Call of Duty Ghosts: Kampagne ist ein Railshooter und bleibt einer - Mark Rubin über lineares Gamedesign

AW: Call of Duty Ghosts: Kampagne ist ein Railshooter und bleibt einer - Jason Rubin über lineares Gamedesign

Wenn DAS ihr Hauptziel ist, dann haben sie bisher IMMER versagt. :ugly: Ich wüßte jetzt mal echt kein einziges der Call of Dutys, die ich bisher gespielt habe, bei dem ihnen DAS gelungen wäre. Die Story ist immer austauschbar. Es gibt einen bösen, den muß man killen, mehr ist da bisher nicht bei mir hängen geblieben. Wenn ich an gute Storys in Games denke fällt mir KotOR und Bioshock (Infinite) ein, und mit ein bisschen überlegen fallen mir sicher noch ein paar ein. CoD kommt da ganz als letztes.

Also bei der guten Story + Bioshock Infinite kann ich dir leider nicht zustimmen. Der "WOW" Effekt ist groß. Die Story an sich ist auch relativ lahm. Das Gameplay an sich ist Sauschlecht (vermutlich noch anödender als der neueste CoD Teil).
Ansprichsvolles Gameplay + gute Story + offene Welt erfüllt für mich im Shooterbereich momentan nur eine Serie = Halo.

zu Bioshock muss man sagen, man nehme irgendeine Story, mache dann am Ende einen Punkt, wo rauskommt, HEY es gibt !!! VORSICHT SPOILER !!! Parallelwelten, und schon hat man ein Spiel was diese Qualität bestotzt. Das ist der SChlüssel, einfach nur Parallelwelten. Dann die Story einfach noch so verwirrt machen das es nur 20% der Leute verstehen (was keine gute Story ausmachen sollte!) und ab gehts. Das Haben sie in Bioshoch 1&2 um Universen besser gemacht. abgesehen davoin ahben sie Bioshock damit nun voll an die Wand gefahren. Egal was nun geschieht, man könnte immer wieder mit dem Paralleluniversum kommen. Das ödet einfach nur noch an dann.
 
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Im Endeffekt muss es ja nicht immer Open World sein. Im Extremfall sieht man das auch in RPGs wie Skyrim wo man sich eh ständig hin und her teleportiert weil die Rennerei schnell nervt. Und CoD lebt halt von diesem gescripteten Effektbombardement.

Dazu muss man sagen, dass ich den letzten Teil wirklich mies fand. Die KI ist dazu das Dümmste was ich je gesehn hab, dazu spawnen die auch einfach teilweise in der Luft und die Story war übertrieben weit hergeholt. Hab glaub ich 2 Missionen nach dieser lächerlichen Mission nicht mehr weitergespielt wo man auf irgendwelchen Pferden gegen einen Panzer anrennt, die ganze Mission war ein einziger Facepalm.
Modern Warfare 1 war noch cool, danach gings aber auch steil bergab.
 
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Im Endeffekt muss es ja nicht immer Open World sein. Im Extremfall sieht man das auch in RPGs wie Skyrim wo man sich eh ständig hin und her teleportiert weil die Rennerei schnell nervt. Und CoD lebt halt von diesem gescripteten Effektbombardement.

Dazu muss man sagen, dass ich den letzten Teil wirklich mies fand. Die KI ist dazu das Dümmste was ich je gesehn hab, dazu spawnen die auch einfach teilweise in der Luft und die Story war übertrieben weit hergeholt. Hab glaub ich 2 Missionen nach dieser lächerlichen Mission nicht mehr weitergespielt wo man auf irgendwelchen Pferden gegen einen Panzer anrennt, die ganze Mission war ein einziger Facepalm.
Modern Warfare 1 war noch cool, danach gings aber auch steil bergab.

Das mit den Pferden und den Panzern ist gar nicht so weit hergeholt, das haben die Polen im Weltkrieg doch auch gemacht? :ugly:
 
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Nur um sicher zu gehen: Der Trailer ist doch bestimmt von der Xbox 360 Version, oder? Das sieht ja aus wie Metal Gear Solid 4. Das war auch eine Grafikbombe... vor ein paar Jahren. Ich hab nach Modern Warfare 1 aufgehört und bin daher nicht ganz im Bilde was die grafische Evolution von CoD angeht, aber das was man da im Trailer sieht ist ja grauenhaft.
 
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Ich kann absolut nichts gegen das lineare Design einwenden. Und so unrealistisch finde ich es auch nicht. Ganz im Gegenteil! Eine Elite-Einheit der Bundeswehr (Beispiel) würde auf der Jagd nach feindlichen Einheiten, ja auch nicht erst jede Ecke in einem Wald besuchen und sich jeden Baum anschauen und um dann über einen 10mal so langen Weg zu den feindlichen Stellungen zu gehen. Da werden auch Entscheidungen getroffen und ein Trupp oder einzelne Soldaten nehmen dann festgelegte Routen! Ich denke jeder der einmal beim Militär war, kann das in etwa nachempfinden. Jeder reale Soldat der seinen Posten / Route verlässt bekommt mächtig Ärger.

Des Weiteren finde ich die Stories in CoD jedes Mal so packend, dass ich mir gar keine Gedanken um so etwas Banales mache. Wenn ich in einem Spiel Zeit habe mich darüber aufzuregen, dann macht das Spiel meiner Meinung nach etwas falsch.

CoD etwas reales anzuheften ist ja schon :what::schief:
 
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Ich kann absolut nichts gegen das lineare Design einwenden. Und so unrealistisch finde ich es auch nicht. Ganz im Gegenteil! Eine Elite-Einheit der Bundeswehr (Beispiel) würde auf der Jagd nach feindlichen Einheiten, ja auch nicht erst jede Ecke in einem Wald besuchen und sich jeden Baum anschauen und um dann über einen 10mal so langen Weg zu den feindlichen Stellungen zu gehen. Da werden auch Entscheidungen getroffen und ein Trupp oder einzelne Soldaten nehmen dann festgelegte Routen! Ich denke jeder der einmal beim Militär war, kann das in etwa nachempfinden. Jeder reale Soldat der seinen Posten / Route verlässt bekommt mächtig Ärger.

Des Weiteren finde ich die Stories in CoD jedes Mal so packend, dass ich mir gar keine Gedanken um so etwas Banales mache. Wenn ich in einem Spiel Zeit habe mich darüber aufzuregen, dann macht das Spiel meiner Meinung nach etwas falsch.


Ich kann nur von Erfahrungen mit Gebirgsjägern sprechen, aber deine Beschreibung ist die eines schlechten Zugführers..


1. Aufklärung

Wenn ich in ein Einsatzgebiet komme, dann muss ich so schnell wie möglich so viel wie möglich darüber wissen. Ansonsten laufe ich Gefahr, in einen Hinterhalt zu geraten. Natürlich muss ich nicht jeden Baum einzeln auf einer Karte markieren, aber einen Lageplan muss ich erstellen können (primäre und sekundäre Feindstellungen, mögliche Nachschubwege, verschiedene Einsichtwinkel (z.B. für Gruppenscharfschützen), verschiedene Feuerbereiche und noch ein paar andere taktische Elemente).


2. Marschdistanz

Das hängt von der Situation ab. Einseitig gesicherte Stellungen, gut einsehbare Angriffs- und Rückzugswege usw. Ich würde meinen Trupp eher 10km um ein Waldstück herumlatschen lassen, als einen Angriff über offenes Feld zu befehlen. (gut, das ist jetzt bei CoD etwas schwierig, wenn man 5 Meter vom vorgegebenen Weg abweicht, schlägt die Mission fehl :ugly:)

3. festgelegte Routen

Richtig, die gibt es - aber nicht nur eine! Zwei oder drei müssen es mindestens sein (normalerweise eine Angriffs- und zwei Rückzugsrouten). Ausserdem können geänderte Voraussetzungen (siehe unten) dazu führen, dass der Plan abgeändert wird. Wenn zum Beispiel eine MG-Stellung verschoben wurde und man diese nun nicht mehr seitlich sondern frontal nehmen müsste.


4. festgelegte Posten

Im Wachtdienst: Ganz klar richtig. Im Gefecht? Extrem situationsabhängig (es kann richtig sein, aber auch zu Stalingrad-Situationen führen).




CoD etwas reales anzuheften ist ja schon :what::schief:
Blasphemie? :D
 
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