Rollora
Kokü-Junkie (m/w)
AW: DDR-Grenzshooter: 1378(km) stößt auf scharfe Kritik
Der zum Beispiel:
Aber nun was anderes:
Dass dieses Spiel aus gutem Grund mit unterstützung der Schule gemacht wird fängt aber eigentlich all deine Punkte ab: Klar, ein Vergleich zu einem WW2 Shooter ist nicht zulässig, denn die sind ja eigentlich das "Kranke", gehen diese wirklich nur darum SPASS zu machen und dem Spieler ein intensives Mittendringefühl zu vermitteln in der "Gaudi", während "1378(km)" einzig und alleine sensibilisieren und auf die Geschehnisse dort aufmerksam machen soll. Es geht eben NICHT darum, diese Ereignisse einfach in ein Spiel zu pappen, sondern den Spieler zum überlegen zu bringen.
Du hast recht, niemand sieht in diesen "Designer" rein und kennt seine "wahren Absichten", aber ich kenne die Branche der Lehr und Lernspiele, der Serious Games. Und die neuen Methoden Jugendlichen etwas zu vermitteln und genau um so etwas handelt es sich und nicht um eine reine Provokation
Aber man kann sich hier eh die Seele ausm Leib schreiben, es lesen sich leider viele hier einfach nicht durch worum es wirklich geht. Folgender Kommentar fasst es nochmal ganz gut zusammen:
Nur aus der Sicht der Flüchtlinge, dann wäre es eine "sachgerechte Darstellung"?
Achso, ich wusste gar nicht, dass es damals nur Flüchtlinge und keine Grenzsoldaten gab. OMG Wach auf, es geht darum, auch den Konflikt im SCHÜTZEN aufzuzeigen, da hat damals ja keiner aus SPASS geschossen, sondern weil er MUSSTE. Weißt du was für ein innerer Konflikt das sein muss? Du, gerade, der so stark betont, wie schlimm es ist, was damals passiert ist, sollte so etwas unterstützen, nämlich, dass man als SCHÜTZE mal ein bisschen nachdenkt in einem Spiel und nicht nur stupide weiter ballert wie in jedem anderen. Aber "Nein", hier werden scheinbar Leute angegriffen, indem man versucht die dramatischen Ereignisse von damals der Jugend, die heute nichts mehr davon mitkriegen will, dies näher führt und extra auch betont wie grausam und unrecht es war.
Nochmal: die Ereignisse damals waren furchtbar, aber noch furchtbarer ist es sich der Möglichkeit der Aufbearbeitung zu verschließen. NOCH furchtbarer ist es, sich dagegen zu verschließen, dass unsere Jugend vielleicht mal andere Werte als "Ballern ohne Konsequenzen" vermittelt bekommen - und hier hinkt der Vergleich mit COD, GTA usw nicht.
Aber schieß du nur weiter in GTA auf passanten, in COD auf den 1000en Soldaten usw usf das ist ja viel besser. Ersteres ist ja nur fiktiv (ist zwar nicht wahr, denn genau so etwas passiert eigentlich täglich) ja und bei letzteren... was hattest da nochmal dagegen, warum ist das legitim und 1378 nicht?
Und man wird zwar nicht gezwungen, an Kriegsverbrechen teilzunehmen in aktuellen Weltkriegsshootern (stimmt nur deshalb, weil die eine Mission in COD6 kein "Kriegsverbrechen" sondern ein "Terroristischer Akt" ist- i-Typfelchen Reiterei), aber diese so darzustellen als haben diese nicht stattgefunden finde ich auch völlig falsch und vermittelt einfach ein verharmlostes Bild vom Krieg
Politiker machen das, aber dass auch diverse User hier so bekloppt sind, tut mir einfach nur weh, hier sind viele einfach mindestens genau so dumm wie diejenigen die schreien "Killerspiele Spieler sind Mörder"Au ja, ein Spiel verurteilen, dass man selbst noch nie gespielt hat.
Der zum Beispiel:
oder der:Einfach nur krank.![]()
oder der:da kann der auch gleich nen gaskammergame programieren. ist ähnlich geschmacklos.
W T F ! ! ! - das game gehört an die wand![]()
solche blödsinnigen spiele gibts seit dem C64 nicht mehr -
und das ist auch gut so.![]()
Aber nun was anderes:
Nun, dass es in deinen Augen eine Frechheit ist verstehe ich aus den von dir genannten Punkten.Also diese Spiel ist ein ziemliche Frechheit allen Opfern und Angehörigen gegenüber. Und hier dem "Künstler" einen noch so gearteten "künstlerischen Anspruch" zu unterstellen finde ich affig bis zum Dort hinaus. Wer von Euch weiß denn schon was der Typ damit aussagen will? Keiner! Und davon ab hat auch die Kunst und die künstlerrische Freiheit ihre Grenzen. Und die sind mit einem solchen Spiel weit überschritten! Und da sowas von einer Hochschule in diesem Staat auch noch unterstützt wird ist der Hammer schlechthin. (Nein, bin kein Leser der Bild! Kann dieses Schundblatt nicht ab!)
Dass dieses Spiel aus gutem Grund mit unterstützung der Schule gemacht wird fängt aber eigentlich all deine Punkte ab: Klar, ein Vergleich zu einem WW2 Shooter ist nicht zulässig, denn die sind ja eigentlich das "Kranke", gehen diese wirklich nur darum SPASS zu machen und dem Spieler ein intensives Mittendringefühl zu vermitteln in der "Gaudi", während "1378(km)" einzig und alleine sensibilisieren und auf die Geschehnisse dort aufmerksam machen soll. Es geht eben NICHT darum, diese Ereignisse einfach in ein Spiel zu pappen, sondern den Spieler zum überlegen zu bringen.
Du hast recht, niemand sieht in diesen "Designer" rein und kennt seine "wahren Absichten", aber ich kenne die Branche der Lehr und Lernspiele, der Serious Games. Und die neuen Methoden Jugendlichen etwas zu vermitteln und genau um so etwas handelt es sich und nicht um eine reine Provokation
Aber man kann sich hier eh die Seele ausm Leib schreiben, es lesen sich leider viele hier einfach nicht durch worum es wirklich geht. Folgender Kommentar fasst es nochmal ganz gut zusammen:
Auf der offiziellen Seite:1378 (km) - Ein Computerspiel führt an die innerdeutsche Grenze - Home - 1378(km) - Ein Computerspiel führt an die innderdeutsche Grenze lautet es folgendermaßen:
Im Computerspiel habe ich – anders als beispielweise in einem Dokumentarfilm – selbst die Kontrolle über mein Verhalten und meine Reaktionen auf in Echtzeit stattfindende und sich verändernde Situationen. Das Spiel 1378(km) zwingt in der Rolle des „Grenzsoldaten“ nicht, „Flüchtlinge“ zu erschießen. Es lässt Wahlmöglichkeiten. Gewinnen kann man bei 1378(km) nur, wenn man nicht schießt. Die Regeln des Spiels sind von der innerdeutschen Grenzsituation inspiriert. Grenzanlagen, Todesstreifen und Schießbefehl machen die Brutalität des Spiels aus.
Dieses lässt für mich den Schluß zu, dass das "Spiel" keines Falls so geschmacklos ist wie einige hier vermuten. Vielmehr konfrontiert es einem mit der Situation eines Grenzsoldaten, und der durchaus schwierigen Lage in der dieser sich befunden hat (Schießbefehl/Moral).
o_O sorry aber das ist einfach traurig wie hoch dein Tellerrand zu sein scheint und wie wenig du drüber zu blicken vermagst.Wie ich schon zu Bruce112 schrieb: es ist schön wenn man sich das Leben schön reden/schreiben kann. Alleine das es in einem solchen Spiel was zu "gewinnen" gibt ist schon der Hohn schlechthin. Für mich ist und bleibt dieses Machwerk an Frechheit und Geschmacklosigkeit unübertroffen.
Es geht hier auch nicht darum ein Spiel von der Realität zu unterscheiden! Hier geht es einzig und allein um das Thema des Spiels und dessen Umsetzung! Wenn man das Thema DDR-Mauer einigermaßen sachgerecht in einem Spiel aufarbeiten wollte, dann sollte man es rein aus der Sicht der Flüchtlinge aufbauen. Aber so? Nee
Nur aus der Sicht der Flüchtlinge, dann wäre es eine "sachgerechte Darstellung"?
Achso, ich wusste gar nicht, dass es damals nur Flüchtlinge und keine Grenzsoldaten gab. OMG Wach auf, es geht darum, auch den Konflikt im SCHÜTZEN aufzuzeigen, da hat damals ja keiner aus SPASS geschossen, sondern weil er MUSSTE. Weißt du was für ein innerer Konflikt das sein muss? Du, gerade, der so stark betont, wie schlimm es ist, was damals passiert ist, sollte so etwas unterstützen, nämlich, dass man als SCHÜTZE mal ein bisschen nachdenkt in einem Spiel und nicht nur stupide weiter ballert wie in jedem anderen. Aber "Nein", hier werden scheinbar Leute angegriffen, indem man versucht die dramatischen Ereignisse von damals der Jugend, die heute nichts mehr davon mitkriegen will, dies näher führt und extra auch betont wie grausam und unrecht es war.
Nochmal: die Ereignisse damals waren furchtbar, aber noch furchtbarer ist es sich der Möglichkeit der Aufbearbeitung zu verschließen. NOCH furchtbarer ist es, sich dagegen zu verschließen, dass unsere Jugend vielleicht mal andere Werte als "Ballern ohne Konsequenzen" vermittelt bekommen - und hier hinkt der Vergleich mit COD, GTA usw nicht.
Ein Spiel welches du nicht gespielt hast wohlgemerkt. Und wo du einfach vergisst, dass dieses den Moralischen Konflikt und den Gesetzesbruch, das Ethische in den Vordergrund bringt und nicht das Schießen...Was Du über mich denkst, geht mir am Arsch vorbei! Ich habe meine Meinung zu dem Spiel dargelegt, und zu der stehe ich auch! Ob es Dir paßt, oder nicht, interessiert mich dabei herzlich wenig!
Aber schieß du nur weiter in GTA auf passanten, in COD auf den 1000en Soldaten usw usf das ist ja viel besser. Ersteres ist ja nur fiktiv (ist zwar nicht wahr, denn genau so etwas passiert eigentlich täglich) ja und bei letzteren... was hattest da nochmal dagegen, warum ist das legitim und 1378 nicht?
Aus damaliger Sicht waren die, was wir heute als "Kriegsverbrechen" sehen, eben noch keine solchen, sondern "Befehle an Soldaten" - Wie eben auch im Krieg. Und jeder Soldat hatte damals eben auch so etwas wie ein Gewissen dabei. Dass man dieses Spiel gewind, indem man NICHT schießt, dass man verurteilt wird WENN man schießt - das ist doch gut oder? Aus Ethischer sicht.Aber um nochmal eins, im Bezug auf die Spiele zum Thema 2. Weltkrieg, klar hervorzuheben. In keinem Spiel, egal welche Seite man zu spielen hat, wird man gezwungen an irgendeinem Kriegsverbrechen teilzunehmen. Egal wie immer dieses Verbrechen auch gelagert war, oder von welcher Seite es ausgeführt wurde. Und genau das ist der Punkt, warum man einen Shooter über den 2. Weltkrieg nicht mit diesem Spiel vergleichen darf und kann. Man kann dieses Mauerspiel wirklich nur mit Spielen über Lager wie Dachau, die es leider zu Haufe im Netz gibt, vergleichen. Und die sind genauso verwerflich. Und jeder von uns würde ein solches Spiel, ich wiederhole mich da gerne, im Leben nie von einer "künstlerrischen" oder gar "lehrreichen" Seite her betrachten. Oder liege ich da so falsch?
Und man wird zwar nicht gezwungen, an Kriegsverbrechen teilzunehmen in aktuellen Weltkriegsshootern (stimmt nur deshalb, weil die eine Mission in COD6 kein "Kriegsverbrechen" sondern ein "Terroristischer Akt" ist- i-Typfelchen Reiterei), aber diese so darzustellen als haben diese nicht stattgefunden finde ich auch völlig falsch und vermittelt einfach ein verharmlostes Bild vom Krieg
Zuletzt bearbeitet:

Nur wer am lautesten brüllt hat nicht zwangsläufig auch die überzeugensten Argumente. Wie auch immer.