Der Bodybuilder und Sport Thread

Finde auch ein Unding, dass das so eingeschlafen ist! Ok, ich mach mit: Wiederbelebung!!!!! War bisschen im Winterschlaf und vor kurzem seit langem mal wieder in der Sauna. War ein bisschen geschockt meinen Körper zu sehen, hab mich echt n bissl gehen lassen. Jetzt geht's den Pfunden an den Speck. In der Theorie jedenfalls
 
Seit 01.01. werden wieder Kalorien und Protein getrackt, 2g auf 1kg Körpergewicht und der Split wird wieder trainiert, mein Fett-Dezember ist (leider) vorbei. :D

Mache immer ab Mitte Dezember Pause mit allem, quasi halber Cheat-Monat.

Morgen wieder Oberkörper. Ich wäre gerne wieder Mitte 20, da konnte man richtig Gewicht bewegen. Heute knackt das alles immer so gefährlich, ab nem gewissen Alter schaut man lieber auf die Ausführung. :D
 
bin auch seit 5.1. wieder aktiv, etwa 3x die Woche für je 1-1.5 Stunden. Leider musste ich heute auslassen da ich den ganzen Tag schon starkes Kopfweh hab das kaum besser geworden ist, also wirds wohl nur 3x diese Woche. Aber immerhin, es tut sich wieder was
:daumen:
 
Da ich kein Fan von Vorsätzen fürs neue Jahr bin, habe ich mir am 31.12. gedacht "ne du Faulpelz, du fängst jetzt wieder an". Also Laufschuhe raus, die "warme" Laufklamotte übergezogen und raus vor die Tür. Am 1.1. auch nochmal raus. Lief wie zu erwarten gar nicht Mal so gut.

Aber der Winter ist meine Lieblingslaufjahreszeit, also wenn nicht jetzt, wann dann?

Die Form kommt aber recht "schnell" zurück. Seit langem konnte ich sogar mal wieder ne Stunde am Stück. Ich hätte vom Gefühl auch noch eine Weile laufen können aber wir wollen keine zu lange Pause provozieren.

Hab im Dezember auch mal Yoga probiert. Als Dehnungsprogramm ist das tatsächlich sehr hilfreich. An den Regenerierungstagen geht's jetzt für 20 bis 30 Minuten auf die Matte. Wenn es hilft, warum nicht? Und es gibt nach der Arbeit nochmal etwas Energie in den korperz.


also wirds wohl nur 3x diese Woche.
Reicht ja prinzipiell auch aus. :daumen:
 
Nachdem man hier von mir ja lange Zeit nichts mehr gehört hat,
ist es wohl an der Zeit, euch auch mal wieder ein Update zu geben.
Ich denke, für den einen oder anderen könnte das durchaus spannend – oder zumindest nachdenklich – zu lesen sein.


Wer hier vor 2–3 Jahren schon aktiv war, erinnert sich vielleicht noch an mich:
Damals habe ich meinen kompletten Lebenswandel vom „skinny-fat Couch Potato“ zum ambitionierten Marathon- / Triathleten durchgezogen.


Extrem diszipliniert, fast schon fanatisch:
strikte Ernährungsregeln, konsequentes Kalorienzählen,
3× pro Woche Cardio, 2× Krafttraining als Ausgleich.


Die Erfolge ließen nicht lange auf sich warten.
Ich verlor deutlich an Gewicht, der Körperfettanteil sank rapide,
und meine sportlichen Leistungen stiegen Woche für Woche.


Im ersten Jahr ging mein KFA von rund 26 % auf etwa 10–12 % runter.
Doch dabei blieb es nicht. Ich wollte mehr. Immer mehr.


Tausende Kilometer auf dem Rennrad, danach noch ins Gym,
am nächsten Tag Schwimmen – und so weiter.
Gegessen habe ich dabei fast ausschließlich Salat, Gemüse und Protein
(Fisch, Hähnchen).
Wenn es hoch kam, vielleicht mal eine Frucht – selbst nach 100 km auf dem Rad.


Dieses Muster habe ich nun fast drei Jahre lang durchgezogen.


Schon seit längerer Zeit merkte ich allerdings, dass etwas nicht mehr stimmt.
Seit etwa einem halben Jahr brachen meine sportlichen Leistungen komplett ein.
Meine Reaktion darauf? Noch mehr Training.


Obwohl ich tief im Inneren wusste, dass ich eigentlich mehr essen müsste,
wehrte sich eine innere Stimme massiv gegen Fett und Kohlenhydrate.


Der aktuelle Stand:
Ich wiege noch 46 kg, mein Körperfettanteil liegt bei 6–7 %.


Zum Glück war es am Ende mein Bruder, der mich regelrecht zum Arzt geschleppt hat
– von mir aus wäre ich vermutlich nie gegangen.


Mittlerweile ist es leider ziemlich klar:
Ich bin in den letzten drei Jahren tief in eine Magersucht / Sportsucht
hineingerutscht.


Mein Essverhalten und meine Sättigungshormone sind komplett durcheinander.
Ein echtes Sättigungsgefühl habe ich aktuell nicht mehr –
ich könnte den ganzen Tag essen.
3 Ganze Pizzen oder 5 Döner kriege ich problemlos runter.


Inzwischen bin ich in psychologischer Behandlung
und habe mir zusätzlich Unterstützung bei einer Ernährungsberatung geholt,
um langsam wieder zu einer halbwegs normalen Ernährung
mit Kohlenhydraten, gesunden Fetten usw. zurückzufinden.


Ich denke, damit ist zumindest ein wichtiger Schritt in Richtung Besserung getan.
Aber der Weg ist hart.


Ich kämpfe täglich mit zwei Stimmen in mir:
Die eine will auf keinen Fall auch nur ein Gramm zunehmen,
hat Angst, übergewichtig zu werden,
und würde am liebsten jeden Tag 20 km laufen oder gar nichts essen.


Und dann gibt es die vernünftige Stimme,
die ganz genau weiß, dass ich aktuell keinen Sport,
sondern vor allem Energie brauche
– und erstmal wieder zunehmen sollte.


Egal was ich tue,
ich habe innerlich fast immer ein schlechtes Gewissen.


Das soll einfach ein ehrliches Update zu meinem aktuellen Stand sein
– und vielleicht auch eine kleine Warnung für andere,
wie sich so etwas über die Zeit entwickeln kann.
 
Ich wiege noch 46 kg
:(

Inzwischen bin ich in psychologischer Behandlung
und habe mir zusätzlich Unterstützung bei einer Ernährungsberatung geholt,
Das war die richtige Entscheidung. Ich wünsche dir gute Besserung und viel Erfolg. Auch wenn es hier doch anonym ist, ist es stark, dass Du das hier teilst. Besonders stark ist es aber, dass Du erkannt hast, dass etwas passieren muss, denn das ist der wichtigste und wahrscheinlich schwerste Schritt.
Hilfe annehmen ist auch sehr schwer, also auch das ist eine starke Leistung. Lieben Gruß an deinen Bruder und sag ihm ein fettes Danke.

Viel Erfolg :daumen:
 
Nachdem man hier von mir ja lange Zeit nichts mehr gehört hat,
ist es wohl an der Zeit, euch auch mal wieder ein Update zu geben.
Ich denke, für den einen oder anderen könnte das durchaus spannend – oder zumindest nachdenklich – zu lesen sein.
Ich finde es sehr gut, dass du zu dieser Erkenntnis gelangt bist und dein Bruder gesundheitlich um dich so besorgt ist. Drücke ihn ruhig öfter dafür.

In so eine Situation kann man schnell schleichend reinrutschen, wenn man keine Überwachung von außen hat.
Ich war mit Ende 20 auch in so einer Phase, aber körperlich noch nicht so krass wie du.
Aber ich kenne die Gedanken, bloß kein Gramm mehr zunehmen, lieber zu Sicherheit noch ein paar Gramm weniger auf die Waage bringen.
Totaler Fokus auf Kalorienzufuhr und -verbrauch.
Ein Tag ohne Sport und ich könnte vor geistiger Unruhe die Wände hochgehen.

Ich bin da zum Glück mit Anfang 30 wieder langsam rausgekommen. War aber immer noch mit totaler Kontrolle. Kontrolliert essen und zunehmen.
Mal 2 Tage keinen Sport gemacht, bloß schnell auf die Waage.
Mal eine Woche keinen Sport gemacht. Bloß schnell auf die Waage. Und werde ich überhaupt noch meine Leistungen schaffen danach???
Irgendwann habe ich gemerkt, dass eine Woche aussetzen ganricht schlimm ist und ich danach oft problemlos auf dem gleichen Niveau fortsetzen kann oder sogar Progress hinbekomme.
Heute, ca. 10 Jahre später, bin ich mehr im Kraft-Fitness-Bereich mit Tendenz zu Kraft.
Mal 3 Wochen ausetzen ist problemlos möglich, ohne dass ich gedanklich durchdrehe. Dann brauchts halt wieder 2 Wochen, um die alten Werte zu erreichen.

Ich hatte zur Weihnachtszeit 3 Wochen ausgesetzt und war Mitte Januar wieder bei meinen alten Werten und jetzt merke ich, dass ich bereits wieder drauflegen könnte.
Das will ich aber eigentlich nicht. Die Hemden, Shirts und Jacken sind jetzt schon eng an den Oberarmen.
Etwas Kleidungsstil will ich schon noch beibehalten und nicht die ganze Woche mit Hoodies rumlaufen.
Dehalb mach ich nur noch Perfomance halten.

Ich wünsche dir, dass du aus dem Loch rauskommst und einen gesunden Weg findest, wenn du weiterhin an sportlicher Tätigkeit interessiert bist.
 
Egal was ich tue,
ich habe innerlich fast immer ein schlechtes Gewissen.


Hab den Verdacht das dass Standard ist. Gute Besserung und ich hoffe du hast die normale Küche nicht so verteufelt das du dich zwingen musst.

--

Zu mich XD

Aaah Training... ja ich fange eben erst wieder mit abnehmen an. War bei 97 Kilo auf nen Meter 85. Viel Arbeit, reichlich und gerne gegessen und ich hab so Flüssignahrung getestet und mich ähnlich wie bei Eisen in Spinat vertan was die Kalorien angeht. Eigentlich eher sportlich unterwegs, so Schulbester bei den Bundesjugendspielen und so war schon drin und die 7 Kilometer von der Disko heim bin ich meist gelaufen.

Demnächst Boxen, also zumindest das Training. Ich habe nicht vor jahrelanges vermeiden von zu viel Alk in irgendeinem Ring zunichte zu machen, egal wie sehr der Andere eine braucht. Früher laufen, wandern, Tai Chi Chuan, Yang Stil- also Schattenboxen und ein bisschen Boxtraining. An den Wochenenden und unter der Woche zum Basketball.

Bin eben um die 84 Kilo schwer und kann meinen Knien wieder was zumuten.

Hier ein Foto nach dem Ablegen von 103Kg nach Cortison auf 72 Kilo. Laufen, Gewichte, Eigengewichtstraining.


Mal kucken ob ich wieder eines mache wenn ich diesmal damit durch bin.

1771095023340.jpeg

(Kontrast leicht angepasst- kann Spuren von "Stirb wenn du pervers bist" enthalten).
 
Zuletzt bearbeitet:
Bin recht konstant 3x die Woche am trainieren. Frage an die Profis: ist das normal das man sich permanent jeden Tag fühlt als ob man wackelpudding in den Muskeln hat? Wird das irgendwann besser?

Nicht das es mich bisher davon abhält, aber es ist nervig. Zugegeben, ich mute meinen Körper nach jahrelangem Nichtstun doch etwas Bewegung und Krafttraining zu, aber nach nun 2 Monaten hatte ich die Erwartung das ich nicht jedesmal so fertig bin wie in der letzten ersten Woche.
 
Vom laufen kenn ich das Problem wenn man da an einem Ende angekommen ist und der Kopf noch kann. Wird erst nach Jahren besser. Eigentlich erst wenn man konditionell austrainiert ist.

Ich versuch das mal zu beschreiben. Heim von der Disko bin ich die ersten Kilometer einfach gelaufen. Dann hab ich begonnen zu joggen bis alles brannte. Man hat an dieser Stelle dann die Wahl aufzugeben oder durch die Wand zu gehen. Da beginnt die Kopfsache. Man kommt an einen Punkt an dem man die- kein Plan wie ich das nennen soll- Restleistungsgrenze erreicht. Die Lunge sagt Oookaaaay, der Kopf sagt Schnelleeeer und die Beine sind festgenagelt an der noch möglichen Drehzahlgrenze. Keine Schmerzen, eigentlich gar kein Gefühl mehr.
Normalerweise (hab das eine Weile nicht gemacht) kann ich seitdem, auch nach dem Cooper Test (zuletzt waren das 3.246 in 12 Minuten, dabei hab ich es belassen) und übergehend aus diesem in ein paar Minuten leichtem Lauf, direkt einfach weiterjoggen. Gern auch noch ein paar Kilometer. Allerdings wieder an dieser Obergrenze.

Gegen Pudding hilft Radfahren und Suppe.
 
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Echt krass wie verrückt die sind!
 
, aber nach nun 2 Monaten hatte ich die Erwartung das ich nicht jedesmal so fertig bin wie in der letzten ersten Woche.
Wir wissen nicht wie deine Energiezufuhr ausschaut. Das musst du mal beobachten oder dich beraten lassen.
Wenn du die z.B. drastisch reduzierst und hoffst, dass sich dein Körper von Fettreserven beim Training die Energie holt, dann wird das nicht klappen.
Deine Tagesmenge an Energie muss passen und das Zeitfenster vor dem Training.
Wenn ich Kraftsport mache, dann ist das Zeitfenster für mich sehr komfortabel groß.
Wenn ich Joggen oder Radfahren mache und zu viel oder zu wenig Essenspause vor dem Training habe, dann habe ich entweder nicht die Kraft oder ich könnte wegen noch vollem Magen fast brechen.
 
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Zwei echte Bodybuilding-Legenden. Der geht einen das Herz auf. :-X
 
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Oleksandr Ussyk hat schon wieder gewonnen!
 
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