News Das Spiel Codex Mortis wurde zu 100 Prozent mit KI erstellt: Entwickler sind stolz darauf

Oder anders ausgedrückt: Für Kunst braucht es Skills. Für KI nicht.
Mit was fotografierst du? Mit einer aktuellen digitalen Kamera? WYSIWYG?

ich habe hier noch ein paar schöne alte Kameras herumliegen, neben meiner aktuelleren Fujifilm. Zum Beispiel eine Yashica ElectroM35 MC. Eine tolle Kamera mit der ich gerne fotografiere und auch die Bilder ab und zu sogar selber entwickle. Um die zu benutzen benötigt man aber Skill, im Gegensatz zu meiner aktuellen Fuji. Hier halte ich drauf, stell an meinen Rädchen rum, sehe sofort wie sich meine Einstellungen auswirken und drücke auf den Auslöser. Geht es komplexer? - Klar, aber Kunst wird nicht zu Kunst durch die Komplexität der Herstellung.

Weder braucht es heute Skill um "Kunst" zu erschaffen, noch braucht man heute Skill um "Kunst" zu fotografieren. Dafür langt ein Handy, Automode, und das Motiv.
 
Mit was fotografierst du? Mit einer aktuellen digitalen Kamera? WYSIWYG?

ich habe hier noch ein paar schöne alte Kameras herumliegen, neben meiner aktuelleren Fujifilm. Zum Beispiel eine Yashica ElectroM35 MC. Eine tolle Kamera mit der ich gerne fotografiere und auch die Bilder ab und zu sogar selber entwickle. Um die zu benutzen benötigt man aber Skill, im Gegensatz zu meiner aktuellen Fuji. Hier halte ich drauf, stell an meinen Rädchen rum, sehe sofort wie sich meine Einstellungen auswirken und drücke auf den Auslöser. Geht es komplexer? - Klar, aber Kunst wird nicht zu Kunst durch die Komplexität der Herstellung.

Weder braucht es heute Skill um "Kunst" zu erschaffen, noch braucht man heute Skill um "Kunst" zu fotografieren. Dafür langt ein Handy, Automode, und das Motiv.
Was Skills angeht, da wird dir jeder Kunstschaffende, der was auf sich und seine Tätigkeit hält, widersprechen. Das sind ja immerhin Leute, die sich aktiv mit ihrem Handwerk auseinandergesetzt haben.

Und von Komplexität habe ich auch nicht gesprochen. Übrigens hab ich von den Werkzeugen auch nicht gesprochen. Was aus meiner Sicht zur Kunst gehört, hab ich zuvor schon genug erklärt. Auf KI trifft das faktisch nicht zu. Du hast ja jetzt etwas am Ziel vorbei geschossen.

Btw... Es hat schon gute Gründe, warum Fotografen zur Fotokamera greifen. Aber(!) auch mit einem Handy kann man recht gute und kreative Bilder machen, wenn man sich Gedanken macht, sich vorbereitet usw. Ob die jetzt so gut werden, wie mit einer guten Fotokamera, sei mal dahin gestellt. Und ich rede hier nicht von Touristen, die mal eben das Handy zücken und ein paar Erinnerungsfotos knippsen. Dazu gehört auch mit dem Handy schon deutlich mehr. Also ja...auch mit einer Handykamera kann man ein künstlerisches Werk schaffen.

Ich unterstelle dir an der Stelle nicht nur, dass du dich in keinster Weise mit dem Thema Kunst auseinandergesetzt hast, sondern auch Ignoranz gegenüber der Kunst an sich, wenn du glaubst, es bräuchte keinen Skill dafür. Damit sagst du ja nur "Kann jeder, ohne sich mit der Materie auseinanderzusetzen." Stimmt halt nur nicht. Sag das Mal dem Maler oder dem Holzarbeiter, der Figuren mit der Kettensäge herstellt. Ich bin sicher, die wären zumindest nicht begeistert. Weil's halt nicht jeder kann. Ich kann keine Musik komponieren oder Holzfiguren mit der Hand herstellen. Ich kann auch keine Bilder wie Hieronymus Bosch malen. Dafür hab ich die Skills nicht.

Mein Eindruck ist gerade eher, als versuchst das ganze jetzt zu drehen, wie es dir gerade passt. Und mit Verlaub, da mache ich nicht mit. :) Ich habe größten Respekt vor Künstlern und ihrer Arbeit. Sei es nun Fotografen, Musiker oder andere Künstler.

Meine Aussage und meine Überzeugung werden sich dahin gehend auch nicht ändern. Ich werde nun mal nicht zum Musiker, nur weil ich ein Lied via KI generieren lasse.

Und damit belasse ich es dabei. Ich wünsche einen angenehmen Wochenstart.​
 
Absoluter Schwachsinn, der da zusammengereimt wurde.
Ich wüsste gar nicht, wo ich da anfangen sollte.
Das sind keine Argumente. Ich habe lediglich einige der wichtigsten Fakten präsentiert.
Alleine in Deutschland "wussten" Futurologen bereits in den 60ern, dass der Durchschnittsbürger sich im Jahre 2000 vor allem langweilen würde und haben das auch so unters Volk gebracht. Die voranschreitende Technik würde Arbeit sicherlich zu einer Randerscheinung verkommen lassen. Es ist dabei nicht so, als ob der Fortschritt irgendwann haltgemacht hätte. Im Gegenteil. PCs, Smartphones, Globalisierung usw. haben sich gewaltiger entfaltet als antizipiert. Trotzdem arbeiten wir heute deutlich mehr, für deutlich weniger.
Vielleicht magst du diese Fakten nicht wahrhaben weil es kontrintuitiv (zur Propaganda) und deprimierend aufs Gemüt wirkt?
 
Das Problem an K.I ist nicht die K.I, sondern die geklauten Daten die es braucht damit eine K.I überhaupt so etwas kann. Und Big Tech bezahlt ja nix dafür.
Ein Maler geht in ein Kunstmuseum...sobald er Zuhause ist kommt ihm eine "Idee" für ein Gemälde...ein Kritiker sieht das Werk nach 3 Monaten und meint: es hat schon eine gewisse Ähnlichkeit zu bestimmten Werken von... ;)
 
Mmh. Und wo ziehst du da die Grenze? Beim Magic Eraser in Photoshop (seit einiger Zeit auch mit Machine Learning). Bei Grafikprogramm, bei dem du Texturen mit Perlin Noise generierst anstatt selbst die Maus zu bemühen? Bei Paint, dass dir Tools anbietet die es so in der echten Welt nicht gibt? Beim Geodreieck, dass dir das Zeichnen von Linien und Winkeln in der realen Welt abnimmt?

Das sind Tools. Ich lasse auch mal in Cinema 4D einen Textur-Layer wie z.B. einen Noise Shader (da gibts ja mehrere) durch Vorgaben erstellen - dennoch schaffe ich die entsprechende Szene aus eigener Hand, also Modelling, Lighting, Rigging etc pp.

Wenn man die KI genauso als Tool zur Hilfe nimmt, sehe ich da kein Problem. Alles die KI machen zu lassen, aber schon.

Meine Löcher bohre ich ja auch mit der Bohrmaschine und die Schrauben ziehe ich mit dem Akkuschrauber fest - du verstehst?
 
Ist es nicht. Es ist Stand heute nicht möglich eine komplexe Software, wie bspw. ein Spiel, vollständig mit KI zu erstellen. Die KI macht zu viele Fehler, verschlimmbessert den Code mit jeder Iteration und nach genügend Iterationen hat sie vergessen was sie da überhaupt macht.
So viele wie die heutigen menschlichen Programmierer und drölfzig Patches? ;)
Beides. Auch der Schaffensprozess gehört zweifelsohne und indiskutabel dazu.

Ich habe eine Idee für ein Werk. Das allein aber reicht nicht, so kreativ sie auch sein mag. Ich muss dafür auch den Schaffungsprozess durchlaufen und Hand anlegen. Und hier wären wir auch beim Handwerk. Um überhaupt künstlerisch kreativ zu sein, muss man das reine Handwerk dahinter auch verstehen und erlernen.

Ich bin kein Fotograf, nur weil ich ne geile Idee und ne 4500 Euro teure Kamera + 2500 Euro teure Objektive habe. Das ist alles zweifelsohne hilfreich, aber dazu gehört schon deutlich mehr, um gute Bilder zu machen. Das Schaffen an sich gehört also absolut dazu.

Ein Kunstwerk besteht nicht nur aus dem Kreativen (also der Idee), sondern auch aus dem Schaffen und damit dem Handwerk.


Richtig. Das wäre keine Kunst. Abgesehen davon hätte besagte Person auch andere Möglichkeiten, sich künstlerisch zu betätigen. Gibt auch Leute ohne Arme, die es gelernt haben, mit den Füßen zu malen/zeichnen. Hier ist der Schaffensprozess sehr kreativ (also problemlösungsorientiert) und die Ergebnisse sind auch oft ziemlich geil.


Genau deswegen haben KI-generierte Inhalte keinen künstlerischen Mehrwert.


Jep. Das ist keine Kunst. Denn KI macht nur das, was du ihr sagst. Sie denkt nicht mit. Ist selbst nicht kreativ, gibt keinen intrinsischen kreativen Input, sondern handelt nur auf Basis von dem, was man ihr sagt und was sie an Informationen hat.

Ein Künstler lässt sein Werk auch nicht von anderen machen. Wenn eine Zusammenarbeit besteht, legt der Künstler selbst Hand an und führt sein Team (nicht Untergebene) an. Oder alle arbeiten gleichberechtigt an einer gemeinsamen Idee. So oder so sind hier alle aktiv und kreativ beteiligt.

Dazu kommt, dass Kunst immer ein individueller Ausdruck des Künstlers ist. Das hat man bei KI nicht. Die Prompts kannst du Wort für Wort weiter geben und je nach KI-Assistent wird auch in etwa das gleiche oder das exakt gleiche Bild entstehen. Da ist nichts mit Individualität. Anders, als bei Bildern, Musik, Filmen etc. Weil jeder seinen eigenen künstlerischen Stil hat.

Du kannst also noch so oft mit körperlich oder geistig beeinträchtigten Menschen ankommen. KI als unterstützende Funktion für künstlerische Gestaltung von mir aus (beispielsweise bei der Fotobearbeitung). Als Ersatz für künstlerische Arbeit? Niemals.

Ich finde es beeindruckend, dass man Kinderlieder mit der Stimme von Freddie Mercury vorspielen kann. Aber hier sind wir nicht beim kreativen, sondern technischen Aspekt. Das ist absolut beeindruckend. Aber kreativ gesehen ist KI ein Unding und hat keinerlei künstlerischen Mehrwert. Tut mir Leid, aber da lasse ich auch nicht mit mir reden. :)
Du hast anscheinend noch nie ein "KI" Bild generiert, denn dann wüsstest du, wie "kreativ" eine "KI" sein kann, selbst wenn man denkt der prompt wäre eindeutig wasserdicht! :lol:
Noch interessanter wird es, wenn man gezielt den prompt "kurz" hält, oder mit "absurden" Begriffen und Zeichen den prompt gezielt manipuliert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein Maler geht in ein Kunstmuseum...sobald er Zuhause ist kommt ihm eine "Idee" für ein Gemälde...ein Kritiker sieht das Werk nach 3 Monaten und meint: es hat schon eine gewisse Ähnlichkeit zu bestimmten Werken von... ;)
"Gewisse Ähnlichkeit" und "1:1 Kopie" ist schon ein deutlicher Unterschied...
Die per KI erstellten Disney Charaktere (Von Donald Duck, bis zu Vader...) sind nicht "ähnlich", sondern eine 1:1 Kopie der Originale in anderen Posen...
 
Mit was fotografierst du? Mit einer aktuellen digitalen Kamera? WYSIWYG?

Nach der Logik, dass es nur "Kunst" sein kann, wenn viel Mühe drin steckt und man das Handwerk von der Pike aus an gelernt hat, dann wäre die Mindestanforderung wohl, seine Fotoemulsion selbst anzumischen und aufzutragen. Für wahre Fotokunst muss man natürlich auch die Glasplatte darunter selbst gegossen haben, mit selbst abgebauten Mineralien. Alles andere hätte den Beigeschmack einer Abkürzung, bei der man einfach Arbeit anderer, gegebenenfalls sogar von Maschinen, einkauft.

Ein Maler geht in ein Kunstmuseum...sobald er Zuhause ist kommt ihm eine "Idee" für ein Gemälde...ein Kritiker sieht das Werk nach 3 Monaten und meint: es hat schon eine gewisse Ähnlichkeit zu bestimmten Werken von... ;)

KI würde im übertragenen Beispiel das Bild aus dem Museum mitnehmen und es zu Hause neben die Staffelei stellen, um jedes Details jederzeit referenzieren zu können. Ergebnisse solcher Arbeiten, also Werke aus den Händen von Kopisten und Kunstfälschern, werden in aller Regel aber nicht als Kunst anerkannt, sondern lediglich als handwerkliche Dekorationsobjekte. Ein Aufwendig von Hand nachgemalter Rembrandt ist weniger wert, als eine von Warhol selbst in banaler Drucktechnik angefertigte Vervielfältigung – Kunstliebhaber sind da etwas merkwürdig.

Das ist für die bildende Künstler aber in der Regel egal, denn aufgrund des Aufwandes werden in dieser Form quasi nur alte, bekannte Werke von längst toten Schöpfern kopiert. Ganz anders sieht dies aus, wenn die Vervielfältigung zu Lebzeiten stattfindet und dem kreativen Ideengeber den Markt zuspammt/die Lebensgrundlage raubt. Das gibt/gab es bei Bildern nicht, sehr wohl aber bei populärer Musik. Deswegen ist es aus gutem Grund verboten, in ein Konzert zu gehen und drei Monate später einfach das gleiche selbst aufzuführen, ohne die fremde Kompositionen zu lizensieren. Gleiches gilt in weniger künstlerischen Bereichen zum Beispiel für Nachrichten und Reportagen: Fremde Leistungen stehen unter Urheberschutz. Nur KI ignoriert das und bedroht damit die Existenz von Aufgabenbereichen, welche weit mehr als nur Wanddeko produzieren.
 
Nach der Logik, dass es nur "Kunst" sein kann, wenn viel Mühe drin steckt und man das Handwerk von der Pike aus an gelernt hat, dann wäre die Mindestanforderung wohl, seine Fotoemulsion selbst anzumischen und aufzutragen. Für wahre Fotokunst muss man natürlich auch die Glasplatte darunter selbst gegossen haben, mit selbst abgebauten Mineralien. Alles andere hätte den Beigeschmack einer Abkürzung, bei der man einfach Arbeit anderer, gegebenenfalls sogar von Maschinen, einkauft.
Das reicht noch nicht.. Ein Künstler, der sich nicht selbst erzogen - nein, der sich nicht selbst GEZEUGT hat, sollte es auch nicht sein eigenes Talent oder Gabe nennen dürfen.
 
So viele wie die heutigen menschlichen Programmierer und drölfzig Patches? ;)
Viel mehr und viel schlimmer...
Und das zu reviewen, was dann da raus kommt, ist keine Freude...

Ich bin Softwareingenieur mit über 30 Jahren Erfahrung und ich nutze KI während der Entwicklung, um kleinere Standardmethoden schreiben zu lassen, die mich nur Zeit kosten und reine Fleißarbeit sind. Das geht ganz gut, wobei selbst bei so einfachem Code immer wieder Fehler drin sind.

Ich probiere auch immer wieder, wenn neue Modelle rauskommen, aus, was jetzt mehr geht. Und ich kann dir sagen, dass sich, was komplexen Code anbelangt, praktisch nichts getan hat. Und das wird es auch so schnell nicht, weil Google, OpenAI und Co. gar nicht wissen, wie sie die Modelle gezielt verbessern können. Die Unternehmen sind wie ein Codinganfänger, der gerade gelernt hat, wie man mit trigonometrischen Funktionen Grafiken erstellen kann und jetzt wild rumprobiert, was passiert, wenn er etwas verändert. Da kommt zwischendrin immer mal was nettes bei raus, aber es ist halt Trial and Error.

Und genau das sieht man ja auch bei den neuen Modellen. Die werden gefühlt mit jeder Iteration stumpfsinniger.
 
Du hast anscheinend noch nie ein "KI" Bild generiert, denn dann wüsstest du, wie "kreativ" eine "KI" sein kann, selbst wenn man denkt der prompt wäre eindeutig wasserdicht! :lol:
Noch interessanter wird es, wenn man gezielt den prompt "kurz" hält, oder mit "absurden" Begriffen und Zeichen den prompt gezielt manipuliert.
Ich bin mir wirklich nicht sicher, was du mir jetzt damit sagen willst. Von Kreativität kann man in solchen Fällen wohl kaum sprechen. Nicht mal mit Anführungszeichen. Das sind halt Darstellungsfehler. Nichts anderes. Der KI-Assistent bastelt auf Basis gegebener Informationen irgendwas zusammen.
 
Monet hat auch "nur" gemalt, was er mit seinen Augen noch sehen konnte. Die resultierenden Fehler gelten heute als hohe Kunst. :ka:
Allgemein ähnelt das Zusammenmanschen unvollständiger oder gar widersprüchlicher Informationen durch Bildgeneratoren surrealen Träumen, welche wiederum quer durch alle Epochen als Vorlage für Kunstwerke dienten.
 
Monet hat auch "nur" gemalt, was er mit seinen Augen noch sehen konnte. Die resultierenden Fehler gelten heute als hohe Kunst. :ka:
Allgemein ähnelt das Zusammenmanschen unvollständiger oder gar widersprüchlicher Informationen durch Bildgeneratoren surrealen Träumen, welche wiederum quer durch alle Epochen als Vorlage für Kunstwerke dienten.
Ich würde einen KI-Assistenten eher mit einem Mitarbeiter vergleichen, der die Anweisungen des Chefs unzureichend umsetzt, weil er nicht in der Lage ist, das Hirn einzuschalten (was ja bei der KI buchstäblich der Fall ist).

Monet brauchte keine solchen Anweisungen. Abgesehen davon sollten wir davon weg kommen, Vergleiche dies bezüglich zu ziehen, da man schnell dabei ist, einem KI-Assistenten Kreativität anzudichten. Was technisch nicht möglich ist. Kreativität ist was intrinsisches und erfordert eigene kognitive Leistung, die ein KI-ASsistent nicht hat.
 
Wenn der "Chef" aka Künstler seine Mitarbeiter absichtlich mit missverständlichen, kreativ auszulegenden Anweisungen stehen lässt, wie Darkwing das vorschlägt, dann sind die kuriosen Ergebnisse nicht "unzureichend", sondern gewollt.
 
Wenn der "Chef" aka Künstler seine Mitarbeiter absichtlich mit missverständlichen, kreativ auszulegenden Anweisungen stehen lässt, wie Darkwing das vorschlägt, dann sind die kuriosen Ergebnisse nicht "unzureichend", sondern gewollt.
Ich bin mir eigentlich nicht mal sicher, was du mir jetzt eigentlich mit deinem Monet-Beispiel sagen willst. Eine KI ist kein Monet und wird es auch nicht sein können. Darin sind wir uns hoffentlich einig. Kreativ sein oder etwas kreativ auslegen kann eine KI nicht. Dazu ist sie schlicht nicht imstande. Mein Vergleich kam nur deswegen zustande, weil mir kein besserer eingefallen ist. ^^

Und besoners kreativ ist es auch nicht, "absichtlich" unzureichende Anweisungen einer KI zu zuführen. Mit Kunst hat das nichts zu tun.
 
Ein Maler geht in ein Kunstmuseum...sobald er Zuhause ist kommt ihm eine "Idee" für ein Gemälde...ein Kritiker sieht das Werk nach 3 Monaten und meint: es hat schon eine gewisse Ähnlichkeit zu bestimmten Werken von... ;)

Falscher Vergleich, den nutze ich auch lange. Hier geht es nicht um persönliche Inspiration oder schnödes kopieren. Noch dazu hat K.I keine echte Fantasie.

Der Maler bricht in alle Musewn ein, fotografiert die Werke und bringt die Fotos in seiner Galerie zur Ausstellung. Einige retouchiert er zusammen, ohne wirklich selber zu malen, und verkauft Dir das Recht die Bilder anzusehen. Auftragsarbeiten kann er nur auf Grund der illegal gemachten Fotografien herausarbeiten, da ihm schlicht die Fantasie fehlt.
 
Auf KI trifft das nicht zu. Du gibst Anweisungen und die KI erledigt das für dich. Und das nicht mal immer zuverlässig. Jeder kann KI nutzen, um z.B. Musik zu generieren. Das macht aber nicht jeden zum Musiker.
Sind Dirigenten Künstler? Oder Regisseure? Denn die geben ja auch nur Anweisungen an Leute, die dann die "wirkliche" Arbeit machen.

KI oder nicht, am Ende musst du immer noch wissen was du willst. Klar, du kannst mit einer KI einfacher schon existierende Dinge klonen, denn sie nimmt dir die Handwerksarbeit weitgehend ab. Das kannst du aber auch ohne KI, es macht nur mehr Arbeit bzw. kostet mehr Geld. Ich habe als Kind zum Beispiel einen Mario Klon gebaut - exakt gleiches Spielprinzip, aber andere Texturen. Schöpfungshöhe: Null.

Wenn du was wirklich neues schaffen willst, hilft dir die KI nicht bzw. nur wenig.

Falscher Vergleich, den nutze ich auch lange. Hier geht es nicht um persönliche Inspiration oder schnödes kopieren. Noch dazu hat K.I keine echte Fantasie.

Der Maler bricht in alle Musewn ein, fotografiert die Werke und bringt die Fotos in seiner Galerie zur Ausstellung. Einige retouchiert er zusammen, ohne wirklich selber zu malen, und verkauft Dir das Recht die Bilder anzusehen. Auftragsarbeiten kann er nur auf Grund der illegal gemachten Fotografien herausarbeiten, da ihm schlicht die Fantasie fehlt.
Und das machst du woran fest?

Ich würde eher das Gegenteil behaupten. Selbst die modernsten LLMs haben viel weniger Parameter als Daten, die zum Training verwendet werden. Anders als der Künstler kann das neuronale Netz also nicht stumpf auswendig lernen, sondern muss abstraktere Zusammenhänge "verstehen".
 
Und das machst du woran fest?
Einfach daran, dass Open AI und Co. offen sagen, sie könnten ihre KIs nicht ohne kostenlosen Zugriff auf urheberrechtlich geschützte Werke trainieren.
OpenAI bat den Präsidenten der USA darum, Regeln zu erlassen, dass sich OpenAI nicht um "übermäßig belastende" Gesetze einzelner US Staaten kümmern muss.
Im Endeffekt meinten sie schlicht das Urheberrecht.
 
Einfach daran, dass Open AI und Co. offen sagen, sie könnten ihre KIs nicht ohne kostenlosen Zugriff auf urheberrechtlich geschützte Werke trainieren.
OpenAI bat den Präsidenten der USA darum, Regeln zu erlassen, dass sich OpenAI nicht um "übermäßig belastende" Gesetze einzelner US Staaten kümmern muss.
Im Endeffekt meinten sie schlicht das Urheberrecht.
Ja und?

Menschen trainieren auch mit urheberrechtlich geschützten Inhalten, nur gibt es da halt in der Regel keinen Beleg für. Geht ja auch realistisch gar nicht anders, dank der absurden Regel, dass Werke erst 70 Jahre nach Tod des Autors gemeinfrei werden.

Glaubst du, dass Nolan nur gemeinfreie Werke geguckt/gelesen hat, bevor er Interstellar gedreht hat?
 
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