PCGH_Carsten
Ex-Redakteur
AW: Bitcoin & Ethereum: Mining-Farmen in Island verbrauchen bald mehr Strom, als die Einwohner benötigen
*ja, ich weiß, dass dort auch Wartung anfällt und ggf. ein Wärmespeicher versiegen kann. Natürlich ist die Energieumwandlung nicht 100% Umweltneutral.
Jein. Verschwendung ist zu vermeiden, ja. Regenerative Energien zu erschließen kostet jedoch „nur Einmal-Effekte“*. Die Tiefenbohrung wird „einmal durchgeführt“*, ein Kohlekraftwerk muss dauerhaft mit Kohle versorgt werden, die irgendwo abgebaut und teils über weite Strecken transportiert werden muss – und zudem noch bei der Verbrennung die Luft belastet.Das Problem bei solchen regenerativen Energien ist, an sie heranzukommen ist eben nicht im geringsten umweltfreundlich. Tiefbohrungen für Erdwärme oder Staudämme für Wasserkraft sind katastrophal für die Natur. Daher ist jede so sinnlose Verschwendung von Energie in meinem Augen ein Verbrechen.
*ja, ich weiß, dass dort auch Wartung anfällt und ggf. ein Wärmespeicher versiegen kann. Natürlich ist die Energieumwandlung nicht 100% Umweltneutral.
Und nein, nicht das Fleisch vom Discounter. Lieber nur einmal die Woche richtiges Fleisch, als jeden Tag schlechtes Fleisch 
). Allerdings sind das knallharte Geschäftspraktiken mit 24/7 und weniger Ökoromantiker in Sachen Heile Welt.
. Zudem lässt sich die Aluminiumindustrie mit aufgerüsteter Technik im 3-Schicht-Betrieb bei Bedarf bis zu 25% hoch und runterregeln bei 24h Dauerbetrieb (siehe Link zum Handelsblatt-Artikel). Was soll daran bitte eine Herausforderung in der Stromerzeugung sein mit konstanter Grundlast? Die Dimension von Mining ist im Kontext trotzdem beachtlich, weltweit nimmt es bereits den Stromverbrauch von Argentinien in Beschlag.