Bundesrat will ab 2030 keine Benzin- und Dieselautos mehr zulassen

Toll, verlagern wir die Umweltverschmutzung von der Straße in die Fabriken, dort sieht sie der Enduser nicht und so können wir noch eine Schippe drauf legen (->Lithium, Neodym - Gewinnung, Entsorgung)
Verdammte Elektrolobby :daumen2:
 
Völlig utopisch, da man den Billiglohnsektor komplett von der Individualmobilität ausschließen würde

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Unrealistisch ! In der Rechnung fehlen die Seltene Erden (für die Magnete) und Lithium (für die Akkus) - eine drastische Verknappung dieser Rohstoffe ist sehr wahrscheinlich. Hinzu kommt, daß China etwa 90 Prozent des weltweiten Bedarfs der unter dem Begriff Seltene Erden zusammengefassten 17 Elemente liefert.

Amen !

Das ist genau der Punkt. Alle sehen nur die Auswirkungen des Endproduktes. Wo all die Rohstoffe dafür herkommen sollen und wie diese Gewonnen werden sieht keiner.

Passt doch, bis dahin haben wir das Ozonloch und das Weltklima doch locker zum Hauptproblem aller Weltenbürger gemacht, wen interessiert da noch der IS !
Da kommen dann die Babys schon mit Krebs und anderen Defekten auf die Welt, prima !

Warum nicht jetzt, kurz vor 12 und erst etliche Stunden später ?........wegen der allumfassenden Lobby und Konglomerate , die noch fröhlich abkassieren wollen !?!?!

Ein Hoch auf die Heuchelei !

Da spricht einer, der absulut keine Ahnung hat. Beim Klima bin ich ja noch eventuell bei dir, aber was hat das Ozonloch mit dem Thema zu schaffen?
Was ist den deine Lösung für das Problem? Von jetzt auf gleich alle fosilen Brenstoffe verbieten? Dann zeig mir mal die dafür nötige Infrastruktur bei uns. Ganz davon ab das grade mal 18% der Emissionen vom Verkehr stammen in Deutschland.

Was eher direkt sinnvoll wäre, ist Dieselmotoren für normale PKWs zu verbieten. Fakt ist das kein Motor aktuell die realen Grenzwerte einhält, oft sogar die Werte um das bis zu 8fache übersteigt. Und warum sollen Privatleute Kraftstoff tanken der steuerlich reduziert wurde für LKWs und andere Großmaschinen? Macht alles kein Sinn und wäre dringend an der Zeit das entsprechend zu beheben.

Weil es durchaus auch Privatleute gibt die berufsbedingt etwas mehr fahren müssen. Ich bin selbst ca. 45-50 Tausend Kilometer im Jahr unterwegs.
Und jetzt mal was ganz überaschendes für dich. Der scheinbar in deinen Augen doch viel sauberere Benziener ist gar nich so viel sauberer. Diese überschreiten nämlich die Grenzwerte genauso um ein vielfaches.
Direkteinspritzer und Magermix sei dank sind das mitlerweile genauso Rußschleudern und Nox verbreiter wie Diesel. Nur erhalten diese komischerweise auch ohne Partikelfilter eine grüne Plakette.:wall:
Aber das wird sich in naher Zukunft auch wieder ändern, und das was die Benziener verbruchstechnisch zum Diesel aufgeschlossen haben wird dann wieder verpuffen weil sie das Abgas genauso aufbereiten müssen wie ein Diesel


Bevor hier ein falscher Eindruck von mir entsteht.
Ich bin auch der Meinung das der verbrauch der fosilen Brenstoffe extrem reduziert werden muß. Ich tue sogar selbst aktiv was dafür indem ich E-Antriebe für die OEM´s entwickle.
Aber dem bösem Verkehr den schwarzen Peter in die Schuhe zu schieben, ist verschließen der Augen vor der Realität.
Durch den Verkehr werden grade einmal 18% der Emissionen verursacht. Wers nicht glauben will kanns gerne nachlesen. Hauptanteil liegt mit 84% bei Strom und Wärmeerzeugung.
Und so lange die Verteilung so ist, bringt es nichts normale Autos zu verbannen. Weil das ist nur ein verschieben der Emissionserzeugung.

Und unsere tolle Regierung wird es im Lebtag nicht schaffen die dazu nötige Infrastruktur aufzubauen bis 2030. Das bekommen se ja schon beim Internet nicht hin, und das ist im Vergleich zur nötigen Infrastruktur für E-Fahrzeuge ein Kinderspiel.
 
Dazu kommt, das diese Erlasse und Gesetzesentwürfe nicht von Merkel und Co gemacht werden, sondern von extra dafür vorgesehenen Untergebenen, die denken sich das alles aus und die vorzeige Politiker die wir alle kennen, nicken dann die Gesetze nur noch ab !

Die allseits bekannten Politiker, sind im Grunde nur zum vorzeigen und repräsentieren da (Wie Könige sozusagen), die echte und wirkliche Politik wird von anderen gemacht !

Die Merkel und ihre Bagage fliegen nur durch die ganze Welt, schütteln hier ein paar Hände, klopfen dem mal auf die Schulter und heimsen ab und zu auch noch Beifall ab, meistens in ihrem bekannten Wahlkreis :D

Das was wir Politiker nennen, sind nur Marionetten, die haben von Tuten und Blasen nicht die geringste Ahnung und werden von Souffleuren, Einkleidern (Merkel kann ihre eigenen Klamotten noch nicht mal selber auswählen und will ein Land regieren), Chauffeuren und Handlangern an die Hand genommen, denn ohne diese speichelleckenden Untertanen, wären die nicht zu gebrauchen.

Deswegen ist es ja auch völlig wurscht, ob ein Politiker vom Fach ist in seinem Gebiet und Hochstapler fallen sehr selten auf und wenn doch, dann wollen die noch nicht mal freiwillig von der Bühne verschwinden und klammern sich bis zum Verrecken an ihren Posten.

Viele nutzen ihre Position auch nur dazu, um sich für die Zeit danach vorzubereiten und BEZIEHUNGEN zu knüpfen, in aller Welt (Schröder ist so ein Fall, oder Bush Jr. und VIELE MEHR) !

Was wir dort immer im Fernsehen sehen, ist nichts weiter als ein Schauspiel, von Laiendarstellern, die uns weismachen wollen, das alles im Lot ist, aber wissen, das das Boot schon halb gesunken ist :D

Wer das nächste mal zur Wahl geht, sollte also bedenken, er wählt einen Schauspieler und nix anderes, die Musik spielen andere und die GROßEN Tanzen nur danach !

Und den *Oskar* wird Merkel nächstes Jahr ganz bestimmt nicht bekommen und wundert sich dann enttäuscht.

Ich glaube das Bild hier, wird sich eklatant von dem nächstes Jahr unterscheiden:
http://www.dw.com/image/17107404_403.png
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Emmisionsfreie Autos bringen sehr viel, wenn gerade einmal 29% des deutschen Stroms ( BMWi - Erneuerbare Energien auf einen Blick ) aus erneuerbaren Energien stammen. Ob die Emmisionen nun bei Kohlekraftwerken oder am Autoauspuff entstehen, ist da eigentlich eher zweitrangig. Und solange die Nachteile von Elektroautos (Akku-Leistungsverlust, lange Ladezeiten, ...) sowie generelle E-Auto Probleme (Reichweite bei Verwendung von Radio, Klimaanlage und v.a. Heizung) nicht erheblich verbessert werden, wird es richtig lustig.Wenn aber bis dahin der Großteil der Energie aus erneuerbaren Energien stammt, und die E-Autos einen beträchlichen Sprung in Sachen Reichweite machen, könnte es durchaus funktionieren. Mal schauen, was sonst noch so kommt.

Die Batterietechnik wird ständig ausgebaut. Ich bin mir sicher, dass bis dahin immerhin Reichweiten von 400-500km Standard werden. Noch nicht ganz der Kracher, aber schon deutlich besser als was wir bisher haben. Und bis dahin werden erneuerbare Energien einen höheren Anteil an der gesamten Stromproduktion haben. In Entwicklung etwa sind Natrium-Ionen Akkus, die fast doppelt soviel Energie pro kg speichern können als bisherige Lithium-Ionen Akkus, Lithium-Aluminium Akkus, die keine Kühlung brauchen und somit auch eine höhere Dichte erreichen und deutlich langlebiger sind, diverse weiterentwicklungen von Lithium Akkus die die Energiedichte verbessern sollen... Insgesamt dürfte die Reichweite immer weniger ein Problem werden, zumal Schnelladestationen die Akkus auch immer schneller aufladen können und bei längeren Fahrten eh eine Rast eingeplant werden sollte - bei der man nebenbei auch sein Fahrzeug gleich mit aufladen kann.

Btw, der Grund dass es immer noch so viele Kohlekraftwerke in Deutschland gibt obwohl keine Kohle mehr abgebaut wird liegt einfach daran, dass Kohlekraftwerke immer noch die billigste Stromquelle von allen ist. Es gibt zwar Methoden, um die Kohlekraftwerke deutlich sauberer zu machen (CCS, also Carbon Capture & Storage zum minimieren des CO2 Ausstoßes zu jedem Kraftwerk, IGCC Kraftwerke, in denen die Kohle zuerst vergast und von Unreinheiten gereinigt wird - sprich die Schwermetalle, Stickoxide usw... werden zuerst eliminiert und dann das Kohlegas verbrannt - das ganze zudem zu einen deutlich gesteigerten Wirkungsgrad) - nur machen diese Kohleenergie auch 2-3x teurer und somit auf das gleiche Niveau wie erneuerbare Energien, weshalb sie nur wenig eingesetzt werden.

Man stelle sich mal die elendig langen Schlangen an den Ladestationen vor. Wird so wie kurz nach dem Mauerfall werden, wo man bei mir im Osten Deutschlands, gute 2 Stunden auf der Bundesstraße angestanden hat, nur um 5 Liter Benzin in den Tank des KR 50/2 zu bekommen.Dann kommt der Umstand noch hinzu, das man für jede aufgestellte Ladesäule, einen entsprechenden Adapter haben muß, damit man überhaupt an die begehrten Gleichströme kommt.Dann sind wohl in jedem E-Auto so etwa 20 Adapter mit zuführen, was dann allein schon 20Kilo Mehrgewicht mitbringt, die erheblich die Reichweite reduzieren.Kabelloses Laden, ist realisierbar, aber bei den ständigen Straßenbaumaßnahmen werden die verlegten Induktionsspulen wieder zerstört, sofern diese in den Straßenbelag eingegossen werden können.
Schnellladestationen können mittlerweile Autos innerhalb von weniger als 30 Minuten voll aufladen (Kombo 2 kommt auf 262KW. Was die Adapter anbelangt, so dürfte dieses Problem mit der eit verschwinden: Die EU hat sich mittlerweile auf einen gemeinsamen Standard hier geeinigt (Typ 2 aka Mennekes Stecker und Kombo 2, aka Combined Charging System, welcher ein Typ 2 mit zusätzlichem Gleichstromanschluss ist), und zuküftige Autos (ab 2019) müssen mit jenem Anschluss ausgerüstet sein. Einziger Adapter der dann noch benötigt wird ist ein 380V Adapter um auch von zu Hause aufladen zu können ohne sich eine Ladestation in die Garage installieren zu lassen (Ja, das geht!). Es ist allerdings möglich, dass die Fahrzeuge noch weitere Anschlüsse zuzüglich zum Kombo 2 haben, da Japan und die USA andere Standards präferieren. In Japan etwa ist ChAdeMO der Standard und in den USA der SAE J1772 (aka Yazaki, nach dessem Hersteller) und diese parallel zu verbauen könnte billiger sein als auf der Produktion den Anschluss für jeden Markt zu wechseln.
 
Zuletzt bearbeitet:
2030 könnte hier in Schland eine "Bombenstimmung" herrschen, im Vergleich dazu dürften die Abgassorgen des Bundesrates ziemlich unbedeutend wirken.
 
Am lustigsten finde ich ja wenn sich die Firmenwagen und Gebrauchtwagen Fahrer am meisten beschweren über Elektroautos. :lol:

Lieber Bundesrat, anstatt drohend den Zeigefinger zu zeigen, wäre es schön, wenn stattdessen Alternativen unterstützt und Anreize für Neuwagenkäufer/Firmen geschaffen werden.(man hat Firmen ja schon zu Dieseln getrieben mit den CO2 Regulierungen ;) )

[...]Weil es durchaus auch Privatleute gibt die berufsbedingt etwas mehr fahren müssen. Ich bin selbst ca. 45-50 Tausend Kilometer im Jahr unterwegs.
Und jetzt mal was ganz überaschendes für dich. Der scheinbar in deinen Augen doch viel sauberere Benziener ist gar nich so viel sauberer. Diese überschreiten nämlich die Grenzwerte genauso um ein vielfaches.
Direkteinspritzer und Magermix sei dank sind das mitlerweile genauso Rußschleudern und Nox verbreiter wie Diesel. Nur erhalten diese komischerweise auch ohne Partikelfilter eine grüne Plakette.:wall:
Aber das wird sich in naher Zukunft auch wieder ändern, und das was die Benziener verbruchstechnisch zum Diesel aufgeschlossen haben wird dann wieder verpuffen weil sie das Abgas genauso aufbereiten müssen wie ein Diesel[...]
Ich dachte die Benziner sind eher die CO(2)er und Diesel die Noxer? :hmm:

[...]Bevor hier ein falscher Eindruck von mir entsteht.
Ich bin auch der Meinung das der verbrauch der fosilen Brenstoffe extrem reduziert werden muß. Ich tue sogar selbst aktiv was dafür indem ich E-Antriebe für die OEM´s entwickle.[...]
Da hast du Zeit für? Bist doch mit rumfahren beschäftigt... anscheinend. :P
 
Wen interesiert das noch, wenn in fünf Jahren auch der letzte verstanden haben wird,
welchen Komforgewinn und welche Kosteneinsparnis Elektrofahrzeuge bringen?

Es ist eher die Hoffnung, dass auch die letzten Entwickler von Verbrennungsmotoren
verstehen, dass Weiterentwicklungen Geldverschwendung sind. Die nächste Generation
Batterien auch Nanoröhren Basis wir in 15min aufladbar sein. Dann ist das Reichweiten-
problem weitestgehend gelöst.
 
$gut so, die massiven Fortschritte bei E-Mobility werden die Benziner und Diesler sowieso in den kommenden Jahren überfräsen.
Aber es schadet nicht die eigene Industrie auf den Zug raufzuheben, damit sie ihn vor lauter Konservatismus nicht komplett verpassen.

Btw. Lithium
Natrium-Ionen-Akkus werden gerade in die industrielle Massenproduktion gebracht.
Da ist das Problem mit dem eher seltenen Lithium passé und die Preise dürften rasch jenen der Lithium-Akkus unterbieten ;)
Dafür sind sie halt etwas schwerer und träger.

Emmisionsfreie Autos bringen sehr viel, wenn gerade einmal 29% des deutschen Stroms ( BMWi - Erneuerbare Energien auf einen Blick ) aus erneuerbaren Energien stammen. Ob die Emmisionen nun bei Kohlekraftwerken oder am Autoauspuff entstehen, ist da eigentlich eher zweitrangig.

Der Unterschied liegt im Wirkungsgrad, ein Verbrennungsmotor kann etwa 20% der im fossilen Brennstoff gespeicherte Energie nutzen, Kohlekraftwerke immerhin 40%, also doppelt so viel. Selbst mit den Verlusten bei der Übertragung, dem Akku laden und Verbrauchen, bleibt der Wirkungsgrad immer noch höher, als eine direkte Verbrennung in einem Motor.

Und solange die Nachteile von Elektroautos (Akku-Leistungsverlust, lange Ladezeiten, ...) sowie generelle E-Auto Probleme (Reichweite bei Verwendung von Radio, Klimaanlage und v.a. Heizung) nicht erheblich verbessert werden, wird es richtig lustig.

Heutige Akkus verlieren über mehrere Jahre hinweg vielleicht noch 3-5% der Ladung und können 5'000-7'000 mal komplett entladen und geladen werden. Das reicht bei einem Tesla mit theoretisch 500km, resp. niedrig geschätzter Realreichweite von 300km pro komplette Ladung, für mind. 1'500'000km, ehe der Akku gewechselt werden müsste.
Die Lebensdauer der Akkus erhöht sich dabei noch drastisch, wenn man nicht voll lädt und voll entleert.
Vor ein paar Wochen entdeckte ein chinesisches Forscherteam per Zufall, wie die Lebensdauer eines Gold-Akkus auf mehrere hunderttausend Ladezyklen erhöht werden kann. Aktuell wird getestet, ob sich dies auch mit anderen Materialien getan werden kann.
Die heutigen Tesla-Ladestationen können innert 30 Minuten ca, 150-200km Reichweite nachladen. Ab nächstem Jahr kommen Stationen, die das in 5-10 Minuten schaffen sollen.

Wenn aber bis dahin der Großteil der Energie aus erneuerbaren Energien stammt, und die E-Autos einen beträchlichen Sprung in Sachen Reichweite machen, könnte es durchaus funktionieren. Mal schauen, was sonst noch so kommt.

Wessen Haus noch 30-40 Jahre oder länger stehen bleiben soll, aber das Dach gemacht werden muss, kann sich auch gleich die Ziegel sparen und eine integrierte Solaranlage verbauen. Alte Solaranlagen besitzen dabei kein Risiko für Kernschmelzen oder grosser chemischer Verseuchung. Trotz dem minimalen Einsatz giftiger Metalle und Silizium, lassen sich diese schliesslich recyclen. Zusammen mit den voraussichtlich sehr günstigen Natrium-Ionen Akkus dürfte sich auch das Stromspeicherproblem lösen. (Natrium ist bsw. Bestandteil von Kochsalz und eines der häufigsten Elemente in der Erdkruste.)

Die Reichweite ist ab nächstem Jahr durch die schnelleren Ladezyklen ein deutlich geringeres Problem. In den kommenden 1-5 Jahren ist zudem die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Akku-Kapazitäten bei gleichem Gewicht verdoppelt werden können. d.h. Reichweiten von 800 - 1'000km also erreichbar werden.

Es gibt aber bereits heute existierende Vorteile wieder am Beispiel der Teslas:
Im Kaufpreis inbegriffen ist der komplette "Treibstoffverbrauch" oder er lässt sich für ältere Modelle für ca. 2'800€ nachkaufen. Bedingung ist einzig, dass man bei Teslas Supercharger "tanken" muss.
Der Betrieb eines Teslas kostet unter dem Strich schon etwa nur 1/3 was er bei einem vergleichbaren Diesler kostet.
Mehr Kofferraum durch den zusätzlichen Platz im ehemaligen Motorraum.
Mehr Antriebskraft durch volle Leistung ab 0 U/Min.
Weniger Lärm

Kontra:
Für Motorenfreaks weniger Lärm
Für Manuellschalter weniger "Emotionen"
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Frage ist aber immer noch wo die Emissionen entstehen,bei E-Autos und Benzinern gibt es die schon mal sicher bei der Montage und Produktion, beim E-Auto verursacht er nicht direkt die Emissionen aber woher kommt der Strom?
Wenn man 90-95% erneuerbare Energien hätte dann würde es Sinn machen aber die Seltenen Erden sollte man nicht vergessen, die sind selten und kosten eine Menge!
 
Am lustigsten finde ich ja wenn sich die Firmenwagen und Gebrauchtwagen Fahrer am meisten beschweren über Elektroautos. :lol:

Lieber Bundesrat, anstatt drohend den Zeigefinger zu zeigen, wäre es schön, wenn stattdessen Alternativen unterstützt und Anreize für Neuwagenkäufer/Firmen geschaffen werden.(man hat Firmen ja schon zu Dieseln getrieben mit den CO2 Regulierungen ;) )


Ich dachte die Benziner sind eher die CO(2)er und Diesel die Noxer? :hmm:


Da hast du Zeit für? Bist doch mit rumfahren beschäftigt... anscheinend. :P

Das denkt jeder. Aber was denkst du woher auf einmal die Verbrauchsreduktion bei Benziner herkommt. Weil die interne Mischung mehr oder weniger identisch zum Diesel ist mitlerweile. Zugegeben Nox ist beim Diesel immer noch höher als beim Benziener aber so viel besser ist ein Benziener leider auch nicht mehr.

Jo dafür habe ich Zeit. Ist ja auch mein Job. Aber ca. 150 km Arbeitsweg am Tag und eine Weit verstreute Familie, das leppert sich halt aufs Jahr gesehn.
Und dank Mietpreisexplosion in den letzten Jahren plus vollkommen kranke Kindergartenpreise in der nähe meiner Arbeit würde ich troz weniger Unterhaltskosten für den PKW noch minus machen.

Wen interesiert das noch, wenn in fünf Jahren auch der letzte verstanden haben wird,
welchen Komforgewinn und welche Kosteneinsparnis Elektrofahrzeuge bringen?

Es ist eher die Hoffnung, dass auch die letzten Entwickler von Verbrennungsmotoren
verstehen, dass Weiterentwicklungen Geldverschwendung sind. Die nächste Generation
Batterien auch Nanoröhren Basis wir in 15min aufladbar sein. Dann ist das Reichweiten-
problem weitestgehend gelöst.

In fünf Jahren wirst du noch keine Kostenersparnis feststellen können das ist sicher. Und die Art des Komforgewinnes must du mir mal bitte genauer erläutern.
Mit Batterien auf Nanorohrenbasis rechne ich nicht vor 2025.

$gut so, die massiven Fortschritte bei E-Mobility werden die Benziner und Diesler sowieso in den kommenden Jahren überfräsen.
Aber es schadet nicht die eigene Industrie auf den Zug raufzuheben, damit sie ihn vor lauter Konservatismus nicht komplett verpassen.

Btw. Lithium
Natrium-Ionen-Akkus werden gerade in die industrielle Massenproduktion gebracht.
Da ist das Problem mit dem eher seltenen Lithium passé und die Preise dürften rasch jenen der Lithium-Akkus unterbieten ;)
Dafür sind sie halt etwas schwerer und träger.

Welche massiven Fortschritte. Das Ziel 1Mio E-Autos bis 2020 ist jetzt schon nicht mehr wirklich ereichbar. Im März waren es grade mal 130.000.
 
Am lustigsten finde ich ja wenn sich die Firmenwagen und Gebrauchtwagen Fahrer am meisten beschweren über Elektroautos. :lol:

Lieber Bundesrat, anstatt drohend den Zeigefinger zu zeigen, wäre es schön, wenn stattdessen Alternativen unterstützt und Anreize für Neuwagenkäufer/Firmen geschaffen werden.(man hat Firmen ja schon zu Dieseln getrieben mit den CO2 Regulierungen ;) )

Man könnte es so ähnlich machen wie es die USA mit den CAFE (Coorperate Average Fuel Economy)Standards. Hierfür muss die Flotte an US (Firmen-)Autos einen gewissen Maximalverbrauch unterbieten müssen oder Strafe zahlen. Hybrid- und Elektroautos sorgen dafür, dass man unter dem Limit bleiben kann und dennoch auch Wagen verkaufen kann, die weit ûber dem Limit sind, wie Pony cars oder viele Nobelschlitten. Und diese Standards werden jährlich angezogen. Bei Fahrzeugen, die das gros eines Europäischen Fuhrparkes darstellen, sind für 2016 41 Meilen pro US-Gallon zu erreichen, was 5,7 Liter auf 100km ausmacht. Bei Light Trucks (Pick-ups und SUVs) sind es immer noch 34 Meilen pro Gallon, also 6,9 L/100km. Neben Rennwagenschmieden wie Ferrari dürften da vor allem die deutschen Hersteller so ihre Probleme haben, unter diese Werte zu kommen ohne Hybridfahrzeuge und/oder Elektroautos. Vor allem, wenn man endlich mal den reellen Verbrauch messen würde.

Ich dachte die Benziner sind eher die CO(2)er und Diesel die Noxer? :hmm:
Das denkt jeder. Aber was denkst du woher auf einmal die Verbrauchsreduktion bei Benziner herkommt. Weil die interne Mischung mehr oder weniger identisch zum Diesel ist mitlerweile. Zugegeben Nox ist beim Diesel immer noch höher als beim Benziener aber so viel besser ist ein Benziener leider auch nicht mehr.

Sind sie auch. Diesel verbrennt bei deutlich höheren Temperaturen als Benzin, welche die Formierung von Stickoxiden deutlich verstärkt. Dafür hat Diesel eine höhere Energiedichte, weshalb jener weniger verbraucht als Ottomotoren und somit weniger COx ausstößt. Die Mischung wurde beim Diesel and den Benziner angepasst, nicht umgekehrt. Diesel hat nun eine reichere Mischung da die Abgase rezirkuliert werden um sie nochmals zu verbrennen zur Ruß- und Partikelminderung. Benziner haben nach wie vor das gleiche Mischverhältnis seit Einführung des Magermotors in den 80ern.

In fünf Jahren wirst du noch keine Kostenersparnis feststellen können das ist sicher.

Bei de Kostenersparnis muss man auch berücksichtigen, dass Elektroautos weniger Verschleißteile haben. Motoröl, Filter, usw... entfallen, was sich vor allem bei Vielfahrer schnell bemerkbar machen kann. Durch die hohe Preisdifferenz werden 5 Jahre bei momentanen Preisen dennoch nicht reichen, aber man kommt dem deutlich näher, als man so denkt.

Welche massiven Fortschritte. Das Ziel 1Mio E-Autos bis 2020 ist jetzt schon nicht mehr wirklich ereichbar. Im März waren es grade mal 130.000.

Stimmt in Deutschland. Frankreich, Japan und die USA hingegen gehen schon deutlich mehr in Richtung Elektroautos - dort werden diese auch mehr politisch unterstützt.
 
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Besser spät als nie, oder?
Die Automobil-Konzerne haben das Thema ja lang genug in Schubladen eingeschlossen.
Ich erinnere mich, wie wir 1995 mit der Klasse in Bonn schon umfassend über Elektromobilität/ alternative Antriebe und deren Vorteile und Entwicklung informiert wurden. Damals hieß es schon, dass man da ab 2000 richtig in die Vollen gehen wolle. Fertig entwickelte Hybridfahrzeuge gab es schon damals von Mercedes Benz dort zu sehen. Was draus geworden ist haben wir ja alle gesehen.
Klingt zwar jetzt ein bisschen kommunistisch, aber würde man den zB Personennahverkehr komplett kostenlos anbieten vA in Städten, müssten wir uns über CO2 Ausstoß, Feinstaub Abnutzung und Verkehrschaos deutlich weniger Gedanken in Deutschland machen. Die Kohle wäre ja sicherlich da, wenn man sich anguckt wie viele Baustellen es auf deutschen Straßen gibt, wiev iele Straßenbauprojekte und wie viel Verschwendung von Steuergeldern gerade im gesamten Verkehrssektor.
 
Die Frage ist aber immer noch wo die Emissionen entstehen,bei E-Autos und Benzinern gibt es die schon mal sicher bei der Montage und Produktion, beim E-Auto verursacht er nicht direkt die Emissionen aber woher kommt der Strom?
Wenn man 90-95% erneuerbare Energien hätte dann würde es Sinn machen aber die Seltenen Erden sollte man nicht vergessen, die sind selten und kosten eine Menge!

Das Hauptproblem bei E-Autos ist derzeit der Lithium-Ionen-Akku. Der verursacht bei der Produktion sehr viel CO^2. Jedoch ist er heute dennoch schon die bessere Wahl als Benzin/Diesel direkt zu verbrennen. Das CO^2-Problem relativiert sich in absehbarer Zeit jedoch massiv, wenn die Lebensdauer der Akkus voraussichtlich auf fast unkaputtbar erhöht werden kann. Ausserdem lassen sich trotzdem kaputte Akkus wieder recylcen, was weniger Energie benötigt. Dazu kommt, dass neue Akkuarten, dessen Rohstoffe massiv weniger aufwändig sind zu gewinnen, bereits in den Startlöchern stehen.
Der Natrium-Ionen-Akku bsw. wurde bereits nach industriellem Standard gefertigt. Hat also die Forschungs- und Prototypenphase bereits hinter sich.

E-Autos machen auch ohne erneuerbare Energien schon Sinn. Das weil konventionelle Kraftwerke fossile Treibstoffe >2x effizienter in nutzbare Energie umwandeln können als Verbrennungsmotoren.
Geht man davon aus, dass die Übertragung 10%, das Laden/Entladen des Akkus 10% und der Antriebsmotor 10% Leistungsverlust haben, kommt man immer noch auf einen ungefähren Wirkungsgrad von um die 30%, was immerhin ca. 50% besser ist als Benzin/Diesel direkt in Verbrennungsmotoren zu verheizen. Die Bilanz wird einfach durch den Lithium-Ionen-Akku noch etwas verschlechtert, aber das ist heute nicht mehr so dramatisch wie noch beim Tesla Roadster, der trotz allem auch schon besser war, als Benziner/Diesler.

[...]
Welche massiven Fortschritte. Das Ziel 1Mio E-Autos bis 2020 ist jetzt schon nicht mehr wirklich ereichbar. Im März waren es grade mal 130.000.

Das aktuelle Tesla Model S gibt es als Basisversion ab ~65'000 CHF und befindet sich daher noch in der Kategorie der Luxusautos und nicht in der des Mainstream.

Nächstes Jahr sollte, sofern alles klappt, das Model 3 rauskommen, Basisversion ab 35'000$

Wer jährlich ca. 20'000km fährt und ein Auto 10 Jahre fahren möchte müsste bei einem vergleichbaren Benziner/Diesler zum Model 3 ein Auto nehmen das etwa 15'000.- CHF kostet und nur 5L/100km verbraucht, damit er innerhalb der 10 Jahren etwa denselben finanziellen Aufwand hatte, sofern man ausschliesslich den Spritverbrauch betrachtet. Jedoch zeichnet es sich ab, dass der notwendige Unterhalt von elektrounterstützten oder kompletten E-Autos deutlich niedriger ist, als er bei reinen Verbrenner ist. Bei einem äquivalenten Verbrenner müsste man also ein noch billigeres Auto wählen, um auf dasselbe Budget zu kommen. Je mehr Kilometer man jährlich fährt, desto vorteilhafter wird dabei das Model 3 finanziell.
Diese ganze Situation wird viele Garagen in absehbarer Zeit vor schwere Probleme stellen, da schon heute ja der notwendig Serviceaufwand zurückgeht. Den Kopf in den Sand zu stecken und nicht auf den neuen, effizienteren Technologiemix umzusteigen ist jedoch definitiv nicht die Lösung.

Teslas Model 3 erste Produktionswerkstatt ist für 500'000 Autos pro Jahr ausgelegt, die Vorbestellung liegen schon lange weit, weit über diesen 500'000. Tesla wird wahrsch. auch nicht auf dieser Kapazität stehen bleiben,
Kommen noch andere Fahrzeughersteller endlich mit ernsthaften Konkurrenzprodukten geht's ratzfatz gegen die 1. Million allein in Deutschland.
Aber wenn man halt den technologischen Fortschritt verschläft, wird es halt schwieriger.

China selbst hat zudem kürzlich entschieden Verbrenner nur noch in Ausnahmefällen zuzulassen und will ein eigenes E-Auto. Chinas Mobilität soll zukünftig weitgehend auf E-Autos aufbauen. Wenn man bedenkt, dass China dramatisch grösser ist als Deutschland, sollte das Selbe Deutschland oder auch die Schweiz schaffen können, ansonsten gehören wir nicht mehr zur technologischen Welt-Elite.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zu aller erst müsste die Strom_versogung angepasst dann die infrastruktur geschaffen werden.

Und für den Strom - ja, 'alternativen' zur derzeitigen produktion werden benötigt, aber leider hat deutschalnd und fast alle EU mitglieder entschieden, die derzeit sauberste Energie auszuschliesen - Atomstrom.
Und ja - der ist nach wie vor unsere sauberste Energie-Quelle.
Wasser wäre das nächste, aber da knan nur mehr begrenzt ausgebaut werden.
Solar und Wind sind dann was noch möglich ist - nut das Deutsche netz veträgt nich mehr - Dankt doch mal den verblendeten "umweltschützern" die den neubau von Stromtrassen verhindern.
diese 2 energie-träger sind sehr instabiel, brauchen große Speicher-werke um die Schwankungen auszugleichen, und belasten das Netz enorm, aber werden in Zukluunft weit aus mehr liefern müssen.


bofferbrauer;8488568Bei Fahrzeugen schrieb:
Das ist dann wohl kein problem.
Kennst du die Show Topgear?
Wenn man vorsichtig fährt kommt man seeehr weit.
Audi A8 TDI, > 300 PS Diesel, von London nach Edinburgh und zurück - das sind über 40 Meilen pro Gallone.
Auch mit einem normalen bmW oder Ford schafft man schnell mal unter 6 L verbrauch.
 
Casurin;8488797[... schrieb:
Und für den Strom - ja, 'alternativen' zur derzeitigen produktion werden benötigt, aber leider hat deutschalnd und fast alle EU mitglieder entschieden, die derzeit sauberste Energie auszuschliesen - Atomstrom.
Und ja - der ist nach wie vor unsere sauberste Energie-Quelle.
[...]

Genau der saubere Atomstrom, der bei den Rohstoff-Minen ganze Landstriche verseucht.
Oder durch Fukshima derzeit den GESAMTEN Pazifik verstrahlt hat und wahrscheinlich sehr, sehr, sehr vielen Lebenwesen das sonst schon harte Leben im Plastikmüll und der Hochseefischerei an den Rand der Unmöglichkeit oder darüber hinaus treibt.
Oder die sich immer noch ausbreitende Strahlenregion in Tschernobyl verantwortet...

Wenn man wenigstens auf Kraftwerkstypen setzen würde, die ein weit geringeres Risiko darstellen würden, aber nein...
 
Aber selber fahren die Politiker Autos, die ich mir nie leisten (wollen) würde. :ugly: Selbstredend Diesel, und Benziner mit so viel PS/ kW davon kann ich nur Träumen.

Auch irgendwo ein Schuss ins eigene Bein, wo sollen den dann die vielen hübschen Steuern von PS Starken Ozon Stinkern her kommen? Und können unsere armen Politiker ohne Mineralölsteuern, Mehrwertsteuern, ... und was noch alles zum Sprit dazu gerechnet wird, überhaupt dann noch leben? Wo holt man dann dieses Defizit rein? Mehrwertsteuer rauf auf 23%? Eine extra Energiegebrauchssteuer? Straßennutzungssteuer?

Und Strom ist ja schön und gut, aber gefühlt kommen alle Jahre wieder nicht nur das Christkind, sondern auch die Erhöhungen von den Stadtwerken für den Preis pro Kilowattstunde. :rollen:
 
Darüber hinaus sind durch Atomstrom Abfallberge entstanden die länger strahlen als es die Menschheit vermutlich geben wird, nur wohin damit?

Warum denken alle das ab 2030 nur noch Stromautos rumfahren werden? Es geht um Neuwagen, die millionen Alten wird es ja immer noch geben und die zahlen auch brav Steuern. Die CDU hat versprochen bis 2050 eine Million Stromautos auf die Straße zu bringen, das geht nicht ohne ein bischen Zwang ;) Und natürlich wird man für E-Autos auch Steuern zahlen dürfen
 
Immer wieder kommen Einzelne mit dem ach so sauberen und billigen Atomstrom. Nur leider zahlen wir dafür verdammt viel Geld, dass in keiner einzigen Rechnung auftaucht, da der Staat alleine die teure Aufbereitung und abschließénde Lagerung + Transport übernimmt. Würden diese Kosten richtig auf den Strompreis aufgerechnet werden, wäre Atomstrom der teuerste Strom, den wir zurzeit herstellen können.

Allein Transport und Sicherung kosten ein Vermögen. Für jeden einzelnen Kastortransport werden Hundertschaften von Polizisten benötigt, die nicht kostenlos sind, die verwendete Technik kostet ein Vermögen, Bahnstrecken müssen gesperrt werden (Ausgleich für wirtschaftliche Verluste) und vor allem gibt es immer noch kein Endlager. Atomstrom bedeutet nur Probleme, die eingebildeten "Vorteile" sind absolut wertlos im Vergleich zu den Gefahren und Nachteilen...
 
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