News CachyOS: Next-Gen-Gaming auf Uralt-Hardware? Aber sicher!

Meines Erachtens liegt das aber nicht am super getunenten CachyOS Kernel sondern hauptsächlich am Desktop Environment, die können wirklich träge sein. Nimm Ubuntu + XFCE und es läuft wieselflink.

Speziell beim Gaming (Thema Thread) hängt die Performance hauptsächlich von den Grafiktreibern ab (und den jüngsten Verbesserungen im Kernel - das stimmt - aber die sind ja auch schon recht breit ausgerollt)

Benchmarks von pacman vs. apt habe ich noch nie gesehen aber auch hier würde mich wundern wenn es ein grosser Unterschied wäre.

Nochmal zur Thematik "Fehler, Probleme und ausreichende Mechanismen": Ich hab ja kein Problem damit, ich find es ja sogar unterhaltsam :-D. Aber eure Tipps hätten heute morgen auch nichts geholfen, weil mein BTFRS Dateisystem zerschossen war:
  • Kein Kernel konnte mehr booten (nein, auch der Backup LTS Kernel nicht) - denn ohne Zugriff auf die Root-Partition gehts ziemlich schnell nicht weiter
  • Es war auch keine Root Shell verfügbar
  • Snapshots hätten (vermutlich) auch nicht geholfen, wie gesagt, das Dateisystem war ja korrumpiert
  • Live USB Stick + chroot (cachy-chroot) ging auch nicht, denn die Partition (bzw. subvolumes) konnten nicht gemounted werden (wegen korrumpierten BTRFS)
Es ging allerdings recht einfach zu fixen: Live Umgebung + "btrfs check --repair". Hab nur echt ne Weile gebraucht um das eigentliche Problem zu finden

Moral der Geschichte: Alle intrinsischen Mechanismen zur Systemsicherung sind im Worst Case für die Katz. Nur externe Backups schaffen Sicherheit (und selbst dann kanns mit den EFI Einträgen auf dem Mainboard harzig sein)
Ich habe MX Linux mit Xfce auf einem 11 Jahre altem Tablet (was nur 2GB RAM hat) installiert und man kann das Teil wieder ordentlich benutzen. Ist gut für Retroarch (das Teil hat noch einen echten HDMI Ausgang) Browsen und Filme schauen.
 
Cool, dass die Performance noch so gut ist und dass das hier nochmal präsentiert wird!!
Ich hatte selbst bis Herbst 2024 noch einen Ryzen 7 2700X, 16 GB RAM und Vega 56. Zum Zocken nutzte ich da noch Windows 10. Danach 'nen Teil-Upgrade mit 9800X3D und 64 GB RAM unter CachyOS. :-X Die Performance war durchaus brauchbar. Ich musste teils etwas Details runterschrauben. Warhammer 3 ruckelte dann zwar manchmal auf der Strategiekarte (max. ca. 32 FPS, minimum entsprechend weniger). Da ich nicht topaktuelle Spiele gespielt habe, reichte mir das noch. Wenn ich mein Mainboard nicht kaputt gemacht hätte, hätte ich es auch noch ein Weilchen länger genutzt. Eigentlich peilte ich UDNA/RDNA5 für einen neuen PC an und wollte zumindest mit dem Aufrüsten der Graka warten, kaufte mir nun aber doch eine RDNA4-Karte (9070XT) aufgrund des Aufziehens diverser Krisen.
 
Es gibt keinen vernünftigen unterstützbaren AMD Grafikarten Windows Treiber für die Vega mehr. Daher braucht es für AMD kein weiteres Wort und die Linux User können hinter ihrem Schirm, ihr bestes Stück weiter bearbeiten und weiterhin Linux als "Geil" rein ziehen. Hardware wird geleitet durch Treiber und nicht vom OS. Wenn der Hersteller da nichts macht, dann kann das ein oder andere Stück Hardware unter unterschichtlichen OS einfach nicht laufen.

Aber alles alter Hut.
wenn ich kurz nachschaue ist der letzte Treiber für die Vega aus Mai 2026
 
Wobei im Vgl zu allen Intel Chips von 10900k - 14900k(s) ist der Gulftown mit seinen 130W + bissi Overclocking-Watt für die 3.86 bzw 4Ghz eh Bescheiden an Gesamtenergiebedarf. Performance/Watt Ratio darf man nach 15 Jahren außer Acht lassen ;-).
Unter Linux taktet er im Idle so auf 1,7 runter bei 0 Last. Die TDP liegt bei 95 W bei dem Prozessor wenn man ihn nicht übertaktet . Also das können da schon so 130W sein bei Volllast. Vom Gesamtverbrauch im Mittelwert ist es geringfügig mehr als bei meinem anderen System mit einem Ryzen5 5600G und einer 7600XT. Man bedenke : Die CPU hat auch nur 8 Euro gekostet, das Board 60 Euro und die 48 GB DDR3 die mit 1660 Mhz im Triple Channel laufen - 68 Euro. Die Sapphire Vega64 ging für 90 Euro dann in meinen Besitz über...
 
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Ich habe selber noch die ganze Anfangszeit mit den Heimcomputern mitgemacht und gerade den Beginn der PC Ära. Und im Laufe der "ersten" Jahre wo der Übergang vom Heimcomputer zum PC und dann die ersten 3D Beschleuniger raus kamen war der Sprung von der einen zur nächsten Generation gewaltig. Das ebbte im Laufe der Zeit immer mehr ab. Nach kurzer Zeit war jegliche Generation überholt und man musste zwangsläufig aufrüsten weil das Programm ganz einfach nicht mehr lief. Und seit Anfang der 2010er Jahre hat sich meines Erachtens nach kaum etwas spürbar getan. Nun gut, wir haben KI usw.... aber selbst auf einer alten Radeon HD 7970M bekomme ich ein ganz kleines Sprachmodell auf der GPU zum laufen. Vielleicht verstehst du worauf ich letzendlich hinaus will...
 
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