CPU-Gerüchte: Intel Raptor Lake, AMD AM5 - Ausblick auf 2022

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Teammitglied
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu CPU-Gerüchte: Intel Raptor Lake, AMD AM5 - Ausblick auf 2022

Seit AMD wieder konkurrenzfähig ist, hat sich im CPU-Markt viel getan. Beide Konkurrenten bieten mittlerweile auch auf ihren Mittelklasse-Plattformen Prozessoren mit bis zu 16 (AMD) bzw. 12 (Intel) Kernen und neue Architekturen werden eingeführt. Auch im HEDT-Segment gibt es Fortschritte und neue Technologien wie DDR5 und PCI-E 5.0 werden adaptiert. Lesen Sie im Folgenden, welche Neuerungen für 2022 zu erwarten sind.

Bitte beachten Sie: Der Kommentarbereich wird gemäß der Forenregeln moderiert. Allgemeine Fragen und Kritik zu Online-Artikeln von PC Games Hardware sind im Feedback-Unterforum zu veröffentlichen und nicht im Kommentarthread zu einer News. Dort werden sie ohne Nachfragen entfernt.

Zurück zum Artikel: CPU-Gerüchte: Intel Raptor Lake, AMD AM5 - Ausblick auf 2022
 

number_eight_burp

Freizeitschrauber(in)
Die AM5-Plattform soll zu Alder Lake aufschließen? Ihr meint wohl die AM5-Plattform soll mit Raptor-Lake konkurrieren. Zen 3 mit 3D V-Cache steht ja noch vor den Türen und wird wahrscheinlich zu Alder Lake aufschließen.
 

raPid-81

Software-Overclocker(in)
Die AM5-Plattform soll zu Alder Lake aufschließen? Ihr meint wohl die AM5-Plattform soll mit Raptor-Lake konkurrieren. Zen 3 mit 3D V-Cache steht ja noch vor den Türen und wird wahrscheinlich zu Alder Lake aufschließen.
Seltsam geschrieben im Artikel, stimmt. Wenn dann soll AM5 zu Sockel1700 (und etwaigen Nachfolgern) aufschließen. Dass eine Plattform zu einem Prozessor aufschließt ist einfach der falsche Vergleich.

AM5 wird ja mit vermutlich mehreren Intel Sockeln konkurrieren, genauso wie die verschiedenen "Chipsätze" und CPUs gegeneinander konkurrieren.

Intels Z690 / Z790 werden mit AMDs X670 konkurrieren.
Alder Lake / Raptor Lake (ggf. sogar Meteor Lake 2023) werden mit Zen3 3D V-Cache und Zen4 Raphael konkurrieren.
 

Pu244

Lötkolbengott/-göttin
Mich würde die Quelle, wonach AMD nur auf DDR5 setzt, interessieren, das wäre dann wohl ein schwerwiegender Fehler. Den letzten harten Umstieg gab es bei So 2066 und davor noch so 1366, wie Rambus beim P4 ausgegangen ist, muß man wohl nicht erwähnen. Sonst waren die neuen Standards entweder lange etabliert oder es wurden bei unterstützt.

Die AM5-Plattform soll zu Alder Lake aufschließen? Ihr meint wohl die AM5-Plattform soll mit Raptor-Lake konkurrieren. Zen 3 mit 3D V-Cache steht ja noch vor den Türen und wird wahrscheinlich zu Alder Lake aufschließen.

Es geht um die Plattform und da gibt es für AMD noch einiges aufzuholen. Alleine die popligen 142W sind nichtmehr Zeitgemäß, während die Konkurrenz weit über 300W reinpumpen kann. Dann wäre da noch PCIe 5.0, das hat momentan nicht und es ist fraglich, ob das für AM4 noch kommt.

Intel ist da im Moment vorne.
 

onkel-foehn

BIOS-Overclocker(in)
Dann wäre da noch PCIe 5.0, das hat momentan nicht und es ist fraglich, ob das für AM4 noch kommt.

Intel ist da im Moment vorne.
PCIe 5.0 wird erst interessant, wenn es am Markt SSD´s "günstig" gibt.
Für GraKa´s wird es wohl noch länger KEINE Rolle spielen (bzgl. Ausnutzung der Bandbreite) !
Momentane "Führung" hin oder her ...
Bei PCIe 4.0 war das anders, als AMD dies zuerst unterstützt hat, da gab es SSD, wovon man profitiert hat.
Also von dem her ... :ka:

MfG Föhn.
 
N

Nebulus07

Guest
Die AM5-Plattform soll technologisch zu Alder Lake aufschließen,
Nein, da AM5 zeitgleich mit Raptolake erscheint, erwarten alle hier einen Gleichstand

ebenfalls PCI-E 5.0 bieten und DDR5-Speicher nutzen.
Nein, AM5 wird zwar PCIe5.0 unterstützen aber die CPUs die nächstes Jahr für den Sockel kommen, werden es nicht. AMD hat das bestätigt!

Anders als bei Intel scheint AMD aber hier nicht auf eine hybride Plattform mit DDR4 und DDR5 zu setzen, sondern lediglich DDR5 für die neuen Chips anzubieten.
AMD wird kein Big Little Design anbieten 2022 ! Das ist ein Fakt!
AMD wird kein DDR4 unterstützen mit AM5! Das ist ein Fakt!

Die neuen Chipsätze folgen AMDs Muster der letzten Jahre. Im High-End-Bereich soll der X670 den X570 ablösen. Hier ist zwar noch nicht bekannt, wie er sich von den kleineren Chipsätzen absetzen kann, doch eine einfache Differenzierung durch z. B. die Anzahl der nutzbaren M.2-SSDs wie bisher ist vorstellbar.
AM5 bietet einen x4 Slot mehr für M.2. Damit sind dann zwei M.2 direkt mit der CPU verbunden.

Kurz nach diesem Release soll die Plattform durch B650 nach unten abgerundet werden. Ob es nach wie vor einen "kastrierten" Einsteigerchipsatz gibt, der auf wichtige Features verzichtet und daher kaum gekauft wird, ist noch nicht bekannt.
Natürlich wird es auch mehrere "billig" Chipsätz geben... Die waren sogar sehr beliebt. Der B550 ist ein sehr guter und beliebter Chipsatz.



WIR ERRINERN UNS: (Der Gigabyte Leak, alle Fakten zu AM5)

 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

gerX7a

BIOS-Overclocker(in)
Die AM5-Plattform soll zu Alder Lake aufschließen? Ihr meint wohl die AM5-Plattform soll mit Raptor-Lake konkurrieren. Zen 3 mit 3D V-Cache steht ja noch vor den Türen und wird wahrscheinlich zu Alder Lake aufschließen.
Das plattformtechnische zu-ADL-Aufschließen ist durchaus korrekt, da AMD diese Funktionalitäten erst ein Jahr später implementieren wird.
CPU-technisch werden sich wohl Ende 2022 aber dann Raptor Lake und Zen4 gegenüberstehen, wobei nicht anzunehmen ist, dass RPL plattformtechnisch noch nennenswert was drauflegen wird. Denkbar wären TB5 und vielleicht vier zusätzliche Lanes an der CPU, aber das sind dann im Vergleich zu ADL eher Kleinigkeiten oder Features die nur eine spezielle Klientel ansprechen.

PCIe 5.0 wird erst interessant, wenn es am Markt SSD´s "günstig" gibt.
Für GraKa´s wird es wohl noch länger KEINE Rolle spielen (bzgl. Ausnutzung der Bandbreite) !
Momentane "Führung" hin oder her ...
Bei PCIe 4.0 war das anders, als AMD dies zuerst unterstützt hat, da gab es SSD, wovon man profitiert hat.
Also von dem her ... :ka:

MfG Föhn.
Für den Massenmarkt dürfte PCIe5 in Summe vermutlich eher über die GPU was bringen als über SSDs.
Bei den meisten Consumer-Workloads kann man bereits den Unterschied einer schnellen 3.0er-SSD i. V. z. zu einer 4.0er-SSD zumeist nur noch messtechnisch erfassen, der stellt aber gefühlt keinen nennenswerten Performanceboost mehr dar, da Windows und Programme nicht nennenswert schneller starten, etc.
Schaut man auf speziellere Workloads wie bspw. das Öffnen eines 25 GiB-Maya-Projektes, dann macht eine 4.0er-SSD schon einen deutlichen Unterschied, nur sind das Workloads, die schon sehr weit vom Massenmarkt entfernt sind, den jedoch diese Plattformen primär adressieren.

Ich würde annehmen, dass das 2HJ22-GPU-Update PCIe5-Support für die größeren Modelle implementieren wird (ok, nicht bei AMD, wenn man Nebulus glaubt ;-))
Wahrscheinlich werden dann auch erste 5.0er-SSDs verfügbar sein, jedoch stellt sich dann erneut die Frage, ob man sich den Aufpreis nicht eher spart und/oder in mehr Kapazität bei einer 4.0er-SSD investieren wird, da man hier performancetechnisch kaum einen Unterschied feststellen wird im Praxisbetrieb.

Nein, da AM5 zeitgleich mit Raptolake erscheint, erwarten alle hier einen Gleichstand
Einen Gleichstand würde ich hier nicht erwarten bzw. wäre verwundert, wenn AMD hier nicht mehr schaffen würde. RPL ist ein kleineres Upgrade (dessen Cache ist zwar schwerer einzuschätzen, architektonisch wird sich da aber nicht allzu viel tun), Zen4 wartet hier dagegen mit einer umfangreich überarbeiteten Architektur und 5 nm auf. Das sollte schon reichen um RPL auf ganzer Linie zu schlagen. Letzterem Design dürfte lediglich die Aufgabe zukommen zu Meteor Lake hin zu überbrücken.

Nein, AM5 wird zwar PCIe5.0 unterstützen aber die CPUs die nächstes Jahr für den Sockel kommen, werden es nicht. AMD hat das bestätigt!
Es gibt weiterhin keine offizielle Bestätigung seitens AMD zu PCIe5.0-less auf AM5 und sei es auch nur mit den ersten CPU-Generationen. Da kann man das Gerücht auch noch so oft wiederholen, dadurch wird es nicht "offizieller".
Darüber hinaus verbietet es sich auch von selbst, dass AMD das in einem so frühen Stadium offiziell bestätigen würde, weil man damit nur der Konkurrenz in die Hände spielen würde. Sollte es so kommen, dann wird das erst irgendwann in 2022 offiziell werden und absehbar erst, nachdem Zen3 mit V-Cache vollumfänglich released worden sein wird.
Und kostentechnisch wäre es völlig unsinnig, wenn die Boards mit entsprechenden Bausteinen und strammeren Timings der 5.0er-Spec entsprechen müssten, was die Kosten erneut erhöht (während man doch eigentlich mehr Marge einfahren will), aber der Anwender 5.0 gar nicht verwenden kann, weil es in den kommenden 6 - 12 Monaten keine 5.0-fähigen CPUs geben wird? Das erscheint wenig plausibel.
Und würde die 1st Gen von AM5 gar überhaupt kein PCIe5 unterstützen, könnte das ebenso ein deutlicher Malus gegen diese Plattform sein, aber davon wird man nicht ausgehen müssen, da AMD schon von seiner Seite aus erklärte, dass AM5 die modernsten Features unterstützen soll.

AMD wird kein Big Little Design anbieten 2022 ! Das ist ein Fakt!
AMD wird kein DDR4 unterstützen mit AM5! Das ist ein Fakt!
Das "hybride Plattform mit DDR4 und DDR5" hat nichts mit big.LITTLE zu tun, hier ging es, wie das Zitat auch selbst erklärte, unmittelbar um den Dual-DDR-Support wie bei Intel. Intel hat DDR5 erstmals eingeführt, demnach waren die gut beraten beide Standards zu unterstützen.
AMD kommt hier erst deutlich später in den Markt und entsprechend ist es durchaus denkbar, dass die sich aus implementationstechnischen Gründen den zusätzlichen Aufwand ersparen, zumal die Sinnhaftigkeit, je später man damit in den Markt eintritt, schwindet, da DDR5-Standardmodule Ende 2022 schon deutlich erschwinglicher sein dürften als heute.
 
Zuletzt bearbeitet:

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Die AMD Plattform ist eine sehr teure Plattform... Ein B550 Board und die billigste Zen3 CPU sind immer noch sehr teuer. AMD Bedient den Low-End Markt überhaupt nicht mehr. Bei Intel bekomme ich eine aktuelle CPU für 40 Euro...
Es fehlt bei der aktuellen AMD CPU Generation ein Sechskerner (non X) für 150-200 Euro.
Wie bei den Vorgängergenerationen. Die CPUs waren vom P/L top.

Und mit Zen 3D werden die CPUs wohl nicht günstiger...
 
Zuletzt bearbeitet:

Bl4ckR4v3n

Software-Overclocker(in)
Nochmal: Nicht das Mainbaord muss PCIE5.0 Ready sein, die CPU muß es sein! Auf dem Mainboard ist nicht ein Bauteil, wo das PCIE5.0 Signal durch muß!
Wie kommen denn deiner Ansicht nach die Signale von CPU zur SSD,GPU oder sonstiger Peripherie? Müssen die neuerdings nicht durch das Board geroutet werden? Muss der MB Hersteller keine Signalintegrität sicherstellen?
 

Bärenmarke

BIOS-Overclocker(in)
Wie kommen denn deiner Ansicht nach die Signale von CPU zur SSD,GPU oder sonstiger Peripherie? Müssen die neuerdings nicht durch das Board geroutet werden? Muss der MB Hersteller keine Signalintegrität sicherstellen?
Das geht bei ihm übers WIFI :D :D

Vor allem auch diese Versteifung auf die Folie von Sommer diesen Jahres, wenn die Produkte doch erst im Herbst nächsten Jahres rauskommen... Und mit PCIe4 für die Grafikkarten würde doch gut für die 650 Boards passen und für 670er gibts dann PCIe5, wobei ich das für den Consumer immernoch für nicht notwendig halte.
Aber manche spekulieren halt einfach gerne, wenns ihnen Spaß macht :ka:
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Es gibt weiterhin keine offizielle Bestätigung seitens AMD zu PCIe5.0-less auf AM5 und sei es auch nur mit den ersten CPU-Generationen. Da kann man das Gerücht auch noch so oft wiederholen, dadurch wird es nicht "offizieller".
Darüber hinaus verbietet es sich auch von selbst, dass AMD das in einem so frühen Stadium offiziell bestätigen würde, weil man damit nur der Konkurrenz in die Hände spielen würde. Sollte es so kommen, dann wird das erst irgendwann in 2022 offiziell werden und absehbar erst, nachdem Zen3 mit V-Cache vollumfänglich released worden sein wird.
Und kostentechnisch wäre es völlig unsinnig, wenn die Boards mit entsprechenden Bausteinen und strammeren Timings der 5.0er-Spec entsprechen müssten, was die Kosten erneut erhöht (während man doch eigentlich mehr Marge einfahren will), aber der Anwender 5.0 gar nicht verwenden kann, weil es in den kommenden 6 - 12 Monaten keine 5.0-fähigen CPUs geben wird? Das erscheint wenig plausibel.
Und würde die 1st Gen von AM5 gar überhaupt kein PCIe5 unterstützen, könnte das ebenso ein deutlicher Malus gegen diese Plattform sein, aber davon wird man nicht ausgehen müssen, da AMD schon von seiner Seite aus erklärte, dass AM5 die modernsten Features unterstützen soll.


Das "hybride Plattform mit DDR4 und DDR5" hat nichts mit big.LITTLE zu tun, hier ging es, wie das Zitat auch selbst erklärte, unmittelbar um den Dual-DDR-Support wie bei Intel. Intel hat DDR5 erstmals eingeführt, demnach waren die gut beraten beide Standards zu unterstützen.
AMD kommt hier erst deutlich später in den Markt und entsprechend ist es durchaus denkbar, dass die sich aus implementationstechnischen Gründen den zusätzlichen Aufwand ersparen, zumal die Sinnhaftigkeit, je später man damit in den Markt eintritt, schwindet, da DDR5-Standardmodule Ende 2022 schon deutlich erschwinglicher sein dürften als heute.

Nur weil der AM5 PCI-E-5.0-tauglich ist müssen die Mainboard-Hersteller noch lange nicht verpflichtet sein, vor der Verfügbarkeit von Prozessoren mit PCI-E-5.0-Controller auch 5.0-taugliche Mainboards anzubieten. Beim Sockel 1200 lagen die 4.0-Specs auch von Anfang an auf dem Tisch, es war den Herstellern aber freigestellt, ob sie diese in der 400er-Generation auch berücksichtigen oder nur 3.0 passend zu Comet Lake anbieten. Am Ende haben sich halt alle für ersteres entschieden – nach dem Debakel bei X470 könnte man bei AM5 aber weniger in Zukunftsreserven investieren, wenn AMD tatsächlich noch eine 4.0er-Generation auflegt.

(Was ich persönlich aber nur für monolithische APUs erwarte. Da wird Technologie aus Rembrandt wird sicher noch eine Weile mitgeschleift werden, während AM5-MCMs ihre Controller von Genoa kopieren sollten. Spannend bleibt aber natürlich die Frage, welche Leistungsklassen AMD monolithisch bedienen wird.)
 
Zuletzt bearbeitet:

Bl4ckR4v3n

Software-Overclocker(in)
Nur weil der AM5 PCI-E-5.0-tauglich ist müssen die Mainboard-Hersteller noch lange nicht verpflichtet sein, vor der Verfügbarkeit von Prozessoren mit PCI-E-5.0-Controller auch 5.0-taugliche Mainboards anzubieten. Beim Sockel 1200 lagen die 4.0-Specs auch von Anfang an auf dem Tisch, es war den Herstellern aber freigestellt, ob sie diese in der 400er-Generation auch berücksichtigen oder nur 3.0 passend zu Comet Lake anbieten. Am Ende haben sich halt alle für ersteres entschieden – nach dem Debakel bei X470 könnte man bei AM5 aber weniger in Zukunftsreserven investieren, wenn AMD tatsächlich noch eine 4.0er-Generation auflegt.
Wenn AMD nicht dem ganzen einen Riegel vorschiebt, wird wohl jeder MB Hersteller PCIe5.0 Support anbieten. Den Shitstorm das nicht zu bieten wird man vermeiden wollen. Wichtiger als das wäre aber wohl eher sicherzustellen, dass AM5 bei entsprechender länge einen guten durchgehenden Support erhält und nicht diesen unübersichtlichen Flickenteppich den man mit AM4 kreiert.
(Was ich persönlich aber nur für monolithische APUs erwarte. Da wird Technologie aus Rembrandt sicher noch eine Weile mitgeschleift werden, während AM5-MCMs ihre Controller von Genoa kopieren sollten. Spannend bleibt aber natürlich die Frage, welche Leistungsklassen AMD monolithisch bedienen wird.)
Ob AMD die Flexibilität des Chipletdesigns aufgeben will wenn es nicht sein muss?
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Chiplet ist flexibel, aber Chiplet kostet in der von AMD aktuelle produzierten und auch für Genoa erwarteten Form Leistung und verursacht zusätzlichen Produktionsaufwand. Am Ende muss man einen Kompromiss je nach Chipgröße, Fertigung, Anforderungen des Zielmarktes, Preisklasse und Stückzahlen finden. Der erste und der letzte Punkt sind dabei sehr wichtig und bei AMD heute komplett anders gelagert als noch zu Beginn der Zen-2-Entwicklung. Von daher könnte auch die Entscheidung für oder gegen MCM anders ausfallen.
 

Thomas5010

Freizeitschrauber(in)
Chiplet ist flexibel, aber Chiplet kostet in der von AMD aktuelle produzierten und auch für Genoa erwarteten Form Leistung und verursacht zusätzlichen Produktionsaufwand. Am Ende muss man einen Kompromiss je nach Chipgröße, Fertigung, Anforderungen des Zielmarktes, Preisklasse und Stückzahlen finden.
Deshalb macht das Big Little Prinzip Sinn. Die Chiplets werden reduziert. Die stromsparenden Kerne brauchen nicht viel Platz und können mit den Performancekernen auf einem Chiplet Platz finden.

Übrigens freue ich mich sehr über den niedrigen Verbrauch der Alder Lake CPU unter wenig Last. Ich messe nur ganz wenige Watt. Im Idle sogar häufig einstellig. Da machen die E-Cors wirklich Sinn. Schlicht, die Zukunft.
 

gerX7a

BIOS-Overclocker(in)
Nur weil der AM5 PCI-E-5.0-tauglich ist müssen die Mainboard-Hersteller noch lange nicht verpflichtet sein, vor der Verfügbarkeit von Prozessoren mit PCI-E-5.0-Controller auch 5.0-taugliche Mainboards anzubieten. Beim Sockel 1200 lagen die 4.0-Specs auch von Anfang an auf dem Tisch, es war den Herstellern aber freigestellt, ob sie diese in der 400er-Generation auch berücksichtigen oder nur 3.0 passend zu Comet Lake anbieten. Am Ende haben sich halt alle für ersteres entschieden – nach dem Debakel bei X470 könnte man bei AM5 aber weniger in Zukunftsreserven investieren, wenn AMD tatsächlich noch eine 4.0er-Generation auflegt.

(Was ich persönlich aber nur für monolithische APUs erwarte. Da wird Technologie aus Rembrandt wird sicher noch eine Weile mitgeschleift werden, während AM5-MCMs ihre Controller von Genoa kopieren sollten. Spannend bleibt aber natürlich die Frage, welche Leistungsklassen AMD monolithisch bedienen wird.)
Ich habe ja auch nichts Gegenteiliges behauptet. Knackpunkt ist hier, das Nebulus immer wieder zementiert wissen möchte, dass 1st-Gen-AM5 auf die eine oder andere Art und Weise definitiv PCIe5-less sein wird. Davon ist mir jedoch nach wie vor nichts bekannt und wie schon erklärt würde AMD vermutlich einen solchen Faktenstand erst so spät wie möglich zum Besten geben wollen, bspw. wenn man diesen "Malus" dafür dann direkt mit ersten, vielversprechenden Vorab-Benchmarks von Zen4 überspielen könnte, aber sicher nicht schon rund 1 Jahr zuvor während gar möglicherweise Intel noch vor Zen4 deren 2nd-Gen-PCIe5-Plattform auf den Markt bringen wird (und ebenso möglicherweise nVidia's GPU-Update vielleicht auch schon PCIe5 implementieren wird?).

Bei LGA1200, wie schon mal erklärt, hieß es gemäß einiger Publikationen, dass Comet Lake eigentlich schon PCIe4 hätte haben sollen, man aber mit Signal-Jitter Probleme hatte und sich dann anscheinend dagegen entschied. U. a. hier:


Ob das jetzt der Wahrheit letzter Schluss ist, kann ich natürlich auch nicht sagen, da bräuchte man schon eine hochoffizielle Aussage Seitens Intel oder eines Mainboardherstellers.
Sehe ich mir aber an wie viele MBs "PCIe4-ready" daherkamen (und das macht kostentechnisch sicherlich was, insbesondere, da die Margen hier für die Hersteller grenzwertig sind), würde ich durchaus annehmen, dass ursprünglich schon CML für PCIe4 vorgesehen war und Intel die Planung relativ kurzfristig änderte.

*) Monolithisch/Leistungsklassen: Wie schon mal von dir/uns spekuliert, wenn auch weiterhin nicht mehr als das, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass AMD vielleicht das Low- bis 8-Kern-Segment ab Ende 2022/in 2023 komplett nur noch mittels APUs abbilden wird und nur noch jenseits der 8 Kerne ein MCM-Design im Consumer-Segment verwenden wird. Mit ihren steigenden Marktanteilen könnte das möglicherweise so langsam für sie wirtschaftlich werden und bei den OEMs haben sie eh das Problem, dass sie mehr APUs liefern müssen, da hier bei den ganzen Office-PCs keiner noch zusätzlich eine dedizierte GPU verbauen will.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oben Unten