Dank Videokonferenz-Boom: Theoretisch 700.000 PKW überflüssig

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Laut einer Studie vom Verkehrsclub Deutschland und dem Borderstep Institut könnten 700.000 Automobile in Deutschland überflüssig werden, wenn vermehrt auf Videokonferenzen statt Dienstreisen gesetzt wird.

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Wir werden noch alle enden wie in der Matrix, aber es wird ökologisch sinnvoll sein.
Wenn dus so erstrebenswert findest, dass jemand mehrere hundert km fahren muss um zwei Stunden irgendwie im Meeting zu gammeln und dann wieder zurück zu fahren? Ich mein ich kenn auch Fälle wo der Techniker 200km fährt um ne Festplatte im Rechenzentrum auszutauschen oder jede Woche über 1200km fährt um einem Kunden ein Programm vorzustellen das als Demo irgendwo in nem Rechenzentrum ganz wo anders läuft. Ich mein allein das der gute Mann für zwei Tage Auto fahren bezahlt wird sollte dem Chef ein Dorn im Auge sein.
 
Videokonferenzen besser als den Flieger nehmen...liegt doch auf der Hand. Jetzt noch stundenlange Konferenzen mit 5 Minuten Inhalt mit einer Email ersetzen und wir sind noch weiter.

Also weniger Dienstreisen, weniger Umweltbelastung. Da wir ja anscheinend wie die Deppen online bestellen, glaub ich kompensiert sich das Eingesparte wieder.
 
Eine klassische Nonsense Studie. Die Autos werden nicht überflüssig, sondern nur weniger genutzt, das ist ein sehr großer Unterschied. Das Videokonferenzen umweltfreundlicher sind, als irgendwo hin zufahren, das war auch klar. Genauso wie die Tatsache, dass man nicht alles mit Videokonferenzen erledigen kann, da man sich sonst entfremdet und es quasi keine normalen zwischenmenschlichen Beziehungen gibt.

PCGH schrieb:
Eine Bahn-Reise von Stuttgart nach Berlin verursacht für zwei Personen einen CO2-Ausstoß von 65 Gramm.

Das sollte wohl Gramm pro Kilometer heißen.
 
Wenn dus so erstrebenswert findest, dass jemand mehrere hundert km fahren muss um zwei Stunden irgendwie im Meeting zu gammeln und dann wieder zurück zu fahren? Ich mein ich kenn auch Fälle wo der Techniker 200km fährt um ne Festplatte im Rechenzentrum auszutauschen oder jede Woche über 1200km fährt um einem Kunden ein Programm vorzustellen das als Demo irgendwo in nem Rechenzentrum ganz wo anders läuft. Ich mein allein das der gute Mann für zwei Tage Auto fahren bezahlt wird sollte dem Chef ein Dorn im Auge sein.

Wer findet die Fehler.
 
Eine klassische Nonsense Studie. Die Autos werden nicht überflüssig, sondern nur weniger genutzt, das ist ein sehr großer Unterschied. Das Videokonferenzen umweltfreundlicher sind, als irgendwo hin zufahren, das war auch klar. Genauso wie die Tatsache, dass man nicht alles mit Videokonferenzen erledigen kann, da man sich sonst entfremdet und es quasi keine normalen zwischenmenschlichen Beziehungen gibt.
Das war so nicht unbedingt klar, denn es gab auch Stimmen, die etwa Videokonferenz verteufelt haben in Sachen Umweltbilanz. Schließlich müssen ja Server betrieben werden, Endgeräte genutzt werden usw. Nun zeigt sich aber, dass Videokonferenzen umweltfreundlicher sind, als eine Bahnfahrt im Fernverkehr, eine Autofahrt über mehrere hundert Kilometer oder gar eine Flugreise zum Geschäftstermin.

Bei der Bahnreise im Fernverkehr (Seite 24 der repräsentativen Umfrage) zwischen Stuttgart nach Berlin beträgt die Fahrstrecke knapp 510 Kilometer. Insgesamt stößt die gesamte Bahnfahrt knapp 128 Kilogramm CO2 pro Fahrgast aus. Einen derart niedrigen Wert schafft aktuell kein Auto mit Verbrennungsmotor oder als Hybrid.
Siehe: https://www.vcd.org/fileadmin/user_.../AP3-5_Repraesentativbefragung_11-02-2021.pdf

Man kann davon ausgehen, dass eine Autofahrt z.B. mit einem BMW 320 Diesel um die sechs Liter Diesel pro 100 km verbraucht. Für die rund 630 Kilometer lange Strecke von Stuttgart nach Berlin bedeutet das, dass dieser Diesel-PKW einen CO2-Ausstoß von 159 Gramm CO2 pro Kilometer hat. Bei einem Auto mit Benzinmotor ist der CO2-Ausstoß noch höher... Zusätzlich muss man aber auch noch die Schadstoffemissionen berechnen für eine Hotelübernachtung, Verpflegung etc., die eben üblich sind bei einer Geschäftsreise.
Siehe: https://spritrechner.biz/co2-rechner-fuer-autos.html#:~:text=So rechnet der CO2-Ausstoßrechner&text=Benzin: Verbrauch pro 100 Kilometer,145,8 g CO2/km

Elektroautos stoßen zwar lokal keine Schadstoffe aus (bis auf Abrieb von Reifen und Bremsen), aber beim Laden werden natürlich indirekt Schadstoffe ausgestoßen bei der Produktion und dem Transport des Stroms zum E-Auto. Je nach Strommix und Stromverbrauch kann man da z.B. mit rund 90 Gramm CO2 pro Kilometer rechnen.
 
Eine Bahnreise im Fernverkehr stößt - laut Daten der Studie - 0,032 Kilogramm CO2 pro Kilometer aus (Seite 24 der repräsentativen Umfrage). Die Fahrtstrecke der Bahnstrecke Stuttgart nach Berlin beträgt knapp 510 Kilometer. Insgesamt stößt die gesamte Bahnfahrt somit 65 Kilogramm CO2 aus. Einen derart niedrigen Wert schafft aktuell kein Auto mit Verbrennungsmotor oder als Hybrid.
Siehe: https://www.vcd.org/fileadmin/user_.../AP3-5_Repraesentativbefragung_11-02-2021.pdf

In der News stehen aber Gramm und nicht Kilogramm.

(Es gibt oder vielmehr gab, Autos, die das schaffen. Das 1L Auto von VW ist ein recht prominentes Beispiel und der 3L Lupo schafft es auch drunter zu kommen, zumindest wenn zwei Personen mitfahren. Mit einem einigermaßen aktuellem Smart oder VW Up könnte es eventuell auch hinkommen, wie gesagt, dort mit zwei Personen.)

Elektroautos stoßen zwar lokal keine Schadstoffe aus (bis auf Abrieb von Reifen und Bremsen), aber beim Laden werden natürlich indirekt Schadstoffe ausgestoßen bei der Produktion und dem Transport des Stroms zum E-Auto. Je nach Strommix und Stromverbrauch kann man da z.B. mit rund 90 Gramm CO2 pro Kilometer rechnen.

Das hängt immer davon ab, welchen Strom man tankt. Wenn man den Selbstbeschiß, bei dem der EU Durchschnitt genommen wird, aufgibt und deutschen Strom nimmt, dann landet man hinter einem halbwegs neuen Diesel. Wenn man die Kraftwerke nimmt, die in Deutschland extra dafür laufen müssen, dann wird es richtig dreckig, da man fast ausschließlich Braunkohlestrom tankt. Da ist man dann auch mit einem dicken, fetten Benziner besser dran. Lediglich Spritschleudern, wie der Hummer und etliche Supersportwagen verursachen mehr CO2. Auf der anderen Seite wird es richtig CO2 arm, wenn man in Frankreich das Auto auflädt. Dort stammt der Strom zum großen Teil aus Kernkraft und man verursacht weniger als 7gr pro km. Lädt man nachts, mit überflüssigen Kernkraftstrom, dann geht es sogar gegen Null.

Aus Sicht des Klimaschutz sind Elektroautos, in Deutschland, wohl noch die 20 Jahre die schlechtere Wahl. Es wäre besser auf effiziente Diesel und Hybride zu setzen.
 
In der News stehen aber Gramm und nicht Kilogramm.

(Es gibt oder vielmehr gab, Autos, die das schaffen. Das 1L Auto von VW ist ein recht prominentes Beispiel und der 3L Lupo schafft es auch drunter zu kommen, zumindest wenn zwei Personen mitfahren. Mit einem einigermaßen aktuellem Smart oder VW Up könnte es eventuell auch hinkommen, wie gesagt, dort mit zwei Personen.)



Das hängt immer davon ab, welchen Strom man tankt. Wenn man den Selbstbeschiß, bei dem der EU Durchschnitt genommen wird, aufgibt und deutschen Strom nimmt, dann landet man hinter einem halbwegs neuen Diesel. Wenn man die Kraftwerke nimmt, die in Deutschland extra dafür laufen müssen, dann wird es richtig dreckig, da man fast ausschließlich Braunkohlestrom tankt. Da ist man dann auch mit einem dicken, fetten Benziner besser dran. Lediglich Spritschleudern, wie der Hummer und etliche Supersportwagen verursachen mehr CO2. Auf der anderen Seite wird es richtig CO2 arm, wenn man in Frankreich das Auto auflädt. Dort stammt der Strom zum großen Teil aus Kernkraft und man verursacht weniger als 7gr pro km. Lädt man nachts, mit überflüssigen Kernkraftstrom, dann geht es sogar gegen Null.

Aus Sicht des Klimaschutz sind Elektroautos, in Deutschland, wohl noch die 20 Jahre die schlechtere Wahl. Es wäre besser auf effiziente Diesel und Hybride zu setzen.
Doppelt und dreifach: Nein!

Der große Fehler in deiner Kalkulation ist die Laufzeit des jetzt gekauften E-Autos.

2020 lag der Strommix bereits bei 50% aus regenerativer Quelle. Ein aktuell gekauftes E-Auto kann locker 20 Jahre oder mehr fahren, wenn man sich die durchschnittliche Nutzung anschaut. Die Akkus halten und fallen nicht schon nach 80000km aus.

Wie der Strommix in 10 Jahren aussieht, wissen wir aktuell noch nicht, aber er wird sukzessive nachhaltiger. Jedes Jahr! Und genau das verbessert den CO2 Verbrauch.
Auch die Wiederverwertbarkeit der Akkus (Zweitnutzung, Recycling etc.) verringert den zunächst größeren CO2 Rucksack nachhaltig.

Des Weiteren kenne ich einige im Bekanntenkreis, die schon zu großem Teil den eigen hergestellten PV Strom für das E-Auto nutzen. Man darf auch nicht vergessen, dass geförderte Ladestationen (und das sind fast alle) mit Ökostrom betrieben werden müssen. Klar, es gilt der Strommix in Deutschland, aber man darf die Lenkungswirkung nicht vergessen.

Ein jetzt gekaufter Benziner oder Diesel verbessert seine Ökobilanz in seiner Laufzeit nur unwesentlich. Höchstens wenn dem Kraftstoff noch mehr Bio hinzugefügt werden. Vorausgesetzt, wir haben noch die Anbauflächen dafür!
Ein Hybrider ist in den meisten Fällen eine Mogelpackung, selbst wenn täglich geladen wird und die Wegstrecke bei unter 30km liegt, heißt das nicht, dass der nur mit dem Akku fährt. Wir haben einige Plugin Hybride in der Flotte und die Bilanz ist vor allem auf der Langstrecke verheerend. Warum die immer noch gefördert werden ist mir ein Rätsel, aber wohl der Langsamkeit der deutschen Autohersteller geschuldet, also eine reine politische Entscheidung. Das wird aber Ende 2021 auch sein Ende finden, zum Glück!
 
(Es gibt oder vielmehr gab, Autos, die das schaffen. Das 1L Auto von VW ist ein recht prominentes Beispiel und der 3L Lupo schafft es auch drunter zu kommen, zumindest wenn zwei Personen mitfahren. Mit einem einigermaßen aktuellem Smart oder VW Up könnte es eventuell auch hinkommen, wie gesagt, dort mit zwei Personen.)



Das hängt immer davon ab, welchen Strom man tankt. Wenn man den Selbstbeschiß, bei dem der EU Durchschnitt genommen wird, aufgibt und deutschen Strom nimmt, dann landet man hinter einem halbwegs neuen Diesel. Wenn man die Kraftwerke nimmt, die in Deutschland extra dafür laufen müssen, dann wird es richtig dreckig, da man fast ausschließlich Braunkohlestrom tankt. Da ist man dann auch mit einem dicken, fetten Benziner besser dran. Lediglich Spritschleudern, wie der Hummer und etliche Supersportwagen verursachen mehr CO2. Auf der anderen Seite wird es richtig CO2 arm, wenn man in Frankreich das Auto auflädt. Dort stammt der Strom zum großen Teil aus Kernkraft und man verursacht weniger als 7gr pro km. Lädt man nachts, mit überflüssigen Kernkraftstrom, dann geht es sogar gegen Null.

Aus Sicht des Klimaschutz sind Elektroautos, in Deutschland, wohl noch die 20 Jahre die schlechtere Wahl. Es wäre besser auf effiziente Diesel und Hybride zu setzen.
Ich muss Dich leider enttäuschen. In meinem privaten Umfeld fährt jemand einen Smart Forfour (Baujahr 2018) als Benziner mit 90 PS. Der Durchschnittsverbrauch liegt bei 6 Litern Benzin auf 100 Kilometer. Das "Problem" ist, dass die Autohersteller - mittlerweile - bei ihren Einstiegsmodellen nur noch die billigste verfügbare Antriebstechnik verbauen, damit die Kosten niedrig bleiben und die Marge höher ausfällt. Oftmals wird erst ab dem sogenannten "C-Fahrzeugsegment", also der "Golf-Klasse", etwas an moderner Spritspartechnik verbaut. Aber selbst dann kommt man nur schwerlich unter die 6 Liter Diesel pro 100 Kilometer. Hierbei werden 159 Gramm CO2 pro Kilometer ausgestoßen.

-> Wenn man nun mit so einem typischen Vertreterauto die Strecke Stuttgart-Berlin fährt und somit circa 630 Kilometer zurücklegt, dann hat man für diese eine Fahrt 100.170 Gramm CO2 aus dem Auspuff geblasen! Hinzu kommen aber noch die CO2-Emissionen, die der Kraftstoff bei der Produktion und beim Transport zur Tankstelle verursacht...

Selbst mit dem deutschen Strommix sind Elektroautos ab einer gewissen Kilometerlaufleistung umweltfreundlicher unterwegs, als ihre Kollegen mit Verbrennungsmotor. In Deutschland wurden im Jahr 2020 50 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Quellen erzeugt. Wenn man nun noch mit einrechnet, dass bald E-Autos ihre Batteriepakete aus Europa beziehen, fällt der teure und umweltschädliche Transport aus Asien weg. In Kaiserslautern bauen etwa Opel und der französische Konzern Total ein Werk für Batteriezellen auf, in Erfurt, Thüringen lässt sich bereits ab dem nächsten Jahr die chinesische Akkufirma CATL nieder, die für etliche Autohersteller aus Europa die Batteriezellen fertigt. Zudem werden manche Ladestationen ausschließlich von Strom aus erneuerbaren Quellen versorgt.

Es stimmt also schlicht und einfach nicht, dass ein Verbrenner - aus Umweltschutzgründen - besser ist, als ein Elektroauto. Klar muss man ein E-Auto erstmal fahren, bis der "CO2-Rucksack" der Produktion weg ist, doch es lohnt sich, gerade bei Vielfahrern, die eben Geschäftsreisen unternehmen. Und auf einer Urlaubsfahrt dürfte die Ladezeit ziemlich egal sein, da man keinen Zeitdruck hat...

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Viel lustiger fand ich die Auswertung der Feinstaub-, CO2- und NOX -Werte in den Städten für das Jahr 2020.
Ergebnis: In allen Städten wurden die Grenzwerte an 99% der Tage eingehalten.
Das ist weitgehend nachvollziehbar, "lustig" ist allerdings die Schlussfolgerung des Bundesumweltamtes.
Auf die Frage "warum" die Ergebnisse im Jahr 2020 so gut waren, kam die Antwort:
"Das liegt zum einen ganz klar an den Softwareupdates für eine Vielzahl von Diesel-PKWs und daran dass die Förderung von E-Mobilität langsam durchschlägt....."
Wie weltfremd kann man eigentlich sein?
Seit März letzten Jahres haben wir Corona-Krise mit großflächigen Lockdowns und Home-Office in vielen Wirtschaftszweigen --> und das Bundesumweltamt "denkt" es läge an Softwareupdates und einer handvoll E-Autos?!
lol
 
Ich muss Dich leider enttäuschen. In meinem privaten Umfeld fährt jemand einen Smart Forfour (Baujahr 2018) als Benziner mit 90 PS. Der Durchschnittsverbrauch liegt bei 6 Litern Benzin auf 100 Kilometer. Das "Problem" ist, dass die Autohersteller - mittlerweile - bei ihren Einstiegsmodellen nur noch die billigste verfügbare Antriebstechnik verbauen, damit die Kosten niedrig bleiben und die Marge höher ausfällt. Oftmals wird erst ab dem sogenannten "C-Fahrzeugsegment", also der "Golf-Klasse", etwas an moderner Spritspartechnik verbaut. Aber selbst dann kommt man nur schwerlich unter die 6 Liter Diesel pro 100 Kilometer. Hierbei werden 159 Gramm CO2 pro Kilometer ausgestoßen.

-> Wenn man nun mit so einem typischen Vertreterauto die Strecke Stuttgart-Berlin fährt und somit circa 630 Kilometer zurücklegt, dann hat man für diese eine Fahrt 100.170 Gramm CO2 aus dem Auspuff geblasen! Hinzu kommen aber noch die CO2-Emissionen, die der Kraftstoff bei der Produktion und beim Transport zur Tankstelle verursacht...

Selbst mit dem deutschen Strommix sind Elektroautos ab einer gewissen Kilometerlaufleistung umweltfreundlicher unterwegs, als ihre Kollegen mit Verbrennungsmotor. In Deutschland wurden im Jahr 2020 50 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Quellen erzeugt. Wenn man nun noch mit einrechnet, dass bald E-Autos ihre Batteriepakete aus Europa beziehen, fällt der teure und umweltschädliche Transport aus Asien weg. In Kaiserslautern bauen etwa Opel und der französische Konzern Total ein Werk für Batteriezellen auf, in Erfurt, Thüringen lässt sich bereits ab dem nächsten Jahr die chinesische Akkufirma CATL nieder, die für etliche Autohersteller aus Europa die Batteriezellen fertigt. Zudem werden manche Ladestationen ausschließlich von Strom aus erneuerbaren Quellen versorgt.

Es stimmt also schlicht und einfach nicht, dass ein Verbrenner - aus Umweltschutzgründen - besser ist, als ein Elektroauto. Klar muss man ein E-Auto erstmal fahren, bis der "CO2-Rucksack" der Produktion weg ist, doch es lohnt sich, gerade bei Vielfahrern, die eben Geschäftsreisen unternehmen. Und auf einer Urlaubsfahrt dürfte die Ladezeit ziemlich egal sein, da man keinen Zeitdruck hat...

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Das Video vom Bloch ist wirklich gut. Leider nimmt er die die sehr konservative VDI Studie als Grundlage. Aber klar, irgendwo muss man anfangen.
Zumindest sind seine Schlussfolgerungen durchdacht und differenziert.
 
Ich hoffe da auch auf eine gute Zukunft, ohne Corona hätte ich jetzt auch nicht Homeoffice und würde jede Woche durch Deutschland pendeln. Den öffentlichen Nahverkehr meiden ich sowieso schon auch ohne Corona. Man nennt bei uns nicht umsonst die Straßenbahn auch Gesindelbahn.
 
Ich hoffe da auch auf eine gute Zukunft, ohne Corona hätte ich jetzt auch nicht Homeoffice und würde jede Woche durch Deutschland pendeln. Den öffentlichen Nahverkehr meiden ich sowieso schon auch ohne Corona. Man nennt bei uns nicht umsonst die Straßenbahn auch Gesindelbahn.
Meine Hoffnungen sind, dass sich das einpendeln wird.
Hin und wieder mag ich auch gern zum Kunden fahren. Einige Gespräche lassen sich aber sicherlich auch über Teams realisieren.
Auch das Home Office werde ich verstärkt nutzen. Bis März/April 2020 hatten wir dahingehend nichts und ich habe zumindest jetzt schon die Sicherheit, dass ich 1-2 Tage die Woche im Home Office arbeiten kann, auch zukünftig.

In der breiten Masse heißt das ganz klar, dass wir weniger unterwegs sein werden und wenn das bei vielen so ist, summiert sich das Ganze.
 
Ein aktuell gekauftes E-Auto kann locker 20 Jahre oder mehr fahren, wenn man sich die durchschnittliche Nutzung anschaut. Die Akkus halten und fallen nicht schon nach 80000km aus.

Klar und ein Verbrenner kann 30 Jahre fahren, das machen aber nur wenige. Deshalb kann man da durchaus die heutige durchschnittliche Lebensdauer annehmen.

2020 lag der Strommix bereits bei 50% aus regenerativer Quelle.

Und der Anteil wird wieder sinken, da zum einen der verbrauch wieder anzieht und zum anderen viele Windkraftanlagen vom Netz genommen werden und wenig neue gebaut werden. Erst 2025 soll sich die Situation verbessern, vorausgesetzt, die Sache mit den Klagen hat sich bis dahin erledigt (eher unwahrscheinlich).

Im übrigen sind diese 50% in der Realität egal, da es auf den Strom ankommt, der zusätzlich erzeugt wird.

Wie der Strommix in 10 Jahren aussieht, wissen wir aktuell noch nicht, aber er wird sukzessive nachhaltiger. Jedes Jahr! Und genau das verbessert den CO2 Verbrauch.

Das weiß man heute schon recht genau, zumindest gibt es Grenzen nach oben. Der Kohleausstieg soll erst 2028 vollzogen sein, wobei ich daran zweifle. Gleichzeitig soll der Stromverbrauch (u.a. durch Wärmepumpen und Elektroautos) stark steigen. Es wird noch viel Braunkohlestrom im Netz sein.

Auch die Wiederverwertbarkeit der Akkus (Zweitnutzung, Recycling etc.) verringert den zunächst größeren CO2 Rucksack nachhaltig.

Bei der Zweitnutzung hat man die sehr optimistische Annahme, dass die Leute fast funktionstüchtige Akkus herschenken werden. Ich hoffe, ich muß nicht sagen, dass das doch etwas zu optimistisch ist. Beim Recycling trifft das gleiche zu, da geht man zu optimistisch ran. Im Prinzip kann man alles zu 100% wiederverwerten, die Frage ist nur, ob das wirtschaftlich ist. Aber ich habe die Akkus sowieso außen vor gelassen.

Des Weiteren kenne ich einige im Bekanntenkreis, die schon zu großem Teil den eigen hergestellten PV Strom für das E-Auto nutzen.

Hey cool, dann brauche ich mir als Kernkraftbefürworter (so wie man eine Wahl zwischen Pest und Cholera befürwortet) ja um meinen CO2 Ausstoß keine Sorgen mehr zu machen. Ich kann sogar im Winter den Strom aus Spaß rausheizen, verursacht eh fast keine CO2 Emissionen.

Nicht!

Es kommt immer darauf an, was für ein Strom dafür zusätzliche hergestellt werden muß. Wenn deine Bekannten ihr eAuto laden, dann wird irgendwo ein Kraftwerk weniger gedrosselt, das sind dann die interessanten Emissionen. Etwas anderes äre es, wenn man überflüssigen Strom verwendet.

Man darf auch nicht vergessen, dass geförderte Ladestationen (und das sind fast alle) mit Ökostrom betrieben werden müssen. Klar, es gilt der Strommix in Deutschland, aber man darf die Lenkungswirkung nicht vergessen.

Das ist eben Selbstbeschiß. In der Realität ist das letzte Kraftwerk von Bedeutung, das deshalb Strom liefern kann. Etwas anderes wäre es, wenn man extra für diese Ladesäulen Kraftwerkskapazitäten (erneuerbare oder nuklear) aufbaut, die es sonst nicht gegeben hätte. Aber auch dann bleibt das Grundproblem erhalten.

Ein Hybrider ist in den meisten Fällen eine Mogelpackung, selbst wenn täglich geladen wird und die Wegstrecke bei unter 30km liegt, heißt das nicht, dass der nur mit dem Akku fährt.

Er braucht im Stadtverkehr und auf der Landstraße deutlich weniger, als ein normaler Verbrenner.

Wir haben einige Plugin Hybride in der Flotte und die Bilanz ist vor allem auf der Langstrecke verheerend.

Da nimmt man dann einen normalen Diesel.

Warum die immer noch gefördert werden ist mir ein Rätsel, aber wohl der Langsamkeit der deutschen Autohersteller geschuldet, also eine reine politische Entscheidung.

Siehe zwei Punkte weiter oben.

Ich muss Dich leider enttäuschen. In meinem privaten Umfeld fährt jemand einen Smart Forfour (Baujahr 2018) als Benziner mit 90 PS. Der Durchschnittsverbrauch liegt bei 6 Litern Benzin auf 100 Kilometer.

Sehr witzig!

Ein Benziner, mit hoher Motorisierung (für einen Smart). Wir können ja bei den Elektroautos auch einen Porsche Tycan zu Grunde legen, der mit über 200km unterwegs ist, dann sieht es auch anders aus.

Selbst mit dem deutschen Strommix sind Elektroautos ab einer gewissen Kilometerlaufleistung umweltfreundlicher unterwegs, als ihre Kollegen mit Verbrennungsmotor.

1: Nein, dann können die Verbrenner punkten. Der Trick ist natürlich den Wert der Verbrennerflotte (die ja recht als ist) gegen Elektroautos antreten zu lassen. Sobald es Neuwagen gegen Neuwagen geht, sie die Geschichte anders aus.
2: Der Strommix ist Selbstbeschiß, wichtig ist der Strom, der dafür zusätzlich erzeugt wird und das ist wohl noch bis 2038 Braunkohlestrom.

Wenn man nun noch mit einrechnet, dass bald E-Autos ihre Batteriepakete aus Europa beziehen, fällt der teure und umweltschädliche Transport aus Asien weg.

Der Transport aus Asien ist das unwichtigste an der ganzen Sache. Die Schiffe sind so unglaublich effizient, das fällt kaum ins Gewicht. Wichtiger ist da, ob die Fertigung in Küstennähe (VW) stattfindet oder im Landesinneren (BMW, Mercedes, Audi, Skoda usw.). Aber auch das ist unwichtig, verglichen mit dem Strom, der dafür benötigt wird.

Es stimmt also schlicht und einfach nicht, dass ein Verbrenner - aus Umweltschutzgründen - besser ist, als ein Elektroauto.

Dazu muß man sich die Sache aber zurechtbiegen, in der Realität ist es anders. Wie gesagt: das gilt nur für Deutschland, in Frankreich oder Norwegen sieht es völlig anders aus.

Man kann auch "beweisen", dass Erneuerbare keinen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Das erfordert zwar einiges an Hirnverknotung, aber es gibt eine Studie, die genau das über Kernkraft aussagt und die man auch fast 1:1 auf die Regenerativen in Deutschland übertragen kann.

Und auf einer Urlaubsfahrt dürfte die Ladezeit ziemlich egal sein, da man keinen Zeitdruck hat...

Tut mir leid, das ist einfach ein unglaublich dämliches und künstliches "Argument". Natürlich ist es ein Problem, wenn man 20 Min bis 1 Stunde an der Ladesäule hängt (die dann auch recht teuer ist), da man sich das nicht aussuchen kann. Da spielt ein Verbrenner seine Überlegenheit aus (und wer behauptet man hätte im Urlaub keinen Zeitdurch der hat wohl keine Kinder oder schon vergessen wie es da war. Außerdem hat man im Urlaub besseres zu tun, als an einer Ladesäule rumzugammeln).

Wahr ist, dass es kein Problem ist, wenn man zuhause über Nacht lädt. Man kann dem ganzen sogar etwas positives abgewinnen, wenn man in der Innenstadt während dessen kostenlos parken darf (in Darmstadt 3h).
 
Bei sehr vielen Büro und Verwaltungsjobs ist es einfach nicht mehr nötig physisch in nem Büro zu sitzen. Kundenkontakt läuft eh per Mail oder Telefon oder auch Skype. Und Absprachen teamintern macht man mit MS Teams oder Intranet.

Homeoffice ist wirklich die leichteste Möglichkeit unnötige Fahrwege und damit CO2 einzusparen. Denke bei vielen Arbeitgebern scheitert das nur am Willen oder der Rückständigkeit in der Technik.
Kenne selbst noch andere Führungskräfte die heute noch glauben ihr Personal würde nix arbeiten, wenn man nicht permanent über die Schulter schauen kann. Wer seinen Mitarbeitern so wenig eigenständiges Arbeiten zutraut ist entweder als Führungskraft ungeeignet oder er hat schlechte Leute eingestellt.

Videokonferenztechnik läuft meistens ganz ausgezeichnet. Hab jetzt schon mehrere Fortbildungen und Kurse mit Zoom und Teams gehabt. Und auch Teammeetings gehen wirklich gut auf dem Wege.
 
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