News Cyberpunk 2077: Erster Trailer vor 10 (!) Jahren - Ist das echt so lange her?

Der Trailer stammt noch aus ner Zeit wo man das Spiel noch nicht künstlich gehyped hatte, den künstlichen Hype konnte man spüren, wo jeder über Cyberpunk geredet hat obwohl es nichts gutes zu sehen gab bis dahin. Da merkt man halt wider wie die Merheit einfach auf den Zug aufspringt : " Cyberpunk geil, ne !? Ich weiß zwar nicht warum aber das wird hammer ".

Immer wieder schön zu beobachten.
 
10 Jahre, Chris Roberts wird nochmals min. 10 Jahre brauchen um sein Spiel vorstellen zu wollen.
Nun gut, die lange Entwicklungszeit von StarCitizen kann man als berechtigte Kritik gelten lassen, jedoch ist Cyberpunk ein a) SP-Titel und b) ohne ein ansatzweise nachzuvollziehendes Physik und Realitätsmodell. Ich denke da u.a. an die aus dem nichts spawnenden NPCs, Fahrzeuge die jeder Logik widersprechen, Gegner die einfach nur als strunz Dumm zu bezeichnen sind, obwohl sie Dir doch ebenbürtig/überlegen sein müssten. Ein Techtree der nicht durchdacht ist und zu Uberbuilds einlädt. ;-)

Mal schauen wie lange es dauern wird, bis ich mit Cyberpunk 2077 soweit zufrieden sein werde, das es als rundes Paket zu bezeichnen ist. Bisher konnte mich nur X4 und FFXI wirklich überzeugen. Beides mit je mehr als 8.000 Spielstunden. ;-)

Gut, aber Chris Roberts könnte echt mal endlich aus den Puschen kommen.
 
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Viel Spass, es ist zweifellos eines der besten AAA Spiele aller Zeiten wenn man das Setting annimmt und die typischen Mechaniken mag.
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Egal was man von dem Spiel hält (Ich liebe es), aber eine solch glaubwürdige Grossstadt mit so vielen begehbaren Gebäuden, Treppenhäusern, vertikalen Ebenen und dem Umland, gibt es bis heute in keinem anderen Spiel. Ein GTA wirkt wie eine Puppenkiste gegen CP2077.

Leider hat es seine Schwächen und ja es gibt viele Dinge die ich gerne anders gehabt hätte um noch mehr Immersion zu haben. Dennoch haut mich das Spiel jedes mal aus den Socken und ich liebe die Charaktere und Geschichten. Freue mich unglaublich auf Phantom Liberty und natürlich auf einen Nachfolger - der hoffentlich keine 10 Jahre mehr braucht (Auf den Hexer könnte ich dafür verzichten).

Oder ein anderes Studio haut ein Cyberpunk Action-RPG Spiel raus was alles besser macht und nicht die selben Schwächen hat. Würde ich auch mit Handkuss nehmen.
 
Egal was man von dem Spiel hält (Ich liebe es), aber eine solch glaubwürdige Grossstadt mit so vielen begehbaren Gebäuden, Treppenhäusern, vertikalen Ebenen und dem Umland, gibt es bis heute in keinem anderen Spiel. Ein GTA wirkt wie eine Puppenkiste gegen CP2077.
Ist bei mir genau anders. Ich finde CP hat eine tolle Kulisse, aber keine glaubwürdige Stadt.
Selbst ein GTA4 würde mir da heute (vielleicht als Remaster) mehr Spaß machen als diese Kulisse die CP mir bietet.

Will aber trotzdem mal versuchen in den nächsten Monaten das Spiel wenigstens mal zu Ende zu spielen.
 
Ist bei mir genau anders. Ich finde CP hat eine tolle Kulisse, aber keine glaubwürdige Stadt.
Selbst ein GTA4 würde mir da heute (vielleicht als Remaster) mehr Spaß machen als diese Kulisse die CP mir bietet.

Ich rede nur vom Scaling. Das Gefühl für Grösse, das Gefühl was einem eine echte Grossstadt gibt. Das kriegt (bis jetzt) kein GTA so hin. Die Abläufe in der Welt und wie Passanten o.a reagieren ist was anderes.
 
Was CP 2077 angeht, verweise ich gerne mal auf meinen Beitrag hier und meinen Kommentar von vor dem Launch. Wer etwas anderes erwartet hat oder immer noch erwartet, lebt in einer Traumwelt und hat nicht verstanden, was die letzten Jahre auf dem Software-Markt los war (und immer noch ist). Leider unterstützt "der Spieler" diese Entwicklung kräftig, mit seinem Geld. Ihr habt es in der Hand, nach wie vor, kauft keinen Ramsch, dann bekommt ihr auch keinen Ramsch. :ka:
 
Was CP 2077 angeht, verweise ich gerne mal auf meinen Beitrag hier und meinen Kommentar von vor dem Launch. Wer etwas anderes erwartet hat oder immer noch erwartet, lebt in einer Traumwelt und hat nicht verstanden, was die letzten Jahre auf dem Software-Markt los war (und immer noch ist). Leider unterstützt "der Spieler" diese Entwicklung kräftig, mit seinem Geld. Ihr habt es in der Hand, nach wie vor, kauft keinen Ramsch, dann bekommt ihr auch keinen Ramsch. :ka:
Am balancing haben sie doch einiges bewegt. Ich fand das gunplay am Anfang eher dünn, aber beim letzten Durchlauf hat es mir deutlich mehr Laune gemacht. Diese wilden Zahlen gibt es nicht mehr, dazu kann man eben nicht mehr alles hochziehen, sondern muss sich entscheiden.
 
Ich glaube auch, dass sich da inzwischen wieder einiges seit Version 1.32 getan hat, aber ich möchte zumindest noch auf ein möglichst fehlerfreies Addon warten, bevor ich den nächsten Durchlauf wage.
 
Ich habe Cyberpunk direkt nach dem Release gekauft und auf dem PC gespielt. Ein paar wenige Male steckte ich irgendwo fest, sodass ich einen alten Spielstand laden musste. Ich bin nur selten mit den Schnellreisepunkten unterwegs, da ich es liebe in der Stadt zu cruisen. Ich bin bei Phantom Liberty sofort am start.
 
Am balancing haben sie doch einiges bewegt.
Inzwischen, im laufe von zwei Jahren, nach Release!
Das sollte man bedenken, wir reden hier nicht von einem Studio wie Undead Labs, State of Decay 1 & 2, die mit ziemlich schmallen Budget eine eigene Idee verwirklichen wollten und deshalb zu Release unzählige Baustellen hatten, sondern CDPR und Cyberpunk 2077, mit einem AAA Entwicklungsbudget und 4 Jahren Vollentwicklung des Spiels, sowie weiteren 2 Jahren Vorproduktion / Konzeptphase.

Das ein Cyberpunk 2077 da dann im Dezember 2020 überhaupt mit solchen, wie nachfolgenden, Problemen veröffentlicht wurde, wie Fertigkeitsbäumen, wo rund die Hälfte der Fertigkeiten fehlerhaft, oder sogar gar nicht funktionierte, Fertigkeiten die vom Gameplay her nahezu zu 99% sinnfrei waren (z.B. Unterwasser unbegrenzt atmen zu können) und einem Craftingsystem, wo man zum upgraden eines Kleidungsstücks 60 Materialien brauchte, die man dann durch bis zu 60x einzeln klicken, erstmal selbst herstellen / craften musste, usw. usf. war schon irgendwo, für so eine Produktion, zu Release, ein hartes Stück (in Bezug zum Veröffentlichungszustand).

Ganz egal ob dabei auf PC die sonstigen (technischen) Probleme mehr in Grenzen gehalten haben, als auf der Konsole.

Und dann hat man nach Release auch noch nicht einmal eine "ordentliche und nachvollziehbare" Kommunikation, mit der Community, hinbekommen.
Es gab immerhin drei offiziell aufgestellte Roadmaps, für die weitere Entwicklung nach Release, inerhalb von nur 9 Monaten veröffentlicht, dreimal nicht eingehalten, jedesmal Inhalte weiter nach hinten verschoben, schließlich gar nichts mehr kommuniziert und von heute auf Morgen, später, sogar noch das zweite Addon komplett gecancelt.
Und ebenso der Patchsupport, auch ehr kraftlos, wo man leider nicht recht das Gefühl bekam, es hätte wirklich eine Priorität die teils schon nervigen Mängel dann auch wenigstens mal zeitnah zu beheben.

Das auch weil der Turnus der Patches gerade mal (die ersten paar Monate bei alle 1 bis 2 Monate lag und nach 6 Monaten immer mehr Richtung 1 Patch alle 6 Monate verschoben hat, ohne das sich lange wirklich signifikant was an diversen Baustellen änderte, so das der allgemeine Zustand des Spiels erst mit Patch 1.5 und jetzt 1.6 etwas spürbar besser wurde, aber Patch 1.5 kam eben auch erst im Februar 2022 (über 1 Jahr nach Release) 1.6 im September, ganze 7 Monate nach Patch 1.5.

Also tut mir Leid, aber wer sowas als zufriedenstellenden Zustand und Support sieht, "dem ist wirklich nicht mehr zu helfen und muss zurückgelassen werden" (um mal einen gewissen Helden dazu zu zitieren).

Ich fand das gunplay am Anfang eher dünn, aber beim letzten Durchlauf hat es mir deutlich mehr Laune gemacht. Diese wilden Zahlen gibt es nicht mehr, dazu kann man eben nicht mehr alles hochziehen, sondern muss sich entscheiden.
Das generelle Gunplay hat sich aber eigentlich nicht großartig, gegenüber Release, verändert.
Wenn du das also jetzt besser findest kann das nicht wirklich etwas mit Änderungen, von selbigen, zu tun haben, sondern muss objektiv subjektive Veränderung / Verbesserung sein, die du da heute, mit zeitlichen Abstand, einfach nur anders als früher wahrnimmst. ;)
 
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Es verhält sich mit Cyberpunk ähnlich wie mit Avatar. es ist objektiv wenigstens gut, aber es polarisiert, weil es eben kein Hype ist.
Die Medien brauchen ihren Käse und ihr Drama um Clicks zu erzeugen. Sie müssen auch ihren Herren gehorchen, die ihrerseits regelmässig veranlassen, Hypes zu kreieren.
Kunst lässt sich objektiv einordnen (jetzt nicht auf den % punkt, das ist hoff. klar). Non est disputandum de arte bezog sich schon immer auf das Unvermögen, der Masse dies mitzuteilen.

Was das alles heisst:
Im Moment leben wir in einer Zeit des kulturellen Mittelmasses und das ist noch freundlich ausgedrückt. Fast alle grossen Franchises sind seelenloser Fliessband-Ramsch.
Man kann den Sachverhalt mühelos in den entspr. Wiki Lemmata überschauen ("list of highest grossing media franchises"). Hypes sind zu über 90% Derivate einer bekannten Produkt Linie:
Marvel, Star Wars, Pokemon, Disney, Activision/Blizzard Kram, AssCreed usw. Artistisch-ästhetisch ein ranziger Müllhaufen, bei Games ist es spielerisch nicht besonderes. (mit winzigen Ausnahmen wie zB FromSoftware)
Dafür braucht man Hype.
Der Hype sorgt für das sichere Millionengeschäft auf Kosten der Kunst und des kulturellen Anspruches.

Cyberpunk hat etwas völlig Neues gewagt.
Die meisten Medien, deren Job es ist, Star Wars und Konsorten zu pushen waren froh über die Bugs, welche in jedem neuen grossen Game i.d.R vorzufinden sind. Ernsthaft spielen tut ja keiner mehr von denen, das ist schon länger bekannt.
Einige besonders sensible Hardcore Spieler beschwerten sich nach über einem Jahr (!) über fehlende U-Bahnhöfe und Pendelverkehr. Da fällt einem nix mehr ein. Ich hatte vielleicht 3,4 mini Bugs, ähnlich wie alle mir bekannten PC(!) Spieler. Der Start von Morrowind, Gothic, so ziemlich jedem Fallout war viel, viel wackeliger.
 
Es verhält sich mit Cyberpunk ähnlich wie mit Avatar. es ist objektiv wenigstens gut, aber es polarisiert, weil es eben kein Hype ist.
Es ist teilweise gut, Story-Hauptplot und Haupt-Nebenplots und das grundsätzliche optische Weltdesign, sowie der Soundtrack, aber mehr als das ehr durchschnittlich, Gunplay, Skillsystem, Nebenkontent abseits des Plots, bis vereinzelt auch gerade noch so ausreichend, wie Crafting, Balance, Füllkontent und Living World.

Sollte ich diese Teilbereiche alle in eine Gesamtnote zusammenfassen, ich würde sagen geht es schon Richtung 2- bis vielleicht sogar 3+ , je nachdem wie man was in der Bewertung für sich, in der Schwere, gewichten will.

Kunst lässt sich objektiv einordnen (jetzt nicht auf den % punkt, das ist hoff. klar). Non est disputandum de arte bezog sich schon immer auf das Unvermögen, der Masse dies mitzuteilen.

Was das alles heisst:
Im Moment leben wir in einer Zeit des kulturellen Mittelmasses und das ist noch freundlich ausgedrückt. Fast alle grossen Franchises sind seelenloser Fliessband-Ramsch.
Kulturelles Mittelmaß gab es schon immer, auch vor 3000 Jahren.
Der Unterschied, gerade in denn Letzten 30-40 Jahre ist nur der, das Digitalisierung von Kommunikation, Informationen, deutlich besserer Zugang zu grundlegender Bildung und damit auch leichtere Zugang sich selbst kreativ betätigen zu können, sowie durch höheren Lebensstandard und Raum für individuelle Freiheit diese zu erwerben dazu geführt hat das der Markt heute um ein vielfaches größer als noch alleine vor 100 Jahren ist und jegliche "Kunst", abseits einige Grenzüberschreitender Größen, wesentlich überregionaler, bis hin zu international geworden ist, selbst abseits gefeierter "Ikonen".

Das beudetet aber nicht das es um im 15. Jahrundert nicht auch mehr mittelmäßige bis schlechte Kunst gab, nur war diese entsprechend regionaler, weniger bekannt und weniger langlebig, sowie weniger zugänglich, da die Einkommensverhältnisse deutlich größerer Bevölkerungsteile wesentlich geringer waren.

Entsprechend ist dieses "künsterischer Mittelmaß" nicht so verbreitet gewesen (schwierige Reproduktion / Handarbeit, wie auch vor dem Buchdruck) und somit weniger erhalten geblieben.
Heute, alleine durch das Internet findet sowas wesentlich größere Verbreitung und bleibt die Resonanz länger konserviert und zugänglich.

Am Ende heißt das alles als Schluss daraus, gemessen an den Zuständen ist früher der generelle Markt kleiner gewesen als heute, im prozentual betrachtet dürfte die Verteilung zwischen erhaltenswerten und guten Werken und Mittelmaß bis Schlecht sehr ehnlich zu heute sein, nur das schlechte "Kunstobjekte" damals weniger zugänglich und "leicht" über die Zeit zu erhalten waren.

Der Markt heute ist aber weit größer, mehr Zugang, alleine daraus ergibt sich das die reine Zahl an "Kunstobjekten" weit höher ist, prozentual gesehen deswegen aber nicht mehr schlechtes gibt, nur ist eben gerade im digitalen Bereich Mittelmaß und drunter wesentlich besser repoduzier- und erhaltbar.

Wenn du mir, in der um gegen 1 Uhr, in der Nacht, noch geschriebenen Ausführung, noch folgen kannst. ;)

...über 90% Derivate einer bekannten Produkt Linie:
Marvel, Star Wars, Pokemon, Disney, Activision/Blizzard Kram, AssCreed usw. Artistisch-ästhetisch ein ranziger Müllhaufen, bei Games ist es spielerisch nicht besonderes. (mit winzigen Ausnahmen wie zB FromSoftware)
Dafür braucht man Hype.
Der Hype sorgt für das sichere Millionengeschäft auf Kosten der Kunst und des kulturellen Anspruches.

Cyberpunk hat etwas völlig Neues gewagt.
Und was soll das "Neue" sein, was gewagt wurde?
Setting, Teile der grundlegenden Story und somit viel der Lore / Spielwelt, in "Cyberpunk 2077", basiert auf dem Pen & Paper Regelwerk von "Cyberpunk 2020" und somit lange vorhandenem Content anderer Personen.

Noch ist ist das Genre des Settings (Cyberpunk), noch die Einordnung des spielerischen Genres (Action-Adventure) "neu", oder nahezu nie bedient.

Auch keine der Spielmechaniken, abseits vom Hacking, also sonst Gunplay, Skillsystem, Crafting, Questsystem, Fortbewegungsmittel und Fahrphysik, ect. pp, oder wie diese im Spiel zueinander arrangiert / angeordnet worden sind, ist irgendwie "neu", oder setzt irgendwelche (eigenen) "neuen Akzente". In vielen Punkten bleiben sie sogar in diesen Punkten hinter anderen Spielen (wie z.B. Deus EX 1 & Human Revolution) im selben Genre, dem "Cyberpunk" zurück, oder sind maximal auf einem vergleichbaren Level mit ihnen.

Und auch im Punkto Questdesign und Storytelling, wie der Spieler mit der Geschichte und Umgebung interagiert bedient sich das Spiel nur einer Präsentation / Interaktion, die so schon geraume Zeit am Markt zu finden ist.

Am Ende bleiben die einzigen wirklichen Punkte in denen es die Entwickler bei Cyberpunk 2077 schaffen eigene "Stärken" zu etablieren das visuelle Design, der allgemeine Soundtrack / Soundkulisse, die Spielmechanik des Hacking, sowie der Inhalt der Geschichte(n) und diese letzteren Punkte, über dem Durchschnitt Marktes zu liefern, bzw. beim Hacking einen "neuen Akzent" zu setzen, während sie bei denn ganzen zuvor genannten Punkten aber im Grunde nur frei, auf unterschiedlichen Level kopiert haben, oder sich sogar(bei der Lore) Arbeit anderer bedienen konnten.

Allerdings könnte man letztere Punkte sicher auch in einem ähnlichen, oder gar selben Verhältnis bei anderen vielen anderen Produkten finden.

Im Grunde also wäre Cyerpunk 2077 demnach eigentlich genau das Paradebeispiel für deine dargelegte Definition von einem "mittelmäßigen Produkt" und "Hype", wo das Geld alleine im Forderung stand, welcher mit einem Hype befeuert wurde und dann ein Hypetrain wurde.

Einige besonders sensible Hardcore Spieler beschwerten sich nach über einem Jahr (!) über fehlende U-Bahnhöfe und Pendelverkehr. Da fällt einem nix mehr ein.
Wenn man nur selektiv für sich rausfiltert mag das die Wahrnehmung sein, aber ich habe im laufe der letzten 2 Jahre (im CDPR Forum von Cyberpunk 2077, wie anderswo) mit "Hardcore"spielern über das Gamedesign, die Probleme, Stärken, Schwächen und sonstigen Aspekte des Titels diskutiert und da waren genug dabei die Nichtigkeiten wie "fehlende U-Bahnhöfe" nicht als "DAS" Problem des Spiels sehen und sowas erst dann begrüßen würden, wenn viele der ansonsten wesentlich schwerer wiegenden Schwächen, im Design des Spiels, behoben worden wären, also ganz ganz ganz am Ende der Liste, wenn man sonst gar nichts mehr zu tun hat.

Ich hatte vielleicht 3,4 mini Bugs, ähnlich wie alle mir bekannten PC(!) Spieler.
Und was haben jetzt einige wenige "mini Bugs" mit Kritik, so nichtig, oder nach Ansicht der individuellen Person auch nicht, mit Kritik an (nicht gegebenen) Spielinhalten zu tun?

Der Start von Morrowind, Gothic, so ziemlich jedem Fallout war viel, viel wackeliger.
Der Start von Baldurs Gate 1 & 2, Deus Ex: Human Revolution, KOTOR 1, oder Expedition: Rome, auch wesentlich weniger "wackelig".

Oder um es vielleicht noch bildlicher auszudrücken.
Cyberpunk 2077 mag (auf dem PC), bzgl. Bugs, keine solche "Katastrophe wie ein Gothic 1" gewesen sein, aber wenn man Gothic 1 abseits davon anschaut bietet es, für seine Zeit (2001), weit mehr "gewagtes Neues", wie Tagesabläufe für NPCs, Tiere mit eigenen Sozialverhalten, ein einzigartiges Setting, trotz grundsätzlich selber "schnöder High Fantasy", mit eigener Atmosphäre und Lore (open World Sträflingslager und magischer Kuppel), eine für 2001 durchaus noch ziemlich gute 3D Grafik und gutes Artdesign, Vollvertonung, für ein Spiel dieses Genre (ARPG) für die Zeit große spielerische Freiheit und Möglichkeiten und das obwohl Gothic 1 noch nicht mal fertig entwickelt war (was an allen Ecken und Enden im Spiel zu sehen war, am Content).

Wenn ich dagegen ein Cyberpunk 2077 nehme vergleiche war es (auf PC) zwar vielleicht ein "soliderer" Release, bleibt davon ab aber, abseits einer gut erzählten Geschichte, die aber präsentationstechnisch keine Maßstäbe setzt, aber zumindest auf sehr hohen Niveau im Markt ist und einer "Hacking Spielmechanik", die es so in einem ARPG noch nicht in diesen Umfang und Möglichkeiten ausgearbeitet gab, sowie einer optisch hübschen Spielwelt und guter / passender Soundkulisse im Grunde, sehr nüchtern betachtet, darüber hinaus eben nur ein Deus Ex: Human Revolution mit einer Open World, statt linearer Story, in halb-offen gestalteten Levln übrig.

Kurz um, Gothic 1 mag für seine Zeit zum Release das wesentlich verbuggtere Spiel gewesen sein, aber war ansonsten das wesentlich "inovativere" Spiel, das "Neues" gewagt hat und bekanntes auf ein neues Level hob.
Cyberpunk 2077 ist faktisch fast das genaue Gegenteil davon (am PC), nur mit einer deutlich stärkeren Erzählung / Geschichte und deren Präsentation.
 
Ich rede nur vom Scaling. Das Gefühl für Grösse, das Gefühl was einem eine echte Grossstadt gibt. Das kriegt (bis jetzt) kein GTA so hin. Die Abläufe in der Welt und wie Passanten o.a reagieren ist was anderes.
Muss ich zustimmen, die Komplexität von Night City ist absurd. Man neigt ja dazu überall mit seiner Karre durchzubrettern, dass ich mir einfach mal eine lange Zeit genommen hab zu Fuß durch die Stadt zu gehen. Klar von der Interaktion her fehlt es schon, dass man nicht zumindest alle Fressstände auch nutzen kann, aber sonst verpasst man so viel was in der Stadt los ist, auch in den ganzen Gassen und Hinterhöfen, die verschiedenen vertikalen Ebenen, dass unten kaum noch Tageslicht hinkommt. Dazu auch die Töne der Stadt, überall die Werbung, Durchsagen, dämlichen Gespräche der Leute, Verkehrsansagen. Wirklich überall finden sich Details und sogar versteckter Loot. Dann auch die komplett unterschiedlichen Stadtbezirke die einen ganz anderen Ton haben. Für die Zukunft hat man immerhin diese Basis schon mal, ich denke das war auch mit eines der Probleme warum es alles so dauerte, für den eigenen Anspruch dieser Stadt bei 0 anzufangen, man spürt bei so einem Spaziergang was das gefressen haben muss.

Bei sehr vielen NPCs störte mich auch deren seelenloses rumschlendern nicht, als Großstadtkind sah ich nichts groß anderes im Vergleich zu unserer großen Einkaufstraße, da laufen die Leute auch hirnlos durch die Gegend. Und auch da wurde schon was gemacht, gibt viel mehr NPCs die auch unterschiedliche Aktionen haben, klar wiederholen sie sich, ist immer noch ein Spiel, aber immerhin. Bei GTA gibt es sicher lustigere NPCs, aber wenn man bedenkt, dass hier das umtriebige New York usw. dargestellt wird, fühlt man sich doch eher wie in einer Geisterstadt.
Das generelle Gunplay hat sich aber eigentlich nicht großartig, gegenüber Release, verändert.
Wenn du das also jetzt besser findest kann das nicht wirklich etwas mit Änderungen, von selbigen, zu tun haben, sondern muss objektiv subjektive Veränderung / Verbesserung sein, die du da heute, mit zeitlichen Abstand, einfach nur anders als früher wahrnimmst. ;)
Ach Nightslaver, was du zum Thema Cyberpunk zu sagen hast, war schon in anderen Threads zu lästig und belanglos, dass ich deine Reden jetzt kommentarlos übergehe. Scheinbar lässt dich das Spiel, obwohl du es so mittelmäßig findest, nicht los. Lustiger Widerspruch, wenn ich ein Spiel eher meh finde, wird es deinstalliert und ich geh weiter. Aber wie gesagt, bye bye, kein weiteres Interesse.
 
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Muss ich zustimmen, die Komplexität von Night City ist absurd. Man neigt ja dazu überall mit seiner Karre durchzubrettern, dass ich mir einfach mal eine lange Zeit genommen hab zu Fuß durch die Stadt zu gehen. Klar von der Interaktion her fehlt es schon, dass man nicht zumindest alle Fressstände auch nutzen kann, aber sonst verpasst man so viel was in der Stadt los ist, auch in den ganzen Gassen und Hinterhöfen, die verschiedenen vertikalen Ebenen, dass unten kaum noch Tageslicht hinkommt. Dazu auch die Töne der Stadt, überall die Werbung, Durchsagen, dämlichen Gespräche der Leute, Verkehrsansagen.

Genau das ist es. Ich war zuerst komplett überfordert mit den Eindrücken und habe mich wie ein Tourist auch mal verlaufen. Es ist eine beeindruckende Stadt geworden, die beste die ich je erlebt habe in einem Spiel. Genau darum schmerzt es schon dass es kein reales Metro/Subway System gibt oder Busse/Taxis die man besteigen kann und es zu wenig Interaktivität mit NPCs oder Läden/Verkaufsständen gibt. Auch wenn ich jemanden platt mache, wäre es fantastisch wenn da tatsächlich ein Trauma Team anfliegen würde, die Polizei die Absperrung aufstellt.

Solche Kleinigkeiten würden den absolut fantastischen Grossstadt Flair einfach abrunden, auch wenn es wohl noch mehr Zeit in Anspruch genommen hätte. Dass Passanten ich echten Grossstädten hirnlos, oder in sich selbst gekehrt einfach herumlaufen ist tatsächlich so. Und bei der Menge kann man auch keine echten Tagesabläufe oder dass jeder NPC ein eigenes Leben führt erwarten. Solche Sachen kann man evtl. in Zukunft über eine K.I erstellen lassen. Aber man vergisst auch die Hardware Anforderungen an solche Sachen, da ja jeder NPC der nicht einfach ein Klon ist und auch ein virtuelles Leben führt, von der CPU im Hintergrund immer am Leben erhalten werden muss. Bei der Masse wäre das wohl für jede Hardware aktuell noch zu viel in einem solchen Videospiel.

Meine Erwartungen an einen Nachfolger, oder an eine Studio was etwas ähnliches aus dem Boden stampft, sind durch CP2077 jedenfalls eher grösser geworden, was ja ein gutes Zeichen ist. :daumen::hail: Kann von mir aus auch ein kleineres Gebiet sein, aber grosse Städte in Spielen will ich ab jetzt nur noch in dieser Skalierung erleben. :D
 
Genau das ist es. Ich war zuerst komplett überfordert mit den Eindrücken und habe mich wie ein Tourist auch mal verlaufen. Es ist eine beeindruckende Stadt geworden, die beste die ich je erlebt habe in einem Spiel. Genau darum schmerzt es schon dass es kein reales Metro/Subway System gibt oder Busse/Taxis die man besteigen kann und es zu wenig Interaktivität mit NPCs oder Läden/Verkaufsständen gibt. Auch wenn ich jemanden platt mache, wäre es fantastisch wenn da tatsächlich ein Trauma Team anfliegen würde, die Polizei die Absperrung aufstellt.

Solche Kleinigkeiten würden den absolut fantastischen Grossstadt Flair einfach abrunden, auch wenn es wohl noch mehr Zeit in Anspruch genommen hätte. Dass Passanten ich echten Grossstädten hirnlos, oder in sich selbst gekehrt einfach herumlaufen ist tatsächlich so. Und bei der Menge kann man auch keine echten Tagesabläufe oder dass jeder NPC ein eigenes Leben führt erwarten. Solche Sachen kann man evtl. in Zukunft über eine K.I erstellen lassen. Aber man vergisst auch die Hardware Anforderungen an solche Sachen, da ja jeder NPC der nicht einfach ein Klon ist und auch ein virtuelles Leben führt, von der CPU im Hintergrund immer am Leben erhalten werden muss. Bei der Masse wäre das wohl für jede Hardware aktuell noch zu viel in einem solchen Videospiel.

Meine Erwartungen an einen Nachfolger, oder an eine Studio was etwas ähnliches aus dem Boden stampft, sind durch CP2077 jedenfalls eher grösser geworden, was ja ein gutes Zeichen ist. :daumen::hail: Kann von mir aus auch ein kleineres Gebiet sein, aber grosse Städte in Spielen will ich ab jetzt nur noch in dieser Skalierung erleben. :D
Man muss halt auch Raum für Verbesserungen haben. Am Ende ist Cyberpunk eben das erste nicht-Witcher Spiel von CDPR was sie von 0 aufgebaut haben. Klar hatten sie sicher auch viele andere Ambitionen, aber wenn ein Spiel nicht wie Duke Nukem Forever enden soll, kommt man um den Rotstift nicht drumherum. Sehe es auch wie du, jetzt ist die Basis geschaffen, auch wenn es sehr holprig war. Aber mit der UE5 trifft man die richtige Entscheidung, kann seine Arbeit sicher überführen und sich viel mehr um Details und Komplexität kümmern.

Aber klar wird es auch immer Erwartungen geben. Witcher 3 hat das Rad auch nicht neu erfunden und auch dort gibt es Raum für Verbesserungen, aber immanent der Open Worlds die schon lange überall rumspukten, merkte man, dass sie sich viel Gedanken machten, wie das Einbauen der Gebiete in verschiedene Stories usw., dass es ein Alleinstellungsmerkmal im Genre erlangte. Trotzdem ist es sozusagen eine Perfektionierung vom Bekannten.

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Meine Erwartung war, dass man bei dem ersten Spiel der Reihe, bei vielen Dingen bei seinen Leisten bleibt und am Ende kam es genauso. Die Story war durchdekliniert, sehr Charakterintensiv, aber halt kein P&P RPG oder Disco Elysium was manch Irrsinniger verlangte. Klar eine Story die 300 verschiedene Phasings in der Welt auslöst, wäre echt super, aber da muss man seinen eigenen Wahn mal überdenken.

Mit dem Gameplay stößt man auch von einem Action Schwert-Hacker zu einer ganzen Reihe an Projektil- und Nahkampfwaffen auf. Und da gibt's schon viele schöne Varianzen auch in Verbindung mit den ganzen Movement-Perks. Klar ist die KI nicht perfekt, klar hakelt der Combat hier und da. Lehrgeld was ich auch zugestehe. Auch beim Hacking, klar ist kein EYE Devine Cybermancy in seinem Minispiel, und im Kampf ist es nur point and click. (wobei das eher Sinn macht, dass die Hacks die im Deck stecken einfach hochgeladen werden).

Aber ja, als Gesamtpaket ist es für ein erstes Spiel seiner Reihe absolut stark. Fanatiker, Backseater und Sofa Warriors, deren höchste Schaffenskraft im Billy-Regal neben dem TV steckt, wollten, dass es ein Opus Magnum ist, aber dann wäre es noch heute in Entwicklung. Den Vergleich als großes Deus Ex finde ich sogar völlig in Ordnung. Das Genre der immersive sims ist komplett verwaist. Deus Ex wird vielleicht von Embracer wiederbelebt, aber sonst gab es nur Prey vor 4 Jahren, daher war es wieder richtig schön ein Spiel zu haben wo ich die komplette Entscheidungsfreiheit hatte mit einem Sack voll Möglichkeiten die nächste haarige Situation anzugehen und zu lösen. Denn auch das Levelbuilding war sehr gut auch bei schmalen Gigs, man konnte immer von oben/unten, durchs Fenster rein, schleichend, guns blazing, was auch immer. Für mich daher auch eines der seltenen Spiele dieser Tage die ich öfters spielte. Schade, dass sie sich mit dem üblen Release etwas um die eigenen Früchte gebracht haben.
 
Ach Nightslaver, was du zum Thema Cyberpunk zu sagen hast, war schon in anderen Threads zu lästig und belanglos, dass ich deine Reden jetzt kommentarlos übergehe. Scheinbar lässt dich das Spiel, obwohl du es so mittelmäßig findest, nicht los. Lustiger Widerspruch, wenn ich ein Spiel eher meh finde, wird es deinstalliert und ich geh weiter. Aber wie gesagt, bye bye, kein weiteres Interesse.
Genau, weil ich auch nur 1 1/2 Jahre immer wieder, wie hier zu Patch 1.5(2), im Spiel gezielt Bugs gesucht und dokumentiert habe, was dann allen zugute kommt, wenn CDPR sie fixt, sogar so "ignoranten Personen" wie dir, die Kritik, die sie nicht hören wollen lächerlich machen.
Aber hey, das habe ich alles sicher nur etwa 200h, von 343,3h Spielzeit, laut Steam gemacht, weil ich über das Spiel nur "rumhaiten" will und keinerlei Plan habe, wovon ich da rede.

Aber was will man halt gegen Personen wie dich machen, die jede sachliche Kritik, an etwas, das sie selbst fast "blind mögen", als direkten Angriff behandeln.
 
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