichtig ist halt das man ehrlich zu sich selber ist und wirklich aufhört sobald man merkt die Form stimmt nicht mehr.

Guckt euch mal die Bodybuilder an.. Da wird größtenteils nur nach Touch n Go trainiert und fast immer holen sie bei den letzten WDH Schwung, was auch überhaupt nicht verkehrt ist. Es ist viel effektiver über das Brennen hinaus zu trainieren als beim ersten Anzeichen direkt aufzuhören weil man Schwung holen muss.
 
Deinen letzten Absatz ließt man auf 10 verschiedenen BB-Seiten auch in mind. 10 verschiedenen Ausführungen. ;) Oder ich verstehe es nun falsch.
Als ich von dem 0815 Trainingsplan des Studios auf dem WKM Plan umgestiegen bin habe ich mich lange schlau gemacht im Netz und sehr viel gelesen. Und damit meine ich SEHR VIEL :D

Krafttraining oder BB ist so ein Thema, da gibt es mehr Meinungen als Leute die den Sport ausüben.
Bis zum "Muskelversagen" gehe ich nie. Mein Ziel sind bei den meisten Übungen 8-12 Wiederholungen. Das ergibt sich je nach Tagesform. Merke ich, ich könnte deutlich über die 12 Wiederholungen leg ich halt drauf. Komme ich nicht einmal sauber an die 8, leg ich was ab. Versuche aber immer soweit zu gehen, dass ich am Ende vielleicht noch 1 Wiederholung packen würde, aber eben nicht bis zum absoluten Muskelversagen.
Ansonsten steiger ich mich vom Gewicht ganz langsam. Ich glaube das nennt sich ne progressive Steigerung. Nach 2-3 Trainingstagen an einer Übung geh ich langsam höher vom Gewicht. Nur wenig aber dafür stetig.
 
Wenn der Muskel anfängt zu blockieren und man mit Willenskraft nicht mehr eine saubere Ausführung gewährleisten kann sollte, mMn MUSS man sogar aufhören. Es geht darum einem Wachstumsreiz ausgeprägt zu setzen und nicht den Muskel komplett zu schrotten. Wenn du mal 10-20 Jahre trainierst, wirst du dem zustimmen.
 
Wenn der Muskel anfängt zu blockieren und man mit Willenskraft nicht mehr eine saubere Ausführung gewährleisten kann sollte, mMn MUSS man sogar aufhören. Es geht darum einem Wachstumsreiz ausgeprägt zu setzen und nicht den Muskel komplett zu schrotten. Wenn du mal 10-20 Jahre trainierst, wirst du dem zustimmen.

Okay, genau so dachte ich auch wäre es richtig ;)
 
Kreuzheben mach ich gar nicht, ist nicht meine Übung.
Aber wenn das so gut ist schau ichs mir vielleicht nochmal an, der untere Rücken will ja auch trainiert werden
 
Wichtig wäre, dass du entweder ein Video hast wo jmd. die Übung richtig ausführt und du beim Kreuzheben einen Spiegel seitlich zu dir hast, um dich kontrollieren zu können oder eben einen hast, der dich persönlich kontrolliert. :)
 
Kann mir jemand eine Langhantel für das Training zu hause empfehlen? Suche noch ein Weihnachtsgeschenk für mich ;) Gewicht solte man auch mal über den Anfängerbereich hinaus auflegen können :) Kreuzheben habe ich auch noch nicht gemacht, vllt probier ichs dann mal mit meinem Weihnachtsgeschenk ;)
 
Kreuzheben wurde mir von den Trainern im Studio auch nie gezeigt. Wie man aber so ließt, soll es ja eine der wichtigsten Übungen sein. Sehr sehr wichtig für den Rücken. Und einen strammen Po gibts auch :lol:

Es geht, du kannst den Rücken auch gut mit back curls trainieren und für die Beine und die Arschbacken empfehle ich immer noch das gute, alte Froschhüpfen mit Gewichten (je nach Trainingsziel halt explosiv, superslow oder 2-1-2). Kniebeugen mit der Langhantel tun's auch, da sollte man aber wirklich auf die Halswirbel aufpassen, weshalb ich die nicht gerne mache.

Damit hast du zwar mehr Aufwand (2-3 Übungen statt einer), durch die VIEL geringeren Gewichte ist das Verletzungsrisiko aber auch wesentlich geringer.
 
Kniebeugen habe ich bei mir auch mit im Programm. Beim Kreuzheben geht es ja in erster Linie um den unteren Rücken. Und dafür soll es einfach mit die beste Übung sein.
 
Wenn der Muskel anfängt zu blockieren und man mit Willenskraft nicht mehr eine saubere Ausführung gewährleisten kann sollte, mMn MUSS man sogar aufhören. Es geht darum einem Wachstumsreiz ausgeprägt zu setzen und nicht den Muskel komplett zu schrotten. Wenn du mal 10-20 Jahre trainierst, wirst du dem zustimmen.

Es ist nicht so das ich das bei jeder Einheit so handhabe, aber wenn ich trainiere dann auch volle Rotze. Die Erfolge die ich sowohl körperlich als auch kraftmäßig dadurch erzielt habe, in relativ kurzer zeit, sprechen dabei für sich.

Ich will niemandem zu nahe treten aber dieses "bloß nicht zu hart trainieren, sonst setzt man völlig falsche Reize" kommt zumeist von diesen typischen Beachboy-"Trainern" die ihr Leben lang 80kg auf der Bank drücken. So hält man seinen Körper vielleicht in Form und Fit, aber als richtiges Training wird dir das kein Profi-BBler, Strongman oder sonst wer abnehmen. Egal in welcher Sportart, es wird immer übers Äußerste trainiert. Abgesehen vom Aspekt der Leistungssteigerung her spielen da noch andere Sachen ne Rolle, wie z.b. die Psyche die durch dieses erfolgreiche übertreten der Grenzen immens gestärkt wird, mit jedem Training.

Wir haben bei uns auch diese Perfektionisten. Bloß nicht zu hart, immer genau im richtigen Tempo etc. pp. Die eiern da seit Jahren rum und haben weder körperlich noch kraftmäßig was gerissen.

"Was willst du?" Fit sein oder Grenzen überschreiten?

Das ist die Frage die man sich stellen und demnach sein Training ausrichten sollte.

Und nur nebenbei: Kreuzheben beansprucht soviele andere Muskeln das es unsinnig wäre zu behaupten der Rückenstrecke würde da am meisten belastet werden. Die erste Muskulatur die arbeitet ist die Beinmuskulatur, nur mal so als Denkanstoß.
 
Wichtig wäre, dass du entweder ein Video hast wo jmd. die Übung richtig ausführt und du beim Kreuzheben einen Spiegel seitlich zu dir hast, um dich kontrollieren zu können oder eben einen hast, der dich persönlich kontrolliert. :)

Den Spiegel an der Seite lassen wir aber bitte weg. Stell dir vor, du hebst gerade, und drehst den Kopf zur Seite.

Ich nimm vor allem bei den 3 großen Übungen die Kamera mit in den Keller, um es aufzuzeichnen.

Aber von Touch & Go halte ich nichts. Ich mache es fast nie, und nur bei moderatem Gewicht. Bei einem Wettkampf soll es ja auch gültig sein, stell dir vor beim Bankdrücken würde man die Hantel runterlassen, und mit Schwung von der Brust abgefedert, raufdrücken.

Aber wenn man jetzt 200Kg auf Touch & Go hebt, hebt man nur 170Kg weg, also sind es für mich keine 200Kg. :devil:

Wie Beam39 schon sagt, um körperliche Bestleistungen zu erzielen, muss man auch Geistig ausgeruht sein. Deswegen sollte man nur alle paar Monate ans Limit, bzw. bis zum maximalen Gewicht x 1 Wiederholung gehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hab mir jetzt schon einige Videos zu diesen verschiedenen Kampftechniken angeschaut und mich schon ein wenig informiert. Krav Maga gefällt mir allerdings am meisten.
Nur befürchte ich leider, dass Ich da nicht ansatzweise beweglich genug für bin. :ugly: Hier waren ja ein paar die das machen, muss man sehr gelenkig sein oder liegt der Fokus mehr auf Kondition und Fitness?
 
Hab mir jetzt schon einige Videos zu diesen verschiedenen Kampftechniken angeschaut und mich schon ein wenig informiert. Krav Maga gefällt mir allerdings am meisten. Nur befürchte ich leider, dass Ich da nicht ansatzweise beweglich genug für bin. :ugly: Hier waren ja ein paar die das machen, muss man sehr gelenkig sein oder liegt der Fokus mehr auf Kondition und Fitness?

Die Beweglichkeit kommt von alleine, genauso wie Kondition und Kraft.
Meist wird bei derartigen, reinen Selbstverteidigungsarten viel Cardio und Krafttraining mit eingebaut. Ist am Anfang hart, wird aber sehr schnell besser.
 
1. Ich weiß wovon ich rede
2. Schubladendenken kannst du in diesem Forum für dich behalten
3. Ich rede nicht von nicht zu hart trainieren, nur um den richtigen Reiz zu setzen

Komplexe Übungen sind sehr sinnvoll. Wenn man dann einzelne Muskelpartien trainiert, muss man andere Wiederholungszahlen nehmen, das ist schonmal sehr wichtig. In den ersten 2 Jahren hat man normalerweise so oder so gute Erfolge. Das ist gar kein Problem, mit guter Genetik sowieso. Auf Langzeit (BB ist ein LIFESTYLE) muss man sich um seine Gelenke Gedanken machen, den richtigen Reiz usw. Du bist son richtiger Alon Gabbay - Typ anscheinend. Er hat nur gute Genetik, dafür macht er keine Fortschritte mehr. Er ist am Limit, das Feintuning kann ihn nur noch weiterbringen. Kommst du mal an diesen Punkt wirst du an mich denken. Alon lebt weiter seinen Lifestyle, dafür hat er meinen Respekt, er lebt das BB so wie er will.
 
1. Weiß ich auch
2.
"Was willst du?" Fit sein oder Grenzen überschreiten? Das ist die Frage die man sich stellen und demnach sein Training ausrichten sollte.
Soviel zum Schubladendenken
3. Das geht miteinander einher, aber ok

Fernab davon bin ich kein BBler und verfolge auch nicht solch einen Lifestyle, Ästhetik ist für mich eher sekundär, hatte ich schon erwähnt. Die Zeit für solch einen "Lifestyle" hab ich auch überhaupt nicht und mit dieser Absicht habe ich auch niemals angefangen zu trainieren. Ich musste das Boxen aufgeben und als Alternative mit wenig Zeitaufwand blieb der Kraftsport.

Ich weiß nicht wer der Typ ist aber du hast recht - ich hab ne verdammt gute Genetik. Ich halte Kraftmäßig mit Leuten mit die Stoffen und würde auch körperlich ne gute Figur machen wenn ich die Absicht hätte - hab ich aber nicht.

Wir haben bei uns einen 52 jährigen der seit dem er 21 ist trainiert. Selbst heute trainiert er hin und wieder mit schweren Gewichten ohne Gelenkprobleme zu haben, und das liegt ganz klar an seiner Form die in jeder Übung 1a ist.

Marathonläufer belasten ihre Gelenke mindestens genauso stark, mit dem Nachteil dass sie keine Muskulatur aufbauen welche unterstützend fungieren.


BBler haben allgemein alle Respekt verdient für den Lifestyle den sie pflegen, ich könnte das nicht.

Wiegesagt, jeder sollte mit der Antwort auf die Frage "Was will ich" an diese Sache rangehen und sein Training dementsprechend auslegen. Ich habs getan und kann mich nicht beschweren. Zu all den Erfolgen bin ich meine langjährigen, schlimmen Rückenschmerzen losgeworden. Allein dafür hat es sich gelohnt :daumen:
 
Ich habe mal eine Frage nach den Sätzen und Wiederholungen.

Ich probiere da schon viel rum, komme aber nicht auf den richtigen Nenner.

Ich bin zur Zeit wieder bei einem 3 Satz Training. Bedeutet 3 Belastungssätze mit einem Gewicht.
Wie gehe ich diese Sätze jetzt an. Eine Zeit lang habe ich versucht in allen 3 Sätzen alles zu geben. Also auch schon beim ersten.
Dadurch war mein Muskel aber so zerstört, dass die nächsten Wiederholungen rapide gesunken sind. Als Beispiel: 12/8/5. Gewichtserhöhung war so
fast nicht drin, da ich beim nächsten Gewicht dann auf 9/5/3 gekommen bin und mir das in den letzten beiden Sätzen fast zu wenig ist (gefühlt!).
Zur Zeit versuche ich mich an einem anderen System. Ich Trainiere auf 3mal 8 Wiederholungen. Dabei komme ich spätestens beim letzten Satz voll an die Grenze.
Wenn ich das drei mal schaffe, gehe ich auf das nächst höhere Gewicht und gucke wie weit ich komme. Von da ab an wird wieder gesteigert.

Wei geht ihr das an? Wie kann ich am besten arbeiten um Fortschritte zu machen? Soll man bei jeden Satz den Muskel zerstören?
 
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