Covid-19-Impferfahrungs-Thread

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Ich bin heute das zweite mal mit Biontech geimpft worden.
( Ich gehöre zur Risikogruppe und arbeite außerdem in einer Behindertenwerkstatt. Dort sind jetzt 85% geimpft. Der Rest wollte oder konnte aus medizinischen Gründen nicht.)
Bisher habe ich nur Schmerzen an der Einstichstelle.
Bei der ersten Impfung hatte ich am zweiten und dritten Tag starke Müdigkeit.
Aber Fieber und dergleichen nicht.
Mal abwarten ob hier noch was kommt.
 
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(Ich gehöre zur Risikogruppe
Ich auch (abgeschlossenes IT-Studium).

1 mal mit Moderna geimpft vorige Woche.
Nebenwirkungen: fast nichts (Ziehen im Arm eine Nacht lang).

Ich habe heute meine Nachbarn zum Impfzentrum gefahren, da waren plötzlich Taschenkontrollen angesagt.
Da hat wohl die Lage im Nahen Osten mit reingespielt.

Unser Bundesland ist zwar ziemlich lahm bei der Erstimpfung aber Spitze bei der Zweitimpfung. :daumen:
 
Ich hab gar nichts. Kann inzwischen jeder hin? Ich dachte, es gibt immer noch die Prioritätenliste.

AZ und seit kurzem Johnson kann jeder haben, aber die Prioritätenliste für die anderen Impfstoffe müsste mittlerweile auch überall bei Stufe 3 sein (wie eigentlich schon für Anfang 2. Quartal geplant...) und die Kriterien dafür wurden so erweitert, dass mittlerweile weniger als die Hälfte der Bevölkerung in Stufe 4/Rest sein dürfte. Unter anderem kannst du dich mit Priorität impfen lassen, wenn du Steuerprüfer bist, an der Kasse arbeitest, Asthma hast (Stärke egal), als Mitarbeiter der meisten Bundesbehörden (auch im Home Office) oder wenn du mit vielen anderen Leuten zusammen in einer kleinen Wohnung lebst.

Resultat scheint aber auch zu sein, dass die Wartelisten jetzt rammelvoll sind und man als Stufe3ler trotzdem ewig auf Termine warten muss. Bin auch schon am überlegen, ob ich nicht einfach den Hausarzt nach Astrazeneca frage, aber dummerweise entspricht die Kombination aus den damit häufigen Nebenwirkungen und allgemeinen Beschwerden, die ich Aufgrund einer Vorerkranung habe, ziemlich exakt die Symptome der gefürchteten Sinus-Venen-Thrombose. Wenn ich mir das Zeug spritzen lasse, habe ich also eine 50% Garantie für Todesangst. Die dann zwar mit einer 10000:1-Chance unbegründet ist, aber hey: Wenn man erstmal Angst hat interessiert man sich nicht mehr für Statistik.
 
Ich auch (abgeschlossenes IT-Studium).
Wieso erwähnst du das IT-Studium? :D

Resultat scheint aber auch zu sein, dass die Wartelisten jetzt rammelvoll sind und man als Stufe3ler trotzdem ewig auf Termine warten muss. Bin auch schon am überlegen, ob ich nicht einfach den Hausarzt nach Astrazeneca frage, aber dummerweise entspricht die Kombination aus den damit häufigen Nebenwirkungen und allgemeinen Beschwerden, die ich Aufgrund einer Vorerkranung habe, ziemlich exakt die Symptome der gefürchteten Sinus-Venen-Thrombose. Wenn ich mir das Zeug spritzen lasse, habe ich also eine 50% Garantie für Todesangst. Die dann zwar mit einer 10000:1-Chance unbegründet ist, aber hey: Wenn man erstmal Angst hat interessiert man sich nicht mehr für Statistik.
Wenn du weißt, dass das Risiko für Sinus-Venen-Thrombosen, bei dir erhöht ist, würde ich von Astra abraten.
 
Wieso erwähnst du das IT-Studium? :D
Wegen der Risikogruppe.
IT oder EDV, wie es bei mir noch hieß, liegen ganz dicht neben dem Wahnsinn.

Ohne mindestens einen an der Klatsche kann man den Beruf überhaupt nicht ausüben.

Und die Hochschulen sind nach wie vor die besten Lieferanten für die Irrenhäuser.

Das lief bei uns zum Bergfest mit Bild vom Audimax:
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Und wir lagen an der Umgehungsstraße ... .
 
Aber ist da nicht die Möglichkeit für Home-Office gegeben?
(wenn man nicht gerade System-Administrator ist und sich um Firmenrechner kümmern muß)
Als Service-Ing. mußt Du halt die Geräte vor Ort in Stand setzen.
Home-Office geht da nicht.

Ist auch nicht nötig in einem kleinen Laden, wie meiner war (2 Mann-Firma).
Da kann man mit Kundenabstand und Desinfektion schon Corona fern halten.
 
Als Service-Ing. mußt Du halt die Geräte vor Ort in Stand setzen.
Home-Office geht da nicht.

Ist auch nicht nötig in einem kleinen Laden, wie meiner war (2 Mann-Firma).
Da kann man mit Kundenabstand und Desinfektion schon Corona fern halten.
Es ist ja nicht so das ich dir die Impfung nicht gönne.
Ich hatte vorher nur nicht dran gedacht, dass die IT Leute auch eine höhere Priorisierung haben, bzw höherer Gefahr einer Ansteckung ausgesetzt sind. ;)
 
Wenn du weißt, dass das Risiko für Sinus-Venen-Thrombosen, bei dir erhöht ist, würde ich von Astra abraten.

Das Risiko für die Nebenwirkung ist bei mir nicht erhöht, deswegen gibt es objektiv kein Argument dagegen (auch wenn ich allgemein nicht zur über-60-Empfehlungsgruppe gehöre). Aber die meisten fühlen sich nach der Impfung mit AZ 1-2 Tage mieß und wenn ich mich körperlich mieß fühle, verspüre ich oft ähnliche (milde) Symptome, wie sie für die Sinus-Venen-Thrombosen genannt werden. Natürlich habe ich die dann nicht und ich bin es auch gewohnt, mit diesem Wehwechen umzugehen. Aber wenn man sich auf einmal in einer Situation befindet, in der das gewohnte Wehwechen Symptom eines tödlichen Problems sein könnte... :ugly: .
 
1 mal mit Moderna geimpft vorige Woche.
Nebenwirkungen: fast nichts (Ziehen im Arm eine Nacht lang).

Bei mir ist es knapp 2 Wochen her und ich hatte auch nur ein drücken im Arm.
Meine Mutter war letztes Wochenende dran und bei ihr wurde die Stelle richtig rot und heiß, und hatte nach ein paar Tagen angefangen zu jucken.

Hatten beide Moderna.

Eigentlich wollte ich noch ein Stück abwarten, aber mein Mutter hatte gedrängt, dass wenn ich jetzt noch keinen Termin gebucht habe dann auch keinen mehr bekommen werde, wenn die Prio 3 komplett dran ist. Bin selbst mehr oder weniger zwischen Prio 2 und 3.

Ob Moderna oder Biontech konnte man sich in Brandenburg nicht aussuchen. Was man bekommt stand erst da, nachdem der Termin gebucht wurde.

Aber man kann ja auch auf Biontech bei der Drittimpfung im Winter hoffen.
 
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Ich hatte vorher nur nicht dran gedacht, dass die IT Leute auch eine höhere Priorisierung haben,
Bei den Themen gibt es eh relativ viel Spielraum und natürlich auch etwas Gemauschel.
Der erste geimpfte nicht Mediziner im Bekanntenkreis ist Aussendienstler bei einem Medizintechnik Unternehmen. Niemand braucht ihn um die Pandemie zu bekämpfen, aber er ist halt als Mitarbeiter dieses Unternehmens mit rein gerutscht. Ein Anderer darf als "Systemrelevant" dazu gezwungen werden im Büro zu arbeiten weil sein Arbeitgeber Heizungen herstellt (wo er dran entwickelt, aber die Unterscheidung zwischen Entwicklung und Produktion hat dort keiner gemacht).
Währenddessen sind 100% der Ärzte im Charité mit Biontech geimpft weil die dort kein Bock auf was anderes hatten, selbst wenn das schneller gegangen wäre, und ihre Familie haben die natürlich gleich mit geimpft (Aussagen einer Ärztin in selbiger aus dem Bekanntenkreis).

Alles keine tragischen Vorkommnisse weil am Ende eh nur zählt möglichst viele zu Impfen, aber doch mit Grund warum mancher unerwartet schon dran war.
Persönlich gehe ich eigentlich fest davon aus meine Einzeldosis am Ende von der Betriebsärztin zu bekommen. Als drittgrößter Arbeitgeber der Stadt wird von dort einfach mehr Druck ausgeübt werden als vom Hausarzt.
 
Nice to have waere, wenn jeder zu seinen individuellen Erfahrungen auch noch Geschlecht und Alter angeben wuerde - so ist die Aussagefaehigkeit doch eher ueberschaubar.

Meine Frau (29) war im Maerz mit Moderna bereits durchgeimpft - und hatte (insbesondere nach der Zweitimpfung auch heftig) so ziemlich alle Nebenwirkungen, die so kolportiert werden. Uebelkeit, Kopf- und Gliederschmerzen, Fieber, Roetung der Einstichstelle, Schuettelfrost, etc.

Ich habe den Ersttermin am naechsten Freitag, werde entweder BioNTech oder Moderna bekommen und hoffe, dass ich glimpflicher davonkomme. Ehrlicherweise bin ich aber auch ´ne Schippe aelter, was vermutlich helfen wird.
 
Wobei ich Mitte 20 bin und von meinem Moderna nicht viel gemerkt hab. Allerdings ist sind zur Zweitimpfung noch ein paar Wochen.

Ist halt auch die Frage, ob ggf. heftigere Reaktionen auf die Erstimpfung möglicherweise darauf hindeuten, dass das Immunsystem schon Kontakt zu dem Virus hatte.

Hier ist ein ganz interessanter Artikel zur Mischung von Impfstoffen:
 
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Ist halt auch die Frage, ob ggf. heftigere Reaktionen auf die Erstimpfung möglicherweise darauf hindeuten, dass das Immunsystem schon Kontakt zu dem Virus hatte.
Das ist zwar möglich, aber da es dröfzigtausend Gründe gibt warum ein Individuum wie auf eine Impfung reagiert (die größtenteils unbekannt sind deswegen müssen wir ja Studien mit zigtausend probanden machen zur Zulassung...) kannste da niemals eine Kausalität ableiten.

Statistisch gesehen werden Personen deren Immunsystem das Spikeprotein bereits kennt (egal ob aus Erstimpfung oder vom echten Virus) stärker auf den erneuten Kontakt reagieren - weswegen bei der BNT-Zweitimpfung beispielsweise deutlich öfter kurzes Fieber auftritt als bei der Erstimpfung. Aber deswegen kannste nicht umgekehrt darauf schließen, dass jemand mit starker Reaktion auf die Erstimpfung bereits Kontakt mit dem Virus gehabt haben könnte.

Nice to have waere, wenn jeder zu seinen individuellen Erfahrungen auch noch Geschlecht und Alter angeben wuerde - so ist die Aussagefaehigkeit doch eher ueberschaubar.
Um das zu ergänzen zu meinem "Nix gemerkt von BNT": Männlich, 35, keine Vorerkrankungen, offenbar ein sehr potentes Immunsystem geerbt (sowohl ich als auch mein Vater und meine Großväter sind (/waren) nur extrem selten krank und haben von Impfungen nie groß irgendwas gespürt).
 
Nice to have waere, wenn jeder zu seinen individuellen Erfahrungen auch noch Geschlecht und Alter angeben wuerde - so ist die Aussagefaehigkeit doch eher ueberschaubar.
Männlich, 45 Jahre alt. Mit Biontech zweimal geimpft. Keine Nebenwirkungen.
Aber eine Menge Erkrankungen auch chronisch.
 
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