Bundestag beschließt 'Sonnensteuer' für solare Selbstversorger

Was natürlich viel, viel zu teuer ist.
Was kostet eine Tonne Nutzlast heutzutage?

Arbeite nicht bei der NASA oder ESA, von daher keine Ahnung ;)

Aber ich wenn man die Kosten mal vergleicht mit der jetzigen "Lösung " bestimmt kein Riesen unterschied.
Obwohl reine Spekulation und offtopic.

Ich bin mal gespannt wo das alles hinführt in 30 Jahren.
Gewinnt man mit Wasser Energie wird Wasser versteuert, mit Wind wird der Wind versteuert, mit nem Furz wird der Furz versteuert.
So ist das halt und wird sich nie ändern.
 
AW: Bundestag beschließt 'Sonnensteuer' für solare Selbstversorger

Ich war einige Jahre als Servicetechniker im AKW tätig und leuchte noch nicht im Dunkeln oder habe 3 Arme oder ähnliches.

bewohner von sogenannten "krebsclustern" rund um atomanlagen würden deiner verharmlosung dann doch eher widersprechen.
 
AW: Bundestag beschließt 'Sonnensteuer' für solare Selbstversorger

da kann ich echt nur sagen, absolute VOLLIDIOTEN!!!

Manchmal kommt man selbst als Moderator zu dem Schluss, dass derartige Äußerungen wohl nach als sachlich passende Klassifikation gewertet werden müssen.


So gerne ich den "da oben" den Knüppel immer wieder über den Kopp ziehe, muss man hier auch den Wirtschaftlichen Aspekt sehen. Wenn sich einer ne Anlage aufs Dach schraubt, bricht das aus der Gesamtrechnung weg. Das heißt es fehlt im Wirtschaftssystem. Klar kann man sagen das das Schwachsinn ist. Aber dann kostet das Brot nicht mehr 3€ sondern 8. Oder Benzin oder oder oder... ;)

Was ist euch lieber?

Hätte die Kombination Merkel/Rötgen/Steinmeier/Rösler nicht die deutsche Solarbranche vor die Wand gefahren, würde dieser Euro direkt ins deutsche Wirtschaftssystem fließen. Selbst so sind die Beträge, die durch Beratung, Installation, etc. vor Ort zirkulieren, immer noch mehr, als wenn man das gleiche Geld in saudi-arabische oder russische Erdölprodukte investiert.


Und was ändert die deiner Erkenntnis nun an der jetzigen Situation? Nichts! Es muss bezahlt werden! Wir können ja die AKW's einfach verrotten lassen.

Wir könnten auch die Betreiber für die Entsorgung ihres Mülls in Haftung nehmen. Und das afaik sogar ohne größere Gesetzesänderungen, denn zumindest bei den Kraftwerken sind die sogar dazu verpflichtet (*). Stattdessen finanzieren wir die komplette Entsorgungstechnik aus Steuermitteln und die Lagerung des resultierenden Schrotts sowieso. Hauptsache, Oettinger kann weiterhin die "günstige" Atomkraft deutscher Reaktorhersteller gut heißen.

(*): Und beim Müll hätte man auch schon seit langem mit vergleichweise geringen Aufwand eine Umlage realisieren können. Denn iirc sind die Betriebsgenehmigungen in der BRD von Anfang an unter der Prämisse erstellt worden, dass bald ein Endlager kommt. Einige Jahrzehnte später wäre es wohl nicht zuviel verlangt, wenn die Stromkonzerne dieses mal kurz vorführen, bevor sie ihre Atommüllproduzenten auch nur eine Minute weiter laufen lassen dürfen.

Aber Merkel bekommt es ja nicht einmal hin, einen im Konsens mit der Industrie beschlossenen Ausstiegsplan zu Ende zu führen, ohne dass der Staat noch ein paar Milliarden "Schaden"sersatz an die Konzerne zahlt.


Sicherlich mag der Abbau ein paar Stellen bringen oder erhalten nur der normale Betrieb würde doch mehr Personal erfordern.

Hängt davon ab, ob du einen regulären, sicheren Betrieb meinst oder einen, bei dem alle naslang größere Teile notdürftig ausgebessert/ausgetauscht werden müssen. Der Abbau ist jedenfalls sehr personalintensiv. Da werden über Jahre hunderte und über Jahrzehnte dutzende Arbeitsplätze pro Reaktor entstehen.


Was natürlich viel, viel zu teuer ist.
Was kostet eine Tonne Nutzlast heutzutage?

Auf Fluchtgeschwindigkeit?
Mit hoher Wahrscheinlichkeit mehr Energie, als eine Tonne abgebrannter Brennstab samt raketenabsturzsicherer Verpackung jemals geliefert hat.
 
AW: Bundestag beschließt 'Sonnensteuer' für solare Selbstversorger

Hätte die Kombination Merkel/Rötgen/Steinmeier/Rösler nicht die deutsche Solarbranche vor die Wand gefahren, würde dieser Euro direkt ins deutsche Wirtschaftssystem fließen. Selbst so sind die Beträge, die durch Beratung, Installation, etc. vor Ort zirkulieren, immer noch mehr, als wenn man das gleiche Geld in saudi-arabische oder russische Erdölprodukte investiert.

Ich persönliche habe nicht den Eindruck dass es Gabriel auch nur einen Deut besser hin bekommen wird.

Wir könnten auch die Betreiber für die Entsorgung ihres Mülls in Haftung nehmen. Und das afaik sogar ohne größere Gesetzesänderungen, denn zumindest bei den Kraftwerken sind die sogar dazu verpflichtet (*). Stattdessen finanzieren wir die komplette Entsorgungstechnik aus Steuermitteln und die Lagerung des resultierenden Schrotts sowieso. Hauptsache, Oettinger kann weiterhin die "günstige" Atomkraft deutscher Reaktorhersteller gut heißen.

Letztens habe ich gelesen dass die Energiekonzerne die Atommeiler gerne an den Staat verkaufen wollen. Also nicht sofort sondern im Laufe der nächsten 10 Jahre.
Dann kann sich der Staat mit dem Rückbau der Atommeiler auseinander setzen denn die Endlager der Brennstäbe muss er ja sowieso übernehmen da sich die Konzerne da geschickt heraushalten werden.

Auf Fluchtgeschwindigkeit?
Mit hoher Wahrscheinlichkeit mehr Energie, als eine Tonne abgebrannter Brennstab samt raketenabsturzsicherer Verpackung jemals geliefert hat.

Natürlich Fluchtgeschwindigkeit.
Denn du willst das Zeugs ja nicht mehr auf der Erde haben.
Daher auch meine Frage:
Was kostet derzeit eine Tonne Nutzlast -- auch wenn abgebrannte Brennelemente jetzt keine "Nutzlast" in dem Sinne darstellen -- wenn man sie ins All befördern will?
Am Besten noch so dass das Zeugs direkt in der Sonne landet und nicht plötzlich auf dem Mond endet.

Ich habe jedenfalls den Eindruck dass die Politik eigentlich gar nichts in Sachen Energiewende macht sondern sich alles von den Energieunternehmen diktieren lässt.
Bzw. diese schon die Gesetze ausarbeiten die dann demnächst durch den Bundestag geschickt werden.
 
AW: Bundestag beschließt 'Sonnensteuer' für solare Selbstversorger

Was natürlich viel, viel zu teuer ist.
Was kostet eine Tonne Nutzlast heutzutage?
Hatte mal was gelesen von ca. 23000 Dublonen je Kilo, das würde den Export zum Melmac wohl deutlich unattraktiv machen.
 
AW: Bundestag beschließt 'Sonnensteuer' für solare Selbstversorger

Ich persönliche habe nicht den Eindruck dass es Gabriel auch nur einen Deut besser hin bekommen wird.

Ich glaube nicht, dass er es auch nur versuchen wird.


Hatte mal was gelesen von ca. 23000 Dublonen je Kilo, das würde den Export zum Melmac wohl deutlich unattraktiv machen.

Das dürften LEO-Kosten sein, Fluchtgeschwindigkeit dürfte ein Vielfaches teurer sein.
 
AW: Bundestag beschließt 'Sonnensteuer' für solare Selbstversorger

Das dürften LEO-Kosten sein, Fluchtgeschwindigkeit dürfte ein Vielfaches teurer sein.
Das ist natürlich sehr wahrscheinlich. Bei der Ariane wird mit 20 Tonnen Nutzlast bei einem normalen Flug wohl schon um die 450 Mio Taler anstehen wenn man bedenkt das eine Space Shuttle Mission rund eine Milliarde kosten solle
 
AW: Bundestag beschließt 'Sonnensteuer' für solare Selbstversorger

Momentan fallen mir nur 3 Orte ein, an denen man sicher, lange und überwacht lagern kann.
Ewiges Eis. Kühlung + keinen Zugriff von Außen.
Neue Pyramiden. Trocken und über Jahrtausende beständig.
Meeresgrund. Nur verwendbar wenn ordentlich gemacht, nicht wie das Debakel im Ärmelkanal.
 
AW: Bundestag beschließt 'Sonnensteuer' für solare Selbstversorger

Das mit dem ewigen Eis wäre schon etwas dünn bei der derzeitigen Erderwärmung und den Meeresboden halte ich da ich auch nicht gerade für Ideal. Vielleicht den Mt. Everest etwas aufstocken? :lol:
 
AW: Bundestag beschließt 'Sonnensteuer' für solare Selbstversorger

Momentan fallen mir nur 3 Orte ein, an denen man sicher, lange und überwacht lagern kann.
Ewiges Eis. Kühlung + keinen Zugriff von Außen.
Neue Pyramiden. Trocken und über Jahrtausende beständig.
Meeresgrund. Nur verwendbar wenn ordentlich gemacht, nicht wie das Debakel im Ärmelkanal.

Gibt kein "ewiges" Eis in diesen Maßstäben - erst recht nicht in unmittelbarer Nähe größerer Mengen radioaktiven = warmen Materials.
Pyramiden sind heute mehrheitlich verfallen (man darf halt nicht nur die 3-4-5 zählen, die zufällig solide genug waren und in der richtigen Wüste errichtet wurden) und in keinem einzigen Fall dicht genug. Und die Lagerkapazitäten sind jeweils winzig.
Ob ein Meer drum rum/drüber ist, oder Luft, macht nur dann einen Unterschied, wenn man bereit ist, das Meer zu verstrahlen. Sollte man aber tunlichst auch vermeiden, somit ist der Vorschlag nur teurer (vor allem wenn man doch noch mal nachbessern muss), aber nicht sicherer.

Der einzige Vorschlag, dem ich vertrauen würde, sind Tiefbohrungen bis weit unter sämtliche wasserführenden Schichten, die dann mit Beton und Lehmschichten verfüllt werden. In dem Fall hat man, selbst wenn man ein paar Jahrtausende geologische Prozesse berücksichtigt, mehr als genug Material um die Lagerstätte - und man braucht nur Gravitation, um sie zusammenzuhalten. Die ist ebenfalls zuverlässig. Ggf. wäre es sogar eine Überlegung wert, statt sehr vieler 2-3 (besser 4 km) tiefer Löcher gleich die nötige Technik zu entwickeln, bis in den den zähflüssigen Erdmantel zu bohren. So ein "Loch ohne Boden" könnte Abfall in beliebiger Menge aufschmelzen und so im Erdinneren verteilen, dass am Ende keine höheren Radioaktivitäskonzentrationen zu erwarten sind, als sie die Erzlagerstätten ursprünglich mal hatten.

Nur: Beide Variationen kosten Milliarden - und das jetzt. Die werden weder die gewinnorientierte, sicherheitsignorante Atomindustrie umsetzen, noch Politiker, die schon bei einem Flughafen oder Bahnhof nur darauf achten, dass die Kosten für die nächsten 4 Jahre möglichst niedrig sind - auch wenn das bedeutet, dass man später doppelt und dreifach nachzahlt.
Und dem Wähler ist Energiepolitik offensichtlich weiterhin nicht sonderlich wichtig, also werden wir so schnell auch keine Politiker finden, deren Energiepolitik irgendwelche richtigen Schritte aus Aktionismus (oder gar Idealismus) heraus enthält.
 
AW: Bundestag beschließt 'Sonnensteuer' für solare Selbstversorger

Das ist natürlich sehr wahrscheinlich. Bei der Ariane wird mit 20 Tonnen Nutzlast bei einem normalen Flug wohl schon um die 450 Mio Taler anstehen wenn man bedenkt das eine Space Shuttle Mission rund eine Milliarde kosten solle

Dass die Space Shuttle Missionen so teuer sind liegt ja auch daran dass 1. die Wartung des Shuttles so teuer ist und dass 2. es eine Menge Geld kostet ein paar Menschen im Weltraum am Leben zu erhalten.
Beides entfällt ja bei Trägerraketen.

Nur: Beide Variationen kosten Milliarden - und das jetzt. Die werden weder die gewinnorientierte, sicherheitsignorante Atomindustrie umsetzen, noch Politiker, die schon bei einem Flughafen oder Bahnhof nur darauf achten, dass die Kosten für die nächsten 4 Jahre möglichst niedrig sind - auch wenn das bedeutet, dass man später doppelt und dreifach nachzahlt.
Und dem Wähler ist Energiepolitik offensichtlich weiterhin nicht sonderlich wichtig, also werden wir so schnell auch keine Politiker finden, deren Energiepolitik irgendwelche richtigen Schritte aus Aktionismus (oder gar Idealismus) heraus enthält.

Ich würde eher auf Billionen wetten und kein Unternehmen ist bereit in Endlager zu investieren denn damit verdient man nichts. Daher überlässt man das auch dem Staat denn der muss sich ja um Dinge kümmern die nichts einbringen sondern nur kosten wie aktuell ein Flughafen in Berlin.
 
AW: Bundestag beschließt 'Sonnensteuer' für solare Selbstversorger

Wenn das so weiter geht, gibt's bald auch noch eine Luft-Steuer.
Danke, SPD und CDU !
 
AW: Bundestag beschließt 'Sonnensteuer' für solare Selbstversorger

ich bin jetzt auch dafür das wir den mond auch bestuern :) wie wärs mit bäumen im allgemeinen und die meere und ozeane gleich mit. ach was. besteuern wird doch gleich alle planeten und sonnensysteme in der galaxys und all.
 
AW: Bundestag beschließt 'Sonnensteuer' für solare Selbstversorger

Ja Deutschland und seine Politiker
matrix-killer-albums-funny-5438-picture593445t-applaus.gif
 
Zurück