AW: Bundesregierung will Programmieren und Internet-Recherche in den Lehrplan für Grundschüler aufnehmen
Das ganze Bildungssystem ist für die Tonne und scheitert am Fortschritt immer mehr. Anstatt den Haufen mal entsorgen, wird auch noch eine Blume draufgesteckt.. Lernen durch Druck und Angst funktioniert nicht. Anstelle mal wirklich sinvoll und zukunftsorientiert zu Investieren, wird debattiert, ob etwas alltägliches wie das Internet auf dem Lehrplan stehen soll. Bei solchen Diskussionen ist es nicht verwunderlich, dass Herranwachsende das Bildungssystem nicht mehr ernst nehmen und keine Leistung mehr bringen wollen.
Dabei es es gar nicht nötig, etwas neues zu schaffen. Länder wie Schweden machen es schon seit Jahrzehnten vor.
Öm what?
Lernen durch Druck funktioniert für manche LEIDER schon. Das System ist ja schon tausende Jahre alt und hat bislang auch funktioniert.
Was ist denn deiner Meinung nach sinnvoll und zukunftsorientiert?
Das richtige benutzen einer Suchmaschine ist tatsächlich eine Kunst. Es ist nunmal ein Unterschied ob man irgendwas in Google eingibt und auf Seite 3 der Ergebnisse was annähernd brauchbares findet, oder sofort der erste Link was gutes liefert, oder gar scholar.google verwenden kann und nicht einfach irgendwelche hirnrissigen Websites wie diese hier oder Wikipedia als Quelle verwendet, sondern wissenschaftliche Artikel.
Das effizienteste Bildungssystem sitzt übrigens in Bayern. Zumindest wenn man nach Bildungsstandardtests geht. Dort sind die Hauptschüler weiter wie woanders Gymnasiasten und von den Gymnasiasten will man dann nicht reden.
Leider sind die Vergleiche (etwa PISA STudien) inzwischen nicht mehr in Bundesländer unterteilt, da waren andere Bundesländer wohl neidisch, sonst würde man das heute noch sehen, dass es etwa in halb Deutschland katastrophal aussieht, aber Bayern hier wiederum für ganz Europa glänzt.
Länder wie Schweden haben übrigens Programmierung schon im Lehrplan
Allerdings stimme ich dir und den Vorrednern zu, dass das alles Schmarrn ist in der Grundschule einzuführen - zumindest wenn es auf Kosten anderer Ausbildung (Grundrechenarten, Sprachentwicklung) geht
Ich find's gut. Wird auch mal Zeit. Ist immerhin die Zukunft und aus der Gerüchteküche hört man immer wieder, dass Deutschland ein technologisch führendes Land sein soll. Von einer ganzen Programmiersprache war auch nie die Rede. Scheint eher sowas wie der Umgang mit Internet etc. zu sein.
Kommt eben drauf an, wie dieser Unterricht aussehen soll: es geht hier sicher nicht um echtes Programmieren, sondern um Problemlösungsaufgaben.
Der Umgang mit dem Internet (Facebook bzw private Daten, andere Gefahren usw) gehört auf jeden Fall in den Lehrplan.
Allerdings ist der Umgang mit dem Internet eine Intelligenzfrage - und das wiederum müsste man in der Schule fördern
