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Dank Videokonferenz-Boom: Theoretisch 700.000 PKW überflüssig

weisserteufel

Freizeitschrauber(in)
Ja, das E-Auto ist von der Energiebilanz effizienter. Aber bevor einige Windmühlen garnicht drehen, können sie auch Elektrolyse machen. Da sehe ich die Zukunft. E-Auto geht, egal wie man das dreht, überhaupt nicht.

Stromnetz und Kraftwerksleistungen müßten verzehnfacht werden und von den seltenen Erden wird wohl nicht genug da sein, um genügend Akkus zu bauen.
Es geht einfach nicht. Die Politiker wissen das, nicht alle, aber die meisten. Die, die es nicht wissen, wollen es nicht wissen. Ich höre die KGE schon: Dann darf man eben nicht so viele Autos zulassen und das Fahren rationieren!
:wall:

Die heißen nicht seltene Erden, weil sie selten sind.
Des Weiteren gibt es keine Engpässe bei den Rohstoffen. Keine Ahnung wer dir das eingeredet hat.
 

Pu244

Lötkolbengott/-göttin
Ja, das E-Auto ist von der Energiebilanz effizienter. Aber bevor einige Windmühlen garnicht drehen, können sie auch Elektrolyse machen. Da sehe ich die Zukunft. E-Auto geht, egal wie man das dreht, überhaupt nicht.

Wenn ich die Zahlen noch richtig im Kopf habe, dann waren das 2019 ganze 173h, in denen die Analgen gedrosselt werden mußten. Mit dem Überschusstrom kommt man nicht weit. Zumal ein Elektrolyseur möglichst lange laufen muß, damit das ganze nicht so teuer wird.

Den Überschusstrom kann man eher mit Elektroautos nutzen, die dann auch noch die letzten 20-30% mit billigem Strom aufladen können.

Gegen Wasserstoffautos spricht auch sonst noch eine ganze Menge. Man muß ein eigenes Netz aufbauen (Stromnetz gibt es schon und das quasi überall). Dann sind da noch die Abstandsregeln. Wird der Wasserstoff flüssig angeliefert, so müssen 160m Abstand gewahrt bleiben, bei 500bar Druck 90m, bei 200bar 60m und für die Tankstelle selbst 40m. Bei jedem Erzeuger, über einer gewissen Größe, 25m. Mit anderen Worten: die Wasserstofftankstellen bekommt man in keine Stadt rein. Nur in irgendwelche Industriegebiete, mit entsprechender Bebauung oder auf das Land.

Stromnetz und Kraftwerksleistungen müßten verzehnfacht werden und von den seltenen Erden wird wohl nicht genug da sein, um genügend Akkus zu bauen.

Es sind, wie gesagt, für Elektroautos 30% mehr und für Wasserstoffautos 120% mehr. Ich denke, es sollte augenscheinlich sein, welche Technologie die bessere ist.

Seltene Erden werden für Akkus nicht gebraucht, sondern eher für Elektromotoren (und die hat auch das Wasserstoffauto). Seltene Erden sind übrigen nicht, wie der Name vermuten läßt, nicht selten und für die Brennstoffzelle werden Platinmetalle gebraucht, wenn man die guten Brennstoffzellen möchte.
 

Gamer090

PCGH-Community-Veteran(in)
Es brauchte also im Ernst Corona damit die Leute das kapieren? :what: So eine Studie gab es sicher schon mal, das Ergebniss ist klar.
Anstatt in die Stadr zu fahren und dort einkaufen zu gehen, bestellt man Bequem Online was vieles in Zukunft ändern wird, es wird immer mehr Online bestellt. Der CO2 Austoss beim Beliefern ist sicher geringer, 1 Fahrzeug liefert Pakete für 20 Personen aus, statt 20 Fahrzeuge für 20 Personen Waren transportieren. Keine tatsächliche Rechnung aber soll das ganze mal etwas verdeutlichen.

Was die Konferenzen angeht, für was muss man ins Büro nur um mit 10 anderen Leuten an einem Tisch zu sitzen und dort alles besprechen wenn es auch von zu Hause geht? Ich bin seit rund 1 Jahr im Home Office, und eine grössere Wohnung wäre nett. Dann könnte ich die Arbeit auch Räumlich so gut es geht vom Privaten Trennen. Immer zu Hause zu sein nervt, es verändert vieles im Alltag. Wäre froh wieder öfters raus gehen zu können. :(

Die einzige Ausnahme wo Videokonferenzen keinen Sinn machen, wenn das Internet zu langsam ist :D
 

WhoRainZone

BIOS-Overclocker(in)
Familien, die jetzt zwei Autos haben werden sich überlegen ob es sich das lohnt, wenn das Berufspendeln größtenteils wegfällt. Mal als konkretes Beispiel.
Aber auch abstrakt gedacht ergibt das einfach Sinn. Mehr Heimarbeit heißt weniger Mobilität, also braucht man weniger Autos.
Das werden die sich so lange überlegen, bis die Homeoffice-Pflicht nicht mehr gilt, und sämtliche Mittelständler ihre Sklaven wieder aufs Schiff treiben.
 

DarkWing13

Software-Overclocker(in)
Alles graue Theorie...Geschäfte und Vereinbarungen werden immer noch am liebsten direkt in die Augen sehend abgeschlossen.
Der persönliche Kontakt ist gerade wenn es um (viel) Geld geht, oder technische Details zu klären sind, oder Begehungen von Firmen anstehen, immer noch immens wichtig.
 

Grendizer

Freizeitschrauber(in)
Wieso das? Ist es effizienter, wenn ich mit dem Auto in die Stadt fahre, einen Parkplatz suche, einkaufe und wieder zurückfahre?
Guter Einwand. Ohne konkrete Zahlen sicherlich schwer nachzuweisen. Wollte eigentlich nur mit einfachen Worten zeigen, dass man diese Thematik schnell relativieren kann, so wie du es ja auch jetzt bei mir gemacht hast :)
 

kampfschaaaf

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
Wenn das hier ein roter Ideologe mit wissenschaftshintergrund sagt, dann glaube ich ihm:
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Ihr könnt das ja nach ideologischer Manier Geschwurbel nennen, aber wenn ich 54Mio E-Fzg habe, und davon wollen an Feierabend nur 1Mio eine Schnellladung ihres Fahrzeugs, damit es weiter gehen kann, dann müßte man pro Fahrzeug 350kW zur Verfügung stellen. Das macht bei 1Mio die nach Feierabend laden dann 350 Gigawatt.
Die muß morgens, mittags, abends und nachts vorgehalten werden.
Unser Stromnetz in Deutschland packt aktuell 68GW. Ich schätze, daß das zu wenig ist, selbst, wenn Schnellladen verboten würde und alle 54Mio Fahrzeuge irgendwie anders...
...ach...
Vergeßt es mit dem E-Auto einfach! Wir sollen doch weniger Strom verbrauchen und grüner werden und weniger Kraftwerke und was weiß ich alles...
Kannst du das Geschwurbel auch irgendwie argumentieren? Und bitte ohne Windmühlen.
JA
 
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TrueRomance

Lötkolbengott/-göttin
Genau das meinte ich mit der Debattenkultur.
Was erwartest du? Stammtischparolen und YouTube Nachgeplapper. Das sind keine Argumente, das ist Geschwurbel.

Klar, die Automobilhersteller rüsten für viele Milliarden um für eine Sackgasse. Die Chinesen bauen neue Werke um sie dann nicht nutzen zu können?

Wir sind doch gerade im Wandel. Es werden Stromtrassen neu gebaut und ausgebaut, damit genug ökologischer Strom überall hinkommt. Auch sollte jedem klar sein, dass es sich bei der E Mobilität um einen Prozess handelt der nicht von jetzt auf gleich geschieht. Auch ist es denkbar, dass die öffentlichen Verkehrsmittel zukünftig mit Wasserstoff fahren.
Auch du wirst dich daran gewöhnen können, nicht mehr fossil zu tanken.

Man sollte sich nicht immer von vornherein gegen Neues sperren und nur Argumente suchen die die eigene Meinung kräftigen. Man muss es manchmal einfach zulassen auch die Alternative zu betrachten. Wo wären wir heute wenn man alles Neue nie zugelassen hätte?
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Wenn das hier ein roter Ideologe mit wissenschaftshintergrund sagt, dann glaube ich ihm:
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Ihr könnt das ja nach ideologischer Manier Geschwurbel nennen, aber wenn ich 54Mio E-Fzg habe, und davon wollen an Feierabend nur 1Mio eine Schnellladung ihres Fahrzeugs, damit es weiter gehen kann, dann müßte man pro Fahrzeug 350kW zur Verfügung stellen. Das macht bei 1Mio die nach Feierabend laden dann 350 Gigawatt.
Die muß morgens, mittags, abends und nachts vorgehalten werden.
Unser Stromnetz in Deutschland packt aktuell 68GW. Ich schätze, daß das zu wenig ist, selbst, wenn Schnellladen verboten würde und alle 54Mio Fahrzeuge irgendwie anders...
...ach...
Vergeßt es mit dem E-Auto einfach! Wir sollen doch weniger Strom verbrauchen und grüner werden und weniger Kraftwerke und was weiß ich alles...

JA

Eine Schnellladung ist nur notwendig, wenn schnellstmöglich wieder die volle Reichweite benötigt wird. Also typischerweise tagsüber auf Langstreckenfahrten, nach Feierabend reicht dagegen eine langsame Wallbox mit vielleicht 11-12 kW. Wenn man eine Million Fahrzeuge zu Grunde legt*, würde dafür also ein Sechstel des Stromnetzes ausreichen. Das ist technisch machbar, auch wenn man den Aufwand für eine Umsetzung nicht unterschätzen sollte. Schließlich ist unsere Stromversorgung gerade in den Abendstunden besonders hoch belastet und das bestehende Stromnetz zu bauen hat 100-200 Jahre gedauert. Gerade in Städten, wo auch Mittelspannung unterirdisch liegt, wird das sehr viel Arbeit, sämtliche Kapazitäten um 20 Prozent zu weiten.


Was erwartest du? Stammtischparolen und YouTube Nachgeplapper. Das sind keine Argumente, das ist Geschwurbel.

Klar, die Automobilhersteller rüsten für viele Milliarden um für eine Sackgasse. Die Chinesen bauen neue Werke um sie dann nicht nutzen zu können?

Das ist ebenfalls ein eher halbgares Argument. Viele Autohersteller haben bekanntermaßen erst umgedacht, als sie durch politische Rahmenbedingungen dazu gezwungen wurden und ihnen mittels Subventionen ein Teil der Milliardeninvestitionen von den Schultern genommen wurde. Von einem spontanen Entschluss aufgrund technischer Überlegungen kann keine Rede sein und somit aus der Wahl dieses Weges auch nicht geschlussfolgert wären, dass er der optimale ist. ;-)

Dabei dürfte er das aus Sicht der Autohersteller sogar sein. Schließlich erlaubt er es ihnen, knapp 3 Tonnen (!) wiegende, sportliche PKW als "ökologisch" zu vermarkten und den schwarzen Peter, nämlich das große Problem der klimafreundlichen Bereitstellung nötiger Energie, einfach jemand anderem zuzuschieben.
 
Zuletzt bearbeitet:

kampfschaaaf

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
Was erwartest du? Stammtischparolen und YouTube Nachgeplapper. Das sind keine Argumente, das ist Geschwurbel.

Klar, die Automobilhersteller rüsten für viele Milliarden um für eine Sackgasse. Die Chinesen bauen neue Werke um sie dann nicht nutzen zu können?

Wir sind doch gerade im Wandel. Es werden Stromtrassen neu gebaut und ausgebaut, damit genug ökologischer Strom überall hinkommt. Auch sollte jedem klar sein, dass es sich bei der E Mobilität um einen Prozess handelt der nicht von jetzt auf gleich geschieht. Auch ist es denkbar, dass die öffentlichen Verkehrsmittel zukünftig mit Wasserstoff fahren.
Auch du wirst dich daran gewöhnen können, nicht mehr fossil zu tanken.

Man sollte sich nicht immer von vornherein gegen Neues sperren und nur Argumente suchen die die eigene Meinung kräftigen. Man muss es manchmal einfach zulassen auch die Alternative zu betrachten. Wo wären wir heute wenn man alles Neue nie zugelassen hätte?
Vielleicht solltest Du über Dein Wording nachdenken. Geschwurbel ist das, was Mutti und die Politiker machen.
Wenn etwas kaum zu schaffen ist, stehen sie vor Herausforderung, auf die sie sich freuen.
Wenn kaum Besserung zu erheben ist, dann handelt es sich um eine signifikante Steigerung.
Sowas ist Geschwurbel.
______________________
Ich weiß, daß wir im Wandel sind. Die Chinesen setzen auf E-Mobilität und jetzt plötzlich mit absolutem Nachdruck auf Wasserstoff; und ich werde ohne Alternative weiter einen Verbrenner fahren. Ich fahre einen zwangsbeatmeten Ethanolbrenner, den ich jetzt mit Benzin fahren muß weil die Regierung die Förderung des Bioethanols aus deutscher Produktion auslaufen ließ. Ich bin also nicht gegen Neues. Du verbarrikadierst Dich hinter FfF-Argumenten und hälst mir vor, daß ich nix neues zulasse; paßt nicht.
 
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