In der Hardware selbst kannst du nichts speichern. Möglichkeiten gibt es dennoch:
CPU: Die Übertaktung ist im BIOS(UEFI hinterlegt und bleibt entsprechend auch nach Neuinstallation von Windows ohnehin erhalten. Moderne Mainboards bieten es auch an, Profile zu speichern und abzurufen um zwischen einem (oder mehreren) eingestellten OC und der Normaltaktung zu wechseln. In der CPU selbst kannst du nichts speichern, heißt wenn du diese einzeln verkaufst ist beim Käufer immer der Standardtakt aktiv.
GPU: Die Taktrate der GPU wird zunächst im BIOS der Grafikkarte (ja, die haben ein eigenes BIOS!) hinterlegt. Diese Taktrate (und Spannung und vieles mehr) wird von der Karte standardmäßig angelegt, kann aber vom Treiber beeinflusst werden. genau das passiert, wenn du per Tool oder direkt im Treiber übertaktest. Die Software sagt sozusagen "Du läufst jetzt mit xy MHz egal was im BIOS steht!".
Da dabei am BIOS der Karte selbst nichts verändert wird ist das OC im Falle einer Neuinstallation oder wenn simpel das OC-Programm nicht geladen wird wieder weg. Hier gibt es theoretisch die Möglichkeit, das BIOS der Karte auszulesen, zu editieren und wieder zurückzuflashen und so die OC Taktraten der Karte als "das ist deine Werkseinstellung!" vorzugaukeln - das tun beispielsweise die Hersteller bei OC-Modellen der Karte. in dem Falle bleibt das OC "auf der Karte" und ist in jedem beliebigen PC immer aktiv.
Die Prozedur des BIOSflashens bei Grafikkarten ist aber erstens nicht ganz einfach (besonders das editieren des BIOS, das ist nicht für Endanwender gedacht und entsprechend gibts nur viele Hex-Werte die genau passen müssen ohne einen komfortablen Regler oder sowas) und zweitens nicht ganz ungefährlich. Denn wenn irgendwas schief läuft kommt kein einziges Bild mehr aus der Karte...
EDIT: Ich tippe zu langsam, Vaykir war schneller. Jetzt haste zwei (gleiche) Erklärungen.
