News CachyOS: KDE Plasma 6.6, Linux 6.19 und neuer LTS-Kernel

PCGH_Sven

PCGH-Autor
CachyOS, eine der wohl angesagtesten Linux-Distribution überhaupt, richtet sich insbesondere an Spieler. Die Entwickler haben jetzt KDE Plasma 6.6, Linux 6.19 und einen neuen LTS-Kernel in die Paketquellen des Betriebssystems aufgenommen.

Was sagt die PCGH-X-Community zu CachyOS: KDE Plasma 6.6, Linux 6.19 und neuer LTS-Kernel

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Netter Artikel. Für mich als Debian Nuter:in is die zeit vorbei wo ich das neuste hipste OS haben wollte oder nutzen wollte. Aber bin auch nicht der/die Typ dafür ständig neue OS zu testen und OS hopping zu machen.

Ansonsten für die die es haben alles super. Ich bin froh auf die freien Kernels zu zu greifen und halt auch neuere aus zu wählen und wie ich so oft schon sagte habe ich auch paar Kernels in der Hinterhand als Backup in dual Boot System von Vorteil aber auch so. Aus Erfahrungen weis ich das da bei ein Kernel der wurm drin sein kann und man hat trotzdem noch Optionen. Sehr praktisch.
 
Nachdem ich Cachy nun schon eine Weile am Rande auf meinem Notebook getestet habe, habe ich mir gestern auf dem Gaming-PC auch mal ein Dual-Boot mit Win11 & Cachy eingerichtet um mal ein paar Sachen auszutesten in den nächsten Wochen.

Die Installation vom OS selbst ist ja tatsächlich unkompliziert und bei ein paar Kleinigkeiten wie Treiberinstallationen für meinen Wireless Xbox Controller hat mir bislang ChatGPT gut zur Seite gestanden, wenn ich wo nicht weitergekommen bin.

Rein oberflächlich betrachtet finde ich Cachy über die GUI relativ selbsterklärend zu bedienen und was ich echt nice finde ist, wie schnell und unkompliziert die Updates oder Programm-Installationen über das Terminal gehen. Ich muss zwar sagen, dass ich die letzten Wochen etwa so viel Zeit im Terminal verbracht habe wie zuletzt zu MS-DOS 6.22 Zeiten und trotzdem macht es irgendwie Laune, rauszufinden wie die Linux Welt so funktioniert. %-)
 
Ich teste schon seit längerer Zeit die verschiedensten Linux-Distries.
Vor drei Tagen hab ich mir mal auch Cachy-OS auf eine extra NVME installiert.

Dem ersten Anblick nach schaut das OS sehr aufgeräumt aus. Die Programme sind dort wo man sie vermutet.
Hab dann auch gleich Steam, Discord und OBS installiert. Alles mit ein paar Klicks über den Paketmanager kein Problem.
Für zwei Zeilen musste ich nur bei der Steam-Installation kurz in die Konsole.

Wollte dann gleich mal ARC-Raiders zocken. Doch leider kam scheinbar Proton-DB nicht mit zwei GPU's klar. Ich hab eine 3060ti für 3D und eine 2060 für's Video-Encoden im System.
Mit der 3060ti alleine funktiert das Gaming ohne Pribleme. Das System rennt genauso schnell wie unter Win10/11. Vielleicht sogar etwas schneller.

Jetzt sehe ich den Zeitpunkt gekommen auch bei meinem Gaming-Setup auf Linux umzusteigen. Alle meine Games in der Steam-Libery sollten auch unter Linux laufen. Das werde ich jetzt mal nach und nach antesten.

Ich bin begeistert!
Das Zeitalter ohne Microsoft kann beginnen.
(Das sagt jemand der seit DOS 6.22 und WIN 3.11 am MS hängt)

Gruß BrunoKoop
 
Zuletzt bearbeitet:
Hab mich auch an CachyOS versucht.

Die Einrichtung auf einem HP T730 Thin Client war unkompliziert.
Installiert auf einer 256 GB SSD.
Alles Top.

Nur die Einrichtung vom Drucker hat mich einiges an Nerven gekostet.

Es gibt standardmäßig keinen Reiter "Drucker und Scanner" oder so in der Systemsteuerung.
Das verwirrt etwas.

Mit dem von Google vorgeschlagenen Tutorial bin ich auch nicht weiter gekommen.

Erst die Installation von der HP Software hat dann auch das Menü "frei geschaltet".

Verstehe ehrlich gesagt nicht, wie so ein elementares Menü nicht gleich zugänglich ist.

Wie auch immer.
Die ersten Schritte sind getan.

Werde das System jetzt die nächste Zeit als reines Office System nutzen.

In Zukunft dann irgendwann mal komplett umstellen.
 
Bin seit Anfang Januar auch umgestiegen, daddeln läuft bisher ohne Probleme, Steam, Minecraft, Hytale, alles Top.
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Es war aber bei mir ein steiniger Weg bis hierhin. Die Logitech G910 mit G-Tasten war nicht zum laufen zu bekommen.
Habe die Tastatur abgebaut und durch eine K100 RGB ersetzt, die G- Tasten unter Win programmiert und im internen
Speicher abgelegt, läuft jetzt unter Cachy. Sondertasten kann Cachy nicht. Die G502 Hero läuft ohne Probleme.

Habe dann den DoubleCMD als Ersatz für den TotalCMD installiert, den ordentlich einzurichten hat viel Mühe gekostet. Dolphin ist wesentlich einfacher, aber wie der Explorer umständlich zu bedienen.

Am Meisten Nerven hat mich mein NAS gekostet, läuft über 2,5 GBit USB Adapter und mein Board hat nen 5 GBit
Aquatic Chipsatz, der will nicht immer, wie er soll mit SMB und Cachy. Habe diverse Tage damit verbracht die Mounts
so einzurichten, wie ich will (Nas Nachts aus) die Google KI war stets bemüht.
Als alles lief ist vorgestern das NAS nach einem Cachyupdate auf 10 MB/sec eingebrochen. Habe dann mal ChatGPT
bemüht mir zu helfen. Nach stundenlangem Konsolengefrickel war dann der kpl. Bilderordner vom NAS gelöscht, da
GPT wohl die lokalen Ordner mounts in den Befehlen mit den Nas Mounts verwechselt hat.
Habe dann wieder Google bemüht und herausgefunden, dass durch das Update der USB Adapter am NAS auf 100Mbit zurück gefallen war. Mittlerweile geht wieder alles, wie es soll, der neue Adapter ist am NAS eingebaut
und wird heute beim Start eingerichtet.
Cachy ist schon sehr gut, aber die schnellen Updates können schnell für Probleme sorgen. Dank Google KI kann
man die in der Regel beheben, das kann aber schon mal einen Nachmittag oder mehr Zeit kosten. Mangels
Grundwissen mit Linux und den Konsolenbefehlen ist dann Copy/Paste mein Freund, viele der Kommentare
kann ich da leider nicht nachvollziehen. Waren mittlerweile wohl mehr als 100h bei mir... :rollen:

Fazit: Installieren und zocken, TOP System. :daumen:
Samba, NAS, spezielle Hardware (Logitech), Updates... ist mit Vorsicht und viel Geduld verbunden. Backup Pflicht!!!

Ich habe mir mittlerweile einen Mint Cinnamon Stick gebastelt, Mint soll nicht so aktuell sein, SMB besser beherrschen
und zocken muss ich nicht mit 500FPS, mir reichen dann auch 300 ;)
Naja, mal sehen, was die Zukunft bringt, aktuell läuft jetzt alles, durch Zufall gestern die aktuellste Version installiert. :-)
 
Ich hatte mich letztes Jahr von Arch verabschiedet, da ich es nervig fand, dass nach einem Update manchmal irgendwas nicht mehr funktioniert und erst repariert werden muss.

Ich habe mich dann für CachyOS entschieden und nutze es jetzt seit knapp einem Jahr komplett ohne Dualboot. Wenn man spezielle Dinge tun möchte wie z.B. übertakten, Games modden oder seinen Sound EQen, muss man sich schon erst etwas einforschen. Am Ende des Tages funktioniert aber alles und im Alltag macht es keine Probleme.

Büroarbeiten finde ich sogar super easy, da der Workflow nicht ständig von "wollen sie wirklich?" gestört wird (z.B. beim PDF erstellen).

Im Bereich Cyber-Security ist es für mich auch sehr wertvoll. Alles was ich unter KaliOS genutzt hatte, funktioniert (einige wenige male mit kleinem Umweg) auch bei CachyOS. Man hat also ein verdammt mächtiges Betriebssystem, welches einem sehr viel ermöglicht.
 
Später mal schauen und das Update reinziehen. Benutze Cachy jetzt auch seit knapp nem halben Jahr, werde aber wohl den Wechsel auf Manjaro machen. Es zwar schön das bei Cachy noch das eine oder andere besser optimiert/ausgelastet wird, ich möchte aber ein bisschen mehr auf Standard zurückgehen und nehme dann ggf. einen minimalen Performance-Verlust in Kauf. Und ich erhoffe mir mehr Stabilität bei Updates, damit ich nicht immer wieder gewisse Programme (hust OpenRazer hust) komplett neu einrichten muss.
 
Ich bin jetzt seit sieben Jahren auf Arch-basierten Systemen unterwegs, aktuell seit einem Jahr mit CachyOS im 24/7-Betrieb als Desktop/Server-Hybrid. Meine Erfahrung: Wenn man topaktuelle Hardware nutzt, ist ein Arch-Unterbau fast schon Pflicht. Während Debian-basierte LTS-Systeme oft 'altbacken' wirken, läuft hier meistens alles direkt Out-of-the-Box.
Trotzdem würde ich Linux-Neulingen erst einmal von solchen Distros abraten. Ein Rolling-Release-System verlangt eine gewisse Disziplin: Wer nicht weiß, wie man im Notfall Änderungen rückgängig macht oder wer die Update-Intervalle zu groß wählt, provoziert unnötige Probleme. CachyOS ist ein Kraftpaket, setzt aber ein gewisses Know-how voraus.
 
Rein oberflächlich betrachtet finde ich Cachy über die GUI relativ selbsterklärend zu bedienen und was ich echt nice finde ist, wie schnell und unkompliziert die Updates oder Programm-Installationen über das Terminal gehen. Ich muss zwar sagen, dass ich die letzten Wochen etwa so viel Zeit im Terminal verbracht habe wie zuletzt zu MS-DOS 6.22 Zeiten und trotzdem macht es irgendwie Laune, rauszufinden wie die Linux Welt so funktioniert. %-)
Es bindet weniger Resorcen wenn es übers terminal geht. Und wenn es mal abstürtzt hat man ne fehler bericht gleich da. Weil der landet entweder in irgend einer der x datein oder garnicht vorhanden was dann für die lösung unfassbar kompliziert wird.


Während Debian-basierte LTS-Systeme oft 'altbacken' wirken, läuft hier meistens alles direkt Out-of-the-Box.
Aber dass sagt ja auch "LTS". Aber gut es is altbacken dafür hab ich die Problematik mit nVidia in doppelter hinsicht nicht. A: Treiber update mit boot blackscreen. und B: habe keine nVidia karte.

Dass wahr ja auch der grund wiso ubuntu für mich nichts mehr wahr ich wollte nicht ständig neue versionen installieren. 24.10; 25.04; 25.10; 26.04 (LTS).
 
Hatte auch Cachy vor paar Monaten 👍
Zurzeit mir aber Fedora lieber, muss nicht jeden Tag überall das allerneueste Paket haben....
Trotzdem Kernel 6.18 und schon KDE 6.6 bzw. gestern auf neuen plasma-login-manager umgestellt. Der 6.19 kommt auch bei mir sicher bald 😊
Der Cachy Kernel ist aber schon sehr nice, schade dass Cachy nicht auf Fedora basiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hab auf meinem "großen" Gaming PC noch immer Arch installiert. Da ich den aktuell ohnehin nur zum Windows Gaming benutze und der gar nicht so viel läuft, ist das erst mal ok.
Mein Laptop läuft mit Manjaro und ich bin eigentlich recht zufrieden.
Cachy läuft auf dem "Office-PC" und grundsätzlich funktioniert es. Der erste Versuch World of Tanks zu installieren war leider ohne Erfolg.
Ansonsten bin ich wieder da, wo ich mit Manjaro eigentlich weg wollte: Es ist immer pacman -Syu Zeit!
Aufgrund von gelegentlich brechenden Funktionen - damals bei XFCE wurden Plugins einfach inkompatibel oder man musste Settings verändern, weil die Icons einfach schwarz waren, habe ich einfach keine Lust mehr gehabt, ständig Zeit für die Problemsuche aufzubringen.
Leistungssteigerungen habe ich nicht wirklich bemerkt. Die sind sicherlich irgendwie vorhanden, aber werden wohl nicht aktiv bemerkt.
Plasma 6.6 gibt mir ein schönes Gefühl, dass die Desktopumgebung durchaus konkurrenzfähig ist. Ich bin sehr zufrieden mit Plasma.
 
Hatte auch Cachy vor paar Monaten 👍
Zurzeit mir aber Fedora lieber, muss nicht jeden Tag überall das allerneueste Paket haben....
Trotzdem Kernel 6.18 und schon KDE 6.6 bzw. gestern auf neuen plasma-login-manager umgestellt. Der 6.19 kommt auch bei mir sicher bald 😊
Der Cachy Kernel ist aber schon sehr nice, schade dass Cachy nicht auf Fedora basiert.
Dann kann ich Nobara empfehlen. Basiert auf Fedora und der Kernel ist der von CachyOS mit einigen zusätzlichen Anpassungen. Kernel 6.19 ist auch schon dabei und Plasma 6.6 wird wohl in den nächsten Tagen kommen. Nutze es seit mittlerweile über einem Jahr als mein Haupt-OS und bin super zufrieden.
 
Das klingt auch ziemlich nice, tatsächlich sehr interessant, aber multiboot secureboot ist jetzt fedo besser und ist doch wie bazzite immutable, was ich auch nicht will.
Ist sicher tolle Umgebung, ich wünsche dir viel Spaß damit 😊
Secure Boot wäre da wahrscheinlich ein Thema, das stimmt. Aber es ist KEINE Immutable Distro. Einfach ein auf Gaming optimiertes Fedora.
 
Ansonsten für die die es haben alles super. Ich bin froh auf die freien Kernels zu zu greifen und halt auch neuere aus zu wählen und wie ich so oft schon sagte habe ich auch paar Kernels in der Hinterhand als Backup in dual Boot System von Vorteil aber auch so. Aus Erfahrungen weis ich das da bei ein Kernel der wurm drin sein kann und man hat trotzdem noch Optionen. Sehr praktisch.
Bei CachyOS kannst Du auch Kernel wechseln und im Bootmenü auswählen und booten.
Cool jedenfalls, dass 6.18 LTS-Status erhalten hat. So ist zumindest die Alternative kaum älter als zuvor noch mit 6.12 LTS ...

Nachdem ich Cachy nun schon eine Weile am Rande auf meinem Notebook getestet habe, habe ich mir gestern auf dem Gaming-PC auch mal ein Dual-Boot mit Win11 & Cachy eingerichtet um mal ein paar Sachen auszutesten in den nächsten Wochen.

Die Installation vom OS selbst ist ja tatsächlich unkompliziert und bei ein paar Kleinigkeiten wie Treiberinstallationen für meinen Wireless Xbox Controller hat mir bislang ChatGPT gut zur Seite gestanden, wenn ich wo nicht weitergekommen bin.

Rein oberflächlich betrachtet finde ich Cachy über die GUI relativ selbsterklärend zu bedienen und was ich echt nice finde ist, wie schnell und unkompliziert die Updates oder Programm-Installationen über das Terminal gehen. Ich muss zwar sagen, dass ich die letzten Wochen etwa so viel Zeit im Terminal verbracht habe wie zuletzt zu MS-DOS 6.22 Zeiten und trotzdem macht es irgendwie Laune, rauszufinden wie die Linux Welt so funktioniert. %-)
Erinnere ich mich richtig und Du hattest vor einer Weile noch Windows präferiert?
Wurde Dein Account gehackt oder bist Du vom Linux Kult belagert worden? Wenn kann das ja nicht mit rechten Dingen zugegangen sein ... :ugly:

Da es Gigapixel nicht für Linux gibt, bin ich weiterhin auf Windows angewiesen
Gibt es dafür keine Alternative, die unter Linux läuft oder oder funktionierte eine Verwendung mittels WINE?
 
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