News Commodore 64: US-Bäckerei nutzt den "Brotkasten" noch immer als Kassensystem

Jeder einzelne Artikel im Markt wird da noch per Hand ausgezeichnet.
Hoffentlich bekommt der alte Edeka nicht bald mal Besuch vom Gewerbeaufsichts-/Finanzamt :schief:
Denn diese Praxis ist schon seit Jahren nicht mehr erlaubt.
Dazu kommt noch, dass man sich durch das kassieren über Warengruppe, und nicht artikelgenaue Erfassung, seine gesammte Warenwirtschaft und damit auch die Inventur versaut.
Auch extrem uncool in 2024.
Wundert mich, dass die GH da noch nicht eingegriffen hat :ka:

Wie oben schon erwähnt, wäre der Einsatz eines C64 als Kasse in Deutschland vermutlich zu 99,9% nicht mehr legal, aber in den US of A ticken die Uhren halt anders :-D
 
Wundert mich nicht, dass das noch so läuft. Frei nach dem Motto "Wozu ändern? Geht doch noch?!"


Was ich in den letzten Jahren an Systemen in Unternehmen gesehen habe, ist hier nur eine weitere Bestätigung...
- Bestellaufnahme per Excel Liste
- Kundenverwaltung über DOS Oberfläche
- automatische Kundenservice-Auswertung per GoogleSheets

Und das waren bei weitem keine Hinterhof Klitschen.
AAAAAHHHHH - und jedes mal, wirklich jedes mal wurde gesagt "Wozu ändern? Geht doch noch?!"
Hätte ich gesagt , ist mir zu Langweilig sowas fasse ich nicht an. bye
 
Man kann auch heutzutage tatsächlich noch so etwas kaufen:

1735838439292.png


Wie es da um die legalität in Deutschland/der EU bestellt ist, weiß ich jetzt allerdings nicht ad hoc :P
 
Man kann auch heutzutage tatsächlich noch so etwas kaufen:

Anhang anzeigen 1479823

Wie es da um die legalität in Deutschland/der EU bestellt ist, weiß ich jetzt allerdings nicht ad hoc :P
Soweit ich weiss für Private immernoch vollumfänglich gültig und im Fall der Fälle gerichtsfest.

Allerdings braucht man dafür theoretisch den Vordruck nicht, man knn auch alle Daten handgeschrieben festhalten. Der Vordruck hilft halt nichts zu vergessen.
 
Also die Kassen beim Edeka hier in meinem Dorf sind auch uralt Kassen. Da wird der Preis noch manuell eingetippt, weil es keine PLU Listen gibt. Jeder einzelne Artikel im Markt wird da noch per Hand ausgezeichnet.

Was dann auch einen guten Einzelhandelsverkäufer ausmacht.

Der C64 hat kein Betriebssystem, es gibt zwar Geos, aber das war damals sehr eingeschränkt und langsam. Das Basic mit dem der C64 kam ist von Anfang an nicht gelungen und war und ist fehlerhaft.
Natürlich hatte der C64 ein BS, sonst würde der gar nicht funktionieren.
 
Hoffentlich bekommt der alte Edeka nicht bald mal Besuch vom Gewerbeaufsichts-/Finanzamt :schief:
Denn diese Praxis ist schon seit Jahren nicht mehr erlaubt.
Dazu kommt noch, dass man sich durch das kassieren über Warengruppe, und nicht artikelgenaue Erfassung, seine gesammte Warenwirtschaft und damit auch die Inventur versaut.
Auch extrem uncool in 2024.
Wundert mich, dass die GH da noch nicht eingegriffen hat :ka:

Wie oben schon erwähnt, wäre der Einsatz eines C64 als Kasse in Deutschland vermutlich zu 99,9% nicht mehr legal, aber in den US of A ticken die Uhren halt anders :-D
Die sind seit Jahren da und machen das so, mir solls egal sein. Eigentlich habs ich sogar manchmal lieber. Manchmal vertippen die sich dann sparst 'nen Euro oder eben mal nicht :)
 
Der C64 hat kein Betriebssystem, es gibt zwar Geos, aber das war damals sehr eingeschränkt und langsam.
Blödsinn! Das Betriebssystem war im ROM gespeichert
"Schon im Grundzustand waren neben dem Betriebssystem (Kernal) und zwei Bildschirmzeichensätzen eine komplette Programmiersprache in Form eines BASIC-Interpreters, deren Befehle auch im Direktmodus eingegeben und sofort ausgeführt werden konnten, und ein für die Zeit fortschrittlicher Bildschirmeditor statt eines bloßen Zeileneditors gleich nach dem Einschalten verfügbar; diese Software war in den drei ROM-Chips auf der Hauptplatine mit Speicherkapazitäten von zweimal acht und einmal vier KB gespeichert." Quelle: Wikipedia und eigene Kenntnis!
Mein C64 zu besten Zeiten: C64 mit Rossmöller-Turbokarte @4 Mhz, 1xFloppy 1541 mit TurboTrans, MPS801-Drucker, Akustik-Koppler für DFÜ
 
Ich fing mit dem VIC20 an. Wir hatten ein gutes Weinjahr, ich hatte ein paar gute Noten geschrieben und mein Vater zeigte sich spendabel; sah in Computern mehr, als nur Spielzeug. Also bekam ich einen VIC20 mit ein paar Moduln und konnte am heimischen Farbfernseher ab und an spielen und mich in BASIC einarbeiten. Natürlich bekam ich noch eine Datasette nachgekauft. Ich fand das mit dem Wohnzimmerfernseher ein wenig doof, da ich doch da völlig unter Aufsicht und Kontrolle stand. Zudem mußte ich nach der Schule warten, bis Falcon Crest und die Springfield Story aus war, damit meine Mama die Fernbedienung endlich übergab. Meist hatte ich meine Hausaufgaben dann fertig! Wenn es nicht auf den Sportplatz oder in den Weinberg ging, war dann Zeit zum Commodoresuchten!

Ich war 13, als ich dann an einem der Sperrmülltage mehr oder weniger heimlich mit unserem Eicher Traktor herumfuhr und alte Fernseher aufsammelte, um sie schnell zu Hause zu testen und die kaputten wieder zurückzubringen. Diese Mistdinger funktionierten alle, lieferten aber nur ein Schwarzweißbild. So nutzte ich den besten, der nicht nach Rauch stank und behielt noch einen in Reserve im Keller. Die anderen gingen zurück zum Sperrmüll.

Da allerdings bereits der C64 auf dem Markt war, war es nur eine Frage der Zeit, bis ich einen solchen mein Eigen nennen konnte. Ein Klassenkamerad, der mir seinen Brotkasten nebst Floppy 1541C für 400DM verkaufte, rüstete zu einem 128D auf, den er ebenfalls heute noch hat. Wir gründeten mit fünf Jungs einen Commodoreclub und trafen uns regelmäßig, um Listings auszutauschen, die wir abgetippt hatten, programmierten dann irgendwann nicht mehr in BASIC sondern in Maschinensprache, klauten aus Katakis (später Denaris) den modifizierten Zeichensatz heraus, bastelten an Rasterzeileninterrupten, klatschten mehr als 8 mögliche Sprites auf den Bildschirm und fummelten mit Apfelmännchen und Halfbrights herum. Das alles hat uns nicht geschadet, aber keiner ist in einem solchen Beruf gelandet. Wir erlernten alles spielerisch; auch und vor allem von den anderen.

Die Zeit des C64 war für mich erst 1991 vorbei, als der AMIGA bei mir reinschneite. Ausgestattet mit einer PC-Emulatorkarte konnte ich im PC-Modus damit Hausaufgaben und die Turbo Pascal Programmierung in der Oberstufe machen und im Amiga Modus auch Stoffzusammenfassungen für die Klausuren anfertigen. Ich war also nicht mehr nur auf die Mädchen in der Stufe angewiesen, die immer alles sauber und akribisch von der Tafel abschrieben und trotzdem aufpassen und mit der Nachbarin schwätzen konnten.

In der Ausbildungszeit trat dann der Amiga langsam in den Hintergrund, da alles auf den blöden IBM Standard setze. Später, auf den, nennen wir es externen Lehrgängen und Schulungen angelehnt an Blockunterrichtsform, hatten die Kameraden alle einen PC dabei. Diese Scheißdinger waren meinem Amiga immer noch in Grafik und Sound unterlegen, aber ich mußte mich fügen. Um IPX/SPX im 50Ohm Netzwerk mitzuzocken, kaufte ich mir einen Pentium75 und die Commodores blieben aus, wurden in schwarzen Säcken verstaut und gingen auf den Speicher. Ich habe diese Apparate alle noch und noch mehr:

Ich hatte seinerzeit viele davon im Freundeskreis ab- bzw. aufgekauft und sie eingesammelt, bevor alles entsorgt wird oder auf den Speicher kommt. Niemand wollte das Zeugs mehr. Dadurch hatte sich in den späten 1990ern und 2000ern richtig viel Commodorezeugs angesammelt:
- Mehrere Brotkästen in allen Varianten und Farbtönen, zum Teil sogar mit OVP,
- zig Datasetten, auch die schwarzen für C16/116,
- zig Diskettenlaufwerke 1540, 1541, 1541C, 1541 II, 1570, 1571, 1581
- einige C128,
- einige C128D,
- seltenere C128D portable im Kunststoffgehäuse,
- C16 und C116
- einige plus/4, auch in OVP,
- VIC20,
- mehrere SX64,
- mehrere Amiga 500 und einen bis an die Zähne bewaffneten Amiga 2000 (30MHz), Laufwerke und Platten dafür
- Drucker MPS801, 802, 803,
- Modem, BTX Modul,
- Speichererweiterungen, Joysticks, Mäuse, EPROMMER, tausende Disketten, alle 64er Ausgaben, Speedroms für 1541, Monitore, Handbücher, Software

Oh Mist, so viel wollte ich ganet schreiben - da ging wohl die Begeisterung bzw. nostalgische Gefühle mit mir durch...
 
Zuletzt bearbeitet:
Oh man, ich habe auch noch einen C64 und einen Amiga 600 (mit 2MB) auf dem Dachboden meiner Eltern, wo ich vor ca. 30 Jahren ausgezogen bin... Hab irgendwie ein schlechtes Gewissen deswegen, kann mich aber innerlich von der Begeisterung meiner Jugend für die beiden "Begleiter" nicht trennen, wobei die bestimmt schon lange verwittert auf dem Dachboden hinvegetieren.

Nur der Himmel weiß, wieviel Kilometer ich beim Zeitungsaustragen ablatschen musste, um mir diese Schätze zu leisten :-))
 
Wenn es funktioniert.
Die Nasa z.B. Nutzt uralt Hardware für ihre Weltraum-Systeme, da zuverlässig.

Die Nasa nutzt uralt Hardware, weil neue Hardware durch die Strahlung im Weltall sofort versagen würde. Alte Hardware hingegen nicht. Es gab schon mehrmals Aufrufe nach uralt CPUs, diese sind einfach unkaputtbar.
 
Der C64 hat Commodore erst das finanzielle Polster verschafft um den Amiga zu entwickeln, die Amiga-Corporation zu übernehmen, also bitte etwas mehr Respekt vor dem besten Heimcomputer aller Zeiten!
Commodore? Meinst du die Firma, die nur durch Glück an den AMIGA herankam? Commodore, die Firma, die es nicht für sinnvoll erachtet hatte, den weiterzuentwickeln, bzw. nur mit massiver Verzögerung. Und über den AAA Chipsatz will ich hier erst gar nicht anfangen.#

Commodore hätte den AMIGA nie bekommen dürfen, denn das waren einfach die falschen Partner. Die erkannten auch nicht, was die da eigentlich hatten.
 
Zurück