Bund enttäuscht mit Netzallianz Digitales Deutschland: 50 MBit/s für alle bis 2018

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Spätestens wenn das erste 4K Material draussen ist werden sie merken dass es ein riesen Fail war. Glaskugel sagt 4K wird in zwei Jahren massentauglich.
 
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Das reiche Deutschland ist dritte Welt im Internet
 
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Was wir hier sehen, ist wirtschaftshörige, rückwärtsgewandte, verantwortungslose, unsachkundige Politik at its best.

Netzinfrastruktur muss als Bestandteil der Daseinsvorsorge festgeschrieben werden, und auch entsprechend
gepflegt und ausgebaut werden. Das verlangt einem ihre jetztige und künftig gar noch zunehmende Wichtigkeit
ab. Wenn nicht bei uns, so dann doch in anderen wohlhabenden Staaten wird in den nächsten Jahren Home-Office
und Tele-Medizin groß im Kommen sein - beides sehr ressourcenfressende Bereiche. Dazu kommt dann auch noch 4K.
Einen Riesensprung nach vorne wird der Ressourcenhunger in 10 Jahren mit der Einführung von
Quantencomputern machen. Bis dahin braucht's ein dichtes, lückenlos flächendeckendes Glasfasernetz. Spätestens bis
dahin kann man alles Kupfer und Funk vergessen - Funk sowieso aus Sicherheitsgründen (NSA lässt grüßen) - weil sich in
Anbetracht der zunehmenden Speicher- und Rechenkapazitäten, diese Technologien als irreparable Flaschenhälse erweisen
werden, während bei Glasfaser dieses Problem nicht mittelfristig bestehen wird.
Setzen wir heute also auf Kupfer, Vectoring, und Funk, heißt das nur, dass wir Geld investieren, dass in 10 Jahren völlig
umsonst sein wird, weil besagte Technologien nicht mehr geupdated werden können, sondern komplett ersetzt werden
müssen. Sprich: Damit müssten wir doppelt zahlen, was definitiv die teuerste Option ist - wer euch also jetzt mit
"Uh, aber Glasfaser ist so teuer" kommt, der denkt zu kurzfristig.
Die CDU/CSU will sich als große Macher der Netzpolitik inszenieren, macht dann tatkräftig jedoch lediglich genau
das selbe unzureichende, inakzeptale Zeug, was sie schon seit Jahrzehnten in dem Bereich verzapfen:
Monopolförderung und Daseinsvorsorge der Wirtschaft überlassen; flankiert mit Setzen auf Technologie,
die jetzt schon veraltet ist.

So ginge es richtig:
Staat muss so wie Frankreich, die hierfür 20 Milliarden € in die Hand genommen haben, auch einen ordentlichen
Batzen Geld in die Hand nehmen, und diesen ausschließlich in Glasfaser-Breitbandausbau investieren.
Begleitet werden muss das mit der Einführung einer Leerrohr-Verordnung; will heißen:
Wann immer irgendwo in Deutschland für Straßen- oder Schienenbau der Boden aufgerissen wird,
gehört da ein Leerrohr verlegt. Durch dieses kann man dann nämlich Glasfasern oder besseres verlegen und
austauschen, wie man will. So sieht nachhaltiger Breitbandausbau aus.

Wenn man sich in diesem Bereich engagieren will, kann ich euch 2 Dinge empfehlen:
- unparteilich: Breitband Internet fr alle - Initiative gegen digitale Spaltung -geteilt.de- e. V.
- parteilich: AG Netzpolitik der Piratenpartei Deutschland https://news.piratenpartei.de/forumdisplay.php?fid=755
 
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Die Leitungen sind heute schon alle 4k tauglich.....weil einfach nach kurzer Zeit gedrosselt wird und somit kein sehr hohes Datenaufkommen zustande kommt. :lol:
Ergo, macht die Telekom und die anderen Anbieter aus ihrer Sicht schon alles richtig.
Wenig Geld ausgeben und dafür mehr einnehmen.

MfG

Darkman
 
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Bei mir läuft :D
 

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Schulbildung und Kommunikation sind wichtig. Energiewende sollte nicht alles auffressen. Politiker versprechen so viel. Ich wunder mich nicht, dass denen keiner mehr glaubt.:daumen2:
Habe VDSL 50 bei 1und1. Das funzte nicht richtig (Verbindungsabbrüche). Da wird dann gesagt, ist es der Router, Ihre Wohnung, Ihr Bleistift...?
Klar - es war die Leitung/Port! 6 Wochen Stress jetzt gehts gut. Wenn das bei jedem Bundesbürger so abgeht dauerts länger als 2018.
 
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Ich gehe mal davon aus dass sich die Flächenmässige Verbreitung einefach nicht privatwirtschaftlich Orginsieren lassen wird. Die Einnahahmen fehlen einfach, aus dem Grund steht es aber auch schon jetzt den Komunen frei den Netzaubau in Eigenregie zu fördern. Seh es doch einfach als Erschliessungskostenbeitrag an. Ich zahl dir ja auch nicht die Strasse bis zu deinem Haus sondern nur die Bundesstrasse.
Ich halte den flächenmässigen Ausbau für rausgeschmissenes Geld, wir werden uns arangieren müssen dass die Möglichkeiten nicht überall gleich sind in anderen Bereichen ist das schon immer so gewesen. Ich finde die Ausbauinitiative bei uns in Bayern sehr gut, allerdings wird auch hier nur der Ausbau gefördert und es gibt keine "Recht" auf schnelles Internet.
 
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Immer nur auf die Politik zu hauen, ist mir zu einfach.

Warum? Ich möchte ein Beispiel vom Niederrhein geben. Dort haben zahlreiche Bürger die Möglichkeit bekommen,
einen Glasfaseranschluss zu erhalten. Bewerkstelligt wird dies durch einen Privatinvestor,
der das Netz komplett mit allem drum und dran baut, und anschließend in einem offenen Wettbewerb zur Verfügung stellt.
Das ganze Projekt ist selbstverständlich von der jeweiligen Kommune gestützt.

Was wird von der Bevölkerung erwartet? Es müssen ca. 40% der Bürger einen Vorvertrag abschließen (die Finanzierung muss ja gesichert sein),
der endgültige Vertrag hat eine Laufzeit von 2 Jahren, danach ist man auch schon wieder frei.
Kann also seinen Glasfaseranschluss weiter nutzen (Verlängerung), oder man sagt, herzlichen Dank - warum auch immer.
Zu beachten ist, dass die Preise in Ordnung sind und man auch noch die Wahl zwischen 2, bzw. sogar 3 gestandenen Anbietern hat.
Es ist also schon so, dass man eine Auswahl hat.
Haken: Das Netz wird nur gebaut, wenn die geforderte Mindestzahl an Vorverträgen auch im Vorfeld zustande kommt.
Diesen Wert hat der Investor mit der jeweiligen Kommune ausgehandelt, durchgeplant und durchgerechnet.

Mir fällt auf - beobachte diese Geschichte seit vielen Monaten - dass es zahlreiche Ortschaften gibt,
die es trotz Bürgerinitiativen (die also dafür sind) nicht schaffen, die geforderten Prozente auch nur ansatzweise zu erreichen.
Teilweise dümpeln die Ortschaften bei weit unter 30% herum. Dies, obwohl die Fristen, um Vorverträge abzuschließen,
bereits deutlich verlängert wurden (über ein halbes Jahr extra Zeit).

Bedenkt man, dass viele Rentner einen ähnlich teuren Kabelanschluss, mit analog TV betreiben,
könnten sie sich doch auch für die jüngeren Generationen einen Glasfaseranschluss installieren lassen,
der anschließend nur zum TV gucken verwendet wird. Die Kosten sind durchaus vergleichbar.
Sollte man alte Verträge haben (Telekom, Kabelanbieter, etc.) fällt nicht einmal eine Grundgebühr an,
solange der Altvertrag noch besteht. Es gibt also ziemlich viele gute Argumente für einen Bau.
Die Leitungen werden unterirdisch ins Haus geschossen, es ist also nicht einmal so, dass viel gebaggert werden müsste,
auf Privatgrund so gut wie gar nicht. Schuld sind hier übrigens ziemlich viele Bürger, längst nicht nur Rentner.

Was ich insgesamt sagen möchte, selbst wenn die Bürger es in eigenen Händen haben, heißt dies (leider) noch lange nicht,
dass ein Netz gebaut wird. Man könnte nämlich hier im Thread leicht ebenfalls annehmen, dass die Politiker schuld sind.
In Wahrheit ist dies aber nicht der Fall, wie vermutlich relativ häufig.
Es ist halt leider so, dass längst nicht die große Mehrheit unserer Bevölkerung erkannt hat,
wie wichtig ein schneller Internetzugang heute schon ist, und erst recht noch werden wird.
Das Problem ist also eine kaum aufgeklärte, breite Bevölkerung, die den tieferen Sinn wohl auch nicht erkennen kann.

Edit: 100 Mbit/s im Upload wird da übrigens zum Start geboten. Weiteres in naher Zukunft möglich.
Und ich sollte nicht verschweigen, zahlreiche Orte sind auch locker über die 40% gekommen.
Nur tun sich nicht weniger Orte verdammt schwer, überhaupt mal über 30% zu kommen.
Von 40% ganz zu schweigen.
 
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Das sollte alles bis nächstes Jahr passieren!
 
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Dein Upload is ja ne Lachnummer! :ugly:
So muss das aussehen. ;-)

Genau das müsste heute schon in deutschland minimalvorausetzung sein eine 100 down/upleitung. Aber na unsere politkier sidn doch lieber die teetrinkergeneration, die sich in einem raum versammmeln...
 
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Ich will endlich gute symmetrische Leitungen haben und nicht diesen 100 MBit Down- und 1 MBit Upstream Müll...
 
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Nun Entäuscht hat man uns nun eigentlich nicht, ich meine Politik und Versprechen (das Wort sagt ja schon alles), da kann man sich darauf verlassen das nix passiert.
 
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Ich hab hier 25k VDSL und muss ganz ehrlich sagen, ich wüsst nicht, was ich mit einer 100er Leitung oder noch mehr will.
Kumpel hatte ne 100er Leitung bei Kabel Deutschland und hat die auch wieder gekündigt, weil die doch nie genutzt wurde.

Oftmals geben die Server schon nicht genug her, um meine 25er Leitung voll auszulasten. Bei Youtube & Co hauen die
Provider die Bremse rein - da nutzt dann auch keine Gigabitanbindung was, wenn nur 50kb/sek ankommen.

Ich finde, man sollte erst mal diese Probleme angehen, bevor da nach flächendeckender Glasfaserverkabelung geschrien wird.
Ebenso würd ich LTE jetzt mal nicht verteufeln - gerade Gebiete in denen es nur sehr langsames DSL gibt (768kbit & Co) freuen
sich sicher über ne Versorgung mit LTE. Mag sein, dass es für Gamer nix ist, weil da der Ping sicher nicht so toll ist, aber ihr müsst
auch mal dran denken, das wir eher eine Minderheit sind.

Und mit dem Vergleich Russland & Co vs. Deutschland wäre ich auch sehr vorsichtig - mag sein, das die lt. Steam ne schnellere
Verbindung haben, wie wir, aber da steht halt nicht drin, wieviele Leute dort entweder garkein Internet oder noch nichtmal nen
Rechner haben.

Jetzt mal so aus interesse:
Was wollen die Leute denn machen, wenn sie alle z.B. ne 100er Leitung haben? Irgendwelche Failcompilations bei youtube gucken?
Müll-TV Sendungen per Stream gucken? Die meisten Videos haben doch ne Qualität, als wären sie mit nem Backstein gefilmt worden.
Da brauchst auch keine 100er Leitung...
 
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Und die Meldung lese ich dann gerade an dem Tag wo ich von KabelDeutschland übertrieben ausgedrückt gesagt bekomme "hey, ihr Dorf hat jetzt DocSIS 3.0, wenn sie ne 100 MBit-Leitung haben wollen einfach bescheid sagen".:ugly:

Ich sag denen dann mal Bescheid.^^
 
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Ich als Informatik Student der Medientechnik lebe auf dem Land.

Viele lange Jahre sind es nun schon, in denen ich mit satten 384kbit/s versuche das Internet runterzuladen. Naja, in meinem Leben werde ich das wohl mit einem Downstream von gerade mal 45kb/s nicht schaffen.

Ist es Fluch oder Segen, dass ich seid 1 1/2 Jahren LTE Kunde bei Vodafone bin?
Mein 7.200kbit/s (Downstream ~ 1MB/s) Tarif mit einem "Highspeed"-Volumen von 10GB im Monat ist in der Regel nach 10 Tagen aufgebraucht bei sparsamen Umgang. Immerhin kann ich mit der 384kbits Drossel noch online unter anderem Dota 2 spielen, denn der Ping bleibt logischerweise unverändert (Richtwert 65ms, zum Vergleich mit der Festnetzleitung: ~200ms). Mittlerweile kann man Volumen bei Vodafone einmalig für den Monat dazubuchen. 10GB kosten "nur" 15€. Ich verbrate dann im Monat als Informatikstudent 65€ für die LTE-Versorgung. Ich bereichere nunmal mein Studium mit einigen Videotutorials (Unity3D, CryEngine, Maya, Adobe CC,...).

Wie schön, dass die Telekom die EU Gelder genutzt hat und in meinem Dorf ausgebaut hat. Aber halt, ich habe Nichts abbekommen. ~80% des Dorfes reiben sich immer noch die Augen und können nicht glauben, dass VDSL aus dem Boden sprießt.


Nach langem Kampf mit Kommune und Telekom (unter Androhung des Weges über die Medien) wird mein Anschluss an den nur 2km entfernten Verteiler angeschlossen. Mein noch jetziger ist 6km entfernt. Möglicherweise bekomme ich dann endlich 6.000kbit/s geschaltet (Doom's day 21.01.)


Wie stelle ich mir die Zeit bis Ende 2018 vor: Ganz einfach - die alten und dünnsten aller Kupferkabel bleiben im Boden liegen. Vielleicht kommt ja jemand bei Vodafone oder bei der Telekom auf den Trichter LTE Highsppeedvolumen auch nur mit Highspeed verbrauchen zu lassen. Ein Radiostream wird ja auch mitgezählt und das ist nun wirklich keine Belastung.

LTE ist meiner Meinung nach wirklich alltagstauglich für jeden, aber nicht mit den Tarifen. Diese Erfahrung konnte ich aber nur an einer Zelle machen.


Lieber Gott, es wird Zeit für den 8. Tag der Schöpfung.....
 
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Für ein Land wie Deutschland ist der derzeitige Stand der Breitbandversorgung einfach nur lächerlich und peinlich. Nicht nur Privatanwender sind auf eine gute Versorgung angewiesen, sondern insbesondere auch die Wirtschaft.

Was hier zu Lande getan wird, ist eindeutig zu wenig. Wenn Deutschland auf lange Sicht konkurrenzfähig bleiben will, muss sehr schnell sehr viel getan werden. Für Gebiete, in denen nur LTE als Option in Frage kommt, müssen die Tarife an die Festnetzpreise angepasst und die Volumengrenzen aufgehoben werden. Es darf nicht sein, dass die Leute, die gezwunden sind auf LTE zurückzugreifen, mehr bezahlen müssen.

Was die Telekom mit ihrem Vektoring anstellt, ist nichts weiter, als Geldverschwendung.
 
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Bin nur deswegen aus dem Dorf, wo es nur UMTS von Vodafone gibt, in die Stadt umgezogen, um endlich mal mit DSL ohne Drosselung surfen zu können. Mehr wie eine DSL 6000 er geht aber nicht und downloaden tue ich mit bis zu 680 KB/s. Ist schon mal ein großer Vorschritt für mich. Auf eine 16000 oder mehr brauche ich dank der Telekom und ihrem langsamen Ausbau gar nicht zu hoffen.
 
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