Chip-Fertigung in der EU: Intel fordert mehr Fördermittel

Genau, dann können die Aktionäre die Dividende direkt aus den Fördermitteln bekommen

und die Manager ihre Gage weiterhin erhöhen :stupid:

Keine Angst, so wie ich unsere Elitepolitiker kenne, wird es genau so passieren...:nene::wall:
Du würdest ihnen das Geld also nicht geben, dann zieht Intel halt woanders die Fabrik auf und zigtausende Arbeitsplätze werden woanders geschaffen. DAS wär ja viel bessere Politik
Noch billiger als in Deutschland?
Dann geht es wohl nicht nach Skandinavien oder Benelux.

Vielleicht nach Kanada, Irland oder Großbritannien.
Aber da muß man sich sputen - die werden uns bald überholt haben im Lohnniveau.


Nein.
Man muß Apple mal an richtige Steuern gewöhnen, nicht an 0,0x Prozent.
Ach in Asien gibta genug billiglöhner, Afrika auch...
 
dann wird halt dank der Ökos weiter in China produziert.
Zu schlechteren Bedingungen, nicht kontrollierbaren Arbeitsumständen etc
Statt hier tausende Arbeitsplätze zu schaffen, schafft man die halt woanders
Genau so wird es werden.

Vielleicht überholt uns China oder Taiwan bald in den Löhnen, dann könnte es klappen.
 
Hmm, vielleicht hat die EU ja noch genug Druckmöglichkeit es ähnlich wie China zu machen. Förderung ja, aber nur wenn die Fabs in einem Joint-Venture mit EU-Unternehmen landen . Tja und irgendwann wird das Know-How einfach abgekupfert...
 
Pöhhh, dann baut die EU halt einen eigenen Prozessor.
Bevor der EUpro Penntrum dann mit einem Rechenvorgang fertig ist kommen die Daten in den Beratungscache wo die einzelnen Mitgliedssubprozis abstimmen ob das Ergebnis so ausgegeben werden kann oder der Rechenvorgang in die Sanktionssubroutine umgeleitet wird und dann ein Ergebnis auswirft was einige von uns verunsichern könnte.
Der große Vorteil ist aber dass er transparent ist und Arbeitsplätze sichert. ??

Und im Ernst:
Europa muss sich für die Zukunft interessanter aufstellen damit die Firmen hier produzieren lassen.
Das große Problem ist einfach das umzusetzen. Vernünftige Verträge müssen gemacht werden und das ist durch die Regulierungswut in der EU nicht einfach.
Im Endeffekt bezahlt der Endverbraucher die Rechnung.

Man kann es gut oder schlecht finden, aber in diesen Fragen muss umfassender geschaut werden als nur auf Subventionen.
Dazu gehören Arbeitsbedingungen, Umweltschutz und vieles mehr was auch viel Geld kostet. Und wenn wir aus Billigländern importieren geht diese Kontrolle verloren.
 
Europa muss sich für die Zukunft interessanter aufstellen damit die Firmen hier produzieren lassen.
Das große Problem ist einfach das umzusetzen. Vernünftige Verträge müssen gemacht werden und das ist durch die Regulierungswut in der EU nicht einfach.
Im Endeffekt bezahlt der Endverbraucher die Rechnung.
Die Zeiten sind doch längst vorbei.

Sollte irgendwann mal China ein paar brauchbare Autos auf den Markt bringen, können wir den Laden so wie so zumachen.

Man kann es gut oder schlecht finden, aber in diesen Fragen muss umfassender geschaut werden als nur auf Subventionen.
Dazu gehören Arbeitsbedingungen, Umweltschutz und vieles mehr was auch viel Geld kostet.
Das interessiert uns einen feuchten Kehricht beim Handel mit Billiglohnländern.

Über Menschenrechte in China schwätzen und über 210 Mrd. mit den Hintermännern vom Tien an Men Platz handeln geht ganz prima.

Wir haben auch 1.000.000 Scheinwerfer pro Jahr ganz locker an Westdeutschland verkauft als Fahrzeugelektrik Ruhla, als die Mauer noch stand.
Hauptsache, der Preis hat gestimmt.

Wen jucken da die paar Toten ... .
 
Der BAU allein kostet Milliarden
ICH weiß, was eine Chipfabrik kostet.

Wir werden sie nicht bekommen.
Eine Kiste Bier drauf.
Wer verliert, zahlt.

Ich wohne fast exakt in der Mitte Deutschlands, also ist fast alles gleich weit weg.
Zeit habe ich auch fast unendlich und nächstes Jahr ist der Corona Zirkus endlich beendet. :bier:
 
Man nennt das normalerweise Erpressung.
Nun, ist dann nichts anderes als das was du machst. Oder unterschreibst du blindlings den erstbesten Arbeitsvertrag, der dir unter die Nase gehalten wird? Und du nimmst dir gar noch die Freiheit heraus Gehälter, Urlaubstage und anderweitige Zuwendungen, vielleicht einen Dienstwagen und konkrete Tätigkeitsbeschreibungen, etc. mit anderen Angeboten zu vergleichen und dir allen Ernstes das für dich beste/attraktivste Angebot herauszupicken ... wie kannst du es wagen? ;-)

Langsam merkt Intel eben wieder was Wettbewerb ist! Und Rocket Lake gewinnt nur sicher an der Steckdose! Mal sehen, was aus Zen3+ wird !
Den falschen Thread erwischt, das Thema verpeilt oder war der Name nur schlicht wieder Programm? Was hat deine Aussage hier mit dem Thema dieses Artikels zu tun?

Im irischen Leixlip ja ,wollen sie ein Halbleiterwerk bauen? ...
Wollen? Da haben sie schon eines und das wir gerade teilweise auf 7nm umgerüstet/erweitert.
Wenn man aber auch größeren und externen Bedarf a la Foundry bedienen will, braucht man noch mehr Kapazitäten.

Angelehnt an die Frage "Automobilhersteller und Relevanz"? Als einer der wenigen Top-Hersteller (es gibt zurzeit nur Intel, Samsung und TSMC am oberen Ende) und mit der IDM 2.0-Strategie und der extra geschaffenen IFS-Sparte werden die wohl auch problemlos andere Chips in bspw. 14 oder 22 nm herstellen können. Die Frage ist hier nur, wie es um deren Tooling bestellt ist, denn das musste bisher nur internen Ansprüchen genügen und das mag leistungsstark und flexibel für die eigenen Mitarbeiter sein, die damit schon jahrelang arbeiten und das aus dem Effeff kennen, jedoch sind die Anforderungen für externe Kunden dann schon etwas anders gelagert und hier geht es auch um Themen wie Zugänglichkeit, Einfachheit, Robustheit, Flexibilität, uvm. Letzten Endes ein Thema über das man aber auch nur spekulieren und wenig handfestes sagen kann, da darüber aktuell kaum was bekannt ist. Hier wird man abwarten müssen, bis erste Intel-Kunden hierzu ihre Erfahrungen teilen, denn seit den letzten, damals halbherzigen Foundry-Bemühungen sind etliche Jahre vergangen, in denen sich auch viel geändert haben kann (oder auch nicht).

In einer Chipfabrik arbeiten aber nur ein paar hundert Leute.
Die ist teilautomatisiert.
Lol, genau, der Pförtner und zwei fürs Monitoring verantwortliche Mausschubser im Kontrollraum. ;-)
Da wundert man sich nur, wie die ansonsten typischerweise mit dem Bau und Betrieb einer solchen Fab berichteten Zahlen zustande kommen, denn die Diskrepanz müsstes du mal erklären.

Beispielsweise TSMC hatte im Southern Taiwan Science Park bereits schon in 2018 rund 10.000 Angestellte, bevor die Fab 18 für 5nm in Bau ging und damit unmittelbar in Verbindung sollten 4.000 neue Mitarbeiter eingestellt werden, von den Jobs für den Bau selbst und indirekt anhängenden Jobs gar nicht zu reden.

Berzüglich Intel's Erweiterung (wohlgemerkt zwar 20 Mrd. US$ aber das ist nur eine Erweiterung, kein komplett neuer Standort) in Arizona spricht man bereits von "The investment will lead to the direct creation of 3,000 new high-tech, high-wage jobs and 3,000 construction jobs, while supporting an estimated 15,000 additional indirect jobs in our community." Selbst wenn man die Zahlen ein wenig nach unten korrigiert und den letzten Wert gar als deutlich zu optimistisch wertet und viertelt, bleiben da weitaus mehr als ein paar wenig Hundert Jobs zu besetzen.

Pöhhh, dann baut die EU halt einen eigenen Prozessor.
Jo, das schüttelt man ja auch mal ebenso aus dem Ärmel, siehe die Chinesen, die da schon seit vielen Jahren und gar mit Milliarden an Subventionen drann sind und noch längst nicht den Anschluss erreicht haben. Aber hey, die Jahrzehnte an Versäumnissen in der EU machen wir hier doch innerhalb kürzester Zeit wett.

Europa muss sich für die Zukunft interessanter aufstellen damit die Firmen hier produzieren lassen.
Das große Problem ist einfach das umzusetzen. Vernünftige Verträge müssen gemacht werden und das ist durch die Regulierungswut in der EU nicht einfach.
Im Endeffekt bezahlt der Endverbraucher die Rechnung.
Das "interessanter Aufstellen" müsstest du mal konkretisieren. Das Papier könntest du dann auch gleich an ein paar einschlägige Politiker schicken, sofern du da ein Patentrezept in der Schublade haben solltest.
Die EU hat hier lange dem weltweiten Treiben passiv zugesehen und das ist nun die Quittung. Man ist in der Bittstellung und muss nun einmal seine Attraktivität mit Förderungen diverser Art erhöhen, denn mit einem Appell an Natioanlstolz und -ehre kommt man hier nicht weiter, denn dann würde Intel die Koffer packen und sein Geld in den USA investieren (und bei den Taiwanern und Koreanern wird man mit dem Argument auch nicht weit kommen ... hmm). Intel ist hier, um ein Geschäft zu machen ... wie die EU auch und wenn mal zur Abwechslung auch auf Politikerseite ein paar nicht ganz dumme Köpfe sitzen, könnte das auf lange Sicht eine Win-Win-Situation werden.
Regulierunng, ja, das ist z. T. ein Problem, da gebe ich dir recht, aber selbst das lässt sich nicht pauschalisieren, denn so manches wird auch aus gutem Grund reguliert und akribisch geprüft. Ob es penibel und überzogen ist, muss man dagegen im konkreten Einzelfall prüfen.
Und ja, am Ende zahlt immer der Steuerzahler, wer auch sonst, denn daher kommt schließlich das Geld, mit dem die Politiker arbeiten. ;-)
Schön und wünschenswert wären nur ein paar besser greifende Rückkopplungs- und Verantwortlichkeitskonstrukte, die einen bedachteren unnd sinnvolleren Umgang mit dem Geld sicherstellen, aber das scheitert ja auch schon vielfach in der Industrie und Wirtschaft, wo die Kopplung eigentlich gar viel direkter ist, jedoch wo ein Vorstand den Karren in den Sand setzt und dann einfach mal eine Runde lang auf die Boni verzichtet oder aber ein Topmanager seinen Hut nimmt, den Bonus aber dennoch mitnimmt und Monate später beim nächsten Großkonzern im Vorstand auftaucht. Aber das ist letzten Endes ein anderes, episches Thema ... ;-)

Am Ende wird man einfach abwarten müssen, wie sich das entwickelt und worauf man sich einigen könnte oder tatsächlich wird und aktuell ist der Standort Deutschland lediglich im Gespräch u. a. neben den Beneluxländern. Da ist noch längst nichts in trockenen Tüchern und vielleicht versemmeln wir (die EU) es ja erneut oder aber die USA machen Intel ein attraktiveres Angebot für den Aus- oder Aufbau eines anderen lokalen Standortes oder man baut in Israel aus, oder, oder, oder ... Vermutlich kann man schon froh sein, wenn eine Entscheidung im Laufe dieses Jahres fällt. Bis da dann was "vom Band läuft" wird es frühestens 2024, ggf. gar eher noch ein wenig später sein, denn wie Sativa schon erklärte, bremst unsere Bürokratie zuweilen auch beträchtlich ... ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Nun, ist dann nichts anderes als das was du machst. Oder unterschreibst du blindlings den erstbesten Arbeitsvertrag, der dir unter die Nase gehalten wird? Und du nimmst dir gar noch die Freiheit heraus Gehälter, Urlaubstage und anderweitige Zuwendungen, vielleicht einen Dienstwagen und konkrete Tätigkeitsbeschreibungen, etc. mit anderen Angeboten zu vergleichen und dir allen Ernstes das für dich beste/attraktivste Angebot herauszupicken ... wie kannst du es wagen? ;-)
Die Realität sieht leider anders aus.
Wenn Du einen Job brauchst und einen Arbeitsvertrag unter die Nase gehalten bekommst, dann liest Du den sicher nicht erst noch durch vorm Unterschreiben.

Eventuell mal kurz überfliegen, das ist alles.
So hoch ist die Arbeisvertragsdichte eben nicht.

Schön und wünschenswert wären nur ein paar besser greifende Rückkopplungs- und Verantwortlichkeitskonstrukte, die einen bedachteren unnd sinnvolleren Umgang mit dem Geld sicherstellen, aber das scheitert ja auch schon vielfach in der Industrie und Wirtschaft, wo die Kopplung eigentlich gar viel direkter ist, jedoch wo ein Vorstand den Karren in den Sand setzt und dann einfach mal eine Runde lang auf die Boni verzichtet oder aber ein Topmanager seinen Hut nimmt, den Bonus aber dennoch mitnimmt und Monate später beim nächsten Großkonzern im Vorstand auftaucht. Aber das ist letzten Endes ein anderes, episches Thema ... ;-)
Das war unter anderem hier Thema.
 
Noch billiger als in Deutschland?
Dann geht es wohl nicht nach Skandinavien oder Benelux.
Screenshot_2021-05-01 Länder Europäische Union.png

dann wird halt dank der Ökos weiter in China produziert.
dank der ökos? statt dich lächerlich zu machen hör lieber auf, bei amazon zu ordern.

ich schätze mal das läuft so wie die ganze jahre auch schon: es wird gefördert, wo es nötig ist - nach dem anschluß der gebrauchten an die frischen bundesländer gabs massivste förderung für beinahe alles in den nbl. war ja auch nötig. problem: kaum ist die förderung ausgelaufen verpissen sich die nutznießer dorthin, wo es die nächsten massiven fördermittel gibt. hauptsache keine finanzielle eigeninitiative und die dividende stimmt.
 
Du hast glaube ich Marktwirtschaft und Kapitalismus nicht verstanden. Du suchst dir nur aus was man dir geben will. Intel stellt Forderungen die zu zahlen sind. Und zwar von dem, der der Firma Geld bringt.
Welche Forderungen stellst du an den Arbeitgeber über den Vertrag hinaus'? Zahlt er mehr als er mit dir verdient?
DU bringst der Firma Geld, nicht diese für dich.
Oh Gott.....
Wie lachten die irischen Bänker.........aber das haben wohl wieder wenige mitbekommen.
Ich glaube eher dir ist das Verständnis darum nicht gegeben, denn genau das sind die Mechanismen, die derart groß gewordenen, weltumspannenden Unternehmen im heutigen Rahmen zur Verfügung stehen. Diese Unternehmen können nahezu überall auf dem Globus expandieren und dementsprechend können die auch Forderungen stellen. Die Frage danach ob das schön oder wünschenswert ist, ist jedoch eine komplett andere. Fakt ist schlicht, dass der Markt schon seit langem derart funktioniert und indirekt haben die großen Volkswirtschaften daran eine Mitschuld, denn die haben durch ihre vielfältigen Entscheidungen zu dieser Konsolidierung an Expertise und Marktmacht bei diesen Unternehmen mitbeigetragen.
Da man das Konstrukt jedoch nicht mal eben so einreißen kann (bspw. Intel, Samsung und TSMC zerschlagen), muss man nun damit leben, das Beste daraus machen und hoffentlich langfristig (mit Weitsicht) für Besserung sorgen, aber Intel oder jede beliebige anderen Firma in einer derartigen Situation Vorwürfe zu machen ist absurd, denn die Handeln schlicht nach den gegebenen Marktmechanismen.
Will man einen "Underdog" fördern, könnte man gleichermaßen Globalfoundries das Geld in den Rachen werfen, aber das wäre letzten Endes schlicht der gleiche Mechanismus und auch die werden mit ihrem Börsengang bald den exakt gleichen Mechanismen unterliegen und da mag vielleicht irgendwer anders schneller oder "zuvorkommender" sein und dann wandern deren Investitionen halt woanders hin.
Man kann natürlich von Bienchen und Blümchen und einer rosa-roten Welt träumen, jedoch in der real-politisch/-wirtschaftlichen Welt helfen einem hier Tagträume und fromme Wünsche nicht weiter, d. h. mit einer Haltung wie "Wir (die EU) denken, dass es für das Unternehmen Intel sinnvoll wäre hier weiter zu investieren und zu expandieren (Appell woran auch immer; bitte hier einsetzen ...), aber von uns wird Intel garantiert keinerlei Entgegenkommen oder Zuwendungen jedweder Art, jetzt und auch nicht in der Zukunft erhalten" wird schlicht nirgendwohin führen, weil eine solche Haltung vollkommen an der Realität vorbei geht.
(Wohlgemerkt, ich sage nicht, dass das ein schönes, erstrebenswertes oder wohlmöglich gar ideales Wirtschaftsszenario ist; es ist jedoch das, das wir zurzeit haben.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube eher dir ist das Verständnis darum nicht gegeben, denn genau das sind die Mechanismen, die derart groß gewordenen, weltumspannenden Unternehmen im heutigen Rahmen zur Verfügung stehen. Diese Unternehmen können nahezu überall auf dem Globus expandieren und dementsprechend können die auch Forderungen stellen. Die Frage danach ob das schön oder wünschenswert ist, ist jedoch eine komplett andere. Fakt ist schlicht, dass der Markt schon seit langem derart funktioniert und indirekt haben die großen Volkswirtschaften daran eine Mitschuld, denn die haben durch ihre vielfältigen Entscheidungen zu dieser Konsolidierung an Expertise und Marktmacht bei diesen Unternehmen geführt.
Da man das Konstrukt jedoch nicht mal eben so einreißen kann (bspw. Intel, Samsung und TSMC zerschlagen), muss man nun damit leben, das Beste daraus machen und hoffentlich langfristig (mit Weitsicht) für Besserung sorgen, aber Intel oder jede beliebige anderen Firma in einer derartigen Situation Vorwürfe zu machen ist absurd, denn die Handeln schlicht nach den gegebenen Marktmechanismen.
Will man einen "Underdog" fördern, könnte man gleichermaßen Globalfoundries das Geld in den Rachen werfen, aber das wäre letzten Endes schlicht der gleiche Mechanismus und auch die werden mit ihrem Börsengang bald den exakt gleichen Mechanismen unterliegen und da mag vielleicht irgendwer anders schneller oder "zuvorkommender" sein und dann wandern deren Investitionen halt woanders hin.
Man kann natürlich von Bienen und Blümchen und einer rosa-roten Welt träumen, jedoch in der real-politisch/-wirtschaftlichen Welt helfen einem hier fromme Wünsche und Tagträume nicht weiter, d. h. mit einer Haltung wie "Wir (die EU) denken, dass es für das Unternehmen Intel sinnvoll wäre hier weiter zu investieren und zu expandieren, aber von uns werdet ihr garantiert keinerlei Entgegenkommen oder Zuwendungen jedweder Art jetzt und auch nicht in der Zukunft erhalten" wird schlicht nirgendwohin führen, schlicht weil eine solche Haltung vollkommen ander Realität vorbei geht.
D
 
Zuletzt bearbeitet:
Du würdest ihnen das Geld also nicht geben, dann zieht Intel halt woanders die Fabrik auf und zigtausende Arbeitsplätze werden woanders geschaffen. DAS wär ja viel bessere Politik

Ach in Asien gibta genug billiglöhner, Afrika auch...

Dann sollen die sich doch das Geld verdienen, die haben´s bitter nötig.

Ich sehe nicht ein, ein Unternehmen, welches Milliardengewinne generiert,
durch meine Steuern noch weiter zu pampern und zu pudern. :stupid:

Wenn ich sehe, was aktuell mit unseren Steuergeldern passiert, muss
man nicht noch mehr sinnlosen Blödsinn damit finanzieren/anstellen, oder?

Für mich grenzt das schon an "Erpressung", gib mir Geld oder ich gehe woanders hin... :daumen2:
 
Egal wie laut Politiker rümtönen werden den Fortschritt mit der Förderung einer Chipfabrik zu fördern, es wird nicht übertünchen können, dass ein gesamtes Ökosystem an Technologieprodukten an Deutschland vorbei gegangen ist.

Quelle, Neckermann und Otto haben sich beim Handel von Amazon nach Strich und Faden den Markt abjagen lassen.
Jenseits von einem Strohfeuer namens StudiVZ gibt es keine Kommunikationsform die den social Media Netzen aus USA und neuerdings China viel entgegensetzen zu hätten.
Fabless Chipschmieden die außerhalb von extremen Nischen eine Rolle spielen gibt es auch nicht mehr.
Konsumentenelektronikfirmen sind ein totales Desaster.

Alles was man in Deutschland herstellen muss hat man die letzten 25 Jahre in einen Niedriglohnsektor versucht umzubauen. Alles was man außerhalb produzieren kann hat man in Niedriglohnländer outsourced.

Politisch existiert kein Interesse das zu ändern. Man könnte z.B. Grafikkarten in Deutschland wirtschaftlich fertigen. Allerdings zahlt man auf die einzeln importierten Komponenten weit mehr Importsteuer, als auf die Grafikkarte die fix und fertig aus China importiert wird. Das ist ja der Wahn über den sich das Raspberry Pi Projekt so laut beschwert hat, bis die ihre Ausnahme bekommen haben und seitdem in England fertigen.

Wir fertigen in Deutschland die Hightech SMD Anlagen, die dann in Fernost laufen und die fertigen Produkte zu uns zurückimportieren. Ich sage ja nicht, man müsse die Chineschen Elektronikschleudern mit Strafzöllen belegen, es würde schon reichen, wenn man der eigenen Wirtschaft nicht ins Knie schießt. 16 Jahre Merkel waren halt 16 Jahre Tiefschlaf, Neuland und festklammern an Wirtschaftszweige mit alteingesessenen Lobbies.
 
Egal wie laut Politiker rümtönen werden den Fortschritt mit der Förderung einer Chipfabrik zu fördern, es wird nicht übertünchen können, dass ein gesamtes Ökosystem an Technologieprodukten an Deutschland vorbei gegangen ist.

Quelle, Neckermann und Otto haben sich beim Handel von Amazon nach Strich und Faden den Markt abjagen lassen.
Jenseits von einem Strohfeuer namens StudiVZ gibt es keine Kommunikationsform die den social Media Netzen aus USA und neuerdings China viel entgegensetzen zu hätten.
Fabless Chipschmieden die außerhalb von extremen Nischen eine Rolle spielen gibt es auch nicht mehr.
Konsumentenelektronikfirmen sind ein totales Desaster.

Alles was man in Deutschland herstellen muss hat man die letzten 25 Jahre in einen Niedriglohnsektor versucht umzubauen. Alles was man außerhalb produzieren kann hat man in Niedriglohnländer outsourced.

Politisch existiert kein Interesse das zu ändern. Man könnte z.B. Grafikkarten in Deutschland wirtschaftlich fertigen. Allerdings zahlt man auf die einzeln importierten Komponenten weit mehr Importsteuer, als auf die Grafikkarte die fix und fertig aus China importiert wird. Das ist ja der Wahn über den sich das Raspberry Pi Projekt so laut beschwert hat, bis die ihre Ausnahme bekommen haben und seitdem in England fertigen.

Wir fertigen in Deutschland die Hightech SMD Anlagen, die dann in Fernost laufen und die fertigen Produkte zu uns zurückimportieren. Ich sage ja nicht, man müsse die Chineschen Elektronikschleudern mit Strafzöllen belegen, es würde schon reichen, wenn man der eigenen Wirtschaft nicht ins Knie schießt. 16 Jahre Merkel waren halt 16 Jahre Tiefschlaf, Neuland und festklammern an Wirtschaftszweige mit alteingesessenen Lobbies.
W
 
Zuletzt bearbeitet:
ICH weiß, was eine Chipfabrik kostet.

Wir werden sie nicht bekommen.
Eine Kiste Bier drauf.
Wer verliert, zahlt.

Ich wohne fast exakt in der Mitte Deutschlands, also ist fast alles gleich weit weg.
Zeit habe ich auch fast unendlich und nächstes Jahr ist der Corona Zirkus endlich beendet. :bier:
ich hab nie gesagt, dass es nach Deutschland kommt (wenngleich passende Infrastrukturen schon teilweise existent sind). Ich hoffe es kommt innerhalb der EU thats all.
Gegen eine Kiste Bier mit wem gemeinsam trinken hätte ich aber natürlich nichts, wer sie zahlt ist mir dann auch schon egal.
In Deutschland bin ich aber erst nächstes Jahr wieder (Nähe Forchheim),
Dann sollen die sich doch das Geld verdienen, die haben´s bitter nötig.

Ich sehe nicht ein, ein Unternehmen, welches Milliardengewinne generiert,
durch meine Steuern noch weiter zu pampern und zu pudern. :stupid:

Wenn ich sehe, was aktuell mit unseren Steuergeldern passiert, muss
man nicht noch mehr sinnlosen Blödsinn damit finanzieren/anstellen, oder?

Für mich grenzt das schon an "Erpressung", gib mir Geld oder ich gehe woanders hin... :daumen2:
das einfach typisches Verhandeön wie es ALLE Firmen machen.
Da gibts eine Excel Tabelle da stehen die Kosten drinnen für Bau (Risiken etc)und Produktion für verschiedene Standorte.
Damit sich das in der EU rechnet muss es halt gefördert werden. Das ist die einzige Möglichkeit.
Eine Firma ist meist kein Wohltäterverein. Da wird produziert wo es günstig ist. Wenn in der EU Produziert wird, wär das schon aus vielen Gründen gut. Lieferzeit, Umwelt, Arbeitsbedingungen, Forschung=Zusammenarbeit mit Unis, und Zehntausende dauerhafte Jobs.

Oder man geht woanders hin und Europa verliert noch mehr den Anschluss. Es geht nicht um die Produktion allein, sondern da hängt ein großer Rattenschwsnz dran, etwa die vielen Kooperationsmöglichkeiten mit Unis und Co die sonst entfallen, Ausbildungen die dann gar nicht mehr sngeboten werden und somit Knowhow das dauerhaft verloren geht und nach China abwandert
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück