News CachyOS: Next-Gen-Gaming auf Uralt-Hardware? Aber sicher!

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Wie lässt es sich unter CachyOS mit einem mehr als 15 Jahre alten Xeon X5660 und einer fast 10 Jahre alten Radeon RX Vega 64 spielen? Erstaunlich gut, wie einer unserer PCGH-Leser jetzt mit ausführlichen Gaming-Benchmarks untermauert.

Was sagt die PCGH-X-Community zu CachyOS: Next-Gen-Gaming auf Uralt-Hardware? Aber sicher!

Bitte beachten: Thema dieses Kommentar-Threads ist der Inhalt der Meldung. Kritik und allgemeine Fragen zu Online-Artikeln von PC Games Hardware werden hier gemäß der Forenregeln ohne Nachfrage entfernt, sie sind im Feedback-Thread besser aufgehoben.
 
Interessant wären jetzt noch direkte Benchmarks von Windows als Vergleich.
Ach ... die SICHERHEIT willst Du nicht vergleichen?
(immerhin wurde die in der Überschrift missverständlich angeteasert. Passt gerade sehr gut - siehe unten)

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Wäre ebenfalls ein Thema für meine Oldikisten, zumal Microsoft alles ab Oktober absägt. Damit gerät man nicht in Gefahr sich mit Viren vollzumüllen.
Nur passt aber ein Win98, WIN XP, WIN7 besser zu dem Alter der Kisten und würde den Flair der Vergangenheit etwas vernichten. Also doch lieber nicht, bleiben weiter offline.

Aber nettes Thema rundum alter Hardware und Linux, was gut zu funktionieren scheint. :daumen:
 
Leider funktioniert auf CachyOS das Intel XTU Utility nicht um den Westmere ordentlich zu übertakten. Habe hier einen alten 2010er Mac Pro 5.1 mit upgegradetem Westmere W3690 6 Core 3.46Ghz und dank Pixlas Mod einer 1080ti. Dank XTU läuft er unter Win10 superstabil mit 3.86Ghz auf allen Cores und bei manchen Spielen sogar konstant auf 4.0Ghz Luft gekühlt(aber eben nur bei manchen). Die Übertaktung macht doch einiges aus, da der Mac Pro in den meisten Fällen CPU limitiert ist. Hab damit bis 2021 eigentlich alles was es gab gespielt.

Das größte Manko bei den alten CPUs ist das fehlende AVX. Ansonsten kann man damit zumeist noch richtig gut spielen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Für solch alte Hardware reicht ein Ubuntu Derivat aus. Da braucht man kein CachyOS.
Mint drauf und fertig
Absolut. Ich bin ja selbst Cachyos Nutzer aber ich würde im Allgemeinen eher zu stabilen Distros (Z.b. Mint raten).

Der Performance Unterschied ist minimal, gerade bei älteren CPUs ohne speziell optimierten Kernel. Der Gaming Vorsprung rührt auch nur daher, dass Cachyos Updates schneller bringt.

Bei den Updates zeigt sich auch die Kehrseite der Medaille: Man zerschießt das System viel leichter und viel öfter. Hatte gerade erst wieder einen Totalausfall mit 2h Reparatur :D
 
Absolut. Ich bin ja selbst Cachyos Nutzer aber ich würde im Allgemeinen eher zu stabilen Distros (Z.b. Mint raten).

Der Performance Unterschied ist minimal, gerade bei älteren CPUs ohne speziell optimierten Kernel. Der Gaming Vorsprung rührt auch nur daher, dass Cachyos Updates schneller bringt.

Bei den Updates zeigt sich auch die Kehrseite der Medaille: Man zerschießt das System viel leichter und viel öfter. Hatte gerade erst wieder einen Totalausfall mit 2h Reparatur :D
Ich habe einen Custom Kernel erstellt bei CachyOS. Der Unterschied ist extrem finde ich !
 
Speziell mit Updates hatte ich seit meinem Wechsel auf eine Arch basierende Distro noch keine großen Probleme. Vielleicht mal kleinere Sachen, wie Tonausfälle nach Aufwachen aus dem Standby. Dann einfach auf ältere Kernel gewechselt. Meist waren die Problemchen nach ein paar Wochen mit neuen Updates behoben.

Bin vor ein paar Tagen auf den neusten, nicht-experimentellen 7.1 Kernel gewechselt. Bisher keine Probleme.
Für Konsolen Unfälle war Timeshift und chroot immer mein bester Freund gewesen. Mittlerweile bin ich vorsichtiger damit, z.B. mit Befehlen die Programmleichen global entfernen. :D
 
Hat schon mal jemand versucht unter CachyOS auf eine NTFS Partition Dateien rüber zu schieben ? Habe ich lange nicht mehr probiert -weil ich keine NTFS Partition mehr besitze- aber früher entstanden "lustige Bilderchen" auf dem Monitor und passierte gar nix mehr ^^. Ich weiß nicht ob das heute noch so ist.
 
Absolut. Ich bin ja selbst Cachyos Nutzer aber ich würde im Allgemeinen eher zu stabilen Distros (Z.b. Mint raten).

Der Performance Unterschied ist minimal, gerade bei älteren CPUs ohne speziell optimierten Kernel. Der Gaming Vorsprung rührt auch nur daher, dass Cachyos Updates schneller bringt.

Bei den Updates zeigt sich auch die Kehrseite der Medaille: Man zerschießt das System viel leichter und viel öfter. Hatte gerade erst wieder einen Totalausfall mit 2h Reparatur :D
Ich sehe die SSache anders. Hab ein Thinkpad L540 mit Intel 4xxx Dualcore und 8 GB DDR3 als Drucker/ Scanner/ Büro/ Dokumentenknecht. Anfangs dachte ich auch "Ubuntu drauf und Ruhe. Das Ding war langsam, Ubuntu ist langsam. Zu viele (für meine Zwecke) sinnlose Dienste, apt ist sowieso langsam. Alles iwie träge. Dann hab ich Arch drauf gemacht und siehe da- da Ding rennt. Also wirklich ein Unterschied zwischen Tag und Nacht, ist halt Arch.

Bezüglich der Updates und potenzieller Fehler. Natürlich KANN das passieren. Man kann aber auch vom Bus überfahren werden wenn man über die Straße geht. Deswegen aber nicht mehr über die Straße zu gehen wäre iwie paranoid. Es gibt mit Btrfs, Snapper oder Timeshift, downgrade, usw. ausreichend Mechanismen so einer Problematik entgegen zu treten. Ich persönlich lasse mich davon nicht beirren.
superkalifragilistikexpialigetisch
klingt nach Schlaganfall. Ruf mal einer 'nen Arzt :ugly:
 
Ich sehe die SSache anders. Hab ein Thinkpad L540 mit Intel 4xxx Dualcore und 8 GB DDR3 als Drucker/ Scanner/ Büro/ Dokumentenknecht. Anfangs dachte ich auch "Ubuntu drauf und Ruhe. Das Ding war langsam, Ubuntu ist langsam. Zu viele (für meine Zwecke) sinnlose Dienste, apt ist sowieso langsam. Alles iwie träge. Dann hab ich Arch drauf gemacht und siehe da- da Ding rennt. Also wirklich ein Unterschied zwischen Tag und Nacht, ist halt Arch.

Bezüglich der Updates und potenzieller Fehler. Natürlich KANN das passieren. Man kann aber auch vom Bus überfahren werden wenn man über die Straße geht. Deswegen aber nicht mehr über die Straße zu gehen wäre iwie paranoid. Es gibt mit Btrfs, Snapper oder Timeshift, downgrade, usw. ausreichend Mechanismen so einer Problematik entgegen zu treten. Ich persönlich lasse mich davon nicht beirren.

klingt nach Schlaganfall. Ruf mal einer 'nen Arzt :ugly:
Kann Dir nur zustimmen
 
Interessant wären jetzt noch direkte Benchmarks von Windows als Vergleich.
Es gibt keinen vernünftigen unterstützbaren AMD Grafikarten Windows Treiber für die Vega mehr. Daher braucht es für AMD kein weiteres Wort und die Linux User können hinter ihrem Schirm, ihr bestes Stück weiter bearbeiten und weiterhin Linux als "Geil" rein ziehen. Hardware wird geleitet durch Treiber und nicht vom OS. Wenn der Hersteller da nichts macht, dann kann das ein oder andere Stück Hardware unter unterschichtlichen OS einfach nicht laufen.

Aber alles alter Hut.
 
Ich sehe die SSache anders. Hab ein Thinkpad L540 mit Intel 4xxx Dualcore und 8 GB DDR3 als Drucker/ Scanner/ Büro/ Dokumentenknecht. Anfangs dachte ich auch "Ubuntu drauf und Ruhe. Das Ding war langsam, Ubuntu ist langsam. Zu viele (für meine Zwecke) sinnlose Dienste, apt ist sowieso langsam. Alles iwie träge. Dann hab ich Arch drauf gemacht und siehe da- da Ding rennt. Also wirklich ein Unterschied zwischen Tag und Nacht, ist halt Arch.

Bezüglich der Updates und potenzieller Fehler. Natürlich KANN das passieren. Man kann aber auch vom Bus überfahren werden wenn man über die Straße geht. Deswegen aber nicht mehr über die Straße zu gehen wäre iwie paranoid. Es gibt mit Btrfs, Snapper oder Timeshift, downgrade, usw. ausreichend Mechanismen so einer Problematik entgegen zu treten. Ich persönlich lasse mich davon nicht beirren.

klingt nach Schlaganfall. Ruf mal einer 'nen Arzt :ugly:
Meines Erachtens liegt das aber nicht am super getunenten CachyOS Kernel sondern hauptsächlich am Desktop Environment, die können wirklich träge sein. Nimm Ubuntu + XFCE und es läuft wieselflink.

Speziell beim Gaming (Thema Thread) hängt die Performance hauptsächlich von den Grafiktreibern ab (und den jüngsten Verbesserungen im Kernel - das stimmt - aber die sind ja auch schon recht breit ausgerollt)

Benchmarks von pacman vs. apt habe ich noch nie gesehen aber auch hier würde mich wundern wenn es ein grosser Unterschied wäre.

Nochmal zur Thematik "Fehler, Probleme und ausreichende Mechanismen": Ich hab ja kein Problem damit, ich find es ja sogar unterhaltsam :-D. Aber eure Tipps hätten heute morgen auch nichts geholfen, weil mein BTFRS Dateisystem zerschossen war:
  • Kein Kernel konnte mehr booten (nein, auch der Backup LTS Kernel nicht) - denn ohne Zugriff auf die Root-Partition gehts ziemlich schnell nicht weiter
  • Es war auch keine Root Shell verfügbar
  • Snapshots hätten (vermutlich) auch nicht geholfen, wie gesagt, das Dateisystem war ja korrumpiert
  • Live USB Stick + chroot (cachy-chroot) ging auch nicht, denn die Partition (bzw. subvolumes) konnten nicht gemounted werden (wegen korrumpierten BTRFS)
Es ging allerdings recht einfach zu fixen: Live Umgebung + "btrfs check --repair". Hab nur echt ne Weile gebraucht um das eigentliche Problem zu finden

Moral der Geschichte: Alle intrinsischen Mechanismen zur Systemsicherung sind im Worst Case für die Katz. Nur externe Backups schaffen Sicherheit (und selbst dann kanns mit den EFI Einträgen auf dem Mainboard harzig sein)
 
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