Cyberpunk 2077: Sexismusvorwurf gegen CD Projekt von Indie-Entwicklerstudio

Da merkt man mal wo uns dieser ganze Feminismus- und Gender-Schwachsinn hinführt. Es wird immer bekloppter...
 
Die Geschichte beginnt ja im Kopf und jeder tickt da anders mit seinen Vorlieben. Nur weil etwas nett anzuschauen ist muss es ja nicht gleich Sexismus sein
 
Das ist nur deine Interpretation. Durch das Tragen dieses Bikinis alleine wird die virtuelle Frau keineswegs zum Sexobjekt degradiert. Das geschieht erst dadurch, dass du sie dazu machst - durch deine Interpretation. ;)
Wenn eine Frau einen Bikini trägt, ist das grundsätzlich nichts ungewöhnliches - ungewöhnlich wird's erst, wenn sie und jede andere ihrer Geschlechtsgenossinen dasselbe in einem RPG auf dem Schlachtfeld anhaben.:schief:
Was soll das bitte?
Wenn das nicht sexualisierend ist, wo fängst du dann damit an?
Warum tragen dann generell Frauen nicht immer Unterwäsche, ist ja nichts sexistisches dabei, wenn alle ihren Aufmacher bekommen.:lol:
Die Geschichte beginnt ja im Kopf und jeder tickt da anders mit seinen Vorlieben. Nur weil etwas nett anzuschauen ist muss es ja nicht gleich Sexismus sein
Ich finde attraktive Frauen auch nett anzuschauen, besonders wenn sie wenig anhaben - gebe ich als Mann offen zu.;)
Allerdings war ich sogar in der Pubertät schon so weit zu erkennen, dass ich jedwede Art von beliebiger Fleischbeschau in völlig unzureichendem Kontext nichts abgewinnen kann.:schief:
 
Wenn eine Frau einen Bikini trägt, ist das grundsätzlich nichts ungewöhnliches - ungewöhnlich wird's erst, wenn sie und jede andere ihrer Geschlechtsgenossinen dasselbe in einem RPG auf dem Schlachtfeld anhaben.:schief:
Was soll das bitte?
Warum haben viele Sängerinnen auf der Bühne so gut wie nichts an? Was hat das bitte schön mit Musik zu tun? Richtig, gar nichts. Es ist einfach ein Schmankerl fürs Auge, weil die allermeisten Männer nun mal auf schöne Frauen stehen (und vice versa). Wer alles in den Medien, was nicht zu 100% einem bestimmten (nur in unserer Vorstellung existierenden) Idealbild entspricht als sexistisch oder sonstwie schädlich brandmarkt, der tut dem tatsächlichen und unmittelbaren Kampf gegen Sexismus und Frauenfeindlichkeit in der realen Welt keinen Gefallen, ganz im Gegenteil. Durch diese banalen und wenig stichhaltigen Alibikämpfe wird meist völlig vergessen, worum es beim Feminismus bzw. beim Kampf für die Gleichberechtigung der Frau tatsächlich geht. Es geht um die Selbstbestimmung der Frau, das zu tun, was sie tun will, und zwar im realen Leben. Ob es jetzt Darstellungen in Medien von Frauen in Metallbikinis gibt oder nicht, hat imo darauf absolut überhaupt keinen Einfluss. Das ist Fiktion und nicht das reale Leben. In der Fiktion geht es nicht darum, das reale Leben zu 100% wiederzugeben, sondern Fantasien zu erzeugen. Sexy Frauen sind eine verbreitete Männerfantasie. Warum sollte die nicht befriedigt werden? Nur weil ich auf den Anblick schöner Frauen stehe, bin ich noch lange kein Sexist oder Frauenfeind und ich betrachte Frauen deshalb auch nicht pauschal als Sexobjekte.

Wenn das nicht sexualisierend ist, wo fängst du dann damit an?
Was ist bitte schön "sexualisierend"? Ich stimme dir ja absolut zu, dass es unlogisch ist und einzig dem Zweck dient, ein Schmakerl fürs Auge zu bieten. Aber wie du selbst schon argumentiert hast, bedeutet sexy nicht unbedingt sexistisch. Ich finde es sogar äußerst schwierig, aus der rein bildlichen Darstellung von "sexy" Frauen in Medien einen sexistischen Vorwurf abzuleiten. Ansonsten müsste man auch 95% aller Videospiele als gewaltverherrlichend und damit grundsätzlich "negativ konnotiert" einschätzen, wogegen sich die allermeisten Gamer (zu Recht) verwehren...

Sexismus bzw. Misogynie fängt für mich da an, wo es einen realen Bezug zu realen Frauen im realen Leben gibt, sprich üblicherweise beim Verhalten von echten Menschen gegenüber echten Frauen. Es KANN auch in darstellenden Medien sexistische Tendenzen geben, aber nur dann, wenn es eben tatsächlich eine Aufforderung gibt, die fiktive Darstellung in die reale Welt zu übertragen, und es nicht nur um die Befriedigung einer Fantasie in der Fiktion geht. So würde ich z.B. ein Werk als tendenziell sexistisch (und frauenfeindlich) erachten, in dem alle Frauen gegen sie durch Männer ausgeübte Gewalt als positiv erachten, oder etwa ein Werk, in dem eine "Utopie" erzeugt wird, in der Frauen generell Männern zu Diensten sind. Selbst das kann man natürlich noch als reine Fantasie bzw. Fiktion betrachten. Das hängt extrem davon ab, wie stark man daran glaubt, dass Medien einen maßgeblichen Einfluss auf unser reales und alltägliches Verhalten haben (die gleiche Diskussion gibt es ja auch schon seit vielen Jahren in Bezug auf Gewalt in Videospielen). Ich persönlich bin daher der Meinung, dass es generell extrem schwierig ist, in Medien einen klaren Sexismus zu erkennen - und entsprechend zu verurteilen. Oft ist dabei schlicht der Wusnch der Vater des Gedanken bzw. es passt eben gut in eine bestimmte Agenda. Der reale Kampf gegen Sexismus und Frauenfeindlichkeit spielt sich aber nach wie vor außerhalb von Literatur, Film und Videospielen ab, im realen Leben, im realen Verhalten zwischen Menschen.

Warum tragen dann generell Frauen nicht immer Unterwäsche, ist ja nichts sexistisches dabei, wenn alle ihren Aufmacher bekommen.:lol:
Redest du jetzt von Frauen in Medien oder von Frauen im realen Leben? Wenn eine Frau im realen Leben gerne in Unterwäsche rumläuft, dann soll sie das gerne tun. Wer bin ich, ihr das zu verbieten? ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum haben viele Sängerinnen auf der Bühne so gut wie nichts an? Was hat das bitte schön mit Musik zu tun? Richtig, gar nichts. Es ist einfach ein Schmankerl fürs Auge, weil die allermeisten Männer nun mal auf schöne Frauen stehen (und vice versa).
Ist bei Männern (siehe Boygroups) schon seit langer Zeit leider genauso, möglichst jung und grade erst den Pickeln entsprungen, um den pubertierenden 14-jährigen zu gefallen.:schief:
Ich finde weder das eine noch das andere gut, besonders junge Entertainer haben eine gewisse Vorbildrolle und wenn die vermitteln, dass es o.k. ist, sich abzumagern und möglichst wenig anzuhaben, dann sehe ich keinen positiven Effekt daraus erwachsen.
Im Gegenteil, es ist traurig, dass auf sowas die naiven Jugendlichen von heute reinfallen und mit Selbstbestimmung hat das eben überhaupt nichts zu tun.
Da ist eine Industrie dahinter, Produzenten, die sowas vorantreiben - und das zieht Kreise, das kann ich dir sagen.;)

Ich bin beim BRK, und wie jede nonprofit-orientierte Organisation machen auch die Werbung für neuen Zuwachs oder Spender.
Wenn dann junge, weibliche, ehrenamtliche Mitglieder dazu geraten werden, möglichst Hotpants, Minirock oder knappe Kleider anzuziehen, weil das besonders männliche, potentielle Ziele anziehend finden, dann sagt das schon etwas aus.;)
Vor allem wenn dann jene Mitglieder nicht mit auf Werbetouren genommen werden, weil sie zu "prüde" waren, eben selbiges anzuziehen.:schief:

Wer alles in den Medien, was nicht zu 100% einem bestimmten (nur in unserer Vorstellung existierenden) Idealbild entspricht als sexistisch oder sonstwie schädlich brandmarkt, der tut dem tatsächlichen und unmittelbaren Kampf gegen Sexismus und Frauenfeindlichkeit in der realen Welt keinen Gefallen, ganz im Gegenteil.
Die Medien sind aber das Problem der heutigen Informations- und Sensationsgesellschaft.:schief:
Glaubst du etwa, der BILD wurde es grundlos verboten, auf der Titelseite nackte Frauen zu bringen?;)
Wenn ich eine 12-jährige sehe, die Blasen cool findet, dann weiß ich ehrlichgesagt nicht, was ich davon halten soll.:(
Ebensowenig, wenn Heidi Klum jungen Frauen vorschreibt, wie sie auszusehen haben und Mädchen mittags unterzuckert umkippen, weil sie sich von früh' bis morgens kaputt hungern, um ein von den Medien gestecktges Idealbild zu erreichen.
Durch diese banalen und wenig stichhaltigen Alibikämpfe wird meist völlig vergessen, worum es beim Feminismus bzw. beim Kampf für die Gleichberechtigung der Frau tatsächlich geht. Es geht um die Selbstbestimmung der Frau, das zu tun, was sie tun will, und zwar im realen Leben. Ob es jetzt Darstellungen in Medien von Frauen in Metallbikinis gibt oder nicht, hat imo darauf absolut überhaupt keinen Einfluss.
Wer redet denn von Emanzipation?:what:
Es geht um billige Blickfangwerbung und das ist das, womit insbesondere Blizzard vor gut 10 Jahren immer wieder geworben hat, auch bei Spellforce fand' ich das manchmal lächerlich.:schief:
TES machte es nicht anders und ich erinnere mich auch an andere Rollenspiele (namentlich z.B. Sacred), in denen Frauen nur optische Lustobjekte waren.
Wie gesagt, es muss zum Kontext passen, den Hot-Coffee-Mod von GTA:SA fand' ich jetzt ehrlichgesagt nicht problematisch, ebenso wenig, wie die anzüglichen Szenen von The Witcher.
Was ist bitte schön "sexualisierend"? Ich stimme dir ja absolut zu, dass es unlogisch ist und einzig dem Zweck dient, ein Schmakerl fürs Auge zu bieten. Aber wie du selbst schon argumentiert hast, bedeutet sexy nicht unbedingt sexistisch. Ich finde es sogar äußerst schwierig, aus der rein bildlichen Darstellung von "sexy" Frauen in Medien einen sexistischen Vorwurf abzuleiten. Ansonsten müsste man auch 95% aller Videospiele als gewaltverherrlichend und damit grundsätzlich "negativ konnotiert" einschätzen, wogegen sich die allermeisten Gamer (zu Recht) verwehren...
Die Gewalt steht in der Regel in einem logischem, klarem Kontext.;)
Ich schieße/schlage auf böse Typen, Monster, etc., klare Fälle von "entweder die oder ich".;)
Sexistisch ist auch so einer Männerphantasie, mann kann Frauen auch auf ihre körperliche Reize reduzieren und wenn sie keine andere Rolle erfüllen als das, ist das auch wieder so eine Art Rollenklischeé - die Frau als Aufgeiler, kenn man auch aus dem Fetischbereich oder eben Sex sells.:schief:
 
Ist bei Männern (siehe Boygroups) schon seit langer Zeit leider genauso, möglichst jung und grade erst den Pickeln entsprungen, um den pubertierenden 14-jährigen zu gefallen.:schief:
Ich finde weder das eine noch das andere gut, besonders junge Entertainer haben eine gewisse Vorbildrolle und wenn die vermitteln, dass es o.k. ist, sich abzumagern und möglichst wenig anzuhaben, dann sehe ich keinen positiven Effekt daraus erwachsen.
Im Gegenteil, es ist traurig, dass auf sowas die naiven Jugendlichen von heute reinfallen und mit Selbstbestimmung hat das eben überhaupt nichts zu tun.
Da ist eine Industrie dahinter, Produzenten, die sowas vorantreiben - und das zieht Kreise, das kann ich dir sagen.;)
Zweifellos. Allerdings ist das eben eine Nebenwirkung von progressiver Freiheit. Ich habe ja auch nicht gesagt, dass ich das für vorbehaltlos gut finde. Doch ich werde alles dafür tun, dass Sängerinnen (und Sänger) auch weiterhin halbnackt auf der Bühne stehen dürfen. ;)

Ich bin beim BRK, und wie jede nonprofit-orientierte Organisation machen auch die Werbung für neuen Zuwachs oder Spender.
Wenn dann junge, weibliche, ehrenamtliche Mitglieder dazu geraten werden, möglichst Hotpants, Minirock oder knappe Kleider anzuziehen, weil das besonders männliche, potentielle Ziele anziehend finden, dann sagt das schon etwas aus.;)
Vor allem wenn dann jene Mitglieder nicht mit auf Werbetouren genommen werden, weil sie zu "prüde" waren, eben selbiges anzuziehen.:schief:
Naja, was sagt es denn genau aus? Es sagt im Prinzip aus, dass wir uns lieber mit Personen unterhalten, die wir attraktiv finden - oder mit Personen, mit denen wir Interessen teilen. Letztere Option ist allerdings wenig hilfreich, wenn ich jemanden nicht kenne und die jeweilige Person innerhalb weniger Sekunden auf der Straße ansprechen muss. Also muss es über die körperliche Anziehung gehen. Dasselbe Prinzip verfolgt man auch bei Messehostessen. Da in vielen Branchen die Messeteilnehmer zu einem großen Teil männlich sind (leider nach wie vor, aber das ist wieder ein anderes Thema), ist die Chance eben größer, dass man bei attraktiven Frauen hängen bleibt. Ich halte auch das übrigens nicht für sexistisch, sondern schlicht für eine biologische Tatsache. Und es ist ja auch nicht verkehrt, dass wir uns von attraktiven Modellen des anderen Geschlechts üblicherweise angezogen fühlen. ;)

Die Medien sind aber das Problem der heutigen Informations- und Sensationsgesellschaft.:schief:
Glaubst du etwa, der BILD wurde es grundlos verboten, auf der Titelseite nackte Frauen zu bringen?;)
Wenn ich eine 12-jährige sehe, die Blasen cool findet, dann weiß ich ehrlichgesagt nicht, was ich davon halten soll.:(
Naja, jetzt vermischst du aber Jugendschutz mit realem Sexismus und Nacktheit/Erotik/Pornographie in den Medien. Jugendschutz ist noch mal ein (kontroverses) Thema für sich. Bei unserer Diskussion um den Metallbikini bin ich eigentlich schon davon ausgegangen, dass wir hier von Entertainment für Erwachsene sprechen (wie das ja z.B. auch beim Witcher so der Fall ist).

Ebensowenig, wenn Heidi Klum jungen Frauen vorschreibt, wie sie auszusehen haben und Mädchen mittags unterzuckert umkippen, weil sie sich von früh' bis morgens kaputt hungern, um ein von den Medien gestecktges Idealbild zu erreichen.
Ich würde mal behaupten, dass ein Show, in der es um real existierende Frauen, die um einen real existierenden Job "kämpfen" geht, auch einen deutlich höheren Bezug zu Realität aufweist als virtuelle Frauen mit Metallbikinis in einem mittelalterlichen Fantasyspiel, meinst du nicht auch? Ich gebe dir absolut recht, je größer der direkte Bezug zur Realität, desto größer die "Gefahr", die von Medien in Bezug auf Themen wie Sexismus ausgeht. Ich halte daher so manche TV-Show auch für weitaus sexistischer als praktisch alle Videospiele, die ich kenne.

Wer redet denn von Emanzipation?:what:
Es geht um billige Blickfangwerbung und das ist das, womit insbesondere Blizzard vor gut 10 Jahren immer wieder geworben hat, auch bei Spellforce fand' ich das manchmal lächerlich.:schief:
TES machte es nicht anders und ich erinnere mich auch an andere Rollenspiele (namentlich z.B. Sacred), in denen Frauen nur optische Lustobjekte waren.
Wie gesagt, es muss zum Kontext passen, den Hot-Coffee-Mod von GTA:SA fand' ich jetzt ehrlichgesagt nicht problematisch, ebenso wenig, wie die anzüglichen Szenen von The Witcher.
Was genau meinst du denn mit "problematisch"? Ich habe ja nie bestritten, dass derlei Inhalte im Prinzip "billig" sind. Klar ist ein Metallbikini billig. Er spricht eine einfache Fantasie an und nicht etwa unseren Intellekt. Ein Serious Sam oder ein Quake ist allerdings ebenso "billig". Auch das ist keine Nahrung für den Geist, sondern eine ganz einfache Befriedigung von diversen Gelüsten im digitalen Raum. Da muss man keinswegs mögen. Ebenso wenig muss man Werbebanner mögen, auf denen sexy Damen für irgendwelche Produkte werben. Aber das macht diese Inhalte meiner Meinung nach nicht automatisch sexistisch oder gar frauenfeindlich.

Die Gewalt steht in der Regel in einem logischem, klarem Kontext.;)
Ich schieße/schlage auf böse Typen, Monster, etc., klare Fälle von "entweder die oder ich".;)
Echt jetzt? Logik in Videospielen, insbesondere Ballerspielen?

In den allermeisten Ballerspielen ist Ballern, sprich Gewalt, die einzige Option. Es geht nur ums Töten und eine andere Wahl hat der Spieler gar nicht. Einzig in RPGs kann ich auch andere Formen der Interaktion wählen mit meiner Umwelt als das Töten von allem, was mir vor die Flinte kommt.

Ein gutes Beispiel für die Gewaltverherrlichung in Videospielen ist z,B. Tomb Raider. Da bekommt man fürs Töten von Feinden z.B. mehr XP als wenn man sie umgeht und ums sie herumschleicht. Und da man XP dafür braucht um seine Fähigkeiten aufzuwerten, wird man praktisch indirekt dazu aufgefordert, alles und jeden um die Ecke zu bringen. Trotzdem würde ich nicht unbedingt so weit gehen, Tomb Raider einen Einfluss auf das reale Verhalten von Menschen zu unterstellen (wobei das imo schon ziemlich grenzwertig ist bei dem konkreten Beispiel).

Aber das alles führt uns etwas weg vom Thema... ;)

Sexistisch ist auch so einer Männerphantasie, mann kann Frauen auch auf ihre körperliche Reize reduzieren und wenn sie keine andere Rolle erfüllen als das, ist das auch wieder so eine Art Rollenklischeé - die Frau als Aufgeiler, kenn man auch aus dem Fetischbereich oder eben Sex sells.:schief:
So ist es. Aber gerade deswegen ist es ja so schwierig, "echten" Sexismus im virtuellen Raum zu erkennen bzw. anzuprangern. Weil im virtuellen Raum bzw. in Medien wie Film, Spielen oder Literatur sexistische Inhalte zwar vorkommen können - diese aber gleichzeitig nicht unbedingt real sexistisch sind. Das ist schlicht deshalb der Fall, weil ihnen der konkrete Bezug zur Realität fehlt und sie in den allermeisten Fällen schlicht eine Fantasie sind. Man kann es sogar positiv formulieren (wie man das durchaus auch bei virtueller Gewalt tun kann). Wer seine dunklen Fantasien im virtuellen Raum auslebt, der kann in der Realität auf dem Pfad der Tugend bleiben. In dem Fall wären Medien mit sexistischen Inhalten sogar positiv und keineswegs problematisch. ;)
 
Zweifellos. Allerdings ist das eben eine Nebenwirkung von progressiver Freiheit. Ich habe ja auch nicht gesagt, dass ich das für vorbehaltlos gut finde. Doch ich werde alles dafür tun, dass Sängerinnen (und Sänger) auch weiterhin halbnackt auf der Bühne stehen dürfen. ;)
Was willst du dafür tun?
Verbieten wollte es doch bisher keiner, ist doch gang und gäbe.:ugly:
Allerdings verwenden das weibliche Sängerinnen gerne zum Kaschieren ihrer künsterlisch zweifelhaften, fremdgeschriebenen Songs, Adele kann nicht so eine Musik bringen, wie es z.B. Rihanna oder Lady Gaga tuhen, passt nicht zu ihrer Figur.:rollen:
Naja, was sagt es denn genau aus? Es sagt im Prinzip aus, dass wir uns lieber mit Personen unterhalten, die wir attraktiv finden - oder mit Personen, mit denen wir Interessen teilen. Letztere Option ist allerdings wenig hilfreich, wenn ich jemanden nicht kenne und die jeweilige Person innerhalb weniger Sekunden auf der Straße ansprechen muss. Also muss es über die körperliche Anziehung gehen. Dasselbe Prinzip verfolgt man auch bei Messehostessen. Da in vielen Branchen die Messeteilnehmer zu einem großen Teil männlich sind (leider nach wie vor, aber das ist wieder ein anderes Thema), ist die Chance eben größer, dass man bei attraktiven Frauen hängen bleibt. Ich halte auch das übrigens nicht für sexistisch, sondern schlicht für eine biologische Tatsache. Und es ist ja auch nicht verkehrt, dass wir uns von attraktiven Modellen des anderen Geschlechts üblicherweise angezogen fühlen. ;)
Das menschliche Gerhin kann mehr synaptische Verknüpfungen erstellen, als es Atome im Universum gibt, wie sind die einzige Spezies, die sich im Klaren darüber ist, dass wir irgendwann ins Grab fallen und wir sind zu mehr als nur zweckmäßigem Mitgefühl fähig.
Und dennoch brauchen wir niedere Reize für ein hehres Ziel?
Ganz ehrlich, ich kann auf Typen verzichten, die auf humanitäre Angebote eingehen, nur weil die Person, die sie darauf anspricht eine sehr kurze Hose trägt.:schief:
Statistisch sind auch das die ersten, die einen eingegangenen Spenden- oder Mitgliedervertrag gleich wieder kündigen.;)
Naja, jetzt vermischst du aber Jugendschutz mit realem Sexismus und Nacktheit/Erotik/Pornographie in den Medien. Jugendschutz ist noch mal ein (kontroverses) Thema für sich. Bei unserer Diskussion um den Metallbikini bin ich eigentlich schon davon ausgegangen, dass wir hier von Entertainment für Erwachsene sprechen (wie das ja z.B. auch beim Witcher so der Fall ist).
Beim Hexer wird ja auch nicht aktiv mit aufzüglichen Inhalten geworben, auf den Covern oder Werbeseiten auf Spielemagazinen habe ich noch nie eine halbnackte Triss gesehen.:schief:
Anders war das bei diesen grünen Elfen aus WoW oder Zauberinnen aus Sacred oder Spellforce oder die Inkarnation weiblichen Blickfangs in Form von Quiet in MGSV.
Welchen Sinn hatte das? Wo war das nachvollziehbar realistisch?
Ich fand' schon Morrigans Aufzug in DA:Origins ziemlich übertrieben obwohl das Game wenigstens weibliche Soldaten in dieselben Rüstungen wie Männer gesteckt hat.:ugly:
Ich würde mal behaupten, dass ein Show, in der es um real existierende Frauen, die um einen real existierenden Job "kämpfen" geht, auch einen deutlich höheren Bezug zu Realität aufweist als virtuelle Frauen mit Metallbikinis in einem mittelalterlichen Fantasyspiel, meinst du nicht auch? Ich gebe dir absolut recht, je größer der direkte Bezug zur Realität, desto größer die "Gefahr", die von Medien in Bezug auf Themen wie Sexismus ausgeht. Ich halte daher so manche TV-Show auch für weitaus sexistischer als praktisch alle Videospiele, die ich kenne.
Beides läuft mehr oder weniger auf's selbe hinaus, in beiden sind knapp bekleidete (junge) Frauen der Blickfang.
Oder glaubst du GNTM wird nur für junge Möchtegernmodels ausgestrahlt?:D

Was genau meinst du denn mit "problematisch"? Ich habe ja nie bestritten, dass derlei Inhalte im Prinzip "billig" sind. Klar ist ein Metallbikini billig. Er spricht eine einfache Fantasie an und nicht etwa unseren Intellekt. Ein Serious Sam oder ein Quake ist allerdings ebenso "billig". Auch das ist keine Nahrung für den Geist, sondern eine ganz einfache Befriedigung von diversen Gelüsten im digitalen Raum. Da muss man keinswegs mögen. Ebenso wenig muss man Werbebanner mögen, auf denen sexy Damen für irgendwelche Produkte werben. Aber das macht diese Inhalte meiner Meinung nach nicht automatisch sexistisch oder gar frauenfeindlich.
Wenn es in bestenfalls noch in einem satirischem, humorvollem Raum steht, wie eben Serious Sam oder GTA, ist das ja noch vertretbar.;)
Aber sobald es plakativ wird, finde ich das herablassend, aber da muss wohl jeder selber entscheiden, wo da seine Grenzen liegen.:schief:

Echt jetzt? Logik in Videospielen, insbesondere Ballerspielen?

In den allermeisten Ballerspielen ist Ballern, sprich Gewalt, die einzige Option. Es geht nur ums Töten und eine andere Wahl hat der Spieler gar nicht. Einzig in RPGs kann ich auch andere Formen der Interaktion wählen mit meiner Umwelt als das Töten von allem, was mir vor die Flinte kommt.

Ein gutes Beispiel für die Gewaltverherrlichung in Videospielen ist z,B. Tomb Raider. Da bekommt man fürs Töten von Feinden z.B. mehr XP als wenn man sie umgeht und ums sie herumschleicht. Und da man XP dafür braucht um seine Fähigkeiten aufzuwerten, wird man praktisch indirekt dazu aufgefordert, alles und jeden um die Ecke zu bringen. Trotzdem würde ich nicht unbedingt so weit gehen, Tomb Raider einen Einfluss auf das reale Verhalten von Menschen zu unterstellen (wobei das imo schon ziemlich grenzwertig ist bei dem konkreten Beispiel).
Öhm, was soll ich anderes machen, als den Typen umzunieten, der mich umnieten will?:what:
Dass mich böse Aliens, Gangster oder Monster ans Leder wollen ist doch nichts ungewöhnliches.:ugly:
 
Was willst du dafür tun?
Verbieten wollte es doch bisher keiner, ist doch gang und gäbe.:ugly:
Allerdings verwenden das weibliche Sängerinnen gerne zum Kaschieren ihrer künsterlisch zweifelhaften, fremdgeschriebenen Songs, Adele kann nicht so eine Musik bringen, wie es z.B. Rihanna oder Lady Gaga tuhen, passt nicht zu ihrer Figur.:rollen:
Ach, wenn es nach den (Erz-)Konservativen gehen würde, dann würde so einiges verboten werden. Gleiches gilt übrigens für die autoritäre Linke... :ugly:

Und hat nicht unser werter Justizminister vor kurzem vorgeschlagen, dass man sexistische Werbung verbieten sollte?

Das menschliche Gerhin kann mehr synaptische Verknüpfungen erstellen, als es Atome im Universum gibt, wie sind die einzige Spezies, die sich im Klaren darüber ist, dass wir irgendwann ins Grab fallen und wir sind zu mehr als nur zweckmäßigem Mitgefühl fähig.
Und dennoch brauchen wir niedere Reize für ein hehres Ziel?
Ganz ehrlich, ich kann auf Typen verzichten, die auf humanitäre Angebote eingehen, nur weil die Person, die sie darauf anspricht eine sehr kurze Hose trägt.:schief:
Statistisch sind auch das die ersten, die einen eingegangenen Spenden- oder Mitgliedervertrag gleich wieder kündigen.;)
Naja, diejenigen, die sich eh brennend für die Sache begeistert, um die geht es eh nicht, das sollte klar sein. Es geht ja gerade um diejenigen, die "überredet" werden müssen. Zumal ja heutzutage viele Gruppen um unser Mitgefühl buhlen. Es geht also nicht darum, ob der Mensch in der Lage ist Mitgefühl zu zeigen. Es geht darum, dass man Menschen dazu bringt, sich gerade für diese eine Sache einzusetzen (und nicht etwa für die "Konkurrenz"). Und dafür setzt man eben klassisch auf einen Blickfang. Klar spricht das die niederen Triebe an und der entkörperlichte Intellektuelle in uns mag das anrüchtig und irgendwie falsch empfinden, aber es bringt Resultate. Und das schon so lange, wie es Menschen gibt. ;)

Beim Hexer wird ja auch nicht aktiv mit aufzüglichen Inhalten geworben, auf den Covern oder Werbeseiten auf Spielemagazinen habe ich noch nie eine halbnackte Triss gesehen.:schief:
Ähm, ich sage nur Playboy in Polen. Aber du hast natürlich recht: Die gute Triss war nicht halbnackt, sie war komplett nackt... :P

Anders war das bei diesen grünen Elfen aus WoW oder Zauberinnen aus Sacred oder Spellforce oder die Inkarnation weiblichen Blickfangs in Form von Quiet in MGSV.
Welchen Sinn hatte das? Wo war das nachvollziehbar realistisch?
Ich fand' schon Morrigans Aufzug in DA:Origins ziemlich übertrieben obwohl das Game wenigstens weibliche Soldaten in dieselben Rüstungen wie Männer gesteckt hat.:ugly:
Wie kommst du darauf, dass es darum ging, das Spiel realistisch darzustellen??? Das ist Breitenwerbung. Dabei geht es vor allem darum, Aufmerksamkeit zu bekommen, für das Produkt, den Namen, das Brand. Mit den genauen Inhalten kann man sich schließlich erst befassen, wenn man überhaupt weiß, dass es ein solches Produkt gibt. Und sexy Damen fallen vielen Männern (die Hauptzielgruppe) eben auf und damit fällt auch die Werbung auf. Sex sells.

Beides läuft mehr oder weniger auf's selbe hinaus, in beiden sind knapp bekleidete (junge) Frauen der Blickfang.
Oder glaubst du GNTM wird nur für junge Möchtegernmodels ausgestrahlt?:D
Naja, die Zielgruppe ist schon durchaus unterschiedlich. GNTM wird - oh Wunder -hauptsächlich tatsächlich von Frauen konsumiert, was man von den meisten AAA-Videospielen ala Witcher jetzt nicht unbedingt behaupten kann (obwohl die Raten durchaus steigen). Und auch die Identifikation ist meist komplett unterschiedlich. Wenn ich einen Geralt in Witcher 3 spiele, dann möchte ich nicht so werden wie er. Gleiches gilt wohl für die meisten Damen, die eine virtuelle Heldin in Metallbikini spielen. Bei GTNM hingegen gibt es genug junge Mädels, die gerne genau so wären wie die Damen in der Sendung und sich deshalb auch zu Verhaltensweisen verleiten lassen, die diesem Frauenbild entsprechen. Unabhängig wie man das persönlich jetzt einordnet, so hat ein TV-Sendung wie GNTM doch ungehörig viel mehr Einfluss auf das reale Leben der Konsument(innen) als etwa ein Videospiel vom Schlage eines Witcher 3. Das ist für die allermeisten Konsumenten schlicht Eskapismus ohne jeglichen Bezug auf das reale Leben.

Wenn es in bestenfalls noch in einem satirischem, humorvollem Raum steht, wie eben Serious Sam oder GTA, ist das ja noch vertretbar.;)
Aber sobald es plakativ wird, finde ich das herablassend, aber da muss wohl jeder selber entscheiden, wo da seine Grenzen liegen.:schief:
Es spricht ja auch nichts dagegen, das nicht zu mögen. Ich werde immer nur dann hellhörig, wenn man aus einem persönlichen Missfallen eine Art gesamtgesellschaftlich gültiger Kritik ableiten will ala "Medienprodukt XYZ ist schädlich/problematisch/whatever, weil sexistisch." Für einen solchen scheinbar objektiven Vorwurf fehlen mir in den allermeisten Fällen die klaren Argumente und schlüssigen Kausalketten. Wie gesagt, ich finde es völlig ok, wenn einem sowas persönlich missfällt, darum geht es nicht. Allerdings hat der Term "sexistisch" immer auch eine allgemeingültige Charateristik. Wenn ich etwas als sexistisch betitle, dann impliziere ich damit automatisch, dass es eben schlecht ist - und zwar für die gesamte Gesellschaft und damit für jedermann. Und damit sollte man imo aufpassen, vor allem wenn es um Unterhaltungsmedien geht.

hm, was soll ich anderes machen, als den Typen umzunieten, der mich umnieten will?:what:
Dass mich böse Aliens, Gangster oder Monster ans Leder wollen ist doch nichts ungewöhnliches.:ugly:
RPGs machen es vor, dass es auch anders geht. Wir sind nur derart an diesen "The man and his gun" Mythos gewöhnt, dass wir ihn gar nicht mehr in Frage stellen. Übrigens habe ich doch mit meinem Tomb Raider Beispiel klar gemacht, dass es durchaus auch Spiele gibt, die implizit zum Töten auffordern, obwohl es gar nicht unbedingt erforderlich wäre.
 
Und hat nicht unser werter Justizminister vor kurzem vorgeschlagen, dass man sexistische Werbung verbieten sollte?
Damit hätte ich kein Problem, ganz ehrlich.
Wenn Firmen halbnackte Männer und/oder halbnackte Frauen brauchen, um für ein Produkt zu werben, welches in keinem erkennbaren Kontext dazu steht, dann wird das nicht ohne grund als "sexistische Werbung" bezeichnet.^^
Mit Heiko Maas will ich zwar nichts am Hut haben, aber wenn er gegen Sexualisierung in den Medien vorgehen will, dann soll er das bitte.;)
Naja, diejenigen, die sich eh brennend für die Sache begeistert, um die geht es eh nicht, das sollte klar sein. Es geht ja gerade um diejenigen, die "überredet" werden müssen. Zumal ja heutzutage viele Gruppen um unser Mitgefühl buhlen. Es geht also nicht darum, ob der Mensch in der Lage ist Mitgefühl zu zeigen. Es geht darum, dass man Menschen dazu bringt, sich gerade für diese eine Sache einzusetzen (und nicht etwa für die "Konkurrenz"). Und dafür setzt man eben klassisch auf einen Blickfang. Klar spricht das die niederen Triebe an und der entkörperlichte Intellektuelle in uns mag das anrüchtig und irgendwie falsch empfinden, aber es bringt Resultate. Und das schon so lange, wie es Menschen gibt. ;)
Das zeigt aber wieder eher ein grundlegendes Problem, sobald sowas zur Ausgrenzung führt (und das tat es in den mir bekannten Fällen), dann kann sowas nicht rechtens sein. "Du kannst mit zum Sanitätsdienst und zur Anwerbung fahren und du nur zum Sanitätsdienst".
Ist doch Schmarren.:schief:
Ähm, ich sage nur Playboy in Polen. Aber du hast natürlich recht: Die gute Triss war nicht halbnackt, sie war komplett nackt... :P
Öhm, der Playboy ist der Playboy.:D
Der wirbt nicht mit angezogenen Frauen, aber da geht es ja auch um nicht-angezogene Frauen.:ugly:
Ich meinte offizielle Werbung vom Hersteller in Form von Plakaten, Heft-Anzeigen usw. in relevanter Literatur. Davon gab's bei Spellforce, Sacred und gewissen Blizzard-Titeln genug, CD Projekt hat aber in der Form nie lächerlich anzügliche, weibliche Charaktere abgebildet.
Wie kommst du darauf, dass es darum ging, das Spiel realistisch darzustellen??? Das ist Breitenwerbung. Dabei geht es vor allem darum, Aufmerksamkeit zu bekommen, für das Produkt, den Namen, das Brand. Mit den genauen Inhalten kann man sich schließlich erst befassen, wenn man überhaupt weiß, dass es ein solches Produkt gibt. Und sexy Damen fallen vielen Männern (die Hauptzielgruppe) eben auf und damit fällt auch die Werbung auf. Sex sells.
...und genau daran erkenne ich eben nichts gutes.;)
Oder du etwa?
Wenn man sowas braucht, um für sein Produkt zu werben, ist das Produkt entweder nicht gut genug oder man geht den billigsten Weg aller Verkaufsstrategieen.^^
Naja, die Zielgruppe ist schon durchaus unterschiedlich. GNTM wird - oh Wunder -hauptsächlich tatsächlich von Frauen konsumiert, was man von den meisten AAA-Videospielen ala Witcher jetzt nicht unbedingt behaupten kann (obwohl die Raten durchaus steigen). Und auch die Identifikation ist meist komplett unterschiedlich. Wenn ich einen Geralt in Witcher 3 spiele, dann möchte ich nicht so werden wie er. Gleiches gilt wohl für die meisten Damen, die eine virtuelle Heldin in Metallbikini spielen. Bei GTNM hingegen gibt es genug junge Mädels, die gerne genau so wären wie die Damen in der Sendung und sich deshalb auch zu Verhaltensweisen verleiten lassen, die diesem Frauenbild entsprechen. Unabhängig wie man das persönlich jetzt einordnet, so hat ein TV-Sendung wie GNTM doch ungehörig viel mehr Einfluss auf das reale Leben der Konsument(innen) als etwa ein Videospiel vom Schlage eines Witcher 3. Das ist für die allermeisten Konsumenten schlicht Eskapismus ohne jeglichen Bezug auf das reale Leben.
Die Frauen, die auf besagten Covern und/oder Werbeeinlagen abgebildet worden sind, waren selten die Heldencharaktere.;)
Die hatten dann auch in Spiel genauso wenig an, ohne nachvollziehbaren Grund und mehr erfüllten sie in selbigen auch nicht.
Das war eben klare Rollenverteilung, die Frau soll nur was für's Auge bieten, nichts mehr.


Es spricht ja auch nichts dagegen, das nicht zu mögen. Ich werde immer nur dann hellhörig, wenn man aus einem persönlichen Missfallen eine Art gesamtgesellschaftlich gültiger Kritik ableiten will ala "Medienprodukt XYZ ist schädlich/problematisch/whatever, weil sexistisch." Für einen solchen scheinbar objektiven Vorwurf fehlen mir in den allermeisten Fällen die klaren Argumente und schlüssigen Kausalketten. Wie gesagt, ich finde es völlig ok, wenn einem sowas persönlich missfällt, darum geht es nicht. Allerdings hat der Term "sexistisch" immer auch eine allgemeingültige Charateristik. Wenn ich etwas als sexistisch betitle, dann impliziere ich damit automatisch, dass es eben schlecht ist - und zwar für die gesamte Gesellschaft und damit für jedermann. Und damit sollte man imo aufpassen, vor allem wenn es um Unterhaltungsmedien geht.
Wenn ich mir die patriarchischen Ansichten vieler heutiger Jugendlicher und junger Erwachsener ansehe, dann erkenne ich da sehr wohl ein gesellschaftliches Problem. Und zwar eines, das man nicht noch weiter befeuern muss.^^
Man muss Leuten, die so denken, nicht noch mehr von dem geben, was sie wollen und die jungen Frauen nicht noch mehr dazu bringen, so zu werden, wie jene Gesellschaft sie haben will.
Ich habe einfach zu viel Respekt vor Frauen, als dass ich wie der Stiffmaster jedes weibliche Objekt als potentielle, sexuelle Eroberung betrachten würde.
RPGs machen es vor, dass es auch anders geht. Wir sind nur derart an diesen "The man and his gun" Mythos gewöhnt, dass wir ihn gar nicht mehr in Frage stellen. Übrigens habe ich doch mit meinem Tomb Raider Beispiel klar gemacht, dass es durchaus auch Spiele gibt, die implizit zum Töten auffordern, obwohl es gar nicht unbedingt erforderlich wäre.
Es gibt doch auch Actiongames (leider zu wenige) wo ich mir raussuchen kann, ob ich jetzt rumballere oder nicht.
Crysis habe ich bis zu den Aliens mal fast ohne Kill gespielt, in Far Cry ging das auch vor den Mutanten ganz gut.
Splinter Cell wäre auch ein Gegenbeispiel.
Bin auch deshalb eher der nonlineare Spieltyp, offenere Shooter gefallen mir grundsätzlich besser, als das Schienengeballer alá Half-Life oder CoD.
Und in GTA muss ich keine Zivilisten ummähen. Ich kann es lediglich.;)
Auch bei Gewalt gibt es einen realistischen Kontext, wenn ich in einen für mich verbotenen, militärischen Komplex reinmuss, ist klar, das auch mich geschossen wird, das wissen wir doch spätestens seit Sylvester Stallone.:ugly:
 
Ich hab auser dem Titel nix gelesen aber das wäre auch überdrüssig..
Is doch Sch-egal ob sich irgendjemand, in irgendeiner Werbung(etc) zu irgendeinem Produkt, Nackt zeigt.
Wem zum Teufel sollte das schaden? Mir? Meiner Frau? oder den Kids? sicherlich nicht.

Es giebt kein Argument auf der Welt das dies wiederlegen könnte.
Ich will beim Pinkeln auch nich das mir einer auf meine 2mm guckt.
Und wenn einer Nackt durch die Stadt rennt! Bitte. Von mir aus kann er sich auch neben mich auf die Parkbank setzen.

Wenn einer Nackt sein will oder in Filmen/Videospielen etc pp dies illustriert wird is das eben so lasse machen. Werß s nich mag der nimmt halt abstand
Ne Jungenfreigabe als praktisch unüberwindbare Grenze giebs ja auch noch :-) :-)
 
Langsam nervt das echt nur noch und durch so einen Mist gehen dann dinge unter wo es vll. wirklich angebracht wäre, einfach weil man es irgendwann nicht mehr ernst nimmt.

Selbst in Witcher 3... hallo? Was sieht man da? Ein Hintern, ein paar Brüste und oft wiederholende Animationen.
Sonst auch nichts. Wie viele zwangsläufige Sex Szenen gibt es? Ne Hand voll , für den Rest muss man im Puff.

Und och je, eine leicht bekleidete Frau... ein bissel Ausschnitt etc.
Ja liebe Leute... Frauen haben Körper... und man stelle sich vor, die haben sogar Brüste! Ach du liebe güte!

Bald müssen sich Frauen die Dinger abbinden weil sie sonst Schlampen sind und es sexistisch ist wenn man 2 cm Ausschnitt sieht :lol:

Ist wie mit diversen RPG´s .
Wird auch so ein Drama drum gemacht teilweise.

Und?
Also ich schaue Frauen gerne an, sowohl bekleidet wie auch unbekleidet - sofern die Frau in meinen Augen gut aussieht, wo ja jeder eine andere Auffassung von hat.

Und wenn ich ein Spiel spiele ist das in aller erster Linie Fantasy und hat nichts mit der Realität zu tun.

Wenn ich also in , GW2 im kurzen Röcklein mein Weibchen rum rennen lasse oder in Black Desert in Unterwäsche durch die Stadt renne oder in Witcher 3 gerne in den Puff gehe , dann heißt das noch lange nicht das ich meine Frau in Unterwäsche durch die Stadt rennen lasse oder gerne in den Puff gehe.

Witzig an solchen Sachen ist wenn man sich bedenkt wie viele Frauen selbst in solchen Spielen sich derartige Figuren bauen oder im Spiel derartige Aktivitäten nach gehen, ja sogar Zeichnungen etc machen.

Brauch man sich ja nur mal hier und da umschauen wie hier z.b.

Kris†a™: CG Art & Games Modding

Einfach nur schön anzuschauen, nichts zum wedeln und vieles davon auch nichts was die eigene Frau an zieht oder mit durch die Stadt läuft :rollen:

Frag mich echt für was es sowas wie FSK 16 / 18 gibt oder man als Erwachsen mit 21 gilt (Bezogen auf Erotische Inhalte) wenn irgendwer doch wieder daher kommt und was von Sexismus erzählt.

Das Kerle in den Spielen der 80/90er hauptsächlich als Muskelbepackte Proleten rum gerannt sind , hat sich auch keiner dran gestört und das sexistisch genannt, aber bei Möpsen wird ein aufschrei gemacht.

Muss wohl so sein in Zeiten wo Tier Schützer wegen einer im Spiel getöteten Maus auf die Barrikaden gehen (BF3) oder Frauen aus dem Einkaufscenter geschmissen werden weil sie ihr Kind stillen, was eigentlich das aller normalste und natürlichste der Welt ist.

Man sollte sich vll eher daran stören das morgens um 9 auf RTL Dildo Werbung läuft und auch sonst im TV ein ein nackter Arsch und irgendeine Tante in Unterwäsche nach der nächsten durch´s Bild rennt. (Nicht das mich das stören würde, aber das hat wohl weit mehr Publikum und ist wohl weit näher an Kindern dran wie ein Computer Spiel)
 
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