Der Bodybuilder und Sport Thread

Seit wann sind 20er Leistungsmärsche? :D
Beim 30er hatten wir die Vorgabe von 4h auch mit 10kg Gepäck bei durchgehendem Auf und Ab.

War Teil eines Abzeichens, für das man diverse Leistungen erreichen musste, frag mich nicht was, wir sind den Marsch just4fun mitgegangen, sonst nichts.

Der härteste Marsch ein ein netter Einfall vom Kompaniekommandanten (und mit ein Grund für mein anfälliges Knie):
Eilmarsch mit dem Brummer hier:
Bundesheer - Waffen und Gerät - Überschweres Maschinengewehr M2
https://upload.wikimedia.org/wikipe...bition-1.jpg/220px-M2-latrun-exhibition-1.jpg
Insgesamt waren wir 6 Leute, einer durfte nichts tragen (bekam das SanPaket), einer war ein A-loch und hat nur den Lauf getragen (12kg glaub ich, mit bequemen Tragegriff).
Blieben 4 Leute die sich den Rest teilen durften. Laffette, gut 30 kg schwer, absolut behindert zu tragen (nichtmal halbwegs bequem ist möglich), Kasten (quasi das Gehäuse ohne Lauf) 25 kg schwer, ohne Traggriffe, kantig, und blöd zu tragen, vor allem wenn es nass ist. Dann noch 2 Munitionskasten zu je 10 kg, schön kompakt, mit schmalem, kurzen Traggriff, konnte man kaum mit 4 Fingern greifen. So haben wir uns abgewechselt, einer hatte immer "Pause" bzw hat einen Munitionskasten getragen.
Zur Krönung durfte ich im Bachlauf hinter dem MG in Stellung gehen. Man sitzt in etwa wie in einem Auto hinter dem MG, Füße vorne hoch an der Laffette, dann lehnst du dich zurück bis du zielen kannst. Rucksack war komplett unter Wasser, inklusive Schlafsack. War auch noch zusätzliches Gewicht^^

Ja, das war ziemlich interessant, über 8km sind wir durch die Vegetation bzw auf beliebten Wegen herumgelaufen. Muss irrsinnig komisch ausgesehen haben.^^
 
Klingt spaßig.
Unsere netteste Übung hieß Baumstammlaufen. Ein 100-150kg Baumstam 4 Leute und damit wurden dann Runden in der Kaserne gedreht. :D
Das war wirklich asozial, weil man wesentlich mehr tragen musset, wenn einer Kleinerer dabei war...
 
So was habt ihr heute so getrieben? Ich habe für den letzten Sommertag resp. in nächster Zeit wird es wohl kaum noch 30°C geben, noch einen km geschwommen. Das Wetter ist hervorragend in der Schweiz! Und jetzt noch den Grill anwerfen ;)
Ich habe heute gemerkt, dass mein Urlaub deutliche Defizite nach sich gezogen hat.
Zumindest hat unser Trainer gleich wieder voll aufgedreht. Da weiß man auf jeden Fall woran man ist :fresse:, zumal die Temperaturen dann noch ihr übriges tun :D.
 
Klingt spaßig.
Unsere netteste Übung hieß Baumstammlaufen. Ein 100-150kg Baumstam 4 Leute und damit wurden dann Runden in der Kaserne gedreht. :D
Das war wirklich asozial, weil man wesentlich mehr tragen musset, wenn einer Kleinerer dabei war...

Sowas in der Art mussten wir im ABC-Schutzanzug mal machen. Ein Baumstamm war ein verletzter Kamerad der sich nicht rechtzeitig die Maske überziehen konnte und den mussten wir schnellstmöglich aus der Gefahrenzone nehmen. Leider waren die Gruppenmitglieder nicht unsere ursprünglichen Gruppen und da waren ein paar dabei die lieber nicht getragen haben. Irgendwann wurde es mir zu blöd und ich hab die Aufgabe eines Nahsicherers übernommen.
Man hat schon genug mitgemacht, aber man gewöhnt sich dran und mit der Zeit ist alles halb so schlimm. Einzig die Kälte war zermürbend. Wenn du bei einem Stationsmarsch über 2 Tage zu den Teekanistern kommst und dich freust, aber es -15°C am Tag hat und kein Tee rauskommt oder weil uns unser zweiter Gruppenkommandant nicht mochte (weil er unseren ersten Gruppenkommandanten nicht mochte) nach einem Marsch auf den Übungsplatz nichtmal in trockene Kleidung wechseln lässt und wir dann sinnlos in der Gegend rumstehen und uns den Hintern abfrieren...Zumal das Wetter richtig armselig war. Immer nur Nebel, Regen Schnee, von Mitte Oktober bis Dezember kaum die Sonne klar am Himmel gesehen :ugly:
Trotzdem lernt man durchzubeißen und steht es irgendwie durch. Spätestens 10 Minuten nach Dienstschluss ist schon alles vergessen und macht lacht darüber.
 
Wir hatten Anfang Mai noch Schnee und im Oktober bei der Wachausbildung in der Nacht bereits -10°.
Niemals habe ich so viele Liegestütze gemacht, um das Kältegefühl zu verlieren.
Der Baumstammlauf lief bei uns regelmäßig.

Meine Höhepunkt bleibt der ÜLE, den ich freiwillig mitmachen durfte. Wenn einem die Belohnung nach einem harten Tag mehrmals verwehrt bleibt, geht es mental auch so langsam an die Grenzen. Da lernten wir übrigens auch wie man Wasser aus Bäumen gewinnt und welche Wurzeln man hier essen kann.
https://treff.bundeswehr.de/portal/...uNBL7lIpED3ZH_q812acCtOsdYgcd1ArZfoDwmqs5A!!/

So, heute am freien Tag regnet es natürlich durchgehend. :ugly:
Ich wollte mal wieder auf den Fußballplatz.
 
Bei uns wunderschönes Wetter und eine gemütliche Laufrunde um den Hausberg. Schön langsam, wollte eigentlich nur laufen um noch die Abendsonne zu genießen.

ÜLE klingt interessant, hatten wir leider nie.
Mein persönlicher Höhepunkt bzw wo ich das erste Mal richtig an meine Grenzen gekommen bin, war meine erste C-Übung. 3 Tage draußen, zwar in der Gruppe, aber tagsüber Ausbildung, in der Nacht natürlich Wache, B-Posten und alles was zur Sicherung dazugehört. Nachtsichtbrillen gab es nur für jeden zweiten, wir haben überhaupt keine Tipps bekommen was wir am besten zusätzlich einpacken sollten, worauf wir achten sollten, gar nichts. Tagsüber war es recht angenehm, nachts aber Minusgrade und immer wieder mal Regen/Schnee. V0n 02:00-04:00 in der B-Stelle liegen und warten bis es vorbei ist war ziemlich hart. Der Schlaf in unseren 2-Mann Zelten, liebevoll Dackelgarage genannt, war alles andere als erholsam zumal es immer wieder Alarme gab. Das schlimmste war jedoch die Kälte, gegen die man nichts unternehmen kann. Immerhin hatte ich so kleine Handschuhwärmer dabei, die man nur aus der Plastikverpackung geben musste und dann wurden sie warm.
Mit besserer Kleidung wären die Tage wohl halb so schlimm gewesen, aber da hat das österreichische Heer einfach nur Müll.

Was der Moral, zumindest bei mir, am meisten Schaden zufügt ist die Kälte und Nässe. Essen war mir egal, es gab mal was warmes, dann wieder nur Kaltverpflegung.
Auf unserer Feldlagerwoche hatten wir am Tag der Ankunft Neuschnee, nur 30cm, in der Nacht kamen weiteren 20 dazu^^ Zum Glück gabs so beheizte Container, in denen die UOs und Offiziere geschlafen haben, dort konnten wir unser Zeugs trocknen. Sonst wären wir in den Zelten "gestorben", wir mussten ja sämtliche! Ausrüstung mithaben. Allerdings war ich da schon 6 Monate beim Heer und bin anders an die Sache herangegangen. Ein Highlight gabs auch noch am Ende, nach dem 40km Orientierungsmarsch: Der ekelhafteste Leberkäse den ich je gegessen habe, zusammen mit einem warmen Bier, welches ich dankend abgelehnt habe^^

Man macht schon viel mit, aber man lernt auch einiges und am Ende blickt man stolz zurück. Ich würds wieder so machen.
 
ÜLE war Grundvoraussetzung für Auslandseinsätze.
Habe nur aus reiner Neugier mitgemacht, weil ich mir dachte, dass das schon nicht so schwer sein kann. :D Aber wenn man sich 30m von einer Brücke abseilen muss oder bei der Gewässerüberquerung bringt es einem nicht so viel, wenn man nur sportlich und durchtrainiert ist.
Ich habe ab einer bestimmten Höhe Höhenangst (komischerweise nicht auf Bäumen) und hatte auf der Brücke ziemlich weiche Knie. Da ich nicht der beste Schwimmer bin, war mir auch alles mit Wasser unangenehm.
Es geht ja vieles auf Zeit und wird bewertet. War überrascht, dass ziemlich viele Zeitsoldaten da durchgefallen sind.
 
Mutproben hatten wir auch. Abseilen von einer 40m Brücke. Die größte Überwindung hat mich das Entfernen meiner Hände vom Brückengeländer gekostet^^ Um die Brücke nicht dreckig zu machen hatten sie eine glatte Plastikabdeckung an der Kante und die war im Winter rutschig. Hatte keine Lust irgendwie wegzurutschen.
 
Ich bekam unten vom Ausbilder Anschiss, da ich mich viel zu schnell abgeseilt hatte, weil ich logischerweise keinen Bock hatte, mir da oben die Umgebung länger anzuschauen.
Hat irgendetwas vom Beinbrechen erzählt, was ziemlicher Schwachsinn ist. Aber nur das erste mal war wirklich stressig. Danach ging es.

Mit einem Kumpel, der Fallschirmjäger ist, sind wir Freitags immer aus dem ersten Stock ins Wochenende gesprungen. 3,5m sind nichts, wenn man sich abrollt und gehören noch zu der Höhe, bei der die Beine noch nicht weich werden.
Jaja, war schon eine lustige Zeit. Ich vermisse das manchmal auch ein kleines bisschen. Vor allem mein MG3. :D

on topic:
So, heute schreibe ich mir einen neuen Trainingsplan.
Ich glaube, ich schiebe nun jeden Abend eine 30-minütige Jogging Einheit ein und verzichte auf einen reinen Ausdauertag. Sofern das Wetter es zulässt, auch mal Fahrrad oder zur Abwechslung wieder Rudern.
Bei dem Schnellkrafttraining mit dem 5kg Vorschlaghammer habe ich meine rechte Schulter etwas überlastet. Da ist Pause angesagt.

Ich habe 12 gemacht. 6+6 freiwillig. Und kp. Ändert sich ja ständig was :D
Wann warst du noch mal genau? Ich war erstes Quartal 2011 in der AGA. Die heißt ja mittlerweile auch nur noch GA und nicht mehr AGA.
ÜLE habe ich nicht bekommen, also kp :D
Ab August 2008 (9+3). Bei mir waren noch 9 Monate regulär. Durfte auch noch zum Hauptgefreiten werden... Welch eine Ehre. :ugly:
Sorry, hatte deinen Beitrag übersehen.
 
Ich hab momentan das Problem, dass ich einfach zu faul bin oder mich nicht überwinden kann Ausdauer zu trainieren :ugly: :(. Beim Sport selbst ist das kein Problem, da es dann jeder machen muss.
Als ich noch Fußball gespielt habe, war ich von der Kondition her noch besser drauf :fresse:.

Habt ihr da irgendwelche Tipps? :D
 
Ich war die letzten zwei Monate sehr faul. Lag aber auch an meiner Arbeit. (60 Std./Woche). Hatte Abends dann absolut keine Lust mehr. Mittlerweile geht es aber wieder ganz gut. 2-3 mal die Woche joggen und ebenfalls 2-3x Kampfsport. Das reicht.
 
Joa, beim Thaiboxen ist das auch gar kein Problem :D. Aber alleine was zu machen ist eher schwer für mich. Da fehlt halt die Motivation :fresse:.
 
Ich zwinge mich Tag für Tag :ugly: Pumpen ist alles andere als Spaßig...eher Zeitverschwendung, aber leider gehen die Muskeln flöten wenn man nichts mehr tut...also muss es so weitergehen :D
 
Bei mir ist es anders. Ich muss mich zwar auch überwinden bei Dreckswetter raus zum joggen zu gehen, aber ob ich nun alleine bin oder meine Freundin fährt mit Fahrrad nebenher, das ist egal. Stört mich auch absolut nicht, mein Programm alleine durch zuziehen.
In den zwei Jahren in denen ich 4-5 Tage die Woche ins Studio ging war ich auch größtenteils "allein". Nur bei manchen Übungen hat man mal Leute angehaun ob sie kurz helfen aber sonst alles allein. Dann habe cih wenigstens Ruhe für mich und quatsch nicht soviel :P
 
Joa, beim Thaiboxen ist das auch gar kein Problem :D. Aber alleine was zu machen ist eher schwer für mich. Da fehlt halt die Motivation :fresse:.
Du willst also, dass wir dir Motivation beibringen. Hm... Falscher Ansatz. :D
Wenn die Motivation fehlt, ist dein Verlangen nach dem Ziel nicht groß genug. Das kann man keinem beibringen.

Vielleicht hilft das hier etwas:
https://www.youtube.com/watch?v=Zi_hW3mUs4E

Ich muss mich zwar auch überwinden bei Dreckswetter raus zum joggen zu gehen...
Ich denke mir bei dem Wetter immer "jetzt erst recht."
 
Beste wenn dir bei 40° und Volle Pulle plötzliche mit massig Gewicht an der Beinpresse Schwarz vor Augen wird .... na ehrlich nicht, Sommer ist mein Motivationstief - Herbst bist Frühling gehts dafür umso härter ans Training :D

Thunder, hast du nicht auch so Zeiten, wo du einfach kein Bock hast ? :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Für mich gehören Hitze und Kälte zusammen. Der Körper braucht auch etwas Abwechslung.
In meinem Trainingsverlies wird es auch im Sommer nicht wärmer als 22°.

Thunder, hast du nicht auch so Zeiten, wo du einfach kein Bock hast ? :D
Momentan kotzt mich fast alles an, aber wenn ich dann nicht trainierte, würde ich durchgehend noch geladener sein. Mit längerer Abwesenheit der Sonne wird das noch viel schlimmer.
Sonnenschein und Sport sorgen dafür, dass Botenstoffe freigesetzt werden, die einen glücklich machen.
Wie kann man darauf freiwillig verzichten?

Frag mal nen Junkie, ob er keinen Bock auf die nächste Spritze hat. :ugly:
 
Zuletzt bearbeitet:
Du willst also, dass wir dir Motivation beibringen. Hm... Falscher Ansatz. :D
Wenn die Motivation fehlt, ist dein Verlangen nach dem Ziel nicht groß genug. Das kann man keinem beibringen.

Vielleicht hilft das hier etwas:
https://www.youtube.com/watch?v=Zi_hW3mUs4E


Ich denke mir bei dem Wetter immer "jetzt erst recht."
Naja, es ist halt momentan noch so, dass ich halt um 4.30 aufstehe und arbeiten gehe. Dann bin ich aber auch erst 16.30 wieder zu Hause. Da will man sich auch an den zwei Tagen, an denen man kein Training hat einfach mal hinlegen und entspannen :D.

Wenn ich aber früh genug von Arbeit komme, dann schaffe ich es noch mit den anderen vor dem Training zu laufen.

Vielleicht bessert sich das ja, wenn ich nächsten Monat anfange zu studieren. Dann habe ich kürzere Wege :D.
 
Gut, Regeneration ist wichtig und wenn es sich zeitlich nicht einrichten lässt, ist das natürlich schade.
Es gibt nun einmal Dinge, die vorgehen sollten.

Beim Warmmachen solltet ihr doch auch auf der Stelle springen oder? Das kann man auch ziemlich gut zu Hause durchführen, sofern kein Springseil in der Nähe ist.
 
Gut, Regeneration ist wichtig und wenn es sich zeitlich nicht einrichten lässt, ist das natürlich schade.
Es gibt nun einmal Dinge, die vorgehen sollten.

Beim Warmmachen solltet ihr doch auch auf der Stelle springen oder? Das kann man auch ziemlich gut zu Hause durchführen, sofern kein Springseil in der Nähe ist.
Jo, das erinnert mich daran noch eins zu kaufen :ugly:.

Wir haben halt dort genügend Springseile. Aber der Tipp ist gut :daumen:, weil mich das schon eher motiviert :).

So kann man auch ein wenig an einer lockeren Kampfhaltung arbeiten.
 
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