Bridge Kamera für Fotoanfänger

Lamacra

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Bridge Kamera für Fotoanfänger

Gudde ihr Lieben,

da meine bessere Hälfte und ich in den Urlaub fliegen und dort neber sightsseing auch surfen und Delfine beobachten wollen, suche ich dafür eine anständige Kamera, aktuell ist die handycam und eine ältere Budgetdigicam im einsatz.
Geplant hatte ich mir irgendwann mal in ferner Zukunft eine Spiegelreflex Kamera zu kaufen, aber jetzt mit Urlaub und allem ist das Geld dann doch bissl knapp für ne Spiegel Refelx Kamera
Durch bissl Recherche bin ich jetzt auf diese Bridge Kameras gestoßen, und wollte fragen ob sich da vielleicht wer von euch auskennt und mir was empfehlen kann.

Bin totaler Anfänger was Fotoapparate und Fotografie angeht, wichtig wären eine schnelle auslösegeschwindigkeit, bildstabilisation und schöne Fotos(Gut, wäre blöd wenn nicht :-P) wichtig.
Ich dachte da Budget mäßig an max 250€, außer ihr sagt jetzt für das Geld ist nix anständiges zu bekommen, dann muss ich mir was anderes überlegen.

Ich bin selbstverständlich für vorschläge alles Art offen, muss keine Bridge Kamera sein ;-)

Schon mal Danke euch :-)

Gruß Lamacra
 
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Bridge Camera vereinen die schlechten Eigenschaften aus beiden Welten... :cool:

Größer und unhandlicher als eine Kompakte
aber trotzdem keine wechselbaren Objektive (wie bei einer DSLR)
 
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Oh, okay dankeschön.
Heißt ich komme an einer Spiegelreflex nicht vorbei?
Oder gibt es auch Kompakt Kameras die schnelle Aufnahmen machen können ohne zu verwackeln und so?
 
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Im dem Budget würde ich mich bei Panasonic umschauen. Die Lumix sind eigentlich ganz gute, preiswerte Reisebegleiter. Ob es später wirklich eine DSLR sein muss soll jeder für sich selber entscheiden. Seit ich meine Kompakte Sony Cyber-shot DSC-RX100 III habe bleibt die DSLR meistens zu Hause. Muss man sich aber auch leisten wollen.
 
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Du kannst dir mal die Bridge-Kameras von Panasonics FZ-Serie mal ankucken:
LUMIX Kompaktkameras - Panasonic Deutschland & Osterreich

Oder aber auch mal die Bridge-Kameras von Nikon:
Bridge- und Premium-Kompaktkameras | Nikon Deutschland

Ansonsten ist die RX100 von Sony eine sehr beliebte, weil qualitativ ganz gute Reisekamera (klein, leicht, handlich, dennoch dafür gute bis sehr gute Bildquali).

Wenn du eine kleinere Kamera als DSLR aber einen größeren Sensor als Kompakt/Bridgekameras haben willst und die Möglichkeit die Objektive zu wechseln:
Olympus / Panasonic mit dem Micro Four Thirds System. Vlt findest du da als Angebot zB eine Olympus Pen E-PL7 mit Objektiv oder eine kleine Panasonic.


Am wie alles was Kamera betrifft: Wir können hier viel sagen, aber du musst mit der Kamera klar kommen. Daher in den Großmarkt oder noch besser in den Fachhandel und dort mal die Kameras in die Hand nehmen, kucken wie sie sich anfühlen, wie du bzw. deine Freundin mit der Menüführung klar kommst, vlt eigene Speicherkarte mitnehmen und Fragen ob ihr ein paar Bilder damit machen könnt.
Außerdem beraten die Fachhändler normalerweise auch ziemlich gut.
 
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Okay, supi danke für die Tipps :-)
Dann werde ich die Tage mal zum Fachhändler tuckern und mich da mal beraten lassen ;-)
Eventuell komme ich nochmal auch euch zurück wenn ich 2-3 modelle in der engeren Auswahl habe :-)
 
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Die Anforderungen sollten wohl alle einigermaßen anständigen Kameras erfüllen. Bei geringen Brennweiten ist kein Stabi nötig, bei höheren sollte das wohl eh dabei sein.
Verwackelte Bilder liegen nicht zwangsläufig an der Kamera. Mit den passenden Einstellungen schafft das jede Kamera.

-> Gedanken über die Größe machen.
Es wollten schon so viele eine DSLR kaufen aber mancher lässt das dann doch überraschend große/schwere Teil lieber warm und trocken zu Hause liegen und nimmt das... Telefon.
Mir waren die damals im Laden verfügbaren EVILs zu klein, zu fummelig und da lag mir die K-50 deutlich besser in der Hand.

Übergangslösungen kosten nur unnötig Geld. DSLR- & Systemkameras mit Typ: SLR (spiegelreflex), Lieferumfang: Bundle mit einem Objektiv, Sensorformat: APS-C Preisvergleich | Geizhals Deutschland
Auf dem EVIL-Markt kenne ich mich aber nicht aus.
 
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Allerdings ist die RX100 deutlich über seinem Budget. Ich hab selbst eine HX90V, aber die liegt auch bei über 400€. Die Investition hat sich aber gelohnt.
Im Praktikum "Forensische Digitalfotografie" konnte die durchaus auch mit den großen Spiegelreflexkameras mithalten, wobei es da auch eher auf die richtigen Einstellungen (manuelle Belichtungszeit/Blende/ISO) und die Beleuchtung ankam.
Für die normalen Urlaubsfotos hat aber auch der Automatikmodus ausgereicht.
 
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Also wie gesagt es muss keine Birdge Kamera sein
Meine aktuelle Digicam und mein Handy reichen nicht wirklich aus...
Und mein Hauptkriterium ist das ich schnelle Fotos vom Surfen und den Delfinen machen kann.
Und da wir meist den ganzen Tag unterwegs sind, wollte ich jetzt so wenig wie möglich mit mir rumtragen.
Also ich würde auch eine Digicam oder ähnliches nehmen....blöde ist halt das ich mich wirklich null meter mit der Materie auskenne :-/
 
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Die HX90 ist schon eine Digitalkamera. Hat aber eben eine gute Zeiss-Optik.
Ist auch recht schnell. Insbesondere mit dem Spezialmodus für Tieraufnahmen, wo auf kurze Auslösezeit optimiert wird, löst die quasi sofort aus. Denn unsere Katzen halten ja auch nicht immer still. :D

Ansonsten ist es natürlich immer gut, wenn man die Kamera irgendwo auflegen kann, um Wackler zu verweiden.
 
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Nabend :-)

hat einer von euch erfahrungen zur Panasonic DMC-LF-EG?
wurde uns im Mediemarkt empfohlen, laut verkaüfer im Preissegment bis zu 300€ das beste was man bekommen kann.
Würde die bei Amazon für 250€ bekommen:
Panasonic Lumix DMC-LF1 Digitalkamera 3 Zoll schwarz: Amazon.de: Kamera

EDIT: Also sind jetzt noch 2 andere alternativen hinzugekommen:

Canon EOS 1100D mit EF S 18-55mm Objektiv für 250€
uund die
Pentax K-S1 für knapp 280€

Was meint ihr zu den 3 Kameras?
Welche von den 3 wäre die beste Wahl?

Gruß Lamacra
 
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Bei dem Thema Fotografie ist ganz wichtig dass du vorher weißt, was du machen möchtest.
Allrounder machen bei all den Dingen die sie abdecken Abstriche. Händler neigen manchmal dazu, zu empfehlen was im Lager stört.
Bridge Kameras vereinen die Nachteile der anderen Kamera-Modelle.

Als Beispiel:
Der EOS 1100D (DSLR, also Spiegelreflex) liegt das EF-S 18-55mm Objektiv bei. Das ist auch wirklich super, da du damit die gängigsten Brennweiten abdeckst und gucken kannst, wie dir die einzelnen Brennweiten liegen.
Bist du mehr der 24mm Fotograf, 35mm oder 50mm? Das kannst du alles mit dem einen Objektiv abdecken. Nachteile: Blende und Auto-Fokus Geschwindigkeit.
Du kommst nicht wirklich unter Blende f/4.

Die Festbrennweite 50 gibt es für 120€ mit einer Blende von 1.8 zB... und schneller fokussieren tut es auch noch. Wofür das gut ist? BOKEH! Die Bilder sind schärfer, da du mit einer geringeren Verschlusszeit schießen kannst und die ISO nicht unnötig hoch treiben musst. Wenn du also bei ~50mm auf Crop knipsen möchtest, wäre das 18-55mm unnötig schlecht für dich. Willst du flexibel bleiben und schießt sowieso mit zB Blende f/8, dann reicht das 18-55 völlig aus.


Du musst dir eigentlich keine Spiegelreflex holen, wenn du in Zukunft nicht alles abdecken möchtest. Denn wirklich Interessant ist dann nur das Gehäuse welches du kaufst, und da kannst du aktuell mit 250€ keinen soliden Baustein legen.
Alles andere ist eine Frage des Objektivs für die gewünschte Anwendung. Zum Beispiel 10-22mm USM für Landschaften und 85mm USM für Portraits.
Deshalb würde ich sagen, kauf dir eine vernünftige Kompaktkamera. Am besten überlegst du dir, was genau du machen möchtest. Demnach suchst du dir dann ein Modell aus, welches die dafür geeignete Werte liefert.

Wenn es darum geht Portraits zu machen, und das sollte man im Urlaub schon tun wollen, wäre das mindeste 35mm an einer Kompaktkamera mit Crop Sensor (Den haben die meisten, wenn nicht sogar alle Kompakten).
Um sowas wie Delfine im Wasser reinzukriegen wirst du 85-100 brauchen. Die 200mm der Panasonic sind da natürlich top, ich bezweifel aber stark dass du die nötigen Lichtverhältnisse haben wirst, damit das Bild dann auch scharf wird.

Meine Empfehlung jetzt für dich:
Die Panasonic Lumix DMC-LF1 konnte ich jetzt persönlich nicht testen aber die Angabe der Brennweite klingt top. 28-200mm.
Bei Amazon habe ich kurzfristig noch die Panasonic Lumix DMC-TZ61EG-S Travellerzoom gefunden. "Weitwinkel" 24mm (super!) mit 30fachen Zoom für bis zu 720mm (Wie auch immer man dann ein gutes Bild schießen möchte aus der Hüfte :D).
Sony hat für knappe 350€ die Sony DSC-RX100. Das Teil ist wirklich top für das Geld. Wenn du die 100€ noch aus der Matratze puhlen kannst, würde ich dir die Empfehlen.

Vergiss nicht, dass die guten Werte der Blende nur für die kleineren Bereiche der Brennweiten gelten. Sobald du rumzoomst, wirst du schnell mit Blende f/16 schießen müssen.

Als allgemeiner Ratschlag für dich und das Hobby Fotografie:
Kauf dir jetzt eine kleine Kompaktkamera und wähle ein Modell das besonders gute Fotos im Brennweitenbereich 24-35mm schießt.
35mm wären solide Portraits und 24mm wirkt schon leicht dynamischer und ist top für Street-Photography; was man ja durchaus tut beim Spazieren gehen im Urlaubsland.

Wenn du dir dann später eine DSLR kaufst und dir da den Kopf über Objektive zerbrechen musst, kannst du weiterhin unterwegs bei der Kompaktkamera bleiben. Die DSLR könntest du dann mit Objektiven ausstatten >50mm für zB Portraits (85mm), Macro Aufnahmen(zB 60mm oder 90mm), Events wie Hochzeiten etc (10-22mm, 85mm), Landschaften (10-22mm)...
 
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@wiffl
Vielen dank für die ausführliche Antwort :-)
Wir haben uns vor ein paar Tagen die Lumix LF1 geholt :-)
Bin noch am rumprobieren und so, aber das was ich bisher damit fotografiert habe, fande ich klasse :-)
Gut, ich habe jetzt vielleicht nicht das geschulte Auge dafür aber fürs erste bin ich echt beeindruckt was das kleine ding da an Bildern zuabert

Gruß Lamacra
 
AW: Bridge Kamera für Fotoanfänger

Dieser Artikel hier hat mir ein wenig die Augen geöffnet was Equipment angeht:
What gear do 7 of the worlds leading street photography experts recommend?

Es muss wirklich nicht immer eine Full Frame sein mit L-Lens.

Außerdem kannst du noch so gut fotografieren, wenn du die Bilder gar nicht entwickelst, hättest du auch beim Smartphone mit Instagram-Filter bleiben können.

Glückwunsch zur neuen Kamera und viel Spaß damit.
Flickr: Camera Finder: Panasonic: DMC-LF1
Hier kannst du dir angucken was die Leute mit dem Teil so einfangen. Mache ich ganz gerne mal bevor ich Equipment kaufe, oder wenn ich welches gekauft habe und gucken möchte was so im Rahmen des machbaren ist.
 
AW: Bridge Kamera für Fotoanfänger

Cool danke dir :-)
Bin schon eher der Freund von ausgedruckten Bildern, Fotalbum, collage usw ;-)
 
AW: Bridge Kamera für Fotoanfänger

Mit entwickeln meinte ich sowas wie Lightroom nutzen.
Auch digitale Bilder sollte man entwickeln :D Auch wenn sie nicht gedruckt werden.
 
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Ohhh okay xD
Dann werde ich mal gucken wie das funktioniert ;-P
 
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Ich kann dir mal von meinen Erfahrungen berichten, für deine spätere DSLR-Suche:
Angefangen mit einer DSLR habe ich 2008 mit der Olympus E410, die damals und vermutlich heute noch, eine der kleinsten war. Die Bilder waren gut, aber schnell merkte man, dass man schon wissen muss, was man tut. Eine DSLR kann auch schlechte Bilder knipsen. Da mir das Geschleppe immer zuviel war im Urlaub (17-45mm und 50-200mm Tele), habe ich dann 2013 zur Sony HX50 gegriffen. An und für sich, macht diese auch gute Bilde bis ISO 200, dann wird es aber hässlich und damit konnte ich nicht leben, da die E410 im Vergleich noch brachial bessere Bilder ablieferte.
Nun habe ich die letzten Wochen gesucht, gesucht und gesucht. Stolperte ebenfalls über die Pentax K-S1 und Sony Alpha 5000. Über die Sony wurden mir dann erstmal die neuen spiegellosen Systemkameras bewusst und ich musste mich entscheiden was ich eigentlich will, damit ich nicht jeden preislichen Rahmen sprenge.
Dadurch, dass ich auch viele Tests gewälzt habe, kam mir beim Vergleich der Bildqualität auf der dkamera.de Seite zufällig die Fujifilm X-A2, die dann auch auf die Liste kam.

- Der Hauptpunkt ist rauscharme Fotos trotz hoher ISO, da schied die Pentax schon mal aus.
- Auch ist ein Sucher nicht mehr wirklich nötig, da der der E410 mehr Schlecht als Recht war und an das reine Display-Fotografieren habe ich mich eigentlich gut gewohnt mit der HX50
- Klappdisplays sind von großem Vorteil, wenn man z.B. überkopf fotografieren will, was ich sehr oft mache. Auch für Selfies nicht zu verachten.

So also blieben in meinem Budget die Alpha 5000 und Fujifilm X-A2 über und ich entschied mich zur X-A2, da sie 1. auch im 6400er ISO Bereich noch rauscharme Fotos knippst und 2. im Bundle 16-50mm und 50-230mm keine 500 Euro kostete und nach einigen Bildern kann ich guten Gewissens sagen, sie schießt grandiose Bilder.
 
AW: Bridge Kamera für Fotoanfänger

Cool danke dir für deine Erfahrungsbericht :-)
Ich gucke jetzt mal wie die Urlaubsbilder mit der LF1 werden, und mal gucken ob das Frauchen und ich uns vielleicht wenn Kind und/oder Hund kommen uns ne neue cam holen :-)
 
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